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Katzenkidnapper in Pfaffendorf überführt

In Pfaffendorf (Lkr. Haßberge) wurde ein Mann angezeigt, der aus noch unbekannten Gründen eine Katze gefangen und in einen Käfig hatte. Wie am Donnerstag der Polizei in Ebern von einem jungen Mann mitgeteilt wurde, vermisste dieser seit dem Vortag seine Katze. Bei der Suche nach dem „Stubentiger“ hörte die Freundin des Katzenbesitzers das Tier miauen. Als sie dem Geräusch nachging, musste sie feststellen, dass diese auf einem anderen Grundstück in einen Käfig eingesperrt war. Quasi als Beweis, schoss die junge Frau ein Foto von dem eingesperrten Tier, als der Grundstückseigentümer dazu kam und sie des Grundstücks verweisen wollte. Nachdem mit der Polizei „gedroht“ wurde, ließ der „Katzenfänger“ das Tier frei, so dass es von seinen Besitzern in die Arme geschlossen und mitgenommen werden konnte. Warum der Mann die fremde Katze fing und einsperrte, muss noch ermittelt werden. Jedenfalls erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Diebstahls.

http://www.tvtouring.de/default.aspx?ID=3095&showNews=672454

26.03.2010

Nachbar sperrt fremde Katze in den Käfig

Diebstahl Mächtig "Katzenjammer" hat es in dieser Woche in dem Pfarrweisacher Gemeindeteil Pfaffendorf gegeben. Ein Mann sperrte die Katze seines Nachbarn einfach weg. Glücklicherweise konnten die Besitzer das Tier ausfindig machen und die Herausgabe erzwingen. Eine Anzeige setzte es wegen Dienstahls.

Auf die Nachbarskatze hatte es ein "Tierfänger" in Pfaffendorf abgesehen. Der Besitzer der Katze erstattete Anzeige. Einen Vorfall mit seinem Nachbarn meldete am Donnerstag der Polizeiinspektion in Ebern ein junger Mann. Der Mann aus Pfaffendorf hatte seit dem Vortag seine Katze vermisst. Bei der Suche nach dem "Stubentiger" hörte die Freundin des Katzenbesitzers das Tier miauen. Sie ging dem Geräusch nach und stellte schließlich fest, dass das Tierchen auf einem anderen Grundstück in einen Käfig eingesperrt worden war. Als Beweis für ihre Entdeckung schoss die junge Frau ein Foto von dem eingesperrten Tier. Dabei kam der Grundstückseigentümer hinzu und wollte sie des Grundstücks verweisen. Die jungen Leute drohten dem Mann damit, die Polizei zu holen, und so ließ der "Katzenfänger" das Tier frei. Das junge Paar konnte seine Katze wieder in die Arme schließen und mitnehmen. Warum der Mann die fremde Katze fing und einsperrte, muss noch ermittelt werden. Jedenfalls erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Diebstahls – das Paar war dann doch zur Polizei gegangen.

http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/nachbar-sperrt-fremde-katze-in-den-kaefig-51296.html

26.03.2010

Haustierbesitzer in der Pflicht

Einen Hund zur Gesellschaft, ein Meerschweinchen für die Kinder, einen Hasen für den Garten - Haustiere werden viel zu oft als Ersatzpartner, als Spielzeug oder als Dekorationsgegenstand betrachtet. Dabei sind sie nur eines: Tiere. Sie erfordern eine artgerechte Haltung, viel Zeit und Zuwendung und sie kosten Geld.

ALFA

Wer ein Haustier bei sich aufnimmt, sollte sich das sehr gut überlegen. Denn für Tiere gibt es keinen Sperrmüll und keine Altkleidersammlung. Auch wenn das Tierheim gerne als solche gesehen und genutzt werden will. An praktisch jedem Tag steht ein Haustierbesitzer vor dem Günzburger Tierheim „Arche Noah“ und möchte seinen Vierbeiner abgeben. Zusätzlich zu den 450 Fundtieren und abgegebenen Tieren, die dort im Jahr aufgenommen wurden. Die Tierheim-Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit. Sie fahren nachts raus, um streunende Hunde aufzusammeln und kümmern sich über Jahre um alte Tiere, die nicht mehr vermittelt werden können. Selbstverständlich nehmen sie Tiere auf, wenn deren Besitzer krank werden oder gestorben sind. Und sie helfen allen, die das wünschen, bei der Vermittlung ihres Haustieres. Doch es ist definitiv nicht ihre Aufgabe, jedes vierbeinige Weihnachtsgeschenk aufzunehmen, das sich im Alltag als zu anstrengend entpuppt hat. Und sie müssen sich schon gleich gar nicht beschimpfen lassen dafür, dass sie nicht in der Lage sind, den unüberlegten Spontan-Kauf anderer auszubügeln. Dazu muss sich der Tierschutzverein als Betreiber des Tierheims auch noch mit Gemeinden herumärgern, die einer Pauschalfinanzierung nicht zustimmen wollen. Zur Zahlung bei Fundtieren sind diese ohnehin verpflichtet. Der Verein ist trotzdem noch auf Spenden angewiesen. Die Pauschalregelung ist lediglich eine Arbeitserleichterung. Leidtragende sind am Ende immer die Tiere. Sie werden herumgestoßen, aus gewohnter Umgebung gerissen, von vertrauten Menschen getrennt. Es mag verschiedenste Gründe geben, sich von seinem Haustier wieder trennen zu wollen. Diese müssen nicht immer verwerflich sein. Doch es ist das Mindeste, sich in diesem Fall selbst um ein schönes neues Zuhause für Hund, Katze oder Hamster zu kümmern. Sie sind schließlich Lebewesen wie wir.

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Haustierbesitzer-in-der-Pflicht-_arid,2101171_regid,2_puid,2_pageid,4288.html

20.03.2010

Jäger schießen jedes Jahr tausende Katzen ab

Freilaufende Hunde und Katzen können Wild und Vögel reißen – und geraten so selbst ins Fadenkreuz. Düsseldorf. Katzen, die nicht in der Wohnung bleiben müssen, gelten als die glücklicheren Tiere – vorausgesetzt, Frauchen und Herrchen wohnen im Grünen. Doch das Leben der Freigänger ist auch risikoreicher als das der Stubentiger. Viele fallen dem Autoverkehr zum Opfer. Eine eher unterschätzte Gefahr stellen zudem Jäger dar. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden im Jagdjahr 2008/2009 offiziell 11385 Katzen und 128 Hunde abgeschossen – und zwar ganz legal. Das berichtete das NRW-Umweltministerium. Tatsächlich ist der sogenannte Haustierabschuss im Bundes- und Landesjagdgesetz verankert. Demnach dürfen Jäger Hunde, die im Jagdbezirk „außerhalb der Einwirkung ihres Führers Wild aufsuchen, verfolgen oder reißen“, getötet werden. Bei Katzen genügt es schon, wenn sie sich mehr als 200 Meter vom nächsten Haus entfernt aufhalten – eine Distanz, die jeder Freigänger locker übertrifft. Kein Wunder, dass sich Tierschützer regelmäßig aufregen. Sie halten das Argument der Jäger, Hunde und Katzen müssten kurz gehalten werden, um Niederwild wie Rebhühner und Hasen zu schützen, für vorgeschoben. In Wahrheit gehe es den Jägern um die Befriedigung ihres eigenen Jagdtriebes.

Die Jäger selbst sehen das freilich anders. Ein wilderndes Haustier zu erschießen, sei die „allerletzte Möglichkeit für einen Jäger in einer extremen Situation“, sagte ein Sprecher des Landesjagdverbandes. Den Deutschen Tierschutzbund und die NRW-Grünen beeindruckt das nicht. Sie fordern eine Änderung des Gesetzes, das zum Teil auf dem Reichsjagdgesetz von 1934 fußt. Reichsjägermeister Hermann Göring hatte es in Kraft gesetzt.

http://www.wz-newsline.de/?redid=787325

19.03.2010

Katzen sind verschwunden

Tierschutz Siebengebirge rät Betroffenen zur Anzeige gegen Unbekannt

Rhein-Sieg-Kreis/Siebengebirge (kv). Beim Tierschutz Siebengebirge sind in den letzten vier Wochen drei Meldungen über verschwundene Kater in Unkel eingegangen. Die Tiere sind alle kastriert, zwischen vier und sieben Jahre alt und in der gleichen Gegend verschwunden. Der Tierschutz Siebengebirge vermutet, dass ein den Katzen negativ eingestellter Mensch aus der Nachbarschaft sein Unwesen treibt, die Tiere lockt, einfängt und verschwinden lässt. Deshalb haben die Tierschützer den Besitzern geraten, bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt zu stellen. Die vermissten Kater stehen alle auf der Internetseite des Vereins. Ein Hilferuf kommt auch aus der Katzen-Abteilung des Tierschutz Siebengebirge, denn alle Katzen-Pflegestellen sind mit Schützlingen überfüllt und die Tierschützer sehen mit großer Sorge den Frühjahrskatzen entgegen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist an eine Aufnahme weiterer Katzen nicht zu denken. "Wir suchen händeringend nach Katzen-Pflegestellen im Umkreis von Königswinter bis Linz, die gerne einen oder mehrere Schützlinge bis zu ihrer Vermittlung aufnehmen und liebevoll versorgen möchten", bittet Gisela Gebel vom Tierschutz Siebengebirge.

Interessenten können sich vorab bei Jessica Stoll unter 02224-9889641 informieren. Um weiterhin Katzen aufnehmen zu können, werden dringend weitere Pflegestellen benötigt.

http://www.extra-blatt.de/rag-vwp/docs/262966/lokales

16.03.2010

Kleiderspenden gestohlen

NEUSCHLOSS (red). Eine Firma, die im Lampertheimer Stadtteil Neuschloß orangefarbene Plastikeimer an zahlreiche Haushalte verteilt hatte, erstattete am Mittwochnachmittag bei der Polizei Strafanzeige wegen Diebstahls von rund 250 solcher Eimer. Bei den Behältnissen handelt es sich um kleine Container für gebrauchte Schuhe und Kleidung. Die von Bürgern in den Eimern verstauten Sachen sollten als Altkleidersammlung für karitative Zwecke gespendet werden. Als Mitarbeiter des betroffenen Sammeldienstes am Mittwoch die Eimer im Tannenweg und den angrenzenden Straßen abholen wollten, mussten sie feststellen, dass kein einziger Plastikbehälter mehr da war. Den Beamten der Ermittlungsgruppe in Lampertheim liegen Erkenntnisse vor, dass die Eimer womöglich von Mitarbeitern einer anderen Firma eingesammelt wurden. Die Polizei bittet unter Telefon 06206/94400 um Hinweise aus der Bevölkerung.

http://www.wiesbadener-kurier.de/nachrichten/polizei/8586764.htm

12.03.2010

Tierschutzverein beunruhigt

Immer mehr Selmer vermissen ihre Katzen

Von Annika Ruhfaut SELM Es melden sich immer mehr Selmer, die ihre Katzen vermissen. Besonders betroffen ist der Bereich Schorfheide, Borker Landweg und Marienburger Straße.

