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Dittmannsdorf: Kater mit Luftgewehr angeschossen
Gornau OT Dittmannsdorf. Tierquälerei in Dittmannsdorf (Erzgebirgskreis): Ein Unbekannter hat am Wochenende auf Kater Remmy geschossen und ihn schwer verletzt. Die Besitzerin bemerkte am Sonntag, dass es ihrem Tier schlecht ging. Der Kater fraß nicht mehr und machte einen erschöpften Eindruck. Da sich sein Zustand nicht verbesserte, brachte sie ihn am Montag zum Tierarzt. Im Bauch des Tieres fand der Arzt ein so genanntes Diabolo. Dabei handelt es sich um ein Geschoss aus einem Luftgewehr. Das Diabolo wurde operativ entfernt. Die Frau zeigte den Fall am Mittwoch bei der Polizei an. Die Ermittlungen laufen. (zr)
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/7369208.php
06.05.2010
Kopfschuss: Katze Tinka sollte sterben
Von Sven Windmann
"Es sieht schlecht aus, aber sie ist tapfer und kämpft": Ein Unbekannter hat in Selk (Kreis Schleswig-Flensburg) mit einem Luftgewehr auf eine einjährige Katze geschossen. Das Tier schwebt in Lebensgefahr.
Gerade einmal ein Jahr alt ist Tinka, die am vergangenen Sonntag von einem Unbekannten in den Kopf geschossen wurde. Ob sie die Tat überlebt, ist noch unklar. Tinkas Leben hängt am seidenen Faden. Ob die einjährige Katze überleben wird, stand gestern noch nicht fest. "Es sieht schlecht aus, aber sie ist tapfer und kämpft", sagt Dr. Kerstin Genz. Die Tierärztin aus Kropp hat Tinka zwei Stunden lang operiert und "alles versucht, um sie zu retten." Dabei war das Tier eigentlich kerngesund. Bis Sonntagnachmittag. Bis es von einem Unbekannten in Selk mit einem Luftgewehr in den Kopf geschossen wurde. "Wir saßen Sonntagmittag auf der Terrasse, da kam Tinka plötzlich völlig blutüberströmt angelaufen", erzählt Katrina Fandrey. Was ihrer Katze unmittelbar zuvor angetan worden war, konnte die Familienmutter da noch nicht ahnen. Sie rief den Tiernotdienst an, der als erste Diagnose davon ausging, dass Tinka von einem Auto angefahren wurde. Dass dem nicht so war, stellten die Tierärzte erst am Montagmorgen fest, als die Katze endlich geröntgt werden konnte. "Ich war richtig sauer und entsetzt, als ich gesehen habe, dass sie angeschossen wurde", erzählt Kerstin Genz. Die Röntgenbilder hätten deutlich gemacht, dass Tinka aus unmittelbarer Nähe getroffen wurde. "Das sieht man am Schusskanal. Das Projektil hat sich durch den gesamten Schädel gebohrt - vom rechten Auge bis zum linken Kieferknochen. Die Katze hat Glück gehabt, dass nicht das Gehirn getroffen wurde." Ein Auge hat Tinka auf jeden Fall verloren Ob Tinka überleben wird, steht allerdings noch nicht fest. Noch liegt sie am Tropf, ist nicht bei Bewusstsein. Ein Auge hat sie auf jeden Fall verloren. "Der Täter hat definitiv in klarer Tötungsabsicht gehandelt", ist sich die Tierärztin sicher. Katrina Fandrey ist indes fassungslos. Erst im vergangenen Herbst ist sie mit ihrer Familie nach Selk gezogen. Wer zu so einer brutalen Tat im Stande sein könnte, weiß sie nicht. Besonders geschockt ist auch Tochter Mia (6), der Tinka gehört. "Wir sind in Tränen ausgebrochen, als wir sie gesehen haben. Die Katze hat richtig geschrien, das war grausam", erzählt Katrina Fandrey. Ihre zweite Katze Carla hat seitdem erst einmal Hausarrest. Zu groß ist die Sorge der Familie, dass dem Tier etwas Ähnliches passieren könnte, wie der einjährigen Tinka. "Wir hoffen, dass sie es schafft und bald wieder nach Hause kommt", sagt Katrina Fandrey, die inzwischen die Polizei in Busdorf alarmiert und Anzeige gegen Unbekannt erstattet hat. "Es kann nicht sein, dass hier jemand herumläuft, der einfach Katzen erschießt", sagt sie. Deshalb hat die Familie eine Belohnung von 100 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des oder der Täter führen. Ein Wunsch, mit dem sie in Selk nicht alleine dasteht. Ein Nachbar, der namentlich nicht genannt werden möchte, aber auch Katzenbesitzer ist, schließt sich den Fandreys an - und erhöht die Belohnung um 400 auf nun 500 Euro. "So eine Tat soll nicht ungestraft bleiben", sagt er. Viele Selker werden ähnlich denken.
Hinweise an die Polizeistation Busdorf: 04621/32953
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/schleswiger-nachrichten/artikeldetails/article/111/kopfschuss-katze-tinka-sollte-sterben.html
04.05.2010
Hund qualvoll verendet
Haiterbach. Wegen Tierquälerei hat das Amtsgericht Nagold einen 22-Jährigen aus Haiterbach zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Als die Polizei am 21. Oktober 2009 den auf Haiterbacher Gemarkung stehenden Bauwagen des 22-Jährigen öffnete, stieß sie auf einen verendeten und einen bis auf die Knochen abgemagerten Hund. Der Besitzer hatte ihnen seit Monaten weder Fressen noch Wasser hingestellt. »Sie haben die Tiere verrecken lassen«, rang der Richter mit der Fassung. Und bekam vom Angeklagten zu hören, dass man deswegen »keinen solchen Zauber« machen solle. Bereits am 28. April 2008 wurde der Arbeiter nach ei- ner Kontrolle vom Polizeihundestaffelführer dringend ermahnt, für seine Tiere in Zukunft besser zu sorgen. Die Ermahnung verhallte ungehört und auch die Verhängung von Bußgeldern zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Ab Herbst vergangenen Jahres kümmerte sich der Angeklagte überhaupt nicht mehr um die Hunde. Bis einer von ihnen völlig ausgezehrt an einer chronischen Niereninsuffizienz starb. Der andere, ebenfalls stark abgemagerte Vierbeiner hätte das gleiche Schicksal erlitten, wäre die Polizei nicht eingeschritten. »Ist ihnen eigentlich klar, welches Martyrium die Hunde durchmachen mussten?« redete der Richter dem Angeklagten ins Gewissen. Der Arbeiter, der noch bei seinen Eltern lebt, brachte zu seiner Verteidigung vor, dass er morgens sehr früh aus dem Haus gehe. Nach der Arbeit müsse er noch zu einem körperlastigen Nebenjob, weshalb er erst spät am Abend nach Hause komme, todmüde ins Bett falle und keine Zeit mehr gefunden habe, nach den Hunden zu schauen. Der Angeklagte hat Schulden in Höhe von 30000 Euro, die er in hohen Ratenzahlungen abstottern muss. Der Richter vermutete, dass sich der junge Mann in einer Stresssituation befindet und den Überblick verloren hat. Trotzdem sei es seine Pflicht gewesen, sich um die Tiere zu kümmern. Dass er das versäumt hat, sei »eine Schande«, die durch nichts zu rechtfertigen sei. Unangenehm aufgefallen ist der Arbeiter bereits früher, weil er ohne gültige Fahrerlaubnis mit einem Schlepper durch die Gegend brauste und gegen das Fleischhygienegesetz verstieß. Vorbestraft und uneinsichtig: für den Vertreter der Staatsanwaltschaft zwei Gründe, in seinem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von drei Monaten zu fordern, die drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden könnte. Der Richter verurteilte den 22-Jährigen zur Zahlung von 150 Tagessätzen zu 40 Euro. Ein Verbot der Hundehaltung war bereits von der zuständigen Behörde angeordnet worden.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7828125&artId=14858589
03.05.2010
Hunde verenden
Haiterbach. Wegen Tierquälerei hat das Amtsgericht Nagold einen 22-Jährigen aus Haiterbach zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Als die Polizei am 21. Oktober 2009 den auf Haiterbacher Gemarkung stehenden Bauwagen des 22-Jährigen öffnete, stieß sie auf einen verendeten und einen bis auf die Knochen abgemagerten Hund. Der Besitzer hatte ihnen seit Monaten weder Fressen noch Wasser hingestellt. »Sie haben die Tiere verrecken lassen«, rang Richter Martin Link mit der Fassung. Und bekam vom Angeklagten zu hören, dass man deswegen »keinen solchen Zauber« machen solle. Bereits am 28. April 2008 wurde der Arbeiter nach einer Kontrolle ermahnt, für seine Tiere besser zu sorgen. Ab Herbst vergangenen Jahres kümmerte sich der Angeklagte überhaupt nicht mehr um die Hunde. Bis einer von ihnen völlig ausgezehrt an einer chronischen Niereninsuffizienz starb. Den anderen, ebenfalls stark abgemagerte Vierbeiner hätte das gleiche Schicksal erlitten, wäre die Polizei nicht eingeschritten. »Ist ihnen eigentlich klar, welches Martyrium die Hunde durchmachen mussten?« redete der Richter dem Angeklagten ins Gewissen. Der Arbeiter, der noch bei seinen Eltern lebt, brachte zu seiner Verteidigung vor, dass er morgens früh aus dem Haus gehe. Nach der Arbeit müsse er noch zu einem Nebenjob, weshalb er erst spät am Abend nach Hause komme, todmüde ins Bett falle und keine Zeit mehr gefunden habe, nach den Hunden zu schauen. Unangenehm aufgefallen ist er bereits früher, weil er ohne Fahrerlaubnis mit einem Schlepper durch die Gegend fuhr und gegen das Fleischhygienegesetz verstieß. Vorbestraft und uneinsichtig: für den Vertreter der Staatsanwaltschaft zwei Gründe, in seinem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von drei Monaten zu fordern, die drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden könnte. Richter Link verurteilte den 22-Jährigen zur Zahlung von 150 Tagessätzen zu 40 Euro. Ein Verbot der Hundehaltung war bereits angeordnet worden.
