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Tierquäler jagt Kater Kugel in den Bauch – Rettung durch Not-OP

Wer wollte den armen Blacky erschießen?

München - Ein unbekannter Tierquäler hat am zweiten Weihnachtsfeiertag auf den Kater Blacky geschossen. Er wurde in einer Not-OP gerettet.

Besuch in der Tierklinik: Maria M (49) und ihr Sohn Florian (15) mit dem angeschossenen Kater Blacky. Silvester darf er wieder heim

An Silvester wollte die Familie M. aus Allach eigentlich mal richtig feiern. Und am 2. Januar gleich wieder, denn da wird Mutter Maria M. 50 Jahre alt. Beide Feste wurden abgesagt, und auch der Festtagsschmaus wird bescheiden ausfallen. Denn die M.s müssen jetzt eisern sparen – für ihren heißgeliebten Jung-Kater Blacky (8 Monate) bzw. dessen Tierarzt-Rechnung. Auf Blacky nämlich wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag geschossen. Das Projektil traf das Tier aus nächster Nähe. Blacky muss völlig arglos auf den Täter zugelaufen sein. Die M.s erstatteten Strafanzeige bei der Polizei. „Wir wollen, dass dieser gewissenlose Tierquäler zur Verantwortung gezogen wird.“ Im Juli erst kam Mai-Kätzchen Blacky in die Familie, die Am Lochholz in Allach wohnt. Die M.s – das sind Malermeister Eduard (50), dessen Frau Maria (49), die als Tankstellen-Verwalterin arbeitet, und Sohn Florian (15). Zur Familie gehören auch noch einige Fische und die Rennmäuse, die Blacky für seine persönliche Kino-Show hält. Ein glücklicher Zufall wollte es, dass Florian (15) am Samstag daheim war. Gegen 15 Uhr rief er voller Panik seine Mutter an: „Ich glaube, Blacky stirbt. Komm schnell!“ Als Maria M. heimkam, lag der schwarze Kater mit angstvoll aufgerissenen Augen auf dem Teppich. Er hatte Schaum vorm Maul und akute Atemnot: „Er jammerte, schrie und hechelte. Die Zunge hing ihm aus dem Mäulchen. Er ließ sich absolut nicht anfassen.“ Dieses Luftgewehr-Projektil operierten die Ärzte der Tierklinik Germering aus Blackys KörperMaria M. rief sofort unter der Notfallnummer 0 18 05/84 37 73 die Tierrettung: „Ich dachte, er erstickt.“ Der Tierarzt fand das kreisrunde Loch an Blackys rechter Körperseite. Auf dem schnellsten Weg wurde der sterbende Kater in die Tierklinik nach Germering gebracht. Die Diagnose war niederschmetternd: Das Luftgewehr-Projektil saß tief im Körper, Leber und Gallenblase waren verletzt. Die ätzende Gallenflüssigkeit verursachte dem Tier Höllenqualen. Blackys Zustand war so schlecht, dass die Tierärzte erst am Sonntag operieren konnten. Am Dienstag durfte die Familie den Kater erstmals besuchen. „Uns kamen die Tränen, wie er da so lag mit seinem nackt rasierten Bäuchlein.“ Es waren Tränen der Wut: „Wir setzen auf Hinweise. Dieser Tierquäler soll nicht davonkommen.“ Am Silvestertag darf Blacky wieder heim. 1000 Euro Tierarztkosten kommen nun auf die Familie zu. Trotzdem ist Maria M. spontan Mitglied des Vereins „aktion tier-tierrettung münchen e.V.“ geworden. „Aus großer Dankbarkeit, dass unser Blacky lebt.“

Dorita Plange

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1585547

30.12.2009

Unbekannte feuern auf Katzen: Wer hat Elvis erschossen?

steb Osnabrück.