Familie Jünemann vermisst ihren Kater Spencer.

Mehrere Katzen sind hier in den letzten Monaten spurlos verschwunden. Familie Bjelos vermisst seit Ende Februar ihren Kater Kimba. Familie Bauhaus sucht seit zwei Wochen ihre Katze Charly. Sogar zwei Tiere vermisst die Familie Leveringhaus: einen Kater seit Anfang Dezember, eine Katze seit drei Wochen. Mittlerweile sind es drei Tiere, die die Familie innerhalb von zwei Jahren vermisst - drei weitere wurden tot aufgefunden.

Weder Fuchs noch Jäger

"Dass so viele Katzen verschwinden, ist komisch", sagt Birgit Bjelos. Genau das ist es auch, was Ute Unverdorben vom Tierschutzverein Unna beunruhigt. Sie ist für vermisste Stubentiger und Fundkatzen in Selm zuständig. "In den letzten anderthalb Jahren werden ungefähr zehn Katzen in dem Bereich vermisst", sagt sie. "Das ist sehr merkwürdig." Denn die üblichen Ursachen für das Verschwinden von Katzen treffen in diesem Fall nicht zu, so Unverdorben. Es sei unwahrscheinlich, dass ein Fuchs so viele Tiere in so kurzer Zeit reißt oder dass sie überfahren wurden. "Dann würde man sie ja finden", sagt Unverdorben. Der Jäger, der für den Bereich zuständig ist, schieße keine Katzen. Mit ihm habe die Tierschützerin schon über die Vorfälle gesprochen. Dass die Katzen einfach weglaufen, ist für kastrierte Katzen - und darum handelt es sich bei den vermissten Tieren - auch untypisch: "Die entfernen sich nicht weit von ihrem Revier."

Katzenfänger?

Dass Katzenfänger für die vermissten Katzen verantwortlich sind, kann Unverdorben nicht ausschließen. "Die sind nach wie vor unterwegs." Deshalb empfiehlt sie, auf Kastenwagen mit möglicherweise fremden Kennzeichen zu achten. Außerdem sollen sich die Nachbarn über Auffälliges informieren. "Es kann auch sein, dass es Menschen in der Nachbarschaft gibt, die Katzen nicht mögen und tätig werden", warnt Unverdorben. Zwar würden die Katzenhalter dies stets abstreiten, solche Fälle seien aber schon vorgekommen.

Und noch ein anderer Punkt lässt Unverdorben auf ein mysteriöses Verschwinden der Tiere schließen: Unter den 23 Katzen, die seit Weihnachten in Selm gefunden wurden, ist keine der Vermissten.

Ansprechpartner

Wer eine Katze vermisst oder gefunden hat, kann sich bei folgenden Ansprechpartnern melden:

• Udo Röll vom Ordnungsamt unter Telefon (02592) 69207

• Ute Unverdorben vom Tierschutzverein unter Telefon (02303) 257050 oder 1 46 65

• Katzenpflegerin Regina Kalender aus Selm unter Telefon (02592) 91 84 83

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/selm/Selm-Immer-mehr-Selmer-vermissen-ihre-Katzen;art931,845837  

12.03.2010

Passantin entdeckt verbrannte Katze am Bocholter Aasee

Bocholts Tierheimleiter Lutz Kaczmarsch am Fundort.

Bocholt - Einen grausigen Fund hat am Freitag eine Passantin am Bocholter Aasee gemacht: Am Ufer des Gewässers lag eine tote, bis zur Brust eingegrabene Katze, die offensichtlich verbrannt worden war. Daneben lag ein Holzknüppel, mit dem das Tier möglicherweise erschlagen wurde. Schockiert alarmierte die Bocholterin den Tierschutzverein, der sich um den Kadaver kümmerte. „So etwas habe ich in meiner ganzen Zeit als Tierschützer auch noch nicht gesehen“, sagte Lutz Kaczmarsch, Leiter des Bocholter Tierheims. Es gebe Hinweise darauf, dass das schwarz-weiße Tier noch nicht lange tot sei, sagte Kaczmarsch. „Einfach unfassbar“ findet er die Brutalität, mit der Tierquäler hier vorgegangen seien. Der Bocholter Tierschutzverein will nun bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt wegen Tierquälerei stellen. Kaczmarsch hofft, dass die Katze bereits tot war, bevor sie eingegraben und verbrannt wurde.

VON THEO THEISSEN

HTTP://WWW.AHLENER-ZEITUNG.DE/LOKALES/KREIS_BORKEN/BOCHOLT/1286581_PASSANTIN

_ENTDECKT_VERBRANNTE_KATZE_AM_BOCHOLTER_AASEE.HTML

12.03.2010

Tierfänger in Waltrop?

Ostermann mahnt Katzenhalter zu Aufmerksamkeit

Von Thomas König

WALTROP. Tierschützerin Ruth Ostermann beobachtet schon seit langer Zeit, dass in Waltrop Katzen spurlos verschwinden. „Im letzten Jahr waren es mit etwa 60 verschwundenen Tieren auffallend viele“, sagt Ostermann. Katzen brauchen keinen regelmäßigen Auslauf - haben aber trotzdem einen starken Drang nach draußen. Die Tierschützerin rät allen Katzenhaltern, besonders aufmerksam zu sein. Gerade jetzt, zum beginnenden Frühling, würden Katzenbesitzer ihre Tiere wieder häufiger hinaus lassen. Dann sei das Risiko natürlich größer, dass die Tiere verschwinden. Zuletzt habe sie Such- bzw. Verlustmeldungen von der Büscherstraße und der Haardstraße erhalten. „Das könnte auch mit Tierfängern zusammenhängen“, vermutet Ruth Ostermann, die deshalb alle Halter aufruft, ihr Umfeld im Auge zu behalten. Unter anderem würden Tierfänger auch mit Lockstoffen arbeiten. „Wenn Katzen plötzlich einen ungewöhnlich starken Drang nach draußen entwickeln, könnte das an solchen Duftstoffen in der Umgebung liegen“, sagt Ruth Ostermann, die sich schon viele Jahre um Aufnahme, Pflege und Vermittlung von Katzen in Waltrop kümmert.

http://www.waltroper-zeitung.de/lokales/waltrop/Ostermann-mahnt-Katzenhalter-zu-Aufmerksamkeit;art1010,135572

11.03.2010

 

POL-DA: Lampertheim: Rund 250 Behältnisse zur Altkleidersammlung verschwunden / Polizei ermittelt wegen Diebstahls der orangefarbenen Plastikeimer / Zeugen gesucht

Lampertheim (ots) – Eine Firma, die im Lampertheimer Stadtteil Neuschloss orangefarbene Plastikeimer an zahlreiche Haushalte verteilt hatte, erstattete am Mittwochnachmittag (10.03.10) bei der Polizei Strafanzeige wegen Diebstahls von rund 250 solcher Eimer. Bei den Behältnissen handelt es sich um kleine Container für gebrauchte Schuhe und Kleidung. Die von Lampertheimer Bürgern in den Eimern verstauten Sachen, sollten als so genannte Altkleidersammlung für karikative Zwecke gespendet werden. Als Mitarbeiter des betroffenen Sammeldienstes am Mittwoch die Eimer im Tannenweg und den angrenzenden Straßen abholen wollten, mussten sie feststellen, dass kein einziger Plastikbehälter mehr da war. Den Beamten der Ermittlungsgruppe in Lampertheim liegen Erkenntnisse vor, dass die Eimer womöglich von Mitarbeitern einer

anderen Firma eingesammelt wurden. Die Polizei bittet bei ihren Ermittlungen unter der Telefonnummer 06206 / 9440-0 um Hinweise aus der Bevölkerung.

ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen

Digitale Pressemappe:

http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969  

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen

Klappacher Straße 145

64285 Darmstadt

Markus Sabais

Telefon: 06151/969-2423

E-Mail: markus.sabais@polizei.hessen.de  

http://www.flensburg-online.de/blog/2010-03/pol-da-lampertheim-rund-250-behaltnisse-zur-altkleidersammlungverschwunden-polizei-ermittelt-wegen-diebstahls-der-orangefarbenenplastikeimer-zeugen-gesucht.html  

11.03.2010

Geheuchelte Wohltätigkeit: Altkleidermarkt ist ein Millionengeschäft

Kein Name, keine Adresse und ein häufig verwendetes Logo. Ob die hier gesammelten Kleider für Wohltätigkeiten verwendet werden, darf bezweifelt werden.

