31.12.2008 

Ökosystem Meer in Gefahr

Laut einer Studie italienischer und spanischer Wissenschaftler ist der durchschnittliche Fischkonsum mit 15 Kilogramm pro Kopf und Jahr doppelt so hoch wie es das ökologische Gleichgewicht der Meere auf Dauer vertragen würde. Über kurz oder lang wird die Überfischung der Meere dafür sorgen, dass sich die Fischbestände nicht mehr erholen können und einige Sorten werden aussterben, so die Wissenschaftler. Die Situation ist schon heute beängstigend. Denn 75% aller Bestände gelten weltweit als überfischt. So ist der Thunfisch bereits um 90% zurückgegangen. In der gesamten Nordsee gibt es heute noch ungefähr 38.000 Tonnen Kabeljau. Im Westatlantik vor Neufundland ist er bereits ganz verschwunden. Individuelle Fangraten für die Fischer anstatt für die Länder und  die Bekämpfung der illegalen Fischerei seien erste Ansatzpunkte, den drohenden Kollaps abzufangen.

26.12.2008

Über 1.000 neue Arten entdeckt

In der Greater Mekong-Region, einem Gebiet, das sich über Thailand, Myanmar, Vietnam, Laos, Kambodscha und China erstreckt, haben Forscher in den letzten 10 Jahren über 1.000 neue Arten entdeckt. Bisher ging man davon aus, dass ein solch hohes Maß an Neuentdeckungen gar nicht mehr möglich sei. Doch 519 neue Pflanzen, 88 Spinnen, 279 Fische, 91 Amphibien, 72 Schlangen, vier Vögel und 15 Säugetiere lassen auf eine hohe Biodiversität in diesem Gebiet schließen. Bei der neu entdeckten Laotischen Felsenratte vermutete man, dass sie seit 11 Millionen Jahren ausgestorben sei, bis sie auf einem Markt in Laos entdeckt wurde. Doch die Forscher warnen auch davor, dass die neuen Arten, kaum entdeckt, auch schon wieder bedroht sein könnten. In den nächsten Jahren sollen am Mekong 150 große Wasserkraftwerke entstehen. 2,7 Millionen Hektar Dschungel mussten in Südostasien schon riesigen Plantagen für Kaffee, Kakao und Tee weichen.

18.12.2008

Für Tierfreunde:

Das besondere Geschenk nicht nur zu Weihnachten

Der Erlös aus dem Verkauf kommt

den Tierschutzaufgaben von TASSO zu Gute

Jedes Jahr zu Weihnachten kommt irgendwann unweigerlich die Frage: „Was schenke ich meinen Lieben?“ Wer beim Schenken gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, kann das dieses Jahr mit den „Hundejahr 2009“ oder dem „Katzenjahr 2009“.

Das Hundejahr 2009 - Hier dreht sich alles um den Hund:

Ein bildreicher Kalender mit den schönsten Hundehotels, wichtige Notrufadressen, spannende Beiträge, und viele nützliche Tipps. Der exklusive Terminplaner bietet darüber hinaus Platz für persönliche Termine und präsentiert auf über 250  tollen Farbfotos die Portraits der schönsten Hunderassen der Welt. DAS HUNDEJAHR 2009 ist das Jahrbuch für alle Hundefreunde.

Gebunden, 176 S., DIN A 5, farbig, 14,95 Euro zzgl. Versand. Autorin: Eva-Maria Pikora, Fotos: Udo Schönewald

Das Katzenjahr 2009 - Für alle Katzenfreunde und Katzenliebhaber:

Dieses Jahrbuch bietet alles rund um das Thema Katze. Hier findet der Leser Rassebeschreibungen sowie nützliche Pflege- und Expertentipps. Aktuelle Adressen und wichtige Veranstaltungstermine sind im Serviceteil aufgelistet. Spannende Berichte aus den unterschiedlichsten Bereichen runden dieses informative und bildreiche Jahrbuch ab.

Gebunden, 170 S., DIN A 5, farbig, 14,95 Euro zzgl. Versand. Autorin: Eva-Maria Pikora, Fotos: Udo Schönewald

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Zu jeder Bestellung kommen 3,50 EUR für Porto und Verpackung hinzu.

Bestellungen, die bis zum 19. Dezember bei uns eingehen, können noch bis Weihnachten geliefert werden.

12.12.2008

Bundeswehr führt Tierversuche durch

Wie am 11. Dezember durch eine Meldung der BILD-Zeitung bekannt wurde, führt auch die Bundeswehr Tierversuche durch. Um die Auswirkungen von biologischen und chemischen Waffen zu erforschen, seien seit 2004 mehr als 3.000 Affen, Ratten, Kaninchen, Meerscheinchen und Schweine im Namen der Forschung gestorben. Zu den Tests zählen offensichtlich auch Experimente mit Erregern von Milzbrand, Ebola und dem Kongo-Fieber. „Auch dem Verteidigungsministerium muss bewusst sein, dass Ergebnisse aus Tierversuche keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragbar sein müssen. Außerdem ist dem Ministerium bestimmt nicht verborgen geblieben, dass es bereits genug Alternativen zu den grausamen Tierversuchen gibt.“, äußert sich Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. empört über diese Nachricht.

06.12.2008

Zahl der Tierversuche erreicht 2007 Rekordhoch

„Ein trauriges, beschämendes Ergebnis, das einer aufgeklärten Gesellschaft nicht würdig ist !“ So bezeichnet Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Ende November vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft  und Verbraucherschutz veröffentlichte Statistik der Tierversucheszahlen von 2007. Mit 2,6 Millionen Tieren gab es so viele Versuchstiere wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das sei vor allem auf die Gentechnik zurückzuführen, so Ärzte gegen Tierversuche. Die Zahlen im Einzelnen: 2.487 Primaten mussten ihr Leben lassen, 636 Tier mehr als noch im Jahr zuvor. Die Zahl der zu Versuchszwecken herangezogenen Katzen stieg von 586 auf 802 Tiere. Die der Hunde von 4.260 auf 4.794 und bei den Pferden gab es einen  Anstieg von 641 auf 2.546 Versuchstiere! Der Verein Ärzte gegen Tierversuche erklärte dazu, dass es inzwischen ausreichend Alternativen zur tierversuchsfreien Forschung gibt. Außerdem ist durch zahlreiche Untersuchungen eindeutig belegt, dass Ergebnisse der Tierversuchsforschung nicht auf den Menschen übertragbar sein müssen, ja sogar wie im Fall Contergan zu völlig falschen und fatalen Schlussfolgerungen führen können.

04.12.2008

 TASSO warnt vor unüberlegten tierischen Weihnachtsgeschenken 

Vor allem Hundewelpen und Katzenkinder gehören nicht unter den Christbaum

Alle Jahre wieder sehen sich Tierheime mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, deren Besitzerwechsel erst wenige Wochen zurückliegt. Dabei handelt es sich um Weihnachtsgeschenke für Kinder, überwiegend kleine Hunde und Katzen, oft auch Meerschweinchen und Hamster. Nach der anfänglichen Freude über das „Spielzeug“ vergeht den Beschenkten offenbar recht schnell die Lust am neuen Hausgenossen, mutmaßt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim. „Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, so der Tierschützer. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung.“ Diese Einschätzung findet sich durchgängig auch bei Tierheimen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, wie diese auf Nachfrage bestätigten. 