Von Manfred Köncke
http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7828125&artId=14852310
29.04.2010
Schüsse auf Katzen Tierquäler am Mindener Weg
Porta Westfalica-Hausberge (rkm). Ein Tierquäler treibt in Hausberge sein Unwesen. Diese Vermutung ist jetzt traurige Gewissheit. Das Röntgenbild zeigt die zwei Diabolo-Luftgewehrgeschosse (unterhalb der roten Pfeile) im Körper von Katze "Gypsie". Repro: Robert Kauffeld
Wie berichtet, hatte der Täter auf den Kater von Klaus Theuerkauf geschossen (MT vom 24. April). Eine Röntgenaufnahme zeigte das Projektil im Körper von Kater Calypso. Anfangs glaubte Theuerkauf noch, dass es sich um eine einmalige Tat gehandelt habe. Er erinnerte sich jedoch, wie Calypsos Schwester Gypsie vor einigen Monaten mehrere Tage lang offenbar unter großen Schmerzen gelitten hatte. Obwohl Gypsie inzwischen wieder gesund zu sein scheint, ließ der Katzenfreund auch von dieser Katze beim Tierarzt eine Röntgenaufnahme machen. Das erschreckende Resultat: Auf diese Katze wurde ebenfalls geschossen. In ihrem Körper stecken sogar zwei Diabolo-Luftgewehrgeschosse. Wie Rücksprachen mit Nachbarn am Mindener Weg ergaben, hatten die schon seit längerer Zeit den Verdacht und auch Anzeichen dafür erkannt, dass ein Tierquäler hier sein Unwesen treibt. Familie Rose-Theuerkauf hat nun Strafanzeige erstattet und für Hinweise auf den Täter eine Belohnung ausgesetzt. Tierquälerei ist ebenso eine strafbare Handlung wie der unverantwortliche Umgang mit Waffen. Die Theuerkaufs hoffen, dass der Täter ermittelt wird, damit die Gefahr für Tiere und auch für Menschen, insbesondere spielende Kinder, am Mindener Weg beseitigt wird.
http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/porta_westfalica/3518976_
Schuesse_auf_Katzen.html
29.04.2010
"Die Tat eines Dummen"
Kater von Luftgewehrkugel getroffen / Offenbar kein Einzelfall
VON ROBERT KAUFFELD
Porta Westfalica-Hausberge (rkm). Die Untersuchung beim Tierarzt bringt das erschreckende Ergebnis: Calypso, der rot-weiße Kater, ist angeschossen worden. Die Röntgenaufnahme zeigt, dass das Projektil noch im Körper des Tieres steckt, das dadurch offenbar große Schmerzen hat und sich kaum noch bewegen kann. Klaus Theuerkauf mit dem Kater Calypso, der immer noch unter Schmerzen und Fieber leidet. Klaus Theuerkauf beobachtete vor zwei Jahren, wie eine offenbar verwilderte Katze ihre Jungen unter dem Schuppen im Garten am Mindener Weg in Hausberge ablegte und sie zunächst auch regelmäßig versorgte. Die kleinen Tiere waren sehr scheu, doch Tochter Lara gewann ihr Vertrauen und schloss sie in ihr Herz. Und so gehören sie seither zur Familie, zumal sie sich mit den zwei weiteren Katzen und den zwei Schäferhunden gut verstehen. Calypso und Gypsie werden nicht nur im Hause gehalten, sondern bewegen sich auch frei in der näheren Umgebung. Als Calypso vor einigen Tagen offenbar unter starken Schmerzen leidet, soll der Tierarzt helfen. Der stellt zunächst nur eine kleine Verletzung fest, doch die Röntgenaufnahme zeigt, dass dort das Geschoss eines Luftgewehres eingedrungen ist; ein Geschoss, das unter dem Namen Diabolo bekannt ist. "Tiere zu quälen ist kein Dumme-Jungen-Streich", sagt Klaus Theuerkauf, "eher die Tat eines Dummen." Er vermutet, dass der Täter psychische Probleme hat. Mit seinem Verhalten stelle er auch eine Gefahr für die zahlreichen in der Nachbarschaft spielenden Kinder dar. Wie der Tierfreund aus Rücksprachen mit Nachbarn erfahren hat, sei in der Vergangenheit schon mehrfach auf Katzen geschossen worden. Theuerkauf hat nun eine Belohnung für die Feststellung des Täters ausgesetzt und hofft, dass solche Tierquälereien bald der Vergangenheit angehören.
http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/porta_westfalica/3510268_Die_Tat_eines_Dummen.html
24.04.2010
HARBURG
Kleine Katze Minka brutal verprügelt
Brutal verprügelte John M. (29) seinen Kater Minka (damals acht Monate), brach ihm mehrere Knochen - nun wurde er dafür vor dem Amtsgericht Harburg zu einer Geldstrafe verurteilt.
VON ANNA SEIDLER
Es sind Szenen, die jedem Tierfreund das Herz brechen: Ein Mann schleudert seinen Kater quer durch die Wohnung, wirft ihn vom Balkon - das Tier prallt zehn Meter entfernt gegen eine Hauswand. Immer wieder prügelt der Besitzer auf den am Boden liegenden und blutenden Kater ein, malträtiert ihn mit Fußtritten. Erst als Nachbarn einschreiten, lässt er von dem Tier ab. Donnerstag stand John M. (29) für die Quälerei seines Katers Minka (damals acht Monate) vor dem Amtsgericht Harburg. Zusammengesackt sitzt der zwei Meter große Mann mit kurzgeschorenem blonden Haar auf der Anklagebank. Der Hartz-IV-Empfänger gibt sich zerknirscht: "Es tut mir megamäßig leid", sagt er der Richterin. Die Schuld für seinen Ausraster im September letzten Jahres gibt er dem Kater: "Meine Tochter hat mit Minka gespielt. Als er sie am Hals gekratzt hat, bin ich einfach ausgetickt", stammelt der 29-Jährige. Warum er jedoch nicht von seinem Haustier abließ, als es schon blutend am Boden lag, immer wieder auf das Tier einschlug und eintrat - das kann John M. sich selbst nicht erklären: "Ich wollte nur, dass der Kater verschwindet. Ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat." Dass Minka nach den brutalen Attacken überhaupt noch lebt, grenzt an ein Wunder: Das Tier trug Knochenbrüche, eine Verletzung des Kiefers, Augenschwellungen und offene Wunden davon. John M. habe dem Tier "erhebliche Schmerzen und Leiden zugefügt", so die Richterin. Weil sich der Angeklagte aber reumütig zeigte und alle Vorwürfe gegen ihn einräumte, kam er mit einer Geldstrafe von 400 Euro davon. Zu seinem Ex-Besitzer muss Minka nicht zurück. Gegen John M. wurde schon vor Prozessbeginnn ein Tierhalteverbot verhängt. Der getigerte Kater hat sich laut Auskunft des Tierheims Süderstraße inzwischen erholt: Im Februar hat er ein - hoffentlich liebevolleres - Zuhause gefunden.
http://www.mopo.de/2010/20100423/hamburg/panorama/kleine_katze_minka_brutal_verpruegelt.html
23.04.2010
Schwer verletzt: Unbekannter schießt auf Katze
Familie Kummle ist fassungslos: Kater Benny lag schwer verletzt in seinem Katzenkörbchen vor der Haustür. „Er muss sich unter starken Schmerzen schwer hinkend nach Hause geschleppt haben. Wir haben ihn sofort zum Tierarzt gebracht“, erinnert sich Katja Kummle. Idyllisch am Waldrand ist die Straße Schlössleblick gelegen. Eine Idylle, die Benny am 12. April wahrscheinlich zum Verhängnis wurde. Hat der Kater gewildert und wurde darum angeschossen? Feldhüter Dietmar Meier hält es für sehr unwahrscheinlich, dass ein Jäger oder Förster auf das Tier geschossen hat. Schon gar nicht „in einem Umkreis von 500 bis 600 Metern eines befriedeten Bezirks.“ Etwas anders wäre die Regelung, wenn ein Tier mitten im Jagdgebiet wildert. Doch das kann in Bennys Fall wohl ausgeschlossen werden. „Es ist meiner Meinung nach wahrscheinlicher, dass jemand mit einer Waffe, für die er keine Lizenz hat, auf das Tier geschossen hat“, so Meier. Auch Familie Kummle hat diese Vermutung: „Hier handelt es sich ja wohl eher um eine ganz gemeine Art von Tierquälerei.“ Der Tierarzt stellte fest, dass der Knochen des vorderen Beins im Bereich des Gelenks durchschlagen war. Ein Splitterbruch. Eine weitere Schrotkugel blieb kurz vor dem Herz des Tieres stecken. „Das hat Benny das Leben gerettet“, so Katja Kummle. Familie Kummle hat zwar Strafanzeige gestellt, doch die Erfolgsaussichten sind gering. Auch die Behandlungskosten in Höhe von mehreren hundert Euro wird die Familie selbst tragen müssen. Auch wenn es Kater Benny mittlerweile wieder etwas besser geht, hat er noch nicht alles überstanden. Er ist stark verängstigt und in den nächsten Tagen steht eine weitere Operation an. Dann wird sich entscheiden, ob das Vorderbein des jungen Tieres heilt, oder für immer steif bleibt. Und eine Frage wird Familie Kummle nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen: „Was sind das für Menschen, die den Tieren und ihren Mitmenschen, vor allem den Kindern, die ja an ihren Lieblingen hängen, so etwas antun?“
http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wehr/Schwer-verletzt-Unbekannter-schiesst-auf-Katze;art372624,4256404
21.04.2010
Angeschossene Katze muss eingeschläfert werden
Sechs Projektile einer Luftdruckwaffe stellte ein Tierarzt am Freitag bei einer Röntgenaufnahme im Körper einer Hauskatze aus Leibertingen-Thalheim fest. Aufgrund der schweren Verletzungen musste das Tier am Freitag eingeschläfert werden. Die Katze war vor etwa einer Woche in Thalheim spurlos verschwunden. Am Donnerstag vergangener Woche kehrte sie schwer verletzt nach Hause zurück. Die Diensthundeführerstaffel der Polizeidirektion hat ein Ermittlungsverfahren wegen Tierquälerei eingeleitet. Hinweise werden unter Telefon 075572/201640 entgegen genommen.
http://www.schwaebische.de/lokales/sigmaringen/sigmaringen-landkreis_artikel,-Angeschossene-Katze-muss-eingeschlaefert-werden-_arid,4085336.html
19.04.2010
Wann beginnt Tierquälerei?