Coesfeld - Prunklos steht der Altkleider-Container am Straßenrand. "Gebrauchte Bekleidung und Schuhe" steht in großen roten Lettern auf dem beigen Eisen-Behälter. Doch keiner weiß, woher er gekommen ist. "Der wurde einfach hier abgestellt", sagt Peter Zittrich von Wyco-Möbel. Auf einem Teil des Grundstücks wurde der Kasten - ohne zu fragen - hingesetzt. Im Vorbeifahren gut sichtbar. Auf einem anderen Container, der vor dem Dursty-Markt aufgestellt war, konnte man eine Telefonnummer finden: "Bei Reklamation." Doch hier läuft nur ein Band ab: "Nach dem Signalton können Sie eine Nachricht hinterlassen." Informationen, woher die Container stammen, sind Fehlanzeige. Nach einer Beschwerde durch Marktleiter Hans Georg Braun wurde dieser wieder entfernt. "Als ich die Männer ansprechen wollte, flüchteten sie", erzählt Braun. Zuvor hätten sie den Eisenklotz auf einen Leih-Lkw verladen. Der Markt für Altkleider ist ein umkämpfter. Immer wieder tauchen dubiose Container auf, stehen plötzlich Sammelboxen vor der Haustür oder Info-Flyer zu Sammlungen, die auf die Tränendrüse drücken, gelangen in die Briefkästen. "Längst ist der Altkleidermarkt ein Millionengeschäft", berichtet die Verbraucherzentrale. Die Kolping Recycling GmbH verkündet in der Zeitschrift "Kolping Forum", im letzten Jahr erstmals einen Jahresumsatz von über zwei Millionen Euro verzeichnet zu haben. Doch an dieser Stelle gilt es zu unterscheiden. Denn während zum Beispiel bei Kolping oder dem DRK alle Gewinne zurückfließen und der gemeinnützigen Arbeit des Vereins zu Gute kommen, stecken sich andere Firmen das Geld in ihre eigene Tasche. Dass es meistens nicht darum geht, möglichst viele Altkleider zu sammeln, ist ein großes Missverständnis. Nicht alle Kleidung geht an bedürftige Menschen. "Das ist unrealistisch", sagt Andreas Voget, Geschäftsführer des Vereins FairWertung - ein Zusammenschluss gemeinnütziger und kirchennaher Organisationen. Denn jedes Jahr werden 750 Millionen Kilogramm ausrangierte Textilien über Kleiderkammern, Straßensammlungen und Container gesammelt. Alleine aus Kapazitätsgründen muss der Großteil an Textil-Recycler verkauft werden. Die Sammlung fungiert hier als ein Element der Mittelbeschaffung. Daher ist auch die Mülltonne keine Alternative für ausgediente Kleidung, wie die Verbraucherschutzzentrale informiert: "Auch abgetragene oder kaputte Kleidung gehört in die Altkleidersammlung", denn auch sie kann später recycelt werden. Nach Wohltätigkeit sehen die Container aus, die auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Borkener Straße aufgestellt sind. In auffälligem Rot-Weiß ist eine Person im Rollstuhl abgebildet. Eine Sammlung für behinderte Menschen? Eher nicht, wie Voget erklärt: "Hier ist ausschließlich ein häufig verwendetes Symbol zu sehen, aber kein Name und keine Adresse angegeben." Es sei daher davon auszugehen, dass es sich um einen gewerblichen Sammler handelt, der durch die entsprechende Symbolik einen wohltätigen Eindruck vermitteln möchte. Groß prangerte noch einige Tage zuvor das Logo des "Förderkreis geistig- und mehrfachbehinderter Kinder e.V." auf dem Eisenkasten. Daneben eine Attendorner Telefonnummer. Diese führte zu einem dort ansässigen Recycling-Unternehmen. Der angegebene Verein war hunderte Kilometer entfernt in München eingetragen. War. Denn laut Amtsgericht München wurde der Verein bereits im November 2005 aufgelöst. Nachdem unsere Zeitung das Unternehmen damit konfrontierte, tauschten sie den Kasten eilig aus. Ein Container des angeblichen Kooperationspartners "Johanniter" sollte aufgestellt werden. Denen zahle die Firma, so deren Angaben, Geld für die Logo-Nutzung. Zwar wurde das Aussehen des Containers leicht verändert: der Schriftzug verschwand, doch das Rollstuhl-Logo blieb dasselbe. Johanniter weit und breit nicht zu sehen. Muss wohl daran liegen, dass diese gar nichts von einem Vertrag wissen, wie der Verein gegenüber unserer Zeitung erklärte.

VON VON DANIEL PETERS

HTTP://WWW.IVZ-ONLINE.DE/LOKALES/KREIS_COESFELD/COESFELD/1284658_GEHEUCHELTE_WOHLTAETIGKEIT.HTML

09.03.2010

Sind Katzen in Fallen getappt?

Tierschutzverein ist alarmiert.

FAHRNAU (mj). Der Schopfheimer Tierschutzverein hegt den Verdacht, dass es im Hegne jemanden geben könnte, der Fallen für Katzen aufstellt. Tierschützerin Helga Ell sind zwei Fälle zu Ohren gekommen, die sie alarmiert haben. Vor etwa 14 Tagen sei eine Katze gesehen worden, der beide Hinterläufe fehlten. "Die Qualen und der Schmerz müssen enorm gewesen sein," erklärte Helga Ell. Der aufmerksame Bürger, dem das Elend des Tieres aufgefallen sei, habe die Polizei gerufen. Den Beamten sei nichts anderes übrig geblieben, als die verletzte Katze zu erschießen, bestätigte Polizeisprecher Dietmar Ernst die Angaben auf BZ-Anfrage. Mehr Fälle seien der Polizei aber nicht bekannt geworden. Klar gewesen sei für die Polizei aber, dass die Katze bei einem Unfall verletzt worden sei. Helga Ell aber weiß von einem weiteren Fall, der sich am vergangenen Samstag ereignete. Etwa an derselben Stelle, an der die erste schwer verletzte Katze gefunden wurde, sei erneut eine Katze entdeckt worden, der ein Bein gefehlt habe. Der Tierschutz kümmerte sich um das schwerst verletzte Tier und brachte es in die Tierklinik nach Wehr. Dieser zweite Fall – wieder fehlte ein Gliedmaße – führe zu dem Verdacht, dass es irgendwo im Umkreis einen Fallensteller geben müsse. "Es geht dabei ja nicht nur um die Katzen", erklärt Helga Ell. Wenn es sich wirklich um Fallen handeln sollte, könnte jederzeit auch ein Kind buchstäblich hineintappen und sich schwer verletzen. Sie bittet darum, dass die Anwohner im Hegne ihre Augen offen halten und auch sofort melden, wenn sie etwas Auffälliges entdecken. Hier handele es sich, sind wirklich Fallen im Spiel, um Tierquälerei. "Ich wäre für Rückmeldungen dankbar", sagte Helga Ell.

Kontakt: Wer etwas weiß oder beitragen kann, die rätselhaften Fälle von Verstümmelungen an Katzen aufzuklären, kann sich bei Helga Ell unter 07622-673140 oder Elisabeth Fricker, 07629-447, melden.

http://www.badische-zeitung.de/schopfheim/sind-katzen-in-fallen-getappt--28044552.html

09.03.2010

Einfach verschwunden

Dr. Gabriele Offiah zeit Fotos von einigen ihrer Katzen, die seit Anfang des Monats verschwunden sind.

Nordwalde - Ursprünglich zählte der Wurf sechs Kätzchen. Übrig geblieben ist noch ein einziger Kater, der seit einiger Zeit völlig verstört ist. „Seit der Nacht, in der die anderen verschwunden sind, ist er total verängstigt, wie traumatisiert“, berichtet Dr. Gabriele Offiah. „Es muss etwas Schreckliches gewesen sein, was er erlebt hat.“Anders kann sich die Medizinerin das Verhalten nicht erklären. Und sie ist ganz sicher, dass es unmittelbar mit dem Verschwinden der anderen Katzen zusammenhängt. Rund drei Wochen ist es jetzt her, dass Leon allein zurückkehrte. Dr. Gabriele Offiah war seitdem nicht untätig. Im Bereich der Dömerstiege hat sie mit vielen Anwohnern gesprochen. „In jüngster Zeit sind 27 Katzen verschwunden“, berichtet Offiah im Gespräch mit den WN über das, was sie herausgefunden hat. Und etlichen Anwohnern, die selbst keine Katzen haben, sei aufgefallenen, dass auch kaum noch welche zu sehen seien. Dr. Gabriele Offiah weiß nicht, was mit ihren und den anderen Tieren passiert ist. Doch sie hat den Verdacht, dass in Nordwalde professionelle Katzenfänger unterwegs sind, die zunächst Köder auslegen und später des Nachtens zuschlagen. „Sei es für Labore oder für den Markt in Osteuropa. Dort werden Katzenfelle gut bezahlt“, hat Dr. Offiah recherchiert.

Natürlich könne es auch sein, dass ein Tierhasser unterwegs sei. Doch Offiah hat nie Schüsse gehört und glaubt deshalb nicht daran. Aus der Jägerschaft habe man ihr auch versichert, dass keine Katzen geschossen worden seien. Und dass sich ein Fuchs in der jüngsten Vergangenheit 27 Katzen geschnappt hat, dass kann Offiah auch nicht glauben. Was der Tierfreundin bleibt, ist ein Appell an alle Katzenbesitzer und die ganze Bevölkerung, die Augen aufzuhalten. » Wer Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen oder zu den Katzen beziehungsweise zu ihrem Verschwinden geben kann, kann sich bei der Polizei unter Telefon 0 25 73/ 92 09 78 melden. Auch Dr. Gabriele Offiah (Telefon 0 25 72/20 46) nimmt Informationen entgegen.

VON M. SCHWAKENBERG

http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_steinfurt/nordwalde/1282474_Einfach_verschwunden.html

05.03.2010

Polizei sucht dreifachen Katermörder

Unbekannter erschoss Tiere in Vlotho / Ermittler verfolgen eine konkrete Spur

VON THILO KÖTTERS

Kreis Herford. Eigentlich sieht die Plastiktüte, die Polizeisprecher Rainer Koch der Presse präsentiert, recht unspektakulär aus. Doch die Bleikügelchen, die darin zu finden sind, haben eine traurige Geschichte. Sie stammen aus den Körpern von zwei der drei getöteten Kater aus Vlotho-Uffeln. Das Kreisveterinäramt Herford hatte die Tiere untersucht und Strafanzeige gestellt. Rainer Koch bestätigt: "Einer der Kater ist an seinen Schussverletzungen gestorben, beim anderen waren sie nicht tödlich." Dieses Tier sei erschlagen worden. Die Hinweise darauf, dass ein Katzenhasser am Werk gewesen sei, hätten sich verdichtet. So sei aus nächster Nähe auf die Tiere geschossen worden. "Da alle drei Tiere Kater waren, könnte sich der Täter von deren unangenehmen Eigenschaften gestört gefühlt haben", sagt Koch und verweist darauf, dass diese oft übelriechenden Urin absondern würden. Seiner Einschätzung nach seien die Kater gezielt eingefangen und dann getötet worden. Nach der näheren Untersuchung der verwendeten Projektile steht fest: Als Tatwaffe kommt ein Luftgewehr oder eine Luftpistole in Betracht. Denn die so genannten Diabolo-Projektile aus Blei finden vor allem im Bereich des Sportschießens Verwendung. Ihre bisherigen Ermittlungen auf der Suche nach dem Täter sieht die Polizei als erfolgreich an. "Wir verfolgen im Moment eine konkrete Spur", so Rainer Koch. Sollte den oder dem Verdächtigen die Tat nachgewiesen werden können, werde rein juristisch zunächst wegen Sachbeschädigung ermittelt. "Daneben kommt aber auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und das Waffengesetz in Betracht", erläutert Koch. Die Katzen waren vor zwei Wochen unter einer Metallplatte gefunden worden. Zuvor hatte eine der betroffenen Familien auf der Suche nach ihrem Kater einen Hund auf dessen Fährte geschickt. In einem Waldstück wurden sie fündig. Auch eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hatten die Uffelner ausgesetzt. Dieser Versuch, die Ermittlungen zu beschleunigen, war allerdings bisher erfolglos. "Auf unseren Aufruf gab es keine konkreten Hinweise", sagt Irmgard Eggersmann, die gemeinsam mit den Familien Bunge und Leberske den Aufruf über Plakate gestartet hatte. "Wir sind allerdings sehr erfreut, dass sich die Polizei so des Themas angenommen und intensive Nachforschungen betrieben hat", so die Uffelnerin. In der Nachbarschaft gehe noch immer die Angst um. Niemand lasse seine Tiere draußen frei herumlaufen.

http://www.nw-news.de/lokale_news/herford/herford/3420295_Polizei_sucht_dreifachen_Katermoerder.html

05.03.2010

Dubioser Kleidersammler beschäftigt die Ermittler

Telefonnummer auf Sammelbehältern sorgt für Anfragen bei Gemeindeverwaltung

Meist stellen die Firmen die Behälter auf private Grundstücke.