Philip McCreight appelliert an Eltern, Kindern keine Tiere zu Weihnachten zu schenken. Oder nur dann, wenn zuvor ganz klar über die notwendige Pflege und die Zuständigkeiten gesprochen wurde. „Auf Welpen unterm Christbaum sollte man aber grundsätzlich verzichten“, empfiehlt McCreight. „Damit sie möglichst schnell stubenrein werden, zerren manche frischgebackenen Hundebesitzer die kleinen, noch sehr empfindlichen Tiere durch den Schnee. Das kann mit bösen Erkältungen oder einer Lungenentzündung enden.“ Die beste Zeit, sich einen jungen Hund ins Haus zu holen, sei das Frühjahr. „Dann macht es auch mehr Spaß, draußen mit dem Hund herumzutollen“, sagt McCreight und verweist auf die Tierheime, in denen recht häufig schon bereits stubenreine junge Vierbeiner sehnsüchtig auf ein neues Herrchen oder Frauchen warten.

02.12.2008

Seit einem Jahr erfolgreicher
Gedankenaustausch für Hundefreunde:

Hier dreht sich einfach alles rund um den Hund. Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Sport und Fitness sowie Recht. Hier findet man auch Antworten auf so ziemlich alle Fragen. Interessant ist die Kopplung von redaktionellen Fachbeiträgen und einem regen Austausch der Hundebesitzer untereinander im Forum. So kann sich der Leser umfassend  zu einem Thema informieren und Erfahrungen mit anderen Hundehaltern austauschen. Inzwischen sind 30.000 Menschen mit ihrem Vierbeiner dort registriert. HalloHund besticht durch Neutralität in der redaktionellen Berichterstattung und Emotionalität in den Forenbeiträgen. „Eine gelungene Mischung, hilfreich, warmherzig und amüsant “, so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO e.V. „Wir freuen uns besonders, dass in diesem Forum immer wieder das Thema Schutz und Sicherheit in allen Ausprägungen im Vordergrund steht.“ HalloHund greift zum Beispiel den Gedanken der vorsorglichen Registrierung von Hunden immer wieder auf und weist auf die Wichtigkeit hin. In einem aktuellen Interview zwischen der Tierärztin Frau Dr. Zohni und TASSO werden die Unterschiede zwischen Chippung und Tätowierung erläutert. Das Interview finden Sie unter: www.hallohund.de/hunde-welt/wohnen-leben/148800/chippen-oder-taetowieren. Im Serviceteil www.hallohund.de/hunde-welt/wohnen-leben/148791/warum-eine-einzigartige-kennzeichnung-so-wichtig-ist findet der Leser noch mal alles rund um die Kennzeichnung und vorsorgliche Registrierung.

27.11.2008

Tierschützer retten gestrandete Grindwale 

Rund 1.000 bis 1.5000 Grindwale werden Jahr für Jahr im Rahmen eines volksfestartigen Spektakels an den Küsten der Färöer-Inseln, einer Inselgruppe im Nordatlantik zwischen den Britischen Inseln, Norwegen und Island zur Belustigung der Bewohner abgeschlachtet, so die Tierschutzorganisation OceanCare. Auf der anderen Seite der Erde- an Tasmaniens Nordwestküste-  kämpfen dagegen  fast 70 australische Tierschützer um das Leben gestrandeter Grindwale. Für 52 der 64 Meeressäuger kam allerdings jede Hilfe zu spät. Nur zwölf  Tiere konnten am Leben gehalten werden, wie ein Sprecher der Naturbehörde sagte. Die überlebenden Tiere wurden den Angaben zufolge an einen 17 Kilometer entfernten Strand transportiert und dort ins tiefe Wasser befördert. Die Tierschützer konnten mittels Ortungsgeräten feststellen, dass sich die geretteten Wale zu einer Gruppe zusammenschlossen und gemeinsam aufs Meer rausschwammen.

24.11.2008

Heimliche Eroberer: Bio-Invasoren

Artenvielfalt und damit Biodiversität ist eine Grundvoraussetzung für Leben auf unserem Planeten. Und damit gewünscht. Wenn sich Arten allerdings – gewollt oder ungewollt, von Menschenhand oder von selbst – in einem neuen Lebensraum ausbreiten, kann es zu ungeahnten Folgen für Mensch und Umwelt kommen. Seit kurzem sind Wissenschaftler genau deswegen äußerst alarmiert. Grund ist DAISIE ( Delivering Alien Invasive Species Inventories for Europe), Europas erste Erhebung über gebietsfremde biologische Arten, sogenannte Neobiota. 11.000 fremde und damit neue Arten sind in der Datenbank DAISIE für Europa erfasst. Richten diese fremden Arten wegen mangelnder natürlicher Feinde Schaden an, dann spricht man von Bio-Invasoren. Und dann kann es laut Wissenschaftlern auch gefährlich werden. Zum Glück sind bisher nur zirka 1.600 Arten von Bio-Invasoren bekannt. Aber ihre Anzahl kann täglich steigen. Am bekanntesten ist das aus Nordamerika kommende Traubenkraut Ambrosia, das heftige allergische Reaktionen bis zur Atemnot verursachen kann. Die aus Südostasien eingewanderte Tigermücke gehört zu den hundert schlimmsten invasiven Spezies auf der Welt. Sie gilt als Überträger gefährlicher Viruskrankheiten, passt sich dem kühleren europäischen Klima hervorragend an und findet sich heute hauptsächlich in Italien, aber auch in der Schweiz, Frankreich, Belgien und Spanien. Weitere Beispiele gibt es auf der ganzen Welt. Brasilien zum Beispiel erlebt derzeit eine Schwemme der Afrikanischen Riesenschnecke, die ursprünglich als Delikatesse eingeführt wurde, aber keinen Absatz fand und deswegen freigelassen wurde. Die inzwischen auf mehrere Milliarden Exemplare geschätzten Tiere sind Überträger parasitärer Krankheiten. „DAISIE zeigt eindrucksvoll, was ein paar fremde Pflanzen und Tiere, aus dem Urlaub mitgebracht, langfristig anrichten können.“, warnt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

18.11.2008

Artgerechte Igel-Hilfe

Was tun, wenn einem jetzt ein Igel über den Weg läuft?  

Viele Jahre lang galt: Wer im Spätherbst einen herumlaufenden kleinen Igel sieht, sollte ihn mitnehmen und zu Hause über den Winter bringen. Doch diese Fürsorge sei nicht mehr als artgerecht zu bezeichnen, betont Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V.: „Igel sind viel robuster, als man gemeinhin denkt. Nur wenn das Tier erkennbar krank oder unterernährt ist, benötigt es menschliche Hilfe.“ Derzeit sind noch viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winter ein Fettpolster anzufressen. Liegen die Außentemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt, gelingt ihnen dies auch. „Allerdings muss ein Igel wenigstens 600 Gramm wiegen, bevor er sich ohne die Gefahr des Verhungerns ins Winterquartier verabschieden kann“, erklärt McCreight. „Solange draußen noch Insekten oder Würmer zu entdecken sind, ist die Speisekarte gut gefüllt. Dann sollte man den Igel seiner Wege ziehen lassen.“ Macht das Stacheltier jedoch einen eher jämmerlichen Eindruck, ist auffallend dünn und apathisch, sei erste Hilfe nötig: „Zum Füttern eignet sich am besten handwarmes Dosenfutter für Katzen, vermischt mit Haferflocken und ungewürztem Rührei“, empfiehlt der TASSO-Chef. Zum Trinken sollte frisches Wasser angeboten werden, auf keinen Fall Milch: „Daran können Igel zu Grunde gehen“, warnt McCreight. Für die weitere Versorgung kann sich der Finder an eine Igel-Station wenden, die dem Tier einen artgerechten Winterschlaf ermöglicht. „Einen Igel zu Hause überwintern zu lassen, erfordert viel Sachverstand und Einfühlungsvermögen“, so McCreight. „Deshalb sollte man sich vorher informieren, beispielsweise beim Verein ‚Pro Igel‘, in dem sich Wissenschaftler, Tierärzte, Sachbuchautoren und Vorsitzende