Visselhoevede - VISSELHÖVEDE (jw/aki) • Der Wintergarten ist mit Kot bedeckt, die Fress- und Trink-näpfe sind nach Angaben der Nachbarn leer und die Temperaturen in dem Glasanbau eines Wohnhauses im Visselhöveder Süden steigen. Mittendrin ein rund 40 Zentimeter hoher belgischer Schäferhund. Die Nachbarn hatten bereits vor längerer Zeit die Behörden eingeschaltet. Weil sich nichts tat, riefen sie diese Zeitung an. Die Umstände, in denen der Hund gehalten wird, sehen nicht freundlich aus. Laut Aussage der Nachbarn wohne der Hauseigentümer und Hundehalter schon lange nicht mehr an der Schützenstraße und versorge das Tier lediglich alle drei Tage mit Wasser und Futter. Seine Notdurft verrichtet der Hund in dem Glasanbau. „So wurde der Hund von Anfang an gehalten“, erbost sich eine Nachbarin. Die schaltete nicht nur Ordnungsamt und Polizei, sondern auch das Veterinäramt ein – zunächst erfolglos. Jetzt wurde die Situation kritisch, da es im Glasanbau wärmer wurde und die Näpfe leer geblieben sein sollen! „Unhaltbare Zustände sind das“, erregen sich die Nachbarn, die das Gebelle und der Hundekot des etwa eineinhalbjährigen Tieres nur sekundär stören. „Uns geht es um das Wohl des Tieres.“ „Der Fall ist uns bekannt. Wir sind am Ball, aber haben bisher nicht den gewünschten Erfolg beim Halter erzielt“, bedauert Dr. Joachim Wiedner vom Veteri-näramt Rotenburg. „Es kann immer Lebenssituationen geben, in denen man mit dem Tier nicht mehr fertig wird“, entschuldigt der Tierarzt. „Tierschützer fordern immer sofortiges Handeln, doch wir sind auch an Gesetze gebunden“, bittet Dr. Wiedner um Verständnis. Er habe mit dem Hundehalter Kontakt aufgenommen und deutlich gemacht, dass ein Tier außer Nahrung auch Auslauf und menschlichen Kontakt benötige. Man habe dem Tierhalter eine Frist gesetzt. „Aber warum mussten erst vier Monate ins Land gehen, bevor etwas passiert? Eigentlich ist das ein Fall unterlassener Hilfeleistung seitens der Behörden“, schimpfen die Anlieger. Der Hundehalter widerspricht den Vorwürfen gegenüber dieser Zeitung vehement: „Die Hündin wird jeden Tag getränkt und gefüttert. Ein offene Haltung beispielsweise im Garten ist aufgrund ihrer noch nicht beendeten Ausbildung unmöglich, weil sie noch nicht unterscheiden kann, wer gut und wer böse ist.“ Die Rasse sei eher für den Diensthundegebrauch und Zwingerhaltung gewöhnt. Der Anbau sei im Übrigen so groß, dass er weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehe. „Natürlich sieht es für Außenstehende nicht gerade ansprechend aus, aber das ist dem Hund egal“, so der Halter, der mit dem Hund aber bald ein neues Heim beziehen wolle.
http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-rotenburg/visselhoevede/wann-beginnt-tierquaelerei-718706.html
17.04.2010
Riedelberg, Auf Katze geschossen?
Ende Januar war in der Hauptstraße zweimal auf eine Katze geschossen worden. Ein Geschoss blieb im Nacken des Tieres stecken und konnte von dem Tierhalter selbst entfernt werden. Ein zweites Geschoss befand sich im Bauchbereich und musste von einem Tierarzt operativ entfernt werden. Die beiden Schüsse waren aller Wahrscheinlichkeit nach aus einer Luftdruckwaffe abgefeuert worden. Im Rahmen der Folgeermittlungen hatte sich ein Tatverdacht ergeben. Die Wohnung des Tatverdächtigen wurde durchsucht und die mögliche Tatwaffe, ein Luftgewehr mit Zielfernrohr, aufgefunden und sichergestellt. Die Maßnahme führte außerdem zum Auffinden eines Revolvers ohne waffenrechtliche Erkenntnisse, wobei der Lauf nachträglich durchgebohrt worden war. Auch diese Waffe wurde sichergestellt.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Polizeidirektion Pirmasens
Wiesenstraße 6
66954 Pirmasens
Telefon: 06331/520-0
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ac9/ac970d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=9140beba-790e-721c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=10&press=true.htm
16.04.2010
Mit Schlinge um den Hals in einem Graben in Hagen-Grinden tot aufgefunden / Polizei stellt keine Gewalteinwirkung fest
Katze „Wuschi“ Opfer von Tierquälern?
Hagen-Grinden - (mm) · Mit einer Schlinge um den Hals fanden Bernd und Katrin Meyer unweit ihres Hauses in Hagen-Grinden ihre Katze leblos vor. „Wuschi“ lag tot in einem Graben neben dem Burwischdamm. Das Ehepaar geht von Tierquälerei aus und erstattete am Wochenende Anzeige bei der Polizei. Wahrscheinlich sei die alte Katze angeleint worden und eines natürliches Todes gestorben, heißt es dagegen von Seiten der Polizeistation Langwedel. Mit diesem dünnen Strick um den Hals lag die Katze tot neben einem Wirtschaftsweg in Hagen-Grinden. Fest steht, dass „Wuschi“ für „Samtpfoten“ ein biblisches Alter erreicht hatte. 18 oder 19 Jahre alt sei sie gewesen, sagt Katrin Meyer, die seit 15 Jahren zusammen mit ihrem Mann auf einem Hof in Hagen-Grinden lebt. Zwei oder drei Wochen lang habe sie das Tier nicht mehr gesehen gehabt. Doch nun habe sie etwa 50 Meter hinter dem Haus leider die „grausige Entdeckung“ machen müssen. Die vornehmlich weiße und an Kopf, Rücken und Schwanz dunkelgraue „Hofkatze“ sei menschenscheu und überwiegend nachtaktiv gewesen. Sie habe sich nicht anfassen lassen, sagt Meyer. Auch hätten Fremde sie kaum mit Futter anlocken können. Deshalb glaubt die Hagen-Grindenerin, dass einer von der schlimmen Sorte der „professionellen“ Tierfänger und -quäler, „die ja schon häufiger im Flecken Langwedel ihr Unwesen getrieben haben sollen“, ihre Katze erwischt und später stranguliert hat. Es deute nichts darauf hin, dass sie sich versehentlich in der Schlinge verfangen und erdrosselt habe, berichtet Katrin Meyer. „Erstens war die Schlinge nicht so eng, dass sie die Luft abschneidet, zweitens hing die Leine nirgends fest.“ Die Polizei Langwedel kommt zu einem anderen Ergebnis. Die Geschichte von den Tierfängern, die auch im Flecken ihre Opfer suchten, sei ein „immer wieder verbreitetes Märchen“; schon seit langem habe die Station keinen derartigen Fall mehr registriert, erklärte gestern ein Beamter auf Nachfrage. Die Untersuchungen legten nahe, dass die Katze von einer noch unbekannten Person an die Leine genommen und ausgeführt worden sei und dabei aus Altersschwäche das Zeitliche gesegnet habe. „Sie hatte einen dünnen Strick um den Hals, der als Ausgehleine gebunden war“, stellte der Polizist fest. Katrin Meyer kann darüber nur den Kopf schütteln. „Wuschi“ sei viel zu scheu gewesen, um etwa von Kindern ausgeführt zu werden. Sie bleibt dabei: „Die muss jemand mutwillig eingefangen haben.“
http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-verden/langwedel/katze-wuschi-opfer-tierquaelern-712179.html
13.04.2010
Projektile statt Tumor - Tierquäler schoss auf Kater
Mulfingen - Wegen des Verdachts auf einen Tumor bei seiner Katze suchte ein Mann aus Ailringen einen Tierarzt auf. Dieser stellte beim Röntgen des Tieres zwei Luftgewehrgeschosse fest. Bei den Projektilen handelt es sich um 4,5 Millimeter Diabolo-Bolzen. Möglicherweise hatte ein Unbekannter im Lauf des Monats März auf den Kater geschossen. Zeugen, die Hinweise zu dem Tierquäler geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 06294/234 beim Polizeiposten Krautheim zu melden.