Dann benötigen sie keine städtische Erlaubnis. Oft genug stehen sie dennoch auf dem Bürgersteig.

Offenburg (rek). Was als plumpe Betrügerei erschien, erwies sich nach Ermittlungen der Polizeidirektion Offenburg als Druckfehler: Im Offenburger Stadtteil Albersbösch standen gestern Sammelbehälter für Schuhe. Auf verschiedenen Eimern war eine Telefonnummer aufgedruckt und jeweils eine Ziffer 8 abgekratzt, aber an unterschiedlicher Stelle. Wählte man die vollständige Nummer, landete man im Hohberger Rathaus. Bürgermeister Klaus Jehle: „Wir haben davon am Freitag erstmals gehört und haben die Polizei eingeschaltet. Aber sicher ist: Wir haben mit der Sammlung nichts zu tun.“ Gesammelt werden Schuhe oder Altkleider unter dem fetten und roten Aufdruck „Neues Herz“, ein sozialer Zweck der Sammlung wird nicht erwähnt, dessen Anschein aber sehr wohl erweckt. Dafür stehen auf dem Behälter der Name einer Firma. Unter der angegeben Adresse ist im Internet eine Privatperson verzeichnet. Die Firma aus der Branche Textilwaren hat einen anderen Eintrag in Stuttgart. „Jeder sollte bei einer Kleidersammlung genau hinschauen, wer dahinter steckt“, warnt der Dachverband Fair-Wertung. Die Stadt Offenburg hat für diese gewerbliche Sammlung keine gewerbliche Erlaubnis ausgestellt. Muss sie auch nicht, so lange die Verteiler die Behälter auf Privatgrundstücke stellen. Ob der Bewohner die unerwünschten Behälter auch entsorgen darf? Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen von Stadt und Polizei. Die Ermittlungen der Polizei jedenfalls ergaben, dass die Telefonnummer mit einer acht zuviel aufgedruckt war. Rief man die Nummer an, ging auch jemand ans Telefon, hin und wieder jedenfalls. Der Gemeinde Hohberg half das bis gestern nicht weiter. Denn immer wieder klingelte das Telefon für Informationen zur Altkleidersammlung. Zwei Sammelbehälter, bei denen die 8 an unterschiedlichen

Stellen weggekratzt wurde, sorgte für Verwirrung.

http://www.staz-online.de/mediafactory/Archiv/Staz/2010_Staz_09/ST_0910_O02.pdf

03.03.2010

JÄGER LIEß HUND ALS FUCHSKÖDER LIEGEN Flash im Wald erschossen

VON ANDREA ADELHARDT

Flash wurde nur 6 Jahre alt. Jäger haben den Rhodesian Ridgeback-Mix mit den lieben braunen Augen getötet und tagelang liegen gelassen. Der Hund sollte Füchse anlocken, die dann „bequem“ abgeschossen wurden!

Frauchen Romy Meybauer und ihr Mann Jürgen Stamm sind untröstlich. Sie erzählt: „Beim Spaziergang ist Flash in ein Waldstück gelaufen. Wir dachten, er kommt gleich zurück.“ Doch er kam nicht... Tagelang sucht das Ehepaar nach seinem Hund. Verteilt Flyer, informiert Förstereien. Dann der Anruf von einem Bauern: „Ich habe da was gefunden.“ Es ist Flash.

„Er wurde aus nächster Nähe mit Schrot erschossen“, so sein Frauchen. Ihr Mann ruft die Polizei. Als die Beamten da sind, gesellt sich ein Gastjäger aus Oberursel dazu. Romy Meybauer: „Er fragte: ,Können Sie den Hund nicht liegen lassen? Dann kann ich mehr Füchse schießen.‘“ Auch der Jagdpächter aus Bad Homburg meldet sich und versteht die Aufregung nicht. „Er gab zu, dass er Flash schon vor Tagen gefunden hat. Meinte: ,Warum hätte ich‘s melden sollen? Es ist nur ein Hund.‘“, erzählt Flashs Frauchen fassungslos. „Die Jäger haben unseren Flash als Köder missbraucht!“

Das Ehepaar hat Strafanzeige gestellt.

http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2010/02/26/hund-flash-im-wald-erschossen/jaeger-liess-ihn-als-fuchskoeder-liegen.html

26.02.2010  

Happach, Isengarten und Romberg

Und plötzlich sind sie weg - Katzen auf mysteriöse Weise verschwunden  

Waldbröl - Kater „Jerry“ kannte sich gut in seinem „Revier“ rund um seinen Hof aus. Er kehrte stets zielstrebig von seinen kurzen Streifzügen heim. Doch dann war er plötzlich spurlos verschwunden. Seit dem Sommer 2009 fehlt auch von seinem Kumpel „Tom“ und dem Nachbarkater „Spike“ jede Spur. Trotz intensiver Suche bleiben sowohl die schwarz-weißen Kater „Jerry“ und „Tom“ als auch der rote „Spike“ spurlos verschwunden. Alle Kater waren kastriert und in ihre Familien eng eingebunden. Und sie sind nicht die einzigen Katzen, die im Bereich Happach, Romberg, Isengarten in den letzten zwei Jahren vermisst werden. Das Schicksal von etlichen Grautigern ist ebenfalls ungeklärt. Die Tierhalter, die Unfälle im Straßenverkehr als Ursache für das plötzliche Verschwinden ihrer Katzen ausschließen, sind besorgt, aber sie sind auch wachsam. Seit der Schnee mehr und mehr schmilzt, wollen die Katzen auch wieder verstärkt auf ihre Freigänge. Man könne und wolle sie nicht einsperren, aber man lasse sie auch nicht mehr ganz aus den Augen, schreiben die Katzenhalter, die namentlich nicht erwähnt werden möchten, in einem Aufruf an Oberberg Heute. Sollte jemand den Katzen in dieser Region gezielt nachstellen, so werde derjenige ausfindig gemacht und zur Verantwortung gezogen, kündigen die Katzenhalter an.

Wichtig sei bei der Recherche, dass Betroffene ihre Tiere auch rechtzeitig als vermisst melden und entsprechende Suchanzeigen veröffentlichen. Tipps zur richtigen Suche findet man unter www.tasso.net  (oh)

http://www.oberberg-heute.de/index.php?act=vp&cid=1&pid=9573&vprint=1

25.02.2010 

 

Mysteriös: Fünf Katzen in Abensberg-Aunkofen verschwunden

ABENSBERG . Ein mysteriöser Fall in Aunkofen: Innerhalb von zwei Wochen sind fünf Katzen aus vier Familien verschwunden. Am 1. Februar verschwand die erste Katze. Alle fünf Tiere sind Freigänger. Die vier betroffenen Familien wollen anonym bleiben. Sie haben nach dem Verschwinden ihrer Lieblinge nach ihnen gesucht, haben Aushänge gemacht und Hinweise von der Bevölkerung erwartet. Bisher ohne Erfolg. Deshalb haben sie sich an die MZ gewandt. Aber nicht alle Besitzer sind wegen der Katzen beunruhigt. Denn laut Polizei wurde bisher nur eine Anzeige wegen der verschollenen Tiere aus Aunkofen erstattet. Andere Besitzer sagten zu den ermittelnden Beamten: „Es ist normal, wenn unsere Katze sechs Wochen unterwegs ist.“ Deshalb haben sie die Polizei bisher nicht eingeschaltet. Verschollen in der Nacht Eine Familie vermisst ihre sechsjährige Katze. Sie wüssten genau, wann sie verschwunden ist, sagen sie – in der Nacht zwischen 23 und 6 Uhr. Am nächsten Tag starteten sie eine Suchaktion. Sogar auf den Bahngleisen schauten sie nach, die Katze könnte ja überfahren worden sein. „Sie war noch nie weg“, sagt die Familie, auch habe sich die Katze nie weiter weg vom Haus entfernt. Ihre zweite Katze lässt die Familie deshalb inzwischen nur noch tagsüber nach draußen. Nachts bleibt sie im Haus. Auch andere Katzenbesitzer sperren ihre Lieblinge zurzeit ein – damit ihnen nichts passiert. Da die Katzen kurz nacheinander verschwunden sind, hat eine Nachbarin im Internet recherchiert und ist dabei auf eine Frau gestoßen, die sich bayernweit gegen Tierqälerei und -diebstahl einsetzt. Diese Dame wurde hellhörig. Aufgrund ihrer Erfahrung schließt sie im Gespräch mit der MZ nicht aus, dass jemand in Abensberg Jagd auf Katzen machen könnte. „Ich empfehle allen Besitzern, wenn man Wert auf seine Katzen legt, die Tiere nachts drin zu lassen“, sagt sie. Auch in der Nachbarschaft sollten Augen und Ohren gespitzt werden – wenn jemand etwas Verdächtiges beobachtet, soll er sich an die Polizei wenden. Seitdem in der nächsten Nachbarschaft fünf Katzen innerhalb von zwei Wochen verschwunden sind, lässt diese junge Katzenbesitzerin ihre Lieblinge nicht mehr nach draußen.  