12.11.2008

Fasanen-Sterben: Pflanzenschutzmittel erhitzt die Gemüter  

Das Pestizid Clothianidin wird in der Landwirtschaft zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers, eines auf Maisfeldern vorkommenden Schädlings eingesetzt. Dabei wird bereits das Saatgut mit dem Pestizid behandelt. Die bei der Aussaat entstehenden Stäube gehen auf Pflanzen über und damit auf Insekten und Bienen. Schon im Sommer wurde genau dieses Pestizid für das große Bienensterben am Oberrhein verantwortlich gemacht. Damals waren mehr als 700 Imker mit über 11.000 Bienenvölkern von dem plötzlichen Bienensterben betroffen. Jetzt wird vermutet, dass in der Gegend auch vermehrt  Fasane an den Folgen der durch das Mittel getöteten Insektennahrung der Vögel gestorben sein könnten.  Eine ökologische Lösung wäre die früher gängige Fruchtfolge, auf die viele Landwirte aber meist aufgrund des wirtschaftlichen Drucks aus ökonomischen Gründen verzichten müssen.  Der Schädling muss bekämpft werden. Soviel steht fest. Mit welchen Mitteln wird derzeit auf Bundesebene beraten. „Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass der Mensch das natürliche Gleichgewicht seiner Umwelt immer wieder auszuhebeln vermag.“, so Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. 

08.11.2008

Demonstration pro „Herrchen gesucht“  

Wie seit längerem bekannt ist, plant der Hessische Rundfunk, die seit 33 Jahren etablierte Sendung „Herrchen gesucht“ zum Ende des Jahres einzustellen. Vielen Tieren wird dadurch eine große Chance genommen, in ein liebevolles Zuhause vermittelt zu werden. Regionale Tierschutzvereine und Tierschutzorganisationen fühlen sich im Stich gelassen, Zuschauer sind traurig, dass die beliebte Sendung abgesetzt werden soll. Hessische Tierschutzorganisationen rufen deswegen am 15. November 2008 um 11:00 Uhr vor dem Hessischen Rundfunk in der Betramstrasse in Frankfurt zu einer Demonstration auf. „Bitte Plüschtiere - stellvertretend für alle nicht mehr zu vermittelnden Tiere - in großer Anzahl mitbringen. Wir werden diese vor dem Hesssichen Rundfunk demonstrativ ablegen.“, so Sonja Hentschel vom Tierschutzverein Homberg Borken. 

07.11.2008  

Fehlende Registrierung der Heimtiere
kostet jährlich 16,5 Millionen Euro
 
70 Prozent aller Heimtiere, vor allem Hunde und Katzen, sind nicht in einer Heimtier-Registrierungsdatenbank erfasst. Damit können sie im Verlustfall nur sehr schwer an die Besitzer zurückvermittelt werden. Sie landen in Tierheimen, wo sie manchmal viele Tage, Wochen oder sogar Jahre ihr Dasein fristen müssen. Die Kosten für die Unterbringung der unregistrierten Fundtiere belaufen sich hochgerechnet auf 16,5 Millionen Euro pro Jahr. Diese Zahlen nannte jetzt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V., eine der führenden Tierschutzorganisationen in Europa und Betreiber der mit über vier Millionen Eintragungen größten europäischen Registrierdatenbank für Heimtiere.
 
Ohne Chip und Registrierung kein Zurück
 
„Jedes größere Heimtier sollte eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und bei uns registriert sein“, empfiehlt McCreight. Laufe das Tier weg, ließe es sich von Tierärzten oder Tierheimen schnell und einfach dem Besitzer zuordnen. Dazu müsse lediglich die im Chip gespeicherte Registriernummer mit einem Scanner ausgelesen und an TASSO übermittelt werden. „Wir setzen uns dann umgehend telefonisch oder per E-Mail mit dem Halter in Verbindung und arrangieren die Rückführung.“ Obwohl die Leistungen von TASSO vollkommen kostenlos sind, seien erst 30 Prozent der Heimtiere registriert, so McCreight weiter. Nach seinen Erfahrungen landen jährlich mehr als 400.000 „herrenlose“ Fundtiere in den Tierheimen oder werden von privaten Findern beherbergt. „Da sie oftmals entweder keinen Chip beziehungsweise keine Tätowierung vorweisen oder nicht registriert wurden“, sagt der Experte, „können sie nicht an ihre Besitzer zurückvermittelt werden. Sie bleiben also meist für lange Zeit in ihren Boxen. Den deutschen Tierheimen entstehen damit jährliche Zusatzkosten von rund 16,5 Millionen Euro – Geld, das an anderer Stelle dringend gebraucht wird!“ Beispielsweise für die Organisation des Tierheims, die meist ohne Computerhilfe sehr aufwendig ist.
 
Wie ein Sack Flöhe …
 
Denn ein Tierheim zu führen sei wie sprichwörtlich „einen Sack Flöhe hüten“, wie es der Leiter eines großen hessischen Tierheims einmal ausdrückte. An allen Ecken und Enden wäre ständig etwas los, es fehle häufig an qualifiziertem Personal und vor allem an Pflege- und Futtermitteln. Kommen dann noch organisatorische Engpässe hinzu, könne ein Tierheim schnell vor dem Kollaps stehen. „Wir können leider nicht allen dieser äußerst wichtigen Institutionen individuell unter die Arme greifen“, erklärt Philip McCreight, „aber wir wollen zumindest dazu beitragen, dass die Organisation besser wird. Deshalb unterstützen wir Tierheime durch die Übernahme der Kosten für die spezielle Software ‚AnimanagerOfficePro‘.“
 
Software hilft

Das Programmpaket der Firma CoMedius Business Solutions in Karben bei Frankfurt ist maßgeschneidert für die softwaretechnischen Bedürfnisse von Tierheimen, Tierschutzvereinen, Tierpensionen und ähnlichen Unternehmungen. Die Software ist modular aufgebaut, wie ihr Entwickler Stefan Muth erklärt. So gibt es ein Modul namens „Bestandsbuch“. Tierheime können hier zu jedem „Insassen“ ein ganz spezifisches Profil anlegen, vom Namen über Rasse, Geschlecht und Alter bis hin zum Aufnahmegrund. Selbst an ein Porträtfoto wurde gedacht. Ist das Tier noch nicht bei TASSO registriert und macht damit eine Rückvermittlung nahezu unmöglich, übernimmt der ‚Animanager‘ die Anmeldung automatisch und auf Knopfdruck. „Sollte das Tier vermittelt werden und seinem neuen Besitzer weglaufen, können wir über die Registrierung europaweit nach ihm fahnden“, erklärt McCreight. „Diese Software ist somit ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz, den wir gerne unterstützen.“

28.10.2008

Die Firma Vetinf GmbH unterstützt Tierheime

mit kostenloser Software  

Die Firma Vetinf entwickelt und vertreibt, als einer der Marktführer auf diesem Gebiet in Deutschland, Patientenverwaltungssoftware für Tierärzte. Auch in Tierheimen sind Tierärzte tätig, um dort ihre Schützlinge adäquat zu betreuen. Somit ist es sinnvoll, Software auch in diesem Rahmen zur Dokumentation der Behandlungen direkt in der Einrichtung zu nutzen. Die meist knapp vorhandenen Mittel sollen den Tieren und ihrem Aufenthalt zufließen, möglichst minimal in Verwaltung oder unpraktischen Arbeitsabläufen versickern.  