http://www.stimme.de/hohenlohe/polizei/art1494,1811305
09.04.2010
Katzenfreund erstattet Anzeige wegen Tierquälerei
VON KLAUS-DIETER KUNICK
Kater Simba hat in der Vergangenheit Schlimmes durchlebt, wie sein Herrchen Helmut Soult aus Kayna berichtet. (FOTO: CORINA WUJTSCHIK)
KAYNA/MZ. Helmut Soult aus Kayna (Ortsteil von Zeitz) leidet. Seiner Kater wegen. Seit dem 20. Januar vergangenen Jahres ist Kater Paul verschwunden, und Simba sowie Willi holte der Kaynaer aus einer Lebendfalle heraus, nachdem die Tiere dort Stunden zubrachten. Um Paul zu finden, hing sogar in der Apotheke ein Foto des Tieres aus, doch niemand meldete sich. In jener Nacht sei es extrem kalt gewesen. Soult vermutet, dass Paul ebenfalls in einer Lebendfalle festsaß und darin erfroren ist. "Simba habe ich im Spätsommer vergangenen Jahres aus dieser Falle geholt", so der promovierte Soziologe. Das Tier habe sich in einem schlimmen Zustand befunden: Es sei mit Kot und Urin verschmiert gewesen und habe Ekel erregend gerochen. Am 31. März diesen Jahres war dann plötzlich Kater Willi verschwunden. Am nächsten Morgen habe Soult ihn gesucht und ebenfalls in einer Falle total verängstigt entdeckt. Nun war das Maß voll - Soult erstattete Anzeige bei der Polizei und beim Veterinäramt der Kreisverwaltung wegen Tierquälerei und unerlaubten Aufstellens einer Lebendfalle. "Unsere zwei Kater nahmen psychisch und physisch Schäden", erklärte der Halter. So könne man mit Tieren nicht umgehen, das sei barbarisch. Er habe mit dem Mann, der die Fallen aufstellte, nach dem ersten Vorfall geredet und gedacht, dass der verstanden hat, worum es geht. Doch das sei anscheinend nicht der Fall. Soult ist klar, dass man sich mit einer Anzeige im Dorf keine Freunde schafft, aber im Interesse der Tiere könne er darauf keine Rücksicht nehmen. Der Kaynaer machte sich sachkundig. Jeder, der das wolle, könne sich eine Falle zulegen. Das sei überhaupt kein Problem. "Ich habe jeden Tag nachgeschaut, ob sich ein Tier darin befindet", erklärte der Mann aus dem Dorf, der die Fallen aufstellte. Ihm sei es absolut nicht um Katzen gegangen, sondern um das Fangen von Mardern. Die hätten mehrmals Kabel auf dem Dach des Haues zerfressen. Er habe schon vieles ausprobiert, um die Marder vom Haus fern zu halten, geholfen habe letztlich nichts. Die Falle sei der letzte Ausweg gewesen. Mehrmals seien auch Katzen von anderen Haltern darin gefangen gewesen, es habe aber nie Beschwerden gegeben. "Fallen auf einem befriedeten Bezirk, also dem privaten Grundstück aufzustellen, ist statthaft", sagte der Sachgebietsleiter der Unteren Jagd-, Fischerei-und Waffenbehörde im Landratsamt Naumburg Jürgen Koschel. Mit der Falle dürfen unter anderem Waschbären und Marder gefangen werden. Die Jäger hätten sich davon allerdings distanziert, denn in der Bevölkerung habe es ständig Ärger deswegen gegeben. Koschel: "Laut Gesetz muss derjenige, der die Falle aufstellt, zweimal am Tag kontrollieren." Dies könne beispielsweise am Abend und am Morgen geschehen. "Rechtlich kann man gegen das Aufstellen dieser Fallen auf dem eigenen Grundstück nichts einwenden", so die Amtstierärztin des Burgenlandkreises, Andrea Krüger. Ihrer Meinung nach müsste das Aufstellen der Fallen bis auf Ausnahmen grundsätzlich verboten werden. "Das Tier leidet qualvoll darin", ergänzte sie. Am Abend und Morgen zu kontrollieren, hält sie für nicht ausreichend. "Die lange Verweildauer in diesem Käfig potenziert das Leiden des Tieres." Mindestens nach jeder Stunde müsse eine Kontrolle erfolgen. Wenn eine Katze mal zwei, drei Tage verschwunden sei, müsse sich der Halter nicht gleich arge Sorgen machen, das sei für Stubentiger normal. Gerate das Tier jedoch in diese Fallen, sei das etwas ganz anderes. Krüger: "Es stellt sich bei dem Tier sofort ein Angstgefühl ein, es fühlt sich bedrängt." Die Amtstierärztin verwies darauf, dass das der erste Vorfall im Burgenlandkreis sei. Dass eine Anzeige wegen Tierquälerei kürzlich eingegangen ist, bestätigte Jörg Bethmann, Pressesprecher des Polizeireviers Burgenlandkreis. Die Polizei werde den Fall genau prüfen und dann an die Staatsanwaltschaft Naumburg abgeben
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1269291674104&openMenu=112
1028317612&calledPageId=1121028317612&listid=1121250412275
07.04.2010
Neuer Fall von Tierquälerei angezeigt
Untergruppenbach - Untergruppenbach - Wie der Polizei erst jetzt angezeigt wurde, ereignete sich bereits im März ein weiterer Fall von Tierquälerei in Untergruppenbach. So wurde in der Zeit von Freitag bis Samstag, 12. und 13. März, ein Kater mit Klebeband umwickelt und dessen Schnurrhaare angesengt. Die Besitzer des Tieres hatten sich erst nach den Berichten in der Heilbronner Stimme entschlossen, den Vorfall bei der Polizei anzuzeigen.
Polizei sucht Zeugen
Um den Täter zu ermitteln, sind die Beamten dringend auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Hinweise werden von der Polizei, Sachbereich Umwelt- und Gewerbe, unter Telefon 07131/104-2606 oder dem Polizeiposten Untergruppenbach unter Telefon 07131/644630 entgegengenommen.
http://www.stimme.de/heilbronn/polizei/art1491,1809775
07.04.2010
Zwei Katzen mit mehreren Schüssen verletzt
Polizei schließt Tierquälerei nicht aus – Beide Opfer auf Weg der Besserung
Von Bernd Stobäus
Möglicherweise durch Luftgewehrschüsse sind vor kurzem innerhalb einer Woche zwei Katzen in Clauen verletzt worden, die in einer Straße leben. Das teilte die Polizei jetzt mit. Noch sei allerdings offen, ob es sich um Zufall oder eine mutwillige Tat handelt. Eine plausible Erklärung gebe es bis heute nicht, so die Beamten. Fest stehe hingegen, dass sich die Katze "Emmy" der einen Familie durch die Schüsse zweimal das Hinterbein gebrochen habe. Kater "Schmusi", der nicht weit entfernt in derselben Straße bei einer anderen Familie wohnt, sei an der Pfote getroffen worden und habe dort eine tiefe Wunde erlitten. Die beiden Katzen "Emmy" und "Schmusi" wurden dabei allerdings nicht lebensgefährlich verletzt, teilten die Besitzer mit. Es sei aber nach den Schüssen umgehend notwendig gewesen, sie zu operieren, weil die Projektile tief in der Haut gesteckt hätten. Dafür seien Arztkosten in dreistelliger Höhe fällig geworden. Beide Tiere mussten sich nach den Eingriffen zunächst für einige Zeit zur Genesung im Haus aufhalten. Mittlerweile seien sie auf dem Weg der Besserung. Mehr als Spekulationen über den Tathergang und die benutzte Waffe gebe es jedoch bislang nicht, so die Polizei. Noch sei nicht nachzuweisen, ob es sich bei der benutzten Waffe um ein Luftgewehr oder eine höherwertige Luftpistole gehandelt habe. Auch ein Sportschützengewehr komme in Betracht. Unsicher bleibe ebenfalls, ob beide Projektile aus ein und derselben Waffe gekommen sind. Ebenso unklar ist, ob es sich wirklich um eine kriminelle Tat handelt. Es sei aber möglich, dass es jemand bewusst auf die Katzen abgesehen und gezielt auf die Läufe geschossen habe, vermutet die Polizei. Und zwar nicht, um sie zu töten, sondern nur, um sie zu verletzen. "Das ist reine Tierquälerei, so etwas soll nicht wieder vorkommen", empörten sich die Besitzer. Nach den Taten haben sie Anzeige erstattet.
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/12032714
07.04.2010
Katzen-Jäger schießt auf Haustiere
Wer schießt in Clauen auf Katzen? In der Straße „Am Gallekamp“ sind innerhalb einer Woche zwei Tiere angegriffen worden, vermutlich mit einem Luftgewehr. Katze „Emmy“ brach sich zweimal das Hinterbein, Kater „Schmusi“ wurde an der Pfote getroffen. „Ich kann nicht verstehen, wer so etwas macht. Das ist doch Tierquälerei!“, sagt „Emmys“ Besitzerin Birgit Gläsner. Katze "Emmy" kurz nach der Operation: Das Tier ist mit einem Luftgewehr angeschossen worden. Hohenhameln-Clauen. Der Besitzer des Katers, Jörg Heitbrink, vermutet, dass auf „Emmy“ aus deutlich kürzerer Entfernung geschossen wurde als auf „Schmusi“. Das Geschoss sei bei ihr deutlich stärker verformt gewesen. „Je größer der Abstand, desto weniger Kraft hat die Kugel und desto weniger verformt sie sich“, sagt er. „Ich war früher selbst mal im Schützenverein.“ Michael Sock von der Peiner Polizei sagt: „Die Waffe war vermutlich ein höherwertiges Luftgewehr oder eine Luftpistole, aber nicht unbedingt ein Sportschützengewehr.“ Ob beide Projektile aus derselben Waffe stammen, vermag er nicht zu sagen. Sock vermutet den Täter in der Nachbarschaft. „Vielleicht passt es ihm nicht, dass fremde Katzen in seinem Garten herumlaufen“, sagt er. Die Polizei geht davon aus, dass der Schütze die Tiere nicht töten wollte. „Man muss vermuten, dass er gezielt auf die Läufe geschossen hat“, sagt Sock. Beide Schüsse seien aus höchstens 20 Metern Entfernung abgefeuert worden. „Emmy“ und „Schmusi“ wurden dabei nicht lebensgefährlich verletzt, mussten aber operiert werden, weil die Projektile tief in der Haut feststeckten. Für die betroffenen Familien wurden Tierarztkosten in dreistelliger Höhe fällig. „Nach der Operation mussten wir Emmy in einem niedrigen Käfig halten, damit sie nicht springen kann und sich dadurch erneut verletzt“, sagt Besitzerin Birgit Gläsner. Auch „Schmusi“ musste zunächst im Haus bleiben, um sich zu schonen und damit er mit seinem frischen Verband nirgendwo hängen bleibt. „Für eine Katze, die jeden Tag draußen ist, ist das eine Quälerei“, sagt Heitbrink – ganz abgesehen von der schmerzenden Wunde. Nach der Tat haben die Katzenbesitzer Anzeige gegen Unbekannt erstattet. „Man kann doch mit dem Luftgewehr nicht einfach durch die Gegend schießen“, sagt Heitbrink. „Ich hoffe, dass das nie wieder vorkommt!“
Susann Reichert
http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Lokalnachrichten/Hohenhameln/Katzen-Jaeger-schiesst-auf-Haustiere
05.04.2010
Tierquälerei wird kaum geahndet
Gequält: Tierschützer fordern härtere Strafen für kriminelle Halter.