http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=2680&pk=526146&p=1

24.02.2010

Fundkatzen

Es kommt immer wieder vor, dass besorgte Bürger dem Ordnungsamt Stubentiger melden, die sich über mehrere Tage im Garten oder in der Nachbarschaft aufhalten. Dabei muss es sich nicht um „arme Findelkinder“ handeln. Meistens sind es Freigänger, die gelegentlich, auch erst nach einigen Tagen, wieder nach Hause marschieren. Werden solche Tiere regelmäßig gefüttert, kann es sein, dass sie gar nicht mehr in ihr angestammtes Zuhause wollen beziehungsweise der neuen Futterstelle treu bleiben. Das Ordnungsamt, zuständig für zugelaufene oder aufgegriffene Haustiere, rät besorgten Tierfreunden, auf folgende Punkte zu achten: Ist die Katze wohl genährt und hat ein glänzendes Fell oder macht sie einen verwahrlosten Eindruck? Ein Tier mit struppigem Fell ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an das Leben im Freien gewöhnt und streunt durch die Gegend. Diese Tiere, hieß es, ernährten sich in der Regel von Mäusen und Vögeln und seien keine Fundtiere. Auch würden sie sich meistens nicht sozialisieren lassen. Für herumstreunende Katzen sollte keine Nahrung bereit gestellt werden. Wenn Tiere tatsächlich zulaufen oder herumirren, sollten sich Bürger den genauen Fundort sowie Datum und Uhrzeit notieren und umgehend das Ordnungsamt informieren. Außerhalb der üblichen Bürostunden ist die Polizei zu benachrichtigen. Fundtiere werden in jedem Fall zur Tierpension Sandforter Hof nach Moers gebracht. Dort wird die Pflege und, falls notwendig, die medizinische Versorgung gewährleistet. Wer seine Katze, seinen Hund oder ein anderes Haustier vermisst oder verstoßenen Haus-tieren ein Heim geben möchte, kann sich auch direkt an die Tierpension, Telefon 0 28 41 / 78 07 89, wenden.

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Quelle: Stadt Dinslaken – Pressestelle

http://www.pressemeldung-nrw.de/dinslaken-ordnungsamt-nicht-alle-sind-fundkatzen-28558/

24.02.2010

Drei tote Kater unter rostiger Metallplatte

Von Verena Insinger (Text und Foto) Vlotho-Uffeln (VZ). In einem Waldstück am Borlefzener Kirchweg in Uffeln sind drei tote Kater gefunden worden. Sie lagen versteckt unter einer verrosteten Metallplatte. Die Familie von einem der toten Kater hatte sie entdeckt. Die Familie geht davon aus, dass die Tiere umgebracht worden sind. Die Leberskes hatten ihren Kater namens »Opa« seit vergangenen Dienstag vermisst. »Wir sind alles abgegangen, haben ihn gerufen und Handzettel in Uffeln verteilt«, blickt Brigitte Leberske zurück. Sonntag hatte die vierköpfige Familie mit ihrem Hund den Wald nach »Opa« durchsucht. Die Kinder Melina und Yanic entdeckten die drei Kadaver. Die Eltern benachrichtigten umgehend den Tierschutzverein. Der Schock sitzt noch immer tief. Der Kater, der gerade erst eine schwere Operation überstanden hatte, ist nun auf noch ungeklärte Weise umgekommen. »Wer macht nur so etwas?«, fragt sich die kleine Melina. Auch der zweite Kater ist von seinen Besitzern identifiziert worden. Das Uffelner Ehepaar Irmgard und Norbert Eggersmann hatte ihren Kater mit dem Namen »Susi« seit Donnerstagvormittag vermisst. »Bei uns leiden besonders die Enkel unter dem Verlust ihres Lieblings«, bedauert Irmgard Eggersmann. Wem das dritte Tier gehört, ist noch ungewiss. Nachdem Norbert Eggersmann den Fall der Vlothoer Polizei gemeldet hatte, verständigte Hauptkommissar Michael Piloth gestern das Kreisveterinäramt in Herford. Dr. Tanja Hochstädter kam am späten Nachmittag zum Waldstück und holte zwei Kater ab. Familie Leberske hatte ihr Tier bereits Sonntag mitgenommen und im Garten vergraben. »Die beiden Kadaver werden in das staatliche Veterinär-Untersuchungsamt nach Detmold gebracht«, erklärt die Tierärztin die weiteren Schritte. »Dort werden sie obduziert, um die Todesursache zu ermitteln.« Das Auffällige bei diesem Fund sei, dass drei Katzen tot an einem Platz gelegen haben. Den beiden Uffelner Familien ist nun sehr viel daran gelegen, zu erfahren, was den Tieren widerfahren ist. »So kann man vielleicht verhindern, dass so etwas noch einmal passiert«, betont Brigitte Leberske. Die zwei identifizierten Tiere seien Fremden gegenüber scheu gewesen und hätten die häusliche Umgebung nie weit verlassen. »Wir wollen jetzt nur noch wissen, wer das zu verantworten hat und, dass derjenige bestraft wird«, betont Brigitte Leberske, die mit ihrer Familie erst am 1. Februar von Hüllhorst nach Uffeln gezogen war. Die Polizei hofft auf viele Hinweise aus der Bevölkerung, um die Ermittlungen aufnehmen zu können. »Wir sind jetzt auf die Hilfe der Vlothoer angewiesen. Vielleicht hat ja jemand etwas in der vergangenen Woche an dem Waldstück am Borlefzener Kirchweg bemerkt?«, appelliert Michael Piloth an mögliche Zeugen.

Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter v 0 57 33/ 91 77 30 entgegen.

http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/herford.php?id=35887&artikel=1

23.02.2010

Rettung nach zwei Wochen

Marcus Esser

Unna. Katze "Minka" war in einen gut vier Meter tiefen Abluftschacht gefallen, aus dem sie durch den Tierschutzverein Unna und Anwohner erst nach etwa 14 Tagen befreit werden konnte. Mit großen Augen schaut Minka etwas ängstlich aus ihrem Käfig heraus und miaut leise. Kein Wunder, die Katze war in einen gut vier Meter tiefen Abluftschacht gefallen, aus dem sie durch den Tierschutzverein Unna und Anwohner erst nach etwa 14 Tagen befreit werden konnte. „Sie wurde von uns auf den Namen Minka getauft”, sagt Ursula Horn, Vorsitzende des Tierschutzvereines Unna (TSV). Ein freundliches Tier, das Menschen gewohnt ist, sich gerne streicheln lässt und vielleicht irgendwo seit geraumer Zeit vermisst wird.”

Garagenwand aufgestemmt Mitarbeiter der Massagepraxis Böcker am Südring hatten Anfang Februar aus einem Abluftschacht, der auf einem Garagendach endet, immer wieder Miauen gehört. Futter wurde in die Tiefe hinab gelassen; versucht, über Latten und ein Seil einen Ausstieg zu ermöglichen. Vergeblich, die Klagelaute waren weiter zu hören, so dass die Feuerwehrverständigt wurde. „Die Kollegen haben den Schacht untersucht, um die Katze zu entdecken – oder etwas von dem Tier zu hören”, berichtet der stellvertretende Wehrleiter Holger Herlinghaus. Ohne Erfolg. Man sei so davon ausgegangen, dass sich das Tier selbst befreit habe. „Wir sind mit den Anwohnern überein gekommen, dass sie sich melden, wenn doch ein weiterer Einsatz nötig sein sollte”. Durch eine Meldung in unserer Zeitung trat dann aberder TSV in Aktion, der gerne von der Feuerwehr selbst informiert worden wäre. Futter wurde von Minka angenommen, eine selbstgebaute Fluchtleiter aber nicht, so dass die Helfer mit Erlaubnis des Hausbesitzers schließlich die Garagenwand aufstemmten, durch die das unverletzte Tier endlich sein Gefängnis verließ und gefangen werden konnte.

http://www.derwesten.de/staedte/unna/Rettung-nach-zwei-Wochen-id2630550.html

22.02.2010

Uffelner finden ihre Katzen tot im Wald

Drei Kadaver am Eggeweg unter Metallplatte / Verdächtige Beobachtungen der Polizei melden

Vlotho-Uffeln (tik). Es war eine schreckliche Entdeckung, die Anwohner am Montagmorgen in einem Waldstück am Eggeweg machten: Drei tote Katzen lagen dort nebeneinander aufgereiht. "Das ist eine böse Angelegenheit", sagt ein Anwohner, der seinen Kater unter den seiner Einschätzung nach offensichtlich erschlagenen Tieren identifizierte. Sein Tier, das er "Susi" nannte, hatte er seit einigen Tagen vermisst. Ebenso erging es einer Nachbarsfamilie. Die nahm die Sache selbst in die Hand und schickte ihren Hund auf die Fährte der Katzen. Dessen Spürnase fand die Kadaver in der Nähe des Alten Forsthauses unter einer schweren Metallplatte. Auch diese Familie erkannte ihre Katze unter den toten Stubentigern, der Besitzer einer weiteren Katze ist noch nicht ermittelt. Am Nachmittag wollte das Kreisveterinäramt die getöteten Tiere untersuchen, um Klarheit über die Todesursache zu gewinnen. Die Polizei wurde von den Anwohnern über den Vorfall informiert. Wer im Zusammenhang mit der Tat Hinweise geben kann, kann sich mit der Polizei in Herford unter Telefon (0 52 21) 8 88 - 0 in Verbindung setzen. "Wenn die Katzen wirklich erschlagen wurden", so Pressesprecher Rainer Koch, "ist dies sicherlich nicht ohne Weiteres vonstatten gegangen."

Verdächtiges der Polizei melden

Die Tiere hätten sich höchstwahrscheinlich gewehrt. Dass dabei verdächtige Geräusche entstanden sind oder verdächtige Fahrzeuge gesichtet wurden, sei möglich. Wenn Verdächtige gefunden würden, werde gegen sie wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und wegen Sachbeschädigung ermittelt. Ebenso sollten sich Personen, die ihre Katze ebenfalls vermissen und die vermuten, dass ihr Haustier unter den Opfern ist, melden. Den Anwohnern vom Eggeweg wird die Ergreifung eines Verdächtigen ihre Katzen nicht mehr zurückbringen. Getroffen hat der Vorfall vor allem die Kinder. Nicht nur diese sind noch immer fassungslos. "Sie haben sehr daran gehangen", berichtet ein Bewohner des Eggewegs etwa von seinen Enkelkindern, die sehr traurig über den Tod ihres Spielkameraden seien.

http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/3402356_Uffelner_finden_ihre_Katzen_tot_im_Wald.html?em_index_page=1

22.02.2010

ZEHN JAHRE LANG WAR ER VERSCHOLLEN

Der Kater der Fuhrers aus Wurmlingen ist zurück

Ein ganzes Jahrzehnt war Garfield verschwunden. Dann stieg der Kater in einen Lastwagen ein. Der freundliche Fernfahrer lieferte ihn in der Nähe von Nürnberg bei einem Tierheim ab. Das machte Garfields einstige Besitzer in Wurmlingen ausfindig.