Deshalb unterstützt die Vetinf GmbH Tierheime und die dort tätigen Tierärzte, indem sie diesen die Software Vetinf zur professionellen Verwaltung ihrer Schützlinge vor Ort kostenlos (als Sachspende) zur Verfügung stellt. Damit können u. a. Behandlungen dokumentiert,  ein Impfkalender geführt, Bilder abgespeichert, Bescheinigungen ausgestellt und z.B. auch eine Online-Registrierung bei TASSO durchgeführt werden.  

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:  

Vetinf GmbH

TÄ Stefanie Leitsch

Lilienthalstrasse 2

85296 Rohrbach              

Tel.: 08442-9569-225

Fax: 08442-9569-210

E-Mail: sleitsch@vetinf.de

www.vetinf.de

27.10.2008

Straßenhunde in Europa - bmt verlängert Resolution  

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) hat die Resolution „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben“ verlängert. Wie Petra Zipp, Auslandstierschutzbeauftragte beim bmt erklärte, sind bisher schon über 35.000 Unterschriften eingegangen. Das sei zwar für die wenigen Monate seit Beginn der Resolution ein tolles Ergebnis, aber leider immer noch zu wenig, um bei der Europäischen Union Gehör zu finden und die Forderung nach Unterstützung durchzusetzen. Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO, der die Bestrebungen des bmt unterstützt, appelliert an alle Leser: „Wer sich in Zukunft im Urlaub das Bild von traurigen Hundeaugen ersparen möchte, hat jetzt die Chance, aktiv an einer Verbesserung der Lebenssituation für diese Tiere mitzuwirken. Mit seiner Unterschrift an die EU.“ McCreight betonte ausdrücklich, dass auch die im Umlauf befindlichen Resolutionen mit dem Einsendeschluss vom 4. Oktober 2008 - wie auch die auf der TASSO Homepage - weiterhin ohne Einschränkung vom bmt akzeptiert werden. „Im Übrigen finden wir – wenn auch in sehr viel kleinerem Umfang – auch in Deutschland schon das Bild von Straßenhunden. Das Problem geht uns also alle an; deswegen müssen wir jetzt handeln!“, so McCreight. 

Die Resolution „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben“ kann über die HomePage www.tasso.net als PDF geladen und unterschrieben werden.  

25.10.2008

Katzen-Findelkind entpuppt sich als Wildkatze  

Felina wurde im vergangenen Jahr als Katzen-Baby in einem Wald nördlich von Saarbrücken gefunden und in einer Pflegefamilie großgezogenen. Wie sich jetzt herausstellte, ist Felina offensichtlich eine Wildkatze. Das wilde, nicht mehr unter Kontrolle zu bringende Verhalten des heranwachsenden Tieres in der Wohnung veranlasste die Pflegefamilie, die Katze in den Neunkircher Zoo zu bringen. Experten kam der Verdacht, dass es sich bei dem Tier um eine Wildkatze handeln könnte, die in ganz Europa äußerst selten und vom Aussterben bedroht ist. Eine Genanalyse bestätigte nun diesen Verdacht. Damit war der Weg frei, Feline in der Nähe des Fundortes wieder in die freie Wildbahn zu entlassen. Das größte Problem für die Wildkatze ist heute die immer intensivere Einschränkung ihres Lebensraumes. Die vereinzelten Wildkatzenpopulationen sind sehr klein und entsprechend anfällig gegen Inzucht und Krankheiten. Philip McCreight, Leiter von Europas größter Haustierdatenbank weiß, dass es nicht ganz einfach ist, eine Wildkatze von unserer streunenden Hauskatze zu unterscheiden. Er rät deswegen, mit einer Fundkatze auf jeden Fall auch zum Tierarzt oder einer Katzenhilfe zu gehen.   

05.10.2008

TASSO zum Welttierschutztag am 4. Oktober 

„Dass einmal das Wort Tierschutz geschaffen werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung.“ (Theodor Heuss). Eindrucksvoller kann man die menschliche Eigenart als vernunft-gesteuertes Lebewesen einem schutzlosen Lebewesen ohne Grund Schmerz und Leid zuzufügen, wohl nicht zum Ausdruck bringen.  

Zum Glück gibt es aber auch jene, die sich unermüdlich für Tiere einsetzen. Das beweisen unzählige Vereine und Tierschutzorganisationen täglich auf’s Neue. Ihnen gilt an dieser Stelle größter Dank und Respekt. Aber auch jeder von uns kann im Kleinen und auf seine Art dazu beitragen, dass sich im Tierschutz – wenn auch langsam - kontinuierlich etwas für die Tiere bewegt. Die Resolution „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben“ ist eine Aktion, die Millionen von Streunern in ganz Europa in den nächsten Jahren gerecht werden könnte. Sie kann unter www.tasso.net runtergeladen und unterschrieben werden. Jede Unterschrift ist wichtig. 

Ehrenamtliche Helfer, die für TASSO Informationsmaterial auslegen oder sich an der Suche entlaufener Tiere beteiligen möchten, sind herzlich bei TASSO willkommen. E-Mail mit Angabe der Adresse an EAM@tasso.net  

Es gibt unendlich viel zu tun im Tierschutz. Seien Sie dabei!  

Herzlichst 

Ihr Philip McCreight,

Leiter TASSO-Zentrale   

02.10.2008  

TASSO warnt: Schneckenkorn kann auch Hunde und Katzen töten   

Herbstzeit ist Schneckenzeit. Viele Gartenbesitzer bekämpfen die schleimigen Kriecher jetzt mit Schneckenkorn. Das ist aber nicht nur für die Schnecken selbst lebensgefährlich, sondern auch für Hunde und Katzen. 

Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., berichtet von einer Frau, die ihre Katze bei TASSO als vermisst gemeldet hatte: "Drei Tage später rief die Frau wieder an und erzählte, sie hätte ihre Katze gefunden, tot hinter der Heizung im Keller." Eine Untersuchung beim Tierarzt habe ergeben, dass die Katze vermutlich an Schneckenkorn verendet ist. "Die typischen Vergiftungssymptome wie Erbrechen und Lähmungen sind bei Hunden viel leichter zu erkennen als bei Katzen. Die ziehen sich in solchen Fällen in abgelegene Winkel zurück", weiß McCreight. Laut Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher gebe es gegen eine Vergiftung mit Schneckenkorn vor allem bei Hunden kein wirksames Gegenmittel: "Bis spätestens einer Stunde nach der Aufnahme des Korns muss bei dem Hund der Magen ausgepumpt oder sonstwie geleert werden. Klappt das nicht und lassen sich die Krämpfe nicht medikamentös lindern, ist es in der Regel zu spät, die Vergiftung endet tödlich." 

Wie die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN berichtet, enthält handelsübliches Schneckenkorn das Nervengift Metaldehyd, das bereits in kleinen Mengen tödlich sein kann. "Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden", warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin der Stiftung. Es komme immer wieder zu tödlichen Vergiftungen, nicht nur bei Hunden und Katzen, auch so mancher Igel würde qualvoll am Schneckengift sterben. 