Immer öfter werden Haustiere in MV getötet, wird Nutzvieh falsch gehalten. Täter müssen härter bestraft werden, fordern Tierschützer. Rostock (OZ) - Im Fall des qualvollen Todes eines Hundes in Pasewalk (Landkreis UeckerRandow) ist noch kein Täter ermittelt worden. In der Kreisstadt war Mitte Februar ein etwa zwei Jahre alter Mischlingsrüde erhängt worden (OZ berichtete). Tierfreunde haben mittlerweile insgesamt 1250 Euro Belohnung für die Aufkärung bereitgestellt. „Die Kriminalpolizei hat bisher etwa 40 Hinweise überprüft“, erklärt Axel Falkenberg von der Polizeidirektion Anklam. Dies sei eine ungewöhnlich hohe Anzahl, die sicher an den grausamen Umständen sowie an der Belohnung liege. Eine heiße Spur habe sich jedoch nicht ergeben. Im Landeskriminalamt werden noch Spuren vom Tatort ausgewertet. Falls ein Täter ermittelt wird, muss er mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen. Dieses Delikt kann laut Tierschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Nach Angaben des Landeskriminalamtes ist Tierquälerei im Nordosten keine Seltenheit. Im letzten Jahr ermittelte die Kriminalpolizei in 182 Fällen, 2008 waren es 172. „Juristisch werden Delikte gegen Tiere als Sachbeschädigung gewertet“, erklärt Oberstaatsanwalt Ralf Lechte von der Staatsanwaltschaft Stralsund. In den letzten zehn Jahren seien jährlich etwa 20 Fälle bei der Stralsunder Behörde angezeigt, in etwa einem Drittel sei Anklage erhoben worden. „Die meisten Fälle betreffen Katzen, die mit Luftdruckwaffen getötet oder verletzt wurden, sowie durch Tritte oder anderweitig gequälte Hunde“, berichtet Lechte. Zwar ist Tierschutz sowohl im Grundgesetz als auch in der Landesverfassung verankert. Aber: „Solange Hunde oder Katzen als Sachen und nicht als Lebewesen angesehen werden, ändert sich wohl nicht viel“, erklärt Dietmar Bonny, Landesvorsitzender des Deutschen Tierschutzbundes. Staatsanwälte und Richter sollten Tierquäler konsequenter anklagen und verurteilen, fordert er. Rund 250 Fälle seien dem Landesverband 2009 gemeldet worden. Die Anzahl steige seit Jahren stetig an — 2008 seien es noch rund 200 Meldungen gewesen. „Enorm zugenommen haben abgegebene oder ausgesetzte Haustiere, oft aus finanziellen Gründen“, sagt Bonny. Ein besonders grausames Beispiel für Tierquälerei im Jahr 2009 sei in Neubrandenburg geschehen: Dort wurden Katzen lebend an ein Garagentor genagelt. Von den Tätern fehle bis heute jede Spur. „Am Amtsgericht Rostock gibt es jährlich zwei bis drei Verfahren wegen Tierquälerei“, sagt Gerichtsdirektor Peter Häfner. So sei 2009 der Halter einer Rinderherde im Rostocker Ortsteil Gehlsdorf wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt worden. Der Mann hatte jahrelang seine Galloway-Rinder verkommen lassen. Gegen ihn wurde ein Tierhaltungsverbot erlassen. Am Amtsgericht Ribnitz-Damgarten ist im Oktober 2009 ebenfalls ein Halter von Nutzvieh angeklagt worden. 17 seiner Highland-Rinder waren zu Jahresbeginn auf einer Insel im Saaler Bodden verdurstet.
Der Landwirt wurde wegen fahrlässigen Verhaltens zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt. Ein Tierquäler in Rostock konnte ganz schnell ermittelt werden: Der 31-Jährige hatte Mitte März einen Fernseher auf die sechs Monate alte Bulldogge seiner Bekannten geschleudert — aus Wut auf die Frau, sagte er der Polizei. Der schlafende Hund starb an seinen Kopfverletzungen. Der Tierquäler muss nun mit einer Anklage wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechnen. Noch unentdeckt ist dagegen ein Tierhalter aus Stralsund, der ausgerechnet zu Ostern zwei Kaninchen in einem Papiercontainer „entsorgte“. Sie wurden von einer Anwohnerin gerettet.
http://www.ostsee-zeitung.de/index_artikel_komplett.phtml?SID=3afce2c585299f89edff798079903b90¶m=news&id=2736372
06.04.2010
Tierquälerei: Hundehändlerin aus dem Maifeld muss 2700 Euro Strafe bezahlen
Koblenz (aho) – Das Amtsgericht Koblenz hat eine Hundehändlerin aus dem Maifeld zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass ein sieben Wochen alter Rhodesian Ridgeback über mehrere Tage starke Schmerzen erlitten hatte. Bei einer Kontrolle des Veterinäramts Mayen-Koblenz war im Mai 2009 festgestellt worden, dass der Welpe ausgegrätschte Hinterläufe hatte. Ein anderer Welpe war erheblich an Parvovirose erkrankt. Ein Andernacher Tierarzt hatte damals empfohlen, beide Welpen einzuschläfern, was die Frau abgelehnt hatte.
Amtstierarzt Dr. Gerwin Dietze berichtete vor Gericht als Zeuge über seine Kontrollen. So seien in der Anlage der Händlerin immer mehr als 100 Hunde gewesen, darunter 21 Zuchthündinnen. Nach Meinung von Dr. Dietze war es unmöglich, diese große Zahl von Tieren mit nur einer Person artgerecht zu betreuen. Zudem hätten Auslaufflächen für die Hunde gefehlt. Das Gebäude hätte nicht dem Bauantrag entsprochen, wird die Aussage des Amtstierarztes in den Medien wiedergegeben. Dietze bemängelte demnach auch das wiederholte Fehlen eines Bestandsbuches, in dem die Herkunft der Tiere und ihr Verkauf oder Ausscheiden aus dem Bestand verzeichnet werden muss.
http://www.animal-health-online.de/klein/2010/03/31/tierqualerei-hundehandlerin-aus-dem-maifeld-muss-2700-euro-strafe-bezahlen/5351/
31.03.2010
Schüsse auf Katze
Untergruppenbach - Weil ein Unbekannter mit einer Luftdruckwaffe auf eine Hauskatze geschossen hat, ermittelt die Polizei in Untergruppenbach wegen Tierquälerei. Mit lauten Schreien ist die dreijährige Katze nach Informationen der Heilbronner Stimme am Montagabend nach einem Streifzug zu seinem Besitzer zurückgekehrt. Eine Röntgenaufnahme in der Tierklinik ergab, dass im Körper der Katze zwei Spitzkopf-Projektile stecken, die zum Beispiel Sportschützen verwenden. Im November 2009 war in Untergruppenbach bereits schon einmal mit derartiger Munition auf eine Hauskatze geschossen worden, teilt die Polizei mit.
http://www.stimme.de/regioticker/art16233,1805626
31.03.2010
Tierquälerei: Katze beschossen
Untergruppenbach - „Massive Tierquälerei“ nennt es die Polizei, was sich zum wiederholten Mal in Untergruppenbach abgespielt hat. Am Montag hatte ein Unbekannter auf eine Hauskatze geschossen, die frei im Ort unterwegs war.
Die dreijährige Katze Mona „kam abends an und hat laut geschrien vor Schmerzen“, berichtet der 49-jährige Katzenbesitzer auf Nachfrage. In der Tierklinik ergab eine Röntgenaufnahme, dass das Tier von zwei sogenannten „Spitzkopf-Diabolos“ getroffen worden war – von bis zu vier Millimeter großen Projektilen aus Blei, die Schützen in Luftdruckwaffen für Präzisionsschüsse auf größere Entfernungen oder zur Schädlingsbekämpfung verwenden. Auf Mona sei schon mal geschossen worden, sagt der Mann. Auch ein früherer Kater habe drei Kugeln abbekommen. Die Polizei verweist darauf, dass im November 2009 die Katze einer anderen Untergruppenbacher Familie ebenfalls durch derartige Geschosse verletzt wurde. „Es drängt sich der Verdacht auf, dass es derselbe Täter ist“, sagt Polizeisprecher Harald Schumacher. Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei und einem möglichen Verstoß gegen das Waffengesetz. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet oder Schüsse gehört haben, können sich unter Telefon 07131/104-2604 melden. Ob die Projektile aus einem Gewehr oder einer Pistole stammen, ist derzeit noch unklar. red/cf
http://www.stimme.de/heilbronn/polizei/art1491,1805184
31.03.2010
Tierquälerei: Unbekannter verletzt Katze durch Schuss
VS-Weigheim – Die Polizei sucht einen Unbekannten, der nahe Weigheim eine Katze angeschossen hat. In einem Bein steckte ein Luftgewehrprojektil.
VS-Weigheim – Die Polizei sucht einen Unbekannten, der nahe Weigheim eine Katze angeschossen hat. In einem Bein steckte ein Luftgewehrprojektil. Die Katze bewegte sich in der Umgebung von Weigheim und Schwenningen. Hinweise auf den Täter unter Telefon 07720/ 85 000.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Tierquaelerei-Unbekannter-verletzt-Katze-durch-Schuss;art372541,4223546
26.03.2010
Tierquälerei in Niedersachsen!
Ein Tierhasser hat im Kreis Diepholz Hunde und Katzen mit Rattengift, Insektenvernichtungsmittel und Glassplittern vergiftet und gequält. Einige der Tiere sind nach Polizeiangaben qualvoll gestorben.
Bereits seit Ende letzten Jahres sind in den Ortschaften Wagenfeld und Wetschen sieben Anzeigen wegen Giftattacken gegen Tiere eingegangen. In einem Teich sind auch tote, mit Gift präparierte Fische gefunden worden.
Möglicherweise sind auch mehrere Dosen Katzenfutter vergiftet gewesen, die auch dort entdeckt wurden. Die Dunkelziffer liegt aber wohl noch wesentlich höher.
Hinweise zu dem Tierhasser nimmt die Polizei Diepholz unter 05441 / 971- 0 entgegen, aber ihr könnt euch auch an jede andere Polizei wenden.
Leider ist die Tierquälerei in der Region Osnabrück kein Einzelfall, auch in anderen Regionen Niedersachsens wurden Tiere vergiftet und angegriffen:
REGION GÖTTINGEN
• Dezember 2009: im Bereich Sandweg/Kiessee in Göttingen beschiesst ein Täter Enten mit Pfeilen.
• Oktober 2009: in Holenberg, Landkreis Holzminden, wurden zwei Mal mit Glasscherben präparierte Köder an einer Bushaltestelle ausgelegt, eine Hündin wird verletzt.
• August 2009: in Holzminden am Weserufer findet ein Zeuge eine Tierbox mit zwei toten Katzen im Wasser. Die Polizei geht davon aus, dass ein Tierquäler sie ertränkt hat.
REGION HANNOVER
• Januar 2010: in Hildesheim lässt eine Hundezüchterin ihren Hund fast verhungern. Der Hund ist bis auf die Knochen ausgezehrt. Die Polizei rettet das Tier gerade noch rechtzeitig.
REGION BRAUNSCHWEIG
• Januar 2010: in Wolfenbüttel wurden ein Boxer und zwei Katzen nicht artgerecht gehalten. Die Ermittlungen ergaben, dass der Hund in Abwesenheit der Hundehalter einen engen Plastikbeißschutz tragen musste, so dass er dadurch nur schwer atmen und weder Nahrung noch Wasser aufnehmen konnte. Zudem war die Wohnung verschmutzt. Die Tiere wurden dem Wolfenbütteler Tierheim übergeben.