HETE HENNING

Die Ohr-Tätowierung „BA 30“ half, dass Katharina Fuhrer ihren Kater nach zehn Jahren wieder in die Arme schließen konnte.

Wurmlingen. Garfield mag Kartoffelchips, Garfield tappt gerne auf Computer-Tastaturen herum, und Garfield liebt Autos. „Schwuppdiwupp steigt er ein“, sagt Katharina Fuhrer, „da muss man echt aufpassen, wenn die Tür offen steht.“ Vor über zwölf Jahren verschwand der heißgeliebte Kater des damals sechsjährigen Mädchens. Zehn Jahre später konnte sie ihn wieder in ihre Arme schließen. Ein Fernfahrer hatte Garfield im Tierheim in Feucht in der Nähe von Nürnberg abgegeben, nachdem das Tier plötzlich neben ihm auf dem Beifahrersitz saß. Wo der Kater in den Lastwagen gestiegen war, wusste der Mann nicht, er fuhr eine Tour mit vielen Zwischenstopps, es hätte überall sein können. Die Familie Fuhrer, die in Wurmlingen in einer ruhigen Nebenstraße wohnt, hatte das rot getigerte Katerchen von Leuten am Ort, deren Katze Junge bekommen hatte. Garfield wurde tätowiert und kastriert und ging etwa ein Jahr lang wie eine ganz normale Katze im Haus der Fuhrers aus und ein. Ein Problem gab es jedoch: „Der Garten, das Revier um unser Haus herum, war schon von anderen Katzen besetzt“, erinnert sich Katharinas Mutter Elisabeth Fuhrer. „Er hat sich mit der Zeit immer weiter entfernt, und irgendwann war er dann weg.“ Die Fuhrers suchten und suchten, nahmen jede rote Katze, die ihnen über den Weg lief, genau in Augenschein und wurden immer wieder enttäuscht. Ihr Garfield war spurlos verschwunden. Als sich im November 2007 die Tierklinik Ammerhof bei den Fuhrers meldete, glaubte schon längst niemand mehr daran, den Kater jemals wieder zu finden. Die Klinik von Tierarzt Bernd Biesinger hatte einen Anruf vom Tierheim Feucht bekommen: Dort war ein Kater mit der Tätowierung „BA 30“ im rechten Ohr aufgetaucht. BA, das ist zumindest in Tübingen bekannt und auch das Feuchter Tierheim fand es heraus, steht für „Biesinger, Ammerhof“. Welche Katze die Tätowierung bekommen hatte und zu welchen Menschen sie damals gehörte, ließ sich über die Patientenakten herausfinden. Im Dezember 2007, nach diversen Gesprächen mit dem Tierheim, das den Kater nicht ohne Identitätsbelege herausgeben wollte, fuhr Rainer Fuhrer nach Feucht und holte Garfield ab. „Als wir ihn aus der Transportbox herausgelassen haben, ging er sofort die Treppe runter in sein Katzenklo“, erinnert sich Elisabeth Fuhrer und meint, dass Garfield sein früheres Zuhause gleich wiedererkannt habe. Der Kater sei in gutem Zustand gewesen, wohlgenährt, sehr gepflegt. „Es muss da einen Besitzer gegeben haben, jemanden, bei dem er gelebt hat.“

Dieser Überzeugung waren auch die Leute im Feuchter Tierheim, weshalb sie an verschiedenen Stationen des Fernfahrers zunächst Zettel aushängten, um so den Besitzer des wuchtigen Katers ausfindig zu machen. Doch für Gary, wie sie den Findling tauften, meldete sich niemand. Erst die Suche nach dem Tätowierer führte dann auf die Spur nach Wurmlingen.

Anstalten wegzulaufen hat Garfield nicht mehr gemacht, seit er wieder bei den Fuhrers ist. „Er hat seine Katzenklappe“, sagt die 19-jährige Katharina Fuhrer, die die einzige ist, die den Kater auf den Arm nehmen darf. „Sie hat ihn schon als Kind dauernd durch die Gegend getragen“, sagt Katharinas Mutter. Probleme mit anderen Katzen im Revier gibt es nicht mehr – Garfield ist mit seinen jetzt bald 14 Jahren eine durchaus imposante Erscheinung. Wo der Kater in all den Jahren war, werden die Fuhrers wohl nie erfahren. Vielleicht suchte er sich in Wendelsheim oder Hirschau neue Menschen, die dann umzogen und ihn mitnahmen, vielleicht stieg er auch gleich zu Anfang in ein Auto nach irgendwo. „Wir können nur versuchen, uns das auszumalen, sprechen kann er ja nicht“, bedauert Elisabeth Fuhrer. Ihre Tochter hat sich eine Theorie zurecht spekuliert, die hinhauen könnte: Weil Garfield Computer-Tastaturen und Kartoffelchips mag, meint sie, dass der Kater mit der Tätowierung BA 30 vielleicht bei einem Computerfreak gewohnt hat.

Einsteiger-Katzen kommen weit herum

Mit seiner Vorliebe für Kraftfahrzeuge ist Trucker-Kater Garfield nicht allein. Berühmtheit erlangte vergangenes Jahr der schwarz-weiße Kater Casper, der sich regelmäßig mit dem Omnibus durch die englische Hafenstadt Plymouth kutschieren ließ und sich an der Haltestelle sogar ordentlich in die Schlange stellte. Die Busfahrer kannten seine Strecke und wussten, wo er aussteigen wollte. Im Januar wurde Casper auf einer seiner Touren von einem Auto überfahren. Elisabeth Schreiner, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tübinger Tierheims, berichtet von einer Katze auf der Alb: Diese stieg unbemerkt in ein Milchauto ein. Ihre Besitzer konnten sie später viele Kilometer vom heimischen Hof abholen.

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/rottenburg_artikel,-Der-Kater-der-Fuhrers-aus-Wurmlingen-ist-zurueck-_arid,92735.html

19.02.2010

Schreckliche Transportbedingungen

Tierschützer entdecken einen Kleinbus voller Hunde

Den Mitarbeitern des Tierschutzvereins Nürnberg-Fürth bot sich kürzlich ein schreckliches Bild: In einem Kleintransporter, den der Verein mithilfe der Polizei in Buchenbühl stoppen ließ, waren auf engstem Raum 62 junge Hunde untergebracht. «Die waren auf acht bis zehn Quadratmetern zusammengepfercht, alles war voll mit Kot und Urin«, beschreibt Marcus König, Geschäftsführer des Tierschutzvereins, die erschütternde Szenerie. Nürnberg sei der erste Umschlagplatz gewesen, an dem zum Beispiel der Verein «Retriever in Not« einen Teil der Tiere in Empfang genommen und weiter nach Nordrhein-Westfalen transportierte habe. König sieht hier «mafiaähnliche Strukturen« am Werk: «Es ist ein Grundproblem, dass Organisationen, die sich als Tierschutzvereine ausgeben, die Hunde unter perversen Umständen aus Osteuropa nach Deutschland holen, um sie hier zu verkaufen.« Das sei ein «lukratives Geschäft«, da es sich oft um junge Rassehunde handele. «Die Vereine können für den Hund etwas verlangen, sind aber billiger als die Züchter.« Und den Kunden werde vorgegaukelt, dass die Organisationen die Tiere gerettet hätten. Auch in dem Bus fanden sich reinrassige Vierbeiner, zum Beispiel Retriever, Bulldoggen und ein Basset. Nach Angaben des Tierschutzvereins hatten die Hundehändler die Tiere in Boxen gequetscht, in denen sie sich nicht rühren konnten, zwei französische Bulldoggen teilten sich etwa eine Katzenkiste. «Wir können nach der Gesetzeslage nur die verletzten Hunde herausholen oder die, bei denen die Papiere nicht in Ordnung sind, bei denen also Impfungen fehlen«, sagt König. Mops Valentino etwa hatte eine so schwere Augenentzündung, dass das Veterinäramt eine Weiterfahrt unterband. Er befindet sich nun in der Tierklinik am Hafen, es ist laut König nicht gesichert, ob der Mops überlebt. Auch zwei Welpen mit Blut im Stuhl werden in der Klinik behandelt, einer wird König zufolge wohl nicht durchkommen. Sieben weitere Hunde landeten wegen fehlender Impfungen im Tierheim. König hofft, dass bald ein Gesetz zustande kommt, dass solche Hundetransporte unterbindet. Bis dahin kann er nur an die Bürger appellieren, auf die Tricks der angeblichen Tierschutzvereine, die Hunde als Massenware aus Bulgarien, Rumänien oder der Slowakei importieren, nicht hereinzufallen. «Auch wenn der Welpe noch so süß ist, sollte man ihn nicht kaufen. Wenn wir die Nachfrage nicht drücken, wird es immer solche Organisationen geben.« Dagmar Auf der Maur, die Vorsitzende des Vereins «Retriever in Not«, wollte sich auf NZ-Anfrage nicht zu den Vorwürfen äußern. Inge Maisch vom Verein «Tiere suchen Menschen«, für den fünf Tiere bestimmt waren, zeigte sich entsetzt über die Transportbedingungen, von denen sie nichts gewusst habe: «Das ist Tierquälerei.« Sie versicherte, dass es ihr ausschließlich darum gegangen sei, die fünf Hunde, denen in der Slowakei die Tötung gedroht habe, zu retten.

Marco Puschner

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1174330&kat=11

17.02.2010

 

Wenn Haustiere auf den Straßen der Stadt sterben

Weil die TBO »abräumen« muss, ist oft keine Zeit zum Abschied nehmen / Eine Familie erzählt

Es ist Alltag und doch immer ein kleines Drama: Haustiere, die auf Offenburger Straßen überfahren und vom Straßendienst weggeräumt werden. Und in den Familien warten die Kinder vergebens. So ist es Hauskatze »Socke« ergangen. Die Familie erzählt. Das OT liefert die Fakten zu diesem traurigen Kapitel.