McCreight empfiehlt zur Schneckenabwehr Mittel, die ohne Chemie wirken, beispielsweise Schneckenzäune, Bierfallen oder die Ansiedlung natürlich Fressfeinde wie Igel, Frösche, Eidechsen, Blindschleichen und Spitzmäuse. "Obwohl es verlockend klingt, sollte man aber keine indischen Laufenten zur Schneckenvertilgung anmieten", sagt der TASSO-Chef. „In letzter Zeit häufen sich Internet-Angebote zu dieser Möglichkeit." Die Enten hätten zwar eine ausgesprochene Vorliebe für Schnecken, würden aber das biologische Gleichgewicht des Gartens durcheinander bringen, sagt McCreight und beruft sich dabei auf Björn Clauss, einen Spezialisten für Laufenten aus dem oberbayrischen Soyen. Zudem sei das Mieten von Haustieren, die sich ständig an eine neue Umgebung gewöhnen müssen, nicht artgerecht.

24.09.2008  

Pedigree ruft Hundefutter zurück

Betroffen sind die Sorten „mit 5 Sorten Fleisch“

und „mit Leber & Pansen“

Mars Petcare Deutschland kündigte heute eine bundesweite Rückholaktion für 2 ihrer Produkte an.  Die Sorten „mit 5 Sorten Fleisch“ und „mit Leber & Pansen“ in den 400 Gramm und 820 Gramm Dosen enthalten möglicherweise zu große Knochenstücke, wodurch es zu einer gesundheitlichen Gefährdung für den Hund kommen könnte, teilte das Unternehmen mit. Ursache sein eine falsche Lieferung an die Fabrik gewesen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Produkte weder verkauft noch verfüttert werden sollen. Mars teilte mit, dass Tierhalter, die entsprechenden Dosen gekauft haben, diese zum Austausch zur Verkaufsstätte zurückbringen können. „Ein roher Knochen ist für einen Hund ein gesunder Leckerbissen und außerdem noch gut für die Zähne. In gekochtem Zustand können Knochen aber splittern und so den Magen-Darm-Trakt des Hundes verletzen.“, so Beate Karschny, Tierärztin in Rodheim. „Derartige immer wieder vorkommende Rückrufaktion fördern das Vertrauen in die Fertigfutterindustrie nicht gerade.“, vermutet Andrea Thümmel, Pressesprecherin der Tierschutz-organisation TASSO e.V. 

Wer sich informieren möchte, was wirklich im Hundefutter steckt, dem sei das Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm empfohlen (ISBN-Nr: 978-3-552-06049-4).

23.09.2008

TASSO warnt: Katzen unbedingt registrieren

6,1 Millionen Katzen schutzlos

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hat jetzt alarmierende Zahlen veröffentlicht. Nur jede 5. Katze in Deutschland ist registriert. Das bedeutet, dass 4 von 5 Katzen oder 6,1 Millionen Samtpfoten im Verlustfall wahrscheinlich nicht mehr nach Hause finden. TASSO e.V. - Betreiber von Europas größtem Haustierzentralregister - fordert daher alle Katzenbesitzer auf, gerade im Hinblick auf die kälter werdenden Tage, ihre Tiere jetzt kostenlos registrieren zu lassen: „Katzen laufen 10-mal so häufig weg wie Hunde. Aber nur 20 Prozent aller Katzen in Deutschland sind überhaupt registriert.“, äußerst sich Philip McCreight, Leiter der TASSO-Notruf-Zentrale, zu der Problematik. „Für uns als Tierschützer ist diese Situation völlig unverständlich, da hunderttausende entlaufene Katzen problemlos zurück vermittelt werden könnten, wenn sie nur registriert wären.“, so McCreight weiter.   

Durch eine kostenlose Registrierung bleibt einer entlaufenen Katze das Leben auf der Straße oder im Tierheim erspart. Informationen unter www.tasso.net oder 06190.937300  

14.09.2008 

Katzen melden sich nicht

Leider keine Seltenheit: Unendlich lange Wochen des Wartens und der Qual für Tier und Mensch müssen manchmal vergehen, bis manche Katze nach langem Suchen dann doch endlich gefunden wird. Im aktuellen Fall war die Katze nach sechseinhalb Wochen im Öl-Keller des Nachbargrundstückes gefunden wurde. Das Tier war offensichtlich durch ein offenes Glasbausteinfenster in den Keller geraten und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Erst im Todeskampf gab das Tier dann Laute von sich und wurde daraufhin entdeckt. Obwohl der angrenzende Waschraum fast täglich benutzt wurde, haben die Bewohner nichts von der Katze gemerkt. „Katzen melden sich nicht einfach wie ein Hund“, weiß Evelyn Weilbächer aus jahrelanger Erfahrung in der TASSO Notrufzentrale. Wenn  das Tier eingesperrt ist, hilft ein Rufen so gut wie gar nichts. Eine Katze verkriecht sich in der Regel verschreckt in den letzten Winkel. Zirka 60 Prozent aller vermissten Katzen sind laut Erfahrung der Tierschutzorganisation TASSO in Kellern, Garagen oder Schuppen eingesperrt. Da hilft nur ein intensives Suchen.   

11.09.2008

TASSO unterstützt Tierheime mit kostenloser Verwaltungssoftware

„Man kann kein Tier vor dem Weglaufen schützen. Wohl aber davor, nicht mehr zurückzukommen.“, so Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. im hessischen Hattersheim. Pro Jahr kehren dank TASSO mehr als 40.000 vierbeinige Ausreißer glücklich wieder zu ihrem Besitzer zurück. „Diese Arbeit wäre ohne die Unterstützung von zirka 2.500 kooperierenden Tierheimen und 10.000 Tierärzten gar nicht denkbar.“, weiß McCreight. Die Tierheime, bei denen ja die meisten vermissten Tiere abgegeben werden, können ein gekennzeichnetes und  gleichzeitig registriertes Tier ganz schnell bei TASSO abfragen und unterstützen TASSO somit bei der Rückvermittlung. Tierärzte tragen mit ihrer Aufklärungsarbeit dazu bei, dass die Tierhalter die Notwendigkeit der Kennzeichnung (Chip oder Tätowierung) bei gleichzeitiger Registrierung erkennen.Der Leiter der Tierschutzorganisation kennt aber auch die Schattenseiten, die ein Tierheim belasten. „Die meisten Tierheime sind hoffnungslos überfüllt, dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen und oft mit mehr Bürokratie konfrontiert, als nötig wäre.“, so McCreight. TASSO trägt allein durch die Rückvermittlung entlaufener Tiere dazu bei, dass Tierheime pro Jahr mit zirka 5,6 Millionen Euro entlastet werden. Ein weiteres Projekt im Sinne des Tierschutzes ist das Sponsoring von 50 Tierheimverwaltungssoftware-Paketen von CoMedius, dem Marktführer von Verwaltungssoftware im Tierheimbereich. Damit wird die Registrierung und Rückvermittlung durch TASSO sowie die Verwaltung der Such- und Fundtiere ganz einfach. Informationen zu dem Verwaltungsprogramm gibt's unter www.comedius.de

Bewerben können sich alle Tierheime in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einfach das Anmeldeformular unter www.tasso.net downloaden, ausfüllen und an TASSO schicken. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 1. September 2008. Die von TASSO für 2 Jahre gesponsorten Tierheime werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

15.08.2008

Kein Handel mit Hunde- und Katzenfellen mehr: Bundesregierung setzt EU-Verordnung um  

Das Bundeskabinett berät heute über ein deutschlandweites Im- und Export- sowie ein Handelsverbot für Hunde- und Katzenfelle. Im November 2007 stimmten die EU-Agrarminister einem 4 Jahre andauernden Vorschlag des EU-Parlamentes zum Importstopp zu. (TASSO berichtete). Die Regelungen treten für alle EU-Länder ab 1. Januar 2009 in Kraft. Allein nach Deutschland gelangten Jahr für Jahr etwa 500.000 Katzen- und 100.000 Hundefelle. „Das Schlimme ist, dass der Verbraucher die verarbeiteten Felle als solche nicht erkennt, weil eine Kennzeichnungspflicht fehlt.“ erklärt Philip McCreight von TASSO den hohen Absatz in Deutschland. „Wer sicher gehen will, kann nur ganz auf Felle welcher Art auch immer verzichten.“, so die Empfehlung des Tierschützers. 