• Januar 2010: in Kissenbeck, Kreis Wolfenbüttel, wurden zwei Katzen mit einem Hundemedikament vergiftet. Die Tiere konnten gerettet werden.
• Februar 2010: auf einem Bauernhof in Hedeper, Kreis Wolfenbüttel, beobachtet ein Zeuge, wie ein Mann mit einem Knüppel auf ein Pferd eingeschlagen hat. Das Pferd wurde dabei an Brust und Hinterteil getroffen.
• Januar 2010: in Gifhorn hat ein 55-Jähriger seinen Schäferhund grausam mit einer Kette gefesselt: das Tier konnte sich nur mühsam bewegen, weil der Mann dem Tier eine Leine mehrfach um den Körper gewickelt hatte. An dieser Leine war eine Kette angebracht, die zusätzlich mit zwei Vorhängeschlössern gesichert war. Er habe das gemacht, weil sein Hund ständig abhauen würde, so der 55-Jährige. Der Schäferhund wurde ihm abgenommen und ins Tierschutzzentrum gebracht.
REGION LÜNEBURG
• Dezember 2009: in einem Wohngebiet in Lüneburg wurde eine Katze mit einem Luftgewehr angeschossen. Zwei Projektile steckten in der Katze, die trotz Not-OP gestorben ist.
• Januar 2010: in Heitbrack, Landkreis Uelzen, hat ein Rinderwirt im Winter seine Rinder ohne Versorgung auf der Koppel sich selbst überlassen. Die Tiere wurden gerettet, auf den Landwirt kommt ein Tierhaltungsverbot zu und ihm droht ein Strafverfahren. Es wurde auch ein verhungertes Rind im Stall gefunden.
• März 2010: in Kolkhagen, Landkreis Lüneburg, ist einer Katze mit einem Luftgewehr ein Auge ausgeschossen worden.
REGION OLDENBURG
• Dezember 2009: in Deternlehe, Kreis Leer, wurden zwei Katzen mit einem Kleinkalibergewehr getötet, in blaue Kunststoffsäcke gesteckt und im Kanal entsorgt.
• März 2010: in Nordenham wurde, wahrscheinlich mit einem Luftgewehr, auf eine Katze geschossen. Das Tier wurde verletzt am Straßenrand gefunden und zum Tierarzt gebracht.
http://www.ffn.de/aktuell/tierquaelerei.html
"Unbekannter schießt Katzen am Sükerhook"
Am Sükerhook verschwinden Hauskatzen wie diese. Anwohner mutmaßen, sie würden geschossen.
Coesfeld. Seit dem 9. März ist er weg - der Maine Coon Kater "Skipper" von Familie Fischer (Name von der Redaktion geändert). "Wir sind fest davon überzeugt, dass das Tier erschossen worden ist", sagt Ivon Fischer. Seit Tagen beobachteten sie einen Mann, der mit seinem geländewagen-ähnlichen, grünen Gefährt mit Coesfelder Kennzeichen immer an einer bestimmten Stelle gegen 23 Uhr am Sükerhook (früherer Bereich Sieben Quellen) parkt. Ihrem Gatten sei es gelungen, den Mann einmal fast zu stellen. Da habe er sich als Hühnerfarm-Besitzer mit Waffenschein ausgegeben, der nach Füchsen schaut. Von der Nachbarin habe sie erfahren, dass es am Sükerhook - und auch im Bereich Deipe Stegge - "normal" sei, dass Katzen verschwinden. Die Frau hätte in den letzten sechs Jahren dort zwölf Katzen verloren. Einmal sei es ihr gelungen, eines ihrer Tiere mit einem glatten Durchschuss nach Behandlung durch einen Tierarzt durchzubringen. Einen Durchschuss hätte der Arzt allerdings nicht bestätigen wollen. Schüsse seien dort des öfteren gehört worden. Fischers mutmaßen nun, dass der besagte Mann, dann wohl aus dem Auto heraus schießen würde. Ivon Fischer: "Ich habe allmählich Angst um meinen neunjährigen Sohn. Es kann doch nicht sein, dass hier jemand mit einem Gewehr herumläuft und einfach durch die Gegend schießt". "Wenn dort jemand mit einem Gewehr herum läuft, ist es ein Jäger, Jagdpächter oder Jagdgast, der sich gegenüber der Polizei ausweisen kann. Als Jäger darf er eine im Jagdgesetz als "wildernd" definierte Katze außerhalb einer Bannmeile von 200 Metern um das Haus schießen", sagt Werner Gorschlüter, lange Jahre Leiter des Hegerings Coesfeld und Kreis-Jagdberater. "Aber so wie ich die Gegend dort vor Augen habe, greift doch ein 200-Meter- Kreis in den anderen, so dass diese Variante eigentlich ausscheidet. Und um 23 Uhr hat dort niemand mehr etwas zu schießen." "Wir können erst dann helfen, wenn uns jemand dort etwa missbräuchlichen Waffenbesitz oder einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz anzeigt", erklärt Ralf Storcks von der Polizei. Tierschützerin Lieselotte Wegner kennt den "Tatbestand", kann aber konkret auch nicht helfen. "Man kann nur die Bevölkerung wachrütteln, Obacht zu geben, damit solche `Typen mit einem Gewehr in der Hand` erwischt und angezeigt werden können."
VON VON HANS-JÜRGEN BARISCH
HTTP://WWW.BORKENERZEITUNG.DE/LOKALES/KREIS_COESFELD/AZ_
ALLE_MELDUNGEN/1292598_UNBEKANNTER_SCHIESST_KATZEN_AM_
SUEKERHOOK.HTML
23.03.2010
Frankenberg: Kater ins Auge geschossen
Tier durch Metallsplitter erblindet - Polizei sucht nach Zeugen
Frankenberg. Ein im Frankenberger Ortsteil Langenstriegis beheimateter Kater ist vermutlich durch einen Schuss erblindet. Die Samtpfote namens Lumpi wurde vom 28.02.2010 bis zum 02.03.2010 von seinen An der kleinen Striegis wohnenden Besitzern vermisst. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der schwarz-weiße Kater, nachdem er wieder aufgetaucht war, eine Kopfverletzung. Bei einer Operation stellte sich heraus, dass sich Metallsplitter im Kopf des Tieres befanden. Diese stammen vermutlich von einem Geschoss. Die Splitter werden nun kriminaltechnisch untersucht. Aufgrund der Verletzungen ist der Kater auf dem linken Auge erblindet. Der Tierschutzverein Frankenberg hat Anzeige erstattet. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen, die im genannten Zeitraum in oder um Langenstriegis etwas beobachtet haben, was mit der Verletzung des Tieres zusammenhängen könnte. Außerdem bittet die Polizei, dass sich Tierbesitzer melden, deren Katze ebenfalls auf diese oder ähnliche Art und Weise verletzt worden ist, dies aber noch nicht angezeigt haben. Hinweise in dieser Sache werden unter Telefon 037206 5431 im Polizeirevier Frankenberg entgegengenommen. (zr)
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1706077.php
22.03.2010
Tierquäler bindet Welpe an Bauschild
DELMENHORST (MIK). Ein bislang unbekannter Hundehalter hat am Dienstagabend einen schwarzen Mischlingswelpen ausgesetzt. Er band das Tier an ein Bauschild am Trojaweg/Ecke Klosterdamm, versorgte den Rüden noch mit einigen Leckerlies und verlies ihn dann. Tierliebe Anwohner sind gegen 20 Uhr auf den Hund aufmerksam geworden. Sie haben ihn aus seiner misslichen Situation befreit und zunächst bei sich aufgenommen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Tierquälerei und sucht dringend Zeugen, die Hinweise zum Eigentümer geben können unter Telefon (0 42 21) 15 59 115.
http://www.dk-online.de/Nachrichten/Lokal/573556-42/story.csp
20.03.2010
Kater angeschossen und schwer verletzt
Gungolding (DK) Die Vorsitzende des Eichstätter Tierschutzvereins, Cornelia Muskat, ist aufgebracht: In Gungolding hat ein bisher Unbekannter einen Kater angeschlossen
Bild: Der angeschossene Kater wird nach drei Operationen noch immer stationär in der Tierklinik versorgt. Der Tierschutzverein hat nun Strafanzeige gestellt. Das Tier wurde dabei derart schwer verletzt, dass das es inzwischen dreimal operiert werden musste und sich noch immer in stationärer Behandlung in der Tierklinik befindet – und das, obwohl sich die Tat bereits am 22. Februar ereignet hatte. Muskat hat nun Strafanzeige gestellt, auch eine Belohnung für Hinweise auf den Täter wurde jetzt ausgesetzt. Wegen Verdachtes eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sieht die Vorsitzende des Tierschutzvereins strafrechtliche Relevanz. "Eine Verweisung auf den Privatklageweg kommt für uns wegen der Tateinheit mit dem Offizialdelikt des § 17 TierSchG nicht in Frage", betont Muskat. Dort heißt es: "Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder 2. einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt." Auch den Verdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sieht Muskat begründet. Die Katze wurde mit einem Luftgewehr angeschlossen. Das Waffengesetz sieht jedoch vor (§12, IV, 1a WaffG): "Das Schießen außerhalb von Schießstätten ist darüber hinaus ohne Schießerlaubnis nur zulässig 1. durch den Inhaber des Hausrechts oder mit dessen Zustimmung im befriedeten Besitztum a) mit Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 7,5 Joule (J) erteilt wird oder deren Bauart nach § 7 des Beschussgesetzes zugelassen ist, sofern die Geschosse das Besitztum nicht verlassen können." Zu deutsch: Mit einem Luftgewehr darf nicht im öffentlichen Raum geschossen werden. Das sei aber bei dem Schuss auf den Kater geschehen, erklärt Muskat. Tatort sei wohl die Gungoldinger Siedlung süd-westlich der St.- Marien-Straße gewesen. "Wir fürchten, dass der Täter wieder schießt, wenn er nicht gefasst wird", erklärt Muskat. Sie hat die Strafanzeige nicht an die Polizei sondern direkt an die Staatsanwaltschaft Ingolstadt geschickt. Der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Helmut Walter ist mit dem Fall selbst zwar nicht vertraut. Er erklärte jedoch gegenüber dem EICHSTÄTTER KURIER, dass eine Anzeige zunächst zur weiteren Ermittlung an die zuständige Polizeiinspektion übergeben werden müsse. "Wir selbst ermitteln nicht, das ist Aufgabe der Polizei." In der Polizeiinspektion Eichstätt liegt die Anzeige bisher jedoch noch nicht vor. Polizeichef Helmut Wühr erklärte aber: "Selbstverständlich werden wir der Sache nachgehen."