16.02.2010 - Offenburg. Man kannte den zutraulichen Stubentiger mit dem hübsch gezeichneten Fell, wenn er durch Nachbars Gärten pirschte, streichelte ihn im Vorübergehen und half ihm oft über den Gartenzaun zurück. Wenn es Abend wurde, rief die Familie ihr Kätzchen ins Haus »Socke« war ihr erklärter Liebling und der wusste ganz genau, dass dort ein feines Schlafplätzchen mitsamt Futternäpfchen und vielen Streicheleinheiten warteten. All das liebevolle Behüten des erst zweijährigen Tierchens hat nichts genutzt, am 19. Januar wurde »Socke« überfahren. »Die Nachbarin kam mit der traurigen Botschaft«, schildert die Familie, die in der Oststadt wohnt. »Ist das nicht Ihre »Socke«, die dort am Bordstein liegt?«. Sie war es. Man habe kaum gesehen, dass die Katze tödlich verletzt war, sie muss vor ein Fahrzeug gerannt und sofort verendet sein, vermuten die Besitzer.

»Runter vom Gas!«

Schuld wollen sie dem vermutlichen Fahrer eines Autos nicht zuweisen, denn »Socke« hat ihr Unglück wahrscheinlich selbst herausgefordert. »Die war halt ein bisschen frech und noch so verspielt«, sagen die Kinder unter Tränen. Schlimm sei allerdings, so die Familie, die nicht genannt werden möchte, »dass die Autos in unserem Wohnbereich an der Fessenbacher Straße so rasen. Da war noch nie eine Geschwindigkeitskontrolle zu sehen«, ist sie sich sicher, »obwohl hier Tempo 50 vorgegeben ist«. Und »Runter vom Gas« gelte schließlich auch für Tiere. Was mit der toten Katze geschehen wäre, hätte sich die Nachbarin nicht gemeldet und die Familie das tote Tierchen nicht hätten holen können, möchte der Papa seinen acht- und zehnjährigen Jungen gar nicht erzählen Katzen, Hunde oder andere Kleintiere werden von der Straßenreinigung »entsorgt«. Das geschieht unter dem Gesichtspunkt der Hygienevorschriften, teilt das Landratsamt Ortenaukreis mit. Sofort nach Meldung kommt der Wagen der Stadtreinigung der Technischen Betriebe Offenburg (TBO). Sogar die meist hartgesottenen Männer vom Straßendienst tun sich nicht leicht, ein verendetes Tierchen in den Lkw-Container zu laden. Da gebe es schon mal herzzerreißende Szenen, berichtet Horst Remlinger, Chef der Straßenreinigung. »Unsere Leute versuchen manchmal sogar, dem Tierbesitzer Gelegenheit zu geben, seinen Liebling noch einmal zu sehen«, wie unlängst, als ein Hund an den Bahngleisen aufgefunden wurde. Tierkadaver lägen allerdings fast wöchentlich an den Straßen und diesen Service könne die Straßenreinigung in der Regel nicht leisten. Die toten Tiere werden zu einer Art Zwischenstation gebracht, wo sie gekühlt aufbewahrt werden, bis sie von der Tierkörperbeseitigung zusammen mit den Schlachtabfällen des Schlachthofes abgeholt werden.

Tierkörperbeseitigung

Für den gesamten Ortenaukreis ist die Tierkörperbeseitigungsanstalt Protec in Orsingen am Bodensee zuständig. Sie gehört zu den baden-württembergischen Zweckverbänden für Tierkörperbeseitigung. Dort wird aus den Kadavern Fett und Futtermittel hergestellt. Das ist »Socke« erspart geblieben: Die Familie durfte ihre Mieze einige Tage bei der Tierärztin im Kühlraum belassen, bis feststand, wo sie ihr letztes Ruheplätzchen finden konnte. Es liegt im Garten.

http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=68&db=news_lokales&table=artikel_offenburg&id=20408

16.02.2010

Mann fischt Damenwäsche aus Altkleidersammlung - 1000 Euro Strafe

Von Günther Hilgemann

STEINFURT Zum Dampfablassen gibt es Ventile. Eines der besonderen Art hat ein 39-jähriger Mann aus Metelen - und das nicht zum ersten Mal. Im Oktober war der Unverheiratete in Burgsteinfurt an der Goldstraße dabei ertappt worden, wie er aus einem Altkleidercontainer Damenwäsche fischte und mitnahm. Jetzt stand er deshalb vor Gericht.

Im Amtsjargon der Staatsanwaltschaft heißt das harmlos „Mitnahme von fremden beweglichen Sachen“. Auf der Anklagebank am Steinfurter Amtsgericht war es dem Mann sichtlich unangenehm, Einzelfragen der Amtsrichterin zu dem Vorfall zu beantworten. Was er denn mit den Wäschestücken gemacht habe, wollte die Vorsitzende wissen. Einfach nur haben, die kurze Antwort. Um dann einzugestehen, dass da wohl ein sexueller Trieb dahinter stecke. Das sah die Richterin beim Blick in die Akten bestätigt. In einem bereits abgeurteilten Fall hatte der 39-Jährige Badeanzüge gestohlen. Er habe damals in Burgsteinfurt gespürt - ich brauche das jetzt. Und weil der Drang da war, sei er über den Drahtzaun geklettert, habe mit seinem Taschenmesser die Spanngurte des LKW-Containers durchschnitten und sich drei oder vier Einzelteile aus dem Kleiderberg herausgefischt.

Der Schaden lag bei etwa 15 Euro

Ein paar Tage später habe er die Sachen weggeworfen. Ein 43-jähriger Angestellter des Deutschen Roten Kreuzes, das mit den eingesammelten Altkleidern ein Arbeitslosenprojekt mit einer Textilwerkstatt betreut ist, sprach von einem angerichteten Schaden von rund 15 Euro. Wegen seiner Neigung war der Beschuldigte bereits in Therapie. „Ich dachte, ich wäre geheilt. Ich muss mir wohl eine Freundin zulegen, dann kann es besser werden“, sagte der Beschuldigte jetzt. Eine Freundin sah auch die Bewährungshelferin des unter laufender Bewährung stehenden Mannes als „Heilmittel“ an. „Die können wir ihm leider nicht verschaffen“, sagte die Richterin. Der Mann muss 1000 Euro zahlen und in Therapie

Sie drückte aber mit ihrem Urteil beide Augen zu. Trotz laufender Bewährung und acht Vorstrafen folgte sie dem Antrag des Staatsanwaltes: Sechs Monte zur Bewährung, dazu eine Geldbuße von 1000 Euro und als Vorbeugung für Rückfälle die Anordnung einer weiteren ambulanten Therapie bei einem Facharzt.

http://www.muensterschezeitung.de/lokales/steinfurt/Steinfurt-Mann-fischt-Damenwaesche-aus-Altkleidersammlung-1000-Euro-Strafe;art1005,814342

10.02.2010

Hundekadaver unter einer Brücke gefunden

Wer hat zweijährige Schäferhündin in einer Reisetasche ausgesetzt? Kadaver war bereits angefroren.

Arnstadt - Das corpus delicti liegt bereits im Bauhof, als

Der Kadaver der zweijährigen Hündin.

Amtstierärztin Angelika Hinke-Brückmann Dienstagmorgen alarmiert wird. Kameraden der Feuerwehr haben unter der Brücke im Lohmühlweg eine Sporttasche mit dem Kadaver einer Altdeutschen Schäferhündin gefunden. ,,Das etwa zweijährige Tier war völlig abgemagert'', sagt die Tierärztin. Es muss noch gelebt haben, als die Tasche abgestellt wurde. Das sei aus dem Grad der Leichenstarre und dem bereits angefrorenen Kadaver ersichtlich. Dass das Tier lebendig abgelegt wurde, vermutet auch Amtsleiter Michael Gürtler. Genaueres könnte nur eine Sektion ergeben. ,,Doch die lohnt nicht mehr'', sagt er gegenüber dieser Zeitung. Sicher ist nur, dass das Tier einen Leidensweg bei seinem Besitzer hinter sich hat. Verendet ist die junge Hündin wahrscheinlich an den Folgen der Unterernährung - in Verbindung mit der Kälteeinwirkung der Nacht. In dieser Tasche wurde das Tier ausgesetzt. Angelika Hinke-Brückmann ist Amtstierärztin für Tierschutz im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landratsamtes. Da ist sie vieles gewöhnt. Räumungen von verwahrlosten Gehöften und Häusern sind nichts Ungewöhnliches. ,,Ich arbeite da eng mit dem Tierschutzverein Ilmenau und Umgebung zusammen'', sagt sie und lobt die Zusammenarbeit mit der Vorsitzenden Regina Urbatschek. In den meisten Fällen müssen Tiere untergebracht werden. In diesem Fall war es dafür bereits zu spät. ,,Wir wollen wissen, wer so etwas tut'', sagt Angelika Hinke-Brückmann. Das abgemagerte Tier muss auch den Nachbarn aufgefallen sein. Deshalb sucht das Veterinäramt nach Hinweisen. Wer erkennt die Tasche in Zusammenhang mit einem abgemagerten Schäferhund? Hinweise bitte ans Veterinäramt: 03628/738 636

http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,1113435

10.02.2010

Peine: Spaziergänger entdecken Kadaver von 15 Hunden

Eine grausige Entdeckung haben Spaziergänger am Samstagmorgen in einer ehemaligen Mergelkuhle zwischen den Peiner Ortsteilen Vöhrum und Rosenthal machen müssen. Unbekannte Täter hatten dort 15 abgezogene Tierkadaver entsorgt. Nach jetzigem Ermittlungsstand der Polizei stammen sie von Hunden verschiedenen Alters. Da die Kadaver noch nicht von Tieren angefressen worden sind, geht die Polizei nach eigenen Angaben davon aus, dass die Hunde erst in der Nacht zuvor abgelegt wurden. Todesursache und Tathintergründe geben den Ermittlern Rätsel auf. Zeugen, die in der Nähe der Kuhle westlich der Kreisstraße 33 verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer (05171) 99 90 zu melden. Das Veterinäramt wird die Kadaver untersuchen. Hans-Jürgen Schober von der Peiner Polizei: „Vielleich sind die Tiere gechipt, dann besteht die Chance, dass die Besitzer ausfindig gemacht werden können.“

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10195179/artid/11677793/compact/title/Ticker