14.08.2008

6.000 Mustangs droht Euthanasie-Programm -Rinderzüchter machen Druck

Jahrelang standen die 2 Millionen Mustangs in den USA für Freiheit. Heute gibt es schätzungsweise nur noch 33.000 Exemplare. Jetzt laufen sie Gefahr, zu Tausenden getötet zu werden. Die  Behörde „Bureau of Land Management“ - paradoxerweise unter Präsident Nixon eigens dafür gegründet, sich um die wilden Pferde Amerikas zu kümmern -  überlegt jetzt, 6.000 dieser Tiere zu töten. Grund ist der extreme Druck der Rinderzüchter, die das Weideland für ihre 4 Millionen Rinder beanspruchen. Die Idee der Behörde, Adoptiveltern in Form von Pferdeliebhabern für die Tiere zu finden, schlug leider fehl. 

06.09.2008

Schweiz verschärft Tierschutzgesetz

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz. Die wichtigsten Neuerungen sind:
 
Ausbildung von Hundehaltern
Wer sich nach dem 1. September 2008 in der Schweiz einen Hund zulegt, muss mit einer Übergangsfrist bis 2010 zuvor einen Kurs besucht haben. Im ersten Jahr müssen Hund und Halter außerdem ein spezielles Training absolvieren. Alle Hundehalter, die Ihren Vierbeiner vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erworben haben, sind von der Regelung ausgenommen.
 
Sozial lebende Tiere
Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind größere Gehege vorgeschrieben.
 
Mehr Auslauf für Pferde
Die Anbindehaltung für Pferde soll ab 2013 endgültig verboten sein. Jungpferde müssen in Gruppen aufgezogen werden. Um dem Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden, ist ein täglicher Auslauf bzw. Austritt Pflicht. Wer mehr als fünf Pferde besitzt muss eine Basisausbildung absolvieren.
 
Mehr Freiheit für Schafe und Ziegen
Die Anbindehaltung wird ab 2018 verboten. Liegeplätze müssen von 2010 an eingestreut werden. Einzeln gehaltene Tiere müssen Sichtkontakt zu Artgenossen haben. Schafe müssen jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.
 
Beschäftigung für Schweine
Um Verhaltensstörungen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass Schweine sich entsprechend beschäftigen können. Bauliche Anpassungen hierfür müssen bis 2013 umgesetzt werden. In Ställen müssen Abkühlvorrichtungen vorgesehen werden. Ferkel dürfen ab 2010 nur noch unter Betäubung kastriert werden.
 
„Die Maßnahmen der Schweizer, den Tierschutz zu verbessern, sind sehr lobenswert. Allerdings darf man sich fragen, wer die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen soll“, kommentiert Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. das neue Gesetz.   

07.08.2008

TA warnt: Viele Transponder nicht lesbar

Betroffen sind Chips vor 1996 und US-amerikanische Chips

Immer mehr Tiere, vor allem Hunde, werden heutzutage mittels Transponder gekennzeichnet. Das liegt zum großen Teil daran, dass ab 2011 bei Reisen in Länder der Europäischen Union nur noch der ISO-Chip als Kennzeich-nungsmethode zugelassen ist. Die jetzt noch als Kennzeichnung gültige Tätowierung entfällt ab diesem Zeitpunkt. Dass Tätowierungen mit der Zeit auch verblassen können, und mangels eindeutiger Codevergabe auch viele Tiere mit der gleichen Tätowierungsnummer versehen sind, ist ein weiterer Grund dafür, dass Tierärzte und Züchter zunehmend zur schmerzlosen und narkosefreien Chippung übergehen. Für die Tätowierung spricht nach wie vor, dass diese Art der Kennzeichnung von außen sichtbar ist und kein Lesegerät notwendig ist. Gerade bei Katzen bleibt sie deswegen noch die bevorzugte Kennzeichnungsmethode. Seit 1996 gibt es den unabhängigen Hersteller-ISO-Standard für alle neuen, ab diesem Zeitpunkt auf dem Markt befindlichen Transponder.  Alle Chips, die nach dieser Zeit hergestellt sind,  entsprechen der ISO-Norm  und können auch nur von ISO-Lesegeräten gelesen werden. Viele Chips, die vor dieser Zeit eingesetzt wurden, sind unter Umständen von den neuen ISO-Lesegeräten nicht mehr lesbar. Lediglich manche Kombigeräte sind in der Lage, „alte” Chips zu lesen. Ebenso werden manche US-amerikanische Transponder wegen des uneinheitlichen Standards von den heute gängigen Lesegeräten in Europa nicht erkannt. Das führt dazu, dass viele gechippte Tiere ihrem Besitzer nicht zugeordnet werden können, obwohl sie gekennzeichnet sind. Von dieser „trügerischen Sicherheit” sind allein in Deutschland mehr als 230.000 Tiere betroffen. Umgekehrt gilt übrigens das Gleiche. Wer mit seinem Tier in die Vereinigten Staaten reisen möchte, sollte sich vorher genau informieren. Europäische ISO-Chips werden von den amerikanischen Lesegeräten in aller Regel nicht gelesen. Das Tier gilt dann als nicht gekennzeichnet und wird den Zoll nicht passieren können. Probleme sind vorprogrammiert. „Man kann sowohl für die US-amerikanischen Transponder als auch für die Chips vor 1996 nur dringend dazu raten, betroffene Tiere möglichst schnell nachzuchippen.”, rät Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister.

03.08.2008

TASSO warnt: Hunde und Katzen sind keine Urlaubs-Mitbringsel

In vielen südlichen Ländern gehören sie zum Straßenbild: Herumstreunende und offenbar herrenlose Hunde und Katzen. Ihr teilweise jämmerliches Aussehen verleitet viele Urlauber zur spontanen Hilfe. „Und das ist auch gut so“, meint Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. Tierschützerisches Engagement dürfe nicht vor der eigenen Haustür enden, artgerechtes Futter und vor allem tierärztliche Hilfe sei für Streuner oft lebensnotwendig.