Von Eva Chloupek
http://www.donaukurier.de/lokales/neuburg/Gungolding-Kater-angeschossen-und-schwer-verletzt;art1763,2258753
19.03.2010
Kreis Borken: Katze offenbar misshandelt und getötet
Nach dem Fund einer toten Katze am Aa-See in Bocholt ermittelt die Polizei wegen Tierquälerei. Der örtliche Tierschutzverein hat jetzt Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Den grausigen Fund machten Zeugen bereits am Freitag. Die Katze war bis zur Brust im Sand eingegraben und vorher verbrannt worden. Daneben lag ein Holzknüppel. Möglicherweise wurde das Tier damit erschlagen. Ob die Katze schon tot war, bevor sie verbrannt wurde, ist noch unklar. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei.
http://www.wmtv-online.de/regionale-news/newseinzelansichtregional/article/kreis-borken-katze-offenbar-misshandelt-und-getoetet.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&cHash=573ca911b8
17.03.2010
Emmerich
Tierquälerei: Katze verbrannt und vergraben
Emmerich (RP) Anzeige gegen Unbekannt will der Bocholter Tierschutzverein stellen. Eine Frau hatte am Freitagnachmittag einen grausigen Fund gemacht. Am Aasee entdeckte sie eine bis zur Brust eingegrabene Katzen, die offenbar von Unbekannten verbrannt worden war. Neben dem toten Tier lag ein Holzknüppeln, mit dem die Katze möglicherweise erschlagen wurde. Die Bocholterin hatte daraufhin den Tierschutzverein eingeschaltet. Auch dort ist man von der Brutalität des Vorfalls entsetzt. Das schwarz-weiße Tier soll noch nicht lange tot gewesen sein. Die Tierschützer hoffen, dass die Katze bereits tot war, bevor die Unbekannten sie anzündeten. Hinweise an die Polizei Bocholt unter 0 28 71 / 2990.
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/emmerich/nachrichten/emmerich/Tierquaelerei-Katze-verbrannt-und-vergraben_aid_832439.html
16.03.2010
Tierquälerei: Bauhofmitarbeiter befreiten Katze aus Fangeisen
Fritzlar. Mit einem Fall von Tierquälerei beschäftigt sich die Fritzlarer Polizei. Eine Katze war in der Ederau in ein Fangeisen geraten. Bundeswehrsoldaten hatte das Tier bei ihrem Frühsport am Freitag gegen 8.30 Uhr entdeckt.
In ihrer Not suchte die verletzte Katze mit dem Fangeisen Schutz unter einem Vorbau des Badgebäudes. Mit Schaufeln wurde Erdreich abgetragen, um an das verängstigte Tier heranzukommen. Nach über einer Stunde gelang es Fritz Scherp vom Bauhof, die Katze herauszuholen und von dem Fangeisen zu befreien. Tierarzt Christian Schwering untersuchte und röntgte die Katze. Festgestellt wurde eine schwere Quetschung an der Pfote. Bei dem verletzten Tier handelt es sich um einen unkastrierten, grau getigerten Kater von ungefähr eineinhalb Jahren. Sollte der Besitzer seine Katze erkennen, kann er sich in der Tierarztpraxis melden (Tel. 0 56 22 / 79 94 040). Andernfalls wird sie in ein Tierheim gegeben.
Die Polizei hat eine blutige Spur entdeckt, die in die Weinbergsiedlung führt. Sie ermittelt wegen schwerer Tierquälerei und bittet um Hinweise. (zzp)
Polizei Fritzlar: Tel. 0 56 22/ 99 66 0.
http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/fritzlar/tierquaelerei-bauhofmitarbeiter-befreiten-katze-fangeisen-669739.html
12.03.2010
Tierquälerei: Mit Luftgewehr auf Kater geschossen
Leipferdingen (feu) Wegen einer Straftat und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt die Polizei Immendingen gegen einen unbekannten Luftgewehrschützen, der in der vergangenen Woche in Leipferdingen einen weiß-roten Kater angeschossen hat. Das Tier wurde während des Tages von dem Geschoss getroffen und kehrte mit einer Schwellung am Kopf zu seinem Besitzer zurück. Leipferdingen (feu) Wegen einer Straftat und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt die Polizei Immendingen gegen einen unbekannten Luftgewehrschützen, der in der vergangenen Woche in Leipferdingen einen weiß-roten Kater angeschossen hat. Das Tier wurde während des Tages von dem Geschoss getroffen und kehrte mit einer Schwellung am Kopf zu seinem Besitzer zurück. Der Kater musste zum Tierarzt gebracht und operiert werden. Dabei entfernte der Arzt ein Luftgewehrgeschoss, das beim rechten Auge des Tieres in den Kopf eindrang, die Nase durchschoss und unter dem linken Auge stecken blieb. Bei dem Geschoss handelt es sich um ein kunststoffummanteltes Diabolo-Geschoss mit Metallkern vom Hersteller „Prometheus“. Möglicherweise gehört das benutzte Luftgewehr einem Sportschützen. Ereignet hat sich der Vorfall laut Informationen der Polizei Immendingen am Mittwoch, 3. März, vermutlich im Bereich des Wohngebiets an der Eichhaldenstraße. Zeugenhinweise werden unter Telefon 07462/94640 entgegengenommen.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/geisingen/Tierquaelerei-Mit-Luftgewehr-auf-Kater-geschossen;art372518,4203239
12.03.2010
Mit Luftgewehr auf Katze geschossen
Dalwigksthal. Ein Unbekannter hat mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen. Das getroffene Tier musste operiert werden. Man ermittele wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, sagte ein Beamter der zuständigen Frankenberger Polizeistation am Mittwoch. Zu dem Vorfall war es am Sonntag im Lichtenfelser Stadtteil Dalwigksthal in der Straße Am Mühlenberg gekommen. In der Zeit von 10.30 bis 15.30 Uhr hat dort ein Unbekannter vermutlich mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen. Als das Tier nach Hause kam, bemerkte der Besitzer eines Verletzung an der Schulter. Ein Tierarzt in Frankenberg entfernte schließlich ein Projektil aus dem getroffenen Schulterblatt. Die Katze überlebte den Eingriff. Die Polizei ist nun auf der Suche nach möglichen Zeugen, die Angaben über den unbekannten Schützen machen können.
Die Frankenberger Polizeistation ist zu erreichen unter der Telefonnummer 06451/7203-0
http://www.hna.de
11.03.2010
Extreme Fälle von Tierquälerei beschäftigen Polizei
Unbekannte vergiften Katzen in Plauen - Erneut hilflosen Hund im Bornwald gerettet
Die beiden kranken Yorkshire-Terrier, die im erzgebirgischen Bornwald gefunden wurden, werden derzeit in der Tierauffangstation Zschopau von Christine Grzelka (r.) und Evelyn Hackbeil versorgt.
Plauen/Zschopau/Lauta. Mehrere Fälle von grausamer Tierquälerei beschäftigen derzeit die sächsische Polizei. Die unbekannten Täter haben es dabei auf Katzen und Hunde abgesehen. Innerhalb weniger Tage sind im Plauener Stadtteil Großfriesen (Vogtlandkreis) vier Katzen vergiftet worden. Zwei fand man tot in einem Straßengraben, Pfoten und Gesicht schmerzhaft verkrampft und verzerrt. Ein Mann hat sein verendetes Tier begraben, einen jungen Kater konnte er noch retten. Die Bürger sind aufgerufen, sich bei entsprechenden Beobachtungen an die Polizei zu wenden. Im Bornwald nahe Zschopau (Erzgebirgskreis) ist am Montag zum zweiten Mal in wenigen Tagen ein fast verhungerter, kranker Yorkshire-Terrier gefunden worden. Christine Grzelka, Vorsitzende des Tierschutzvereins Zschopau, hat Anzeige im Polizeirevier wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen unbekannt erstattet. "Ich bin regelrecht erschüttert", meinte Christine Grzelka. Denn eine Woche zuvor hatte bereits ein Jogger eine Yorkshire-Terrier-Dame, die dem Tode nahe war, im Bornwald gefunden. Der zweite Hund, ein fast verhungerter Rüde, habe in einer Kuhle aus Laub und Dreck gelegen und konnte sich kaum bewegen. Beide Hunde haben in der Tierauffangstation heftig aufeinander reagiert. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich kennen. Da beide weder Halsband noch einen Chip bei sich trugen und auch nicht tätowiert waren, kann Christine Grezelka über ihre Herkunft nur Vermutungen anstellen: "Ich denke, sie gehören zusammen. Sie wurden für eine illegale Zucht missbraucht und dann einfach ausgesetzt. Auch eine Krankheit der Yorkshire-Terrier-Dame deutet daraufhin, dass sie als Gebärmaschine herhalten musste." Eine weitere grausame Tat wurde am Montag in Lauta (Landkreis Bautzen) bekannt. Eine Frau fand in einer Biotonne drei tote Hundewelpen. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Unterdessen hat das Chemnitzer Landgericht am Dienstag einen 56-jährigen Mann aus einem Lengefelder Ortsteil (Erzgebirgskreis) zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt, weil er mit einer Tellerfalle den Kater des Nachbarn schwer verletzte. Das Tier wurde dabei so schwer am Bein verletzt, dass es nie wieder richtig laufen können wird. (gm/RF/sher/fmu/zr)
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1699149.php
11.03.2010
Hauskatze gerät in Schlagfalle
Tierquälerei Die Polizei in Ebern ermittelt gegen einen Unbekannten, der in Rentweinsdorf mit unerlaubten Mitteln nach Kleintieren jagt. Jetzt ging ihm eine Hauskatze in die Falle, der das Tellereisen beinahe das Bein abriss. Zum Glück konnte der Tierarzt helfen. In solch eine Schlagfalle geriet die Katze in Rentweinsdorf Auch für Menschen könnte diese verbotene Falle schlimme Folgen haben. FT-Foto: Barbara Herbst Für die Besitzer des "Haustigers" war es ein Schock, wie die Polizei berichtet, und jedem Tierfreund müssen sich dieHaare sträuben: Wie die Polizei meldet, kam die Katze einer Rentweinsdorfer Familienach Hause zurück und bot einen grauenvollen Anblick: Das Tier war mit dem linken Hinterbein in einer verbotenen Schlagfalle, einem so genannten Tellereisen, gefangen. Die Katze zog obendrein eine ein Meter lange Kette samt Erdanker hinterher, an der die unerlaubte Schlagfalle befestigt war.