07.02.2010

„Erster Schritt gegen Katzenschwemme“

Tierschützer für Pflicht zur Kastration

DELMENHORST (SOV). Delmenhorster Tierschützer befürworten die Idee der Stadtverwaltung, Katzenhalter zur Kastration ihrer freilaufenden Tiere zu verpflichten. „Wir haben eine große Katzenschwemme in Delmenhorst, derer wir Herr werden müssen“, sagt Henning Suhrkamp, stellvertretender Vorsitzender des Tierschutzvereins Delmenhorst und Umgebung. Die Pläne der Verwaltung seien ein erster Schritt, um die Zahl verwilderter Hauskatzen zu senken. „Die Vermehrung einzudämmen ist auf jeden Fall besser, als wenn Tiere getötet werden müssten“, bekräftigt Bettina Janßen, Vorsitzende der Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu). In einer Vorlage für den Ausschuss für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr kündigt die Stadtverwaltung eine Verordnung an, die Besitzer verpflichtet, ihre „Freigängerkatzen“ kennzeichnen, registrieren und kastrieren zu lassen. Das soll verhindern, dass diese sich mit verwilderten Hauskatzen paaren. Deren steigende Zahl verschärfe Probleme wie Nahrungsknappheit und Krankheitsverbreitung. Der Tierschutzverein habe zuvor Gespräche mit Amtstierärztin Dr. Nicolin Niebuhr geführt, berichtet Henning Suhrkamp, zugleich Ratsherr der Grünen. Die Kastrationspflicht sei der Anfang, ein Runder Tisch mit Tierschützern und Vertretern aus Politik und Verwaltung müsse weitere Maßnahmen gegen die Überpopulation planen. Laut Suhrkamp kennt der Tierschutzverein über ein Dutzend Orte im Stadtgebiet, wo sich verwilderte Katzen häufen. Beispiele seien die Pultern-Ruine sowie der Wollepark. „Falsch verstandene Tierliebe“ sei es, wenn Tierfreunde die Streuner füttern. Dadurch steige die Zahl der nicht artgerecht lebenden Hauskatzen weiter. Aus Sicht des Nabu ist die Bedrohung von Singvögeln ein wichtiger Aspekt bei der zunehmenden Katzenzahl. „Auch Insekten wie Libellen sind gefährdet“, fügt Janßen hinzu. Katzenbesitzer könnten Jungvögel auch schützen, indem sie ihre vierbeinigen Jäger gerade im April und Mai nicht unbeaufsichtigt hinauslassen.

Der Tierschutzverein greift das Thema Katzenkastration heute bei seinem Monatstreffen auf. Interessierte sind ab 19 Uhr auf dem Tierschutzhof am Schillbrok 5 willkommen.

http://www.dk-online.de/Nachrichten/Lokal/Delmenhorst/527188-25/story.csp

07.02.2010

AGNS Mitarbeiter retten kleine schwarze Katze

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Am 1. Februar 2010 entdeckte jemand bei der AGNS in Simmersdorf eine schwarze torkelnde Katze. Mitarbeiter des Tierheims Forst wurden benachrichtigt und holten die kleine Schwarze. Ich nenne sie jetzt einfach mal Momo. Momo muss etwas sehr Schlimmes erlebt haben. Ihr Schwanz ist zweimal geknickt, die Hinterpfoten sind wund und schorfig, ebenso die Öhrchen. Getorkelt ist sie weil sie kurz vorm Verdursten und Verhungern war. Haut, Knochen und ein bisschen Fell. Sie ist Menschen gewöhnt und sehr lieb. Erzählen kann sie uns leider nicht was ihr zugestoßen ist, aber auf Grund ihres Zustandes gehen wir davon aus, dass sie irgendwo eingeklemmt oder eingesperrt war und das über einen längeren Zeitraum. Scheinbar hat sie sich aus ihrer misslichen Lage heraus hungern können. Momo ist wahrscheinlich eine Herbstkatze 2009. Wer sie schmerzlich vermisst sollte sich im Tierheim Forst melden um sie wieder in und auf den Arm nehmen zu können. Wir hoffen der Besitzer hat noch nicht aufgehört nach ihr zu suchen. Also weitererzählen, denn es tut weh eine Katze zu verlieren. Wenn man weiß sie ist tot ist es traurig. Aber wenn man nicht weiß warum sie nicht nach Hause kommt ist es quälend schlimm.

Tierschutzverein e.V. Forst und Umgebung - Tierheim in Forst/Lausitz

Am Pferdegarten 6 - 03149 Forst (Lausitz) - Tel.: 03562 983023

Spendenkonto: Sparkasse Spree Neiße Kto-Nr. 3 402 100 281 BLZ 180 500 00

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04.02.2010

Hilfe für Weißrussland e.V.

Gemeinnütziger Anstrich gegen geringe Gebühr

Altkleidersammlung ist ein Bereich der Wohltätigkeitsarbeit, in dem sich unseriöse Organisationen geradezu tummeln. Viele Menschen reagieren zu Recht mit großem Misstrauen, wenn wieder ein Mal ein Sammelkorb ungefragt auf ihrem Grundstück platziert wird. Oft haben die Infoblätter, die an den Körben angebracht sind, ihren Namen kaum verdient. Nur bei sehr genauer Betrachtung entlarven sie die wahren Absichten der Scheinheiligen. Das gilt ebenso für den Verein Hilfe für Weißrussland, der seinen Namen bundesweit für Altkleidersammlungen zur Verfügung stellt. Doch wie so oft zahlt sich die Mühe aus, das Kleingedruckte zu lesen. Denn dann erscheint auch dieser Vertrauensträger in einem ganz anderen Licht.

Hilfe für Weißrussland. Seit 1994 organisiert der Hilfe für Weißrussland e.V. Transporte von Hilfsgütern zur Unterstützung der weißrussischen Städte Beresino und Mosyr. Beide liegen in der so genannten roten Zone, dem Gebiet, das von den Auswirkungen des Reaktorunglücks in Tschernobyl 1986 am meisten betroffen ist. Durchschnittlich zwei Mal im Jahr beladen die Vereinsmitglieder LKWs mit Kleidung, Renovierungsmaterial, Schulmaterial, Einrichtungsstücken und vielem mehr. Dann gehen sie auf die Reise nach Weißrussland. Denn dort warten unterschiedliche Einrichtungen – hauptsächlich Schulen und Krankenhäuser – auf die deutschen Helfer. Der Verein konzentriert sich hauptsächlich auf die Sammlung von Altkleidern. Die Organisation auf bundesweiter Ebene wird seit etwa acht Jahren an das Organisationsbüro Schulz übergeben.

Von Schulz zu Schulz.. „Wir sammeln für den vom Finanzamt Verden als mildtätig anerkannten Verein Hilfe für Weißrussland e.V.“, sind die ersten Worte eines Infoblattes, das im Rahmen einer Sammelaktion den Körben beigefügt wurde. Dank der riesigen Buchstaben, in denen der Name des Vereins gedruckt ist, wird den aller wenigsten aufgefallen sein, dass Hilfe für Weißrussland die Sammlung gar nicht selbst durchführt. Nur wer sich die Mühe macht, das Kleingedruckte zu lesen, erfährt folgendes: „Verantwortlich für die Durchführung und Organisation dieser gewerblichen Sammlung ist das vom Organisationsbüro H. Schulz vertretende lokale gewerbliche Sammelunternehmen.“ Die angegebene Adresse des Organisationsbüros ist identisch mit der des Hotels Schulz in Achim. Auf telefonische Nachfrage an das Hotel wird der Verdacht bestätigt, dass die Büroräumlichkeiten nicht unter dieser Adresse zu finden sind. Auch sehr ungewöhnlich ist die Tatsache, dass bei einer Domainabfrage der Webseite des Organisationsbüros Schulz als Domaininhaber die Inprocon GmbH & Co. KG angegeben wird. Dieses Unternehmen, unter der Leitung von Lüder Schulz, hat sich auf Textil- und Schuhrecycling spezialisiert, „vermarktet Alttextlilien […] national und international und partizipiert prozentual an dem erzielten Erlös“. Das wirkt so, als versuche die Inprocon GmbH & Co. KG durch den Umweg über das Organisationsbüro Schulz die kommerzielle Altkleidersammlung im Namen von Hilfe für Weißrussland in einem gemeinnützigen Licht erscheinen zu lassen.

Stellungnahme. Diese Vermutung konnte auch die Beantwortung einer Presseanfrage an den Vorstand von Hilfe für Weißrussland, Reinhard Wallatis, nicht zerstreuen. Trotz, oder gerade wegen der Verschlossenheit und defensiven Haltung des ersten Vorsitzenden war diese sehr aufschlussreich. So weigerte er sich, die meisten der Fragen bezüglich der Vereinbarung mit dem Organisationsbüro Schulz zu beantworten. Lediglich eine monatliche Zuwendung des Partners Schulz in Höhe von 750 Euro plus Mehrwertsteuer gibt der Vorstand an. Eine Summe, die wie eine pauschale Gebühr zur Nutzung des Namens anmutet. Denn die Kleidersammlungen finden deutschlandweit bis auf eine kleine Pause zwischen Weihnachten und Neujahr das ganze Jahr statt. Auf genauere Nachfrage erklärt Wallatis, dass er Fragen von „selbsternannten Besserwissern“ nicht benötige und bittet CharityWatch.de in einem späteren Schreiben: „Ich darf Sie bitten, mich in Zukunft nicht mehr durch unnötige Anfragen in meiner Vereinsarbeit zu stören.“

CW Meinung. Dieser Bitte kommt CharityWatch.de gerne nach. Weitere Fragen sind nicht mehr nötig, denn die recherchierten Fakten in Verbindung mit der merkwürdigen Reaktion auf Presseanfragen sind Grund genug zur Annahme, dass Hilfe für Weißrussland nicht an einer transparenten Aufklärung über die Verwendung der Kleiderspenden interessiert ist. Die Verstrickung mit dem Organisationsbüro Schulz und der Inprocon GmbH & Co. KG lässt jedoch die Vermutung zu, dass der Hauptteil der im Namen der Wohltätigkeitsorganisation gesammelten Kleidung in recycelter Form auf dem Weltmarkt landet und nicht in Krankenhäusern und Schulen in Beresino und Mosyr. Insofern stellt sich letztendlich doch heraus, dass es sich auch bei Hilfe für Weißrussland nur um ein weiteres Beispiel für eine zweifelhafte Organisation auf dem Gebiet der Altkleidersammlung handelt.

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Anschrift

Hilfe für Weißrussland e.V.

Obernstraße 47a

28832 Achim

 Kontakt

+49 4202 523850

reinhard.wallatis@weissrusslandhilfe-achim.de

www.weissrusslandhilfe-achim.de

 weitere Texte zu Übersicht

 

 

http://www.charitywatch.de/index.asp?id=935

02.02.2010

 

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