Oftmals zu weit ginge die Tierliebe aber, wenn sich Urlauber nicht mehr von ihrer vierbeinigen Ferienbekanntschaft trennen und diese mit nach Hause nehmen wollen. „Für den Grenzübertritt ist in allen europäischen Ländern eine Tollwutimpfung vorgeschrieben“, erklärt McCreight. „Sie muss wenigstens vier Wochen zurückliegen und darf nicht älter als ein Jahr sein. Da die Wenigsten entsprechend lange Urlaub machen können, ist der ‚Export‘ schon aus Zeitgründen kaum möglich.“ Hinzu komme: „Die mitgebrachten Tiere müssen bei der Einfuhr nach Deutschland gechippt oder gut leserlich tätowiert sein. Außerdem muss eine spezielle amtliche (EU) Mustergesundheitsbescheinigung für sie vorgelegt werden. Aus zahlreichen Urlaubsländern ist zusätzlich eine Bescheinigung über einen Bluttest, der drei Monate vor der Einfuhr erfolgte, erforderlich.“  Wer die Einfuhr dennoch riskiere, müsse damit rechnen, dass der Hund oder die Katze vom Zoll in Quarantäne geschickt werden. „Das kann vor allem bei Welpen zu schweren psychischen Belastungen führen“, warnt McCreight.  Viel besser sei es, den liebgewordenen Hausgenossen einem örtlichen Tierheim oder einer Tierschutzorganisation anzuvertrauen. „An vielen Orten in Süd- und Osteuropa gibt es Einrichtungen für herrenlose Tiere, die mit Unterstützung aus Deutschland arbeiten“, sagt der TASSO-Chef. „Will man unbedingt einen Hund oder eine Katze mit nach Hause nehmen, sind diese Organisationen der beste Ansprechpartner. Vor allem: Die Tiere sind dort in der Regel bereits geimpft, entwurmt und kastriert beziehungsweise sterilisiert.“

03.03.2008

Tod statt Rückholung - Trauriges Ende eines Ausfluges

Der Ausflug eines am Freitagabend entlaufenen Straußes aus einer Straußenfarm in Dorsten bei Recklinghausen sollte ihm später leider zum Verhängnis werden. Die Feuerwehr habe erfolglos versucht das Tier einzufangen. Offensichtlich sei es auch nicht gelungen ein Betäubungsgewehr zu organisieren, so dass die Polizei sich dazu entschloss, das Tier zu erschießen. „Es ist unfassbar, dass man heutzutage ein Tier erschießen muss, wenn es nicht gleich einzufangen ist.“, empört sich Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V., dessen Organisation jährlich über 40.000 entlaufene Tiere zurückvermittelt. „Schlimm genug, dass diese seltenen Tiere bei uns zu kommerziellen Zwecken gezüchtet werden. Aber sie zu erschießen, sei unverantwortlich.“, so McCreight weiter. „Sicherlich sei ein in Panik geratener, frei laufender Strauß nicht ganz ungefährlich und müsse selbstverständlich schnellstmöglich wieder in sein Gehege gebracht werden. Andere Fälle von entlaufenen „gefährlichen“ Tieren zeigen aber, dass man die Tiere nicht umbringen muss, um sie einzufangen.“, kommentiert McCreight das Verhalten der Polizei.

23.07.2008

Reptilien immer beliebter in Deutschland - Tierschutzorganisation TASSO warnt

Das für den Artenschutz zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt  veröffentlichte jetzt besorgniserregende Zahlen. Über 15.000 Privathaushalte allein im Rhein/Main-Gebiet halten sich Exoten, wie Echsen, Schlangen, Pfeilgiftfrösche, Raubkatzen und Krokodile. Viele exotische Wirbeltiere stehen unter Artenschutz und sind damit zumindest in Hessen – bis auf wenige Ausnahmen - meldepflichtig. Der Neuerwerb einiger gefährlicher Tiere ist seit Oktober vergangenen Jahres in Hessen sogar verboten. Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO in Hattersheim warnt ausdrücklich davor, sich ohne das nötige Fachwissen Exoten zu halten. „Unfälle durch den unsachgemäßen Umgang mit Reptilien, Vogelspinne und Co. können im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen. Selbst erfahrene Tierhalter sind schon von ihrer Schlange gewürgt worden oder haben  sich beim Häuten einer Vogelspinne durch die herumfliegenden Hautpartikel die Augen verätzt.“ Exoten gehören keinesfalls in die Hände von Laien oder Kindern.  

20.07.2008

Ohne Kennzeichnung und Registrierung droht Gefahr

Haustiere, die weder gekennzeichnet noch registriert sind, laufen nicht nur Gefahr, im Verlustfall nicht mehr zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück gebracht werden zu können. Tierheime zögern in der Regel nicht lange, ein Fundtier, das nach einer gewissen Zeit keinem Halter zugeordnet werden kann, aus tierschützerischen Gründen kastrieren zu lassen. In der Nähe von Marburg entwischte vor kurzem ein Rassekater und blieb für eine Woche verschwunden. Das Tierheim Marburg ließ den Vierbeiner kastrieren. Die Besitzerin fordert jetzt Schadensersatz, weil sie, wie sie angibt, mit dem Tier züchten wollte. Der Tierschutzverein sieht die Versäumnisse dagegen bei der Halterin, die den Rassekater weder gechippt, tätowiert, noch als vermisst gemeldet habe, so die Oberhessische Presse. „Fast täglich hören wir, dass gerade Rassekatzen, die in der Regel keine Freigänger sind, von ihren Besitzern nicht registriert werden, weil sie ja angeblich nicht weglaufen.“, so Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister TASSO. „Die Realität sieht leider ganz anders aus. Doch ohne Registrierung hat das Tier so gut wie keine Chance, zurückvermittelt zu werden. Daher unser Appell an alle Tierhalter, unseren kostenlosen Registrierungs-Service in Anspruch zu nehmen.“, so McCreight weiter.

16.07.2008  

Ab sofort kein Handel mehr mit Hunde- und Katzenfellen bei Ebay

Ab heute, Dienstag, 15. Juli 2008, dürfen beim Online Aktionshaus Ebay keine Hunde- und Katzenfelle mehr gehandelt werden. Ebay kommt damit einer Ende diesen Jahres in Kraft tretenden EU-Richtlinie zuvor. Im November letzten Jahres hatten die Agrarminister der Europäischen Union ein EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle beschlossen. Das Ebay-Verbot umfasst alle Produkte, die aus den Tierhäuten hergestellt werden, also auch Spielzeug mit Pelzbesatz, Kleidung und Rheumadecken. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr zirka 2 Millionen Hunde- und Katzenfelle zu Pelzaccessoires und Spielzeug verarbeitet. „Es ist überaus erfreulich, dass gerade ein Unternehmen wie Ebay mit Millionen von Käufern und Verkäufern eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung dieser EU-Richtlinie einnimmt.“, begrüßt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO das Engagement.    

12.07.2008 

Registrierpflicht für Hunde in Österreich seit dem 1. Juli 2008

Seit dem 1. Juli gilt in Österreich die Registrierpflicht für neugeborene Hunde. Welpen müssen demnach innerhalb von drei Monaten gechippt und in einer von den österreichischen Tierärzten betriebenen Datenbank registriert werden. Allen anderen Hunden wird eine „Gnadenfrist“ für Chippen und Registrieren bis Ende 2009 eingeräumt. Grundsätzlich sei diese Verpflichtung zu begrüßen, betont Philip McCreight, Leiter der auf das Wiederfinden vermisster Heimtiere spezialisierten Tierschutzorganisation TASSO e.V. im deutschen Hattersheim. Denn nur registrierte Tiere ließen sich rückvermitteln. Was der TASSO-Chef aber kritisiert, ist die alpenländische Umsetzung: „Zwischen 50 und 60 Euro sollen chippen und registrieren kosten“, so McCreight. „Das Chippen ist damit nahezu doppelt so teuer wie in Deutschland. Hinzu kommen noch 2,40 Euro für die Halsbandplakette. Für mich ist die Registrierflicht eine Euro-Melkmaschine, von der Hundebesitzer erst in letzter Instanz profitieren.“