Das Bein wurd gerettet
Die Katze wurde aus ihrer misslichen Lage befreit, und der herbeigerufene Tierarzt konnte glücklicherweise das Bein des Tieres retten. Den Besitzern sind hierdurch erhebliche Kosten für den Tierarzt entstanden. Was sie aber viel mehr bewegt, ist der Umstand, dass mit der verbotenen Falle ihrer Katze Schmerzen und Verletzungen bereitet wurden.
Die Polizeiinspektion Ebern ermittelt und fragt, ob jemand Angaben machen kann, wer die Falle aufgestellt haben könnte. Diese dürfte im "Umfeld der Katze", im Bereich Eisgrube, Ebene oder Pfortenklinge in Rentweinsdorf gestanden haben. Hinweise werden erbeten unter der Telefonnummer 09531-9240.
Gefahr für Kinder
In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Einsatz solcher Schlagfallen streng verboten ist. Wer solche Tellereisen, zum Beispiel für den Marderfang einsetzt, nimmt laut Polizei auch in Kauf, dass, wie in diesem Fall , andere Tiere oder sogar Kinder gefährdet sind.
http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/hauskatze-geraet-in-schlagfalle-49998.html
11.03.2010
Mit Luftgewehr auf Katze geschossen
Dalwigksthal. Ein Unbekannter hat mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen. Das getroffene Tier musste operiert werden. Man ermittele wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, sagte ein Beamter der zuständigen Frankenberger Polizeistation am Mittwoch. Zu dem Vorfall war es am Sonntag im Lichtenfelser Stadtteil Dalwigksthal in der Straße Am Mühlenberg gekommen. In der Zeit von 10.30 bis 15.30 Uhr hat dort ein Unbekannter vermutlich mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen. Als das Tier nach Hause kam, bemerkte der Besitzer eines Verletzung an der Schulter. Ein Tierarzt in Frankenberg entfernte schließlich ein Projektil aus dem getroffenen Schulterblatt. Die Katze überlebte den Eingriff. Die Polizei ist nun auf der Suche nach möglichen Zeugen, die Angaben über den unbekannten Schützen machen können.
Die Frankenberger Polizeistation ist zu erreichen unter der Telefonnummer 06451/7203-0.
http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/waldeck/mit-luftgewehr-auf-katze-geschossen-1268293504/
11.03.2010
St. Georgen
Unbekannter schießt auf Katze
Vermutlich mit einer Luftdruckwaffe hat ein Unbekannter in Brigach auf einen Kater geschossen. Das Tier musste eingeschläfert werden. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, ereignete sich der Vorfall am Montagmorgen im Bereich Ginsterweg in Brigach. Die Besitzerin brachte den verletzten Kater in die Tierklinik nach Villingen. Bei den Röntgenaufnahmen wurde festgestellt, dass im Lendenwirbelbereich des Tiers ein Projektil steckte. Weil die Verletzung so schwer war, musste der Kater eingeschläfert werden. Ob der unbekannte Schütze ein Gewehr oder eine Pistole verwendete, ist noch unklar. Hinweise auf den Täter nimmt das Polizeirevier St. Georgen unter Tel. 07724/949500 entgegen.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/st-georgen/Unbekannter-schiesst-auf-Katze;art410944,4200805
10.03.2010
Chamer Polizei fasst Hundequäler und klärt grausamen Fall von Tierquälerei
CHAM. Der Fall war so grausam, dass er viele Chamer lange beschäftigt hat. Nun hat die Polizei nach zahlreichen Hinweisen einen 19-jährigen gefasst, der gestanden hat, seinen Hund ausgesetzt zu haben. Nach dem Hinweis eines Jägers hatte die Polizei vergangenen Montag auf einem Feldweg zwischen Katzbach und dem Waldstück zwischen Rötzer und Katzbacher Straße einen toten Hundemischling gefunden, der dort wohl schon einige Zeit gelegen haben musste. Er lag auf einer blauen Decke und war angeleint qualvoll verdurstet. Aufgrund umfangreicher Ermittlungsarbeit konnte der Hundehalter, der seinen Hund ausgesetzt hatte, ermittelt werden. Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet Cham. Der junge Mann wurde am Freitag vorläufig festgenommen. Er hat die Tat gestanden. Als Motiv nannte er Geldmangel. Die Kosten für die Einschläferung des Hundes, der an Krebs erkrankt war, konnte er nicht aufbringen. Aus der Bevölkerung waren zahlreiche Hinweise eingegangen. Der Vorsitzende des Tierschutzvereines hatte in einem Leserbrief nicht nur sein Entsetzen über einen derart unnötigen Vorgang geäußert, sondern auch 250 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen. (mz)
http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=3073&pk=530054&p=1
07.03.2010
Hund von Herrchen aufgehängt, weil er auf den PC pinkelte
Pitschnass und völlig verängstigt, die Schnauze zugeklebt – so fand die Polizei Hündin „Ronja“ in Münster (NRW). Ihr Herrchen hat ihr das angetan! Weil die Jack-Russell-Dame in seinen PC gepinkelt hatte, band ihr Besitzer (26) sie mit der Hundeleine so hoch an der Duscharmatur fest, dass ihre Pfoten kaum noch Halt fanden. Dann duschte er die Hündin eiskalt ab. Nachbarn riefen die Polizei. Jetzt wurde der Tierquäler zu 800 Euro Geldstrafe verurteilt.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/04/hund/pinkelte-auf-pc-wurde-von-herrchen-aufgehaengt.html
04.03.2010
Hund im Wald an Strauch gebunden: Das Tier verdurstete qualvoll
CHAM. Mit einem grausamen Fall von Tierquälerei muss sich die Chamer Polizei auseinandersetzen. Am Montag meldete ein Jäger der Chamer Polizei, dass an einem Feldweg im Chamer Ortsteil Katzbach bei dem Waldstück zwischen Rötzer und Rhanwaltinger Straße ein toter Hund liege. Wie die Polizei feststelle war dort an einem Strauch mit einer blauen Hundeleine ein Mischling, rund sieben bis acht Jahre alt, weiße Grundfarbe und am Kopf braunes Muster, angeleint. Der bisher Unbekannte legte dem Tier noch eine blaue Decke unter. Das Tier, welches vermutlich schon seit längerer Zeit dort liegt, starb vermutlich an Wassermangel.
Der tote Hund war mit einer blauen Hundeleine angebunden und lag auf einer blauen Decke.
http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=2680&pk=528369&p=1
02.03.2010
Tierquälerei: Simbas Schrei ging durch Mark und Bein
Penzberg - Der rote Kater „Simba" stand im Mittelpunkt eines Gerichtsverfahrens. Ein Rentner (71) aus Penzberg soll mit einem Holzscheit beworfen haben. Das Tier hatte damals Schmerzen sowie einen Becken- und Kieferbruch erlitten. Gegen einen Strafbefehl über 1500 Euro legte der Rentner indes Einspruch am Amtsgericht Weilheim ein, weil er sich zu Unrecht beschuldigt fühlte. Der Angeklagte beschwerte sich, von der Katzenbesitzerin seit Jahren als „Katzenhasser“ verfolgt zu werden. Gerüchte würden in Penzberg kursieren, nach denen er Katzen verschwinden lassen würde, es sei von einer Schrotflinte und abgeschnittenen Katzenschwänzen die Rede. Die 57-jährige Katzenbesitzerin erzählt, sie habe an jenem Tag „Simba“ schreien hören, „dieser Schrei ging durch Mark und Bein“. Ihr Lebensgefährte habe gleichzeitig gehört, wie ein Holzscheit auf dem Boden aufprallte. „Danach kam der Angeklagte mit diesem Holzscheit in der Hand in seinen Hof“, erklärte der Zeuge. Kater „Simba“ tauchte kurze Zeit später auf, er zog seinen Hinterlauf nach. „Er war schwer verletzt“, klagte die Katzenbesitzerin. „Ich war fix und fertig“. Das Gericht sah es nach der langen Verhandlung als bewiesen an, dass der Penzberger die Katze schwer verletzt hatte, und sprach von einer „rohen Gesinnung“. Möglicherweise sei der angeklagte Fall nur die „Spitze eines Eisberges“, meinte der Staatsanwalt. Das Gericht erhöhte im Urteil die Geldstrafe für den Rentner auf 3600 Euro.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/tierquaelerei-simbas-schrei-ging-durch-mark-bein-653938.html
02.03.2010
Grausiger Fund am Hilterweg
Steinhagen (HK/fja) Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, hat eine Spaziergängerin offenbar die Kadaver der Kaninchen gefunden, die in den vergangenen Wochen in Steinhagen und Halle aus Ställen gestohlen worden sind.
Die Frau hatte in einem Waldstück am Hilterweg einen aufgequollenen Pappkarton mit der Aufschrift »Wellit« gefunden, laut Polizeiangaben ein Umzugskarton. Daneben lagen außerdem graue und gelbe Müllsäcke. In den Säcken und dem Karton befanden sich mehrere Tierkadaver. „Die Tiere waren aufs Übelste zugerichtet, so dass eine genauere Bestimmung der Art der Tiere nur schwer möglich war”, heißt es von Seiten der Polizei. Sie geht jedoch davon aus, dass es sich bei den Tieren um insgesamt zwölf Kaninchen handelt. Die Ermittler vermuten weiterhin, dass sich in den Tüten und dem Karton ein Teil jener Kaninchen befunden hat, die in den vergangenen Wochen aus verschiedenen Ställen in Halle und Steinhagen gestohlen worden sind. Wie mehrfach berichtet, waren der oder die Täter nachts in die Gärten eingedrungen und hatten die Kaninchen aus den Stallungen geraubt. Am nächsten Morgen machten dann die entsetzten Besitzer, nicht selten waren es Kinder, die traurige Entdeckung. Gestohlen wurden junge und ältere Tiere. Nie fanden sich an den Tatorten Blutspuren der Tiere. Auch Zerstörungen an den Gehegen wurden nicht bemerkt. Die Ermittler sicherten jedoch in einem Fall Fußspuren am Tatort.
Nach wie vor sucht die Polizei dringend Zeugen, die Angaben zu den Diebstählen der Tiere machen können. Hinweise nimmt die Polizei in Halle entgegen unter ` (0 52 01) 8 15 60.
http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2010/03/02/grausiger-fund-am-hilterweg/
02.03.2010
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