 Der Chef des seit mehr als 25 Jahren existierenden Vereins weist darauf hin, dass deutsche Heimtierbesitzer alle vergleichbaren Leistungen bis auf das – nur von Tierärzten durchführbare – Chippen kostenlos erhalten. „Die Aufnahme in die TASSO-Datenbank ist ebenso gratis wie die SOS-Halsbandplakette und unsere umfangreichen Such- und Vermittlungsdienste.“ Die Effizienz der letzteren stellt McCreight ohnehin in Frage: „Wer einen Hund findet, soll auf der Homepage des österreichischen Registers die Chip-Nummer eingeben, um an die Kontaktdaten des Halters zu kommen. Trägt der Hund keine Halsbandplakette mit eingravierter Nummer, bleibt nur der Weg zum Tierarzt. Der dann vielleicht feststellt, dass das Tier gar nicht gechippt und somit auch nicht identifizierbar ist.“

  Für McCreight ist diese Abhängigkeit vom Internet untragbar. „Nicht jeder hat einen Netzzugang, zudem kann man einen Tierarzt außerhalb der normalen Sprechzeiten nur über den Notdienst erreichen, das ist viel zu umständlich“, meint der Experte. Bei TASSO dagegen stünden speziell geschulte Mitarbeiter rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr telefonisch zur Verfügung. „Oft reicht schon eine genaue Beschreibung des Tieres zur Identifizierung“, sagt McCreight. „Unsere Leute kümmern sich dann persönlich um den Kontakt mit dem Tierbesitzer, in Österreich dagegen wird diese häufig recht aufwändige Prozedur dem Finder überlassen.“ McCreight empfiehlt österreichischen Hundebesitzern, die kostenlosen Leistungen von TASSO zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Chip- und Registrierpflicht in Anspruch zu nehmen. Nicht zuletzt wegen der unkomplizierten Abwicklung im Ausland: „Wird ein bei uns registrierter österreichischer Hund beispielsweise auf Mallorca oder in Italien gefunden, ruft der Finder einfach bei uns an – wir erledigen den Rest. Ob das mit der Hotline bei der ‚staatlichen‘ Registrierdatenbank auch funktioniert, bezweifle ich sehr stark …“

12.07.2008

US-Amerikanische Firma will Hunde kommerziell klonen

Leider keine Science Fiction: Hundebesitzer in Amerika können ihren vierbeinigen Begleiter nach dessen Tod als Klon weiterleben lassen. Möglich macht dies die kalifornische Firma BioArts. Der Geschäftsführer des Bio-Technologie-Unternehmens Lou Hawthorne hatte seinen eigenen Hund bereits vor einigen Jahren in Korea vervielfältigen lassen und lebt heute mit drei angeblich identisch ausschauenden Hunden von Missy. Die ersten fünf Klonhunde lässt sich das Unternehmen teuer bezahlen. Sie werden über eine Internet-Auktion ermittelt. Einstiegsangebot: 100.000 US-Dollar. Der mit dem Klonen beauftragte koreanische Wissenschaftler  Woo-Suk Hwang ist wegen gefälschter Studien-Ergebnisse bei dem Versuch, Stammzellen aus geklonten menschlichen Embryonen zu gewinnen, umstritten. „Das rundet das Frankenstein-Projekt einfach nur perfekt ab. Das Klonen ist einfach noch zu wenig erforscht. Von ethischen Gesichtspunkten mal ganz abgesehen.“, so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V. und selbst Hundeliebhaberin. Um einen Hund zu klonen, müsse dem „Original“ bis zu 6 Gewebeproben entnommen werden. Die operative Entnahme der  Eizelle der Leihmutter sei äußerst kompliziert, ebenso das Einsetzen und habe nur ein sehr enges Zeitfenster von wenigen Stunden. Das Klonen sei also ein sehr verlustreicher Prozess, so Eckerhard Wolf vom Gen-Zentrum der Universität München. Die Effizienz der Methode liege bei 0,5 Prozent. Außerdem seien ca. 200 Leihmütter nötig, bis ein einziger Klonwelpe das Licht der Welt erblickt. Für die Ähnlichkeit und den Charakter des neuen, alten Hundes gäbe es naturgemäß auch keine Gewähr.

Auf folgender Seite können Sie Ihre Stimme abgeben, damit Herrchen gesucht  auch in Zukunft Tieren in Not helfen kann.  

http://www.thepetitionsite.com/1/herrchen-gesucht   

07.07.2008

TASSO begrüßt die geplante Abschaffung des generellen Pitbull-Verbots in den Niederlanden  

Gute Nachrichten für Hundebesitzer, deren Vierbeiner typische Pitbull-Merkmale aufweisen und die in die Niederlande einreisen wollen: Laut Medienberichten will die zuständige Landwirtschaftsministerin Gerda Verburg das umstrittene RAD-Gesetz (Regeling Agressieve Dieren) demnächst abschaffen. Damit entfiele die bisherige Praxis, pitbullartige Hunde allein aufgrund ihres Äußeren zu beschlagnahmen und gegebenenfalls sogar zu töten. An die Stelle des generellen Verbots soll ein Verhaltenstest treten, über den allerdings noch keine genauen Angaben vorliegen.  

Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., begrüßt die Initiative der Ministerin: „Das Verhalten eines Hundes allein nach seinem Äußeren zu beurteilen, ist weder logisch noch sinnvoll. Ob von dem Tier eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Es bleibt zu hoffen, dass der offenbar geplante Verhaltenstest neuesten Erkenntnissen der Tierpsychologie Rechnung trägt.“   

11.07.2008

Mit der "Goldenen Pfote" will TASSO e.V. herausragende Projekte fördern

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. verleiht zum ersten Mal die "Goldene Pfote" für herausragende Projekte im Bereich Tierschutz. Um den mit 5000 Euro dotierten Preis können sich sowohl Privatpersonen als auch Tierschutzvereine, Tierheime, Zoos und andere tierschützerische Organisationen bewerben. Bewertet werden in Deutschland gestartete Initiativen, die Tieren in Not helfen, Tierleid vermeiden oder präventiv zu einer verbesserten Lebenssituation von Tieren beitragen. Bedingung für die Preisvergabe ist die unmittelbare Verwendung der Prämie für das eingereichte Projekt.  

Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim: "Wir stellen immer wieder fest, dass ambitionierte Tierschutzprojekte an der nötigen finanziellen Unterstützung scheitern. Mit der ‚Goldenen Pfote' wollen wir nicht nur das Engagement belohnen, sondern auch einen Teil zur wirtschaftlichen Realisierung beitragen." Schirmherrin des Preises ist Dr. Madeleine Martin, hessische Tierschutzbeauftragte und zurzeit bei der EU-Vertretung des Landes in Brüssel.  

07.07.2008                                                  

Herrchen gesucht wird eingestellt Tierschutzorganisationen sind entsetzt

Zum Ende des Jahres will der Hessische Rundfunk die beliebte und erfolgreiche Sendung Herrchen gesucht einstellen. Die Sendung hat seit über 33 Jahren maßgeblich dazu beigetragen, vielen Tiere von Tierschutzvereinen und Tierschutzorganisationen ein neues Zuhause zu geben. Tierschützer sind zu Recht entsetzt. Ihr Vermittlungsradius wird mit Einstellung der Sendung mit Sicherheit sinken. Der Sender rechtfertigt diesen Schritt mit sinkenden Einschaltquoten. Die seien laut Tierschutzorganisationen aber auf die ständig wechselnden Sendezeiten zurückzuführen.  

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