Drei Katzen und ein Todesfall: Am Westerberg feuern Unbekannte seit einigen Monaten offenbar gezielt Schüsse auf Samtpfoten ab. Jetzt hat es einen Kater tödlich erwischt. Besitzerin Andrea Henke hatte ihren Elvis wie immer zu dessen Nachtstreife aus dem Haus gelassen. Als der Kater am Morgen nicht wie gewohnt wieder da war, machte sie sich noch keine Gedanken. Dafür aber ernste Sorgen nach der Rückkehr von der Arbeit. Elvis lag auf der Seite und bekam kaum noch Luft. Trotz sofortiger Untersuchung durch den Tierarzt ist er nicht mehr zu retten: Eine zwischen Lunge und Luftröhre steckende Kugel tötet letztendlich den zehnjährigen Kater, der sich bis dahin erfolgreich im Stadtdschungel behauptet hatte. Zunächst ist Henkes Weltbild kurz erschüttert. „Wenn überhaupt, hätte ich damit gerechnet, dass er unter ein Auto gerät“, erzählt die 43-Jährige, „aber nie damit, dass jemand auf mein Tier schießt.“ Doch dann wird Andrea Henke aktiv: Sie bringt ihren toten Kater zum Pathologen, der anhand der Röntgenaufnahme ein angespitztes Projektil entfernt. Er meint, dass es mit hohem Druck, also aus nächster Nähe, auf Elvis abgefeuert wurde. Henke recherchiert im Internet und erfährt, dass es sich bei dem Geschoss um sogenannte 4,5-Millimeter-Diabolo-Munition für Luftdruckwaffen handelt – empfohlen zur Jagd und beworben zur Schädlingsbekämpfung. Und sie fragt in der Nachbarschaft, ob jemand Schüsse aus einem Luftgewehr gehört hat. Schließlich erstattet Henke bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt. Dort erfährt sie von einem ähnlichen Fall, der sich im August ebenfalls am Westerberg ereignete. Damals überlebte eine Katze die Schussverletzung. Henke setzt sich mit den Haltern in Verbindung und erfährt, dass sich bei ihnen inzwischen eine weitere Frau gemeldet hat. Auch deren Katze überlebte eine Kugel. Von bis zu acht angeschossenen Katzen pro Jahr weiß Tierärztin Uta Greiffenhagen aus ihrer Praxis zu berichten. In bewohnten Gebieten führten die Tiere ihre Streifzüge in einem Radius von zwei bis drei Kilometern durch, erklärt die Expertin. „Manchen Leuten geht der Kot der Tiere oder deren Jagd auf Vögel gegen den Strich.“ Nach der Tötung ihres Katers will Andrea Henke dafür sensibilisieren, „dass es nicht gestattet ist, einfach mit dem Luftgewehr herumzuschießen“. In der Tat: Zwar darf im Prinzip auf eigenem Grundstück auch mit einem Luftgewehr geschossen werden. Jedoch muss dabei laut Waffenrecht sichergestellt sein, dass die Kugeln nicht das befriedete (umzäunte) Gebiet verlassen können. „Das ist in der Stadt so gut wie nie möglich“, betont Polizeisprecher Georg Linke. Seine speziell ausgebildeten Kollegen von der Umweltgruppe ermitteln nach Henkes Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Sachbeschädigung. „Wir untersuchen alle Hinweise, machen das öffentlich, und manchmal hilft uns auch Kommissar Zufall“, schildert Linke das weitere Vorgehen. Wichtig sei, diese Taten sofort anzuzeigen, rät er.

http://www.neue-oz.de/preexport_startseite/20091227-elvis.html

28.12.2009

Unbekannter schießt in Altenheim auf eine Katze

NEURIED-ALTENHEIM (BZ). Bereits am Montag dieser Woche hat sich ein tragischer Vorfall ereignet, der erst jetzt der Polizei mitgeteilt wurde. Ein unbekannter Schütze hatte vermutlich mit einem Kleinkalibergewehr auf die Katze einer 57-jährigen Frau geschossen. Sie fand das Tier laut Polizeiangaben blutüberströmt im Garten. Eine sofort eingeleitete Notoperation verlief gut, jedoch konnte der Tierarzt das rechte Auge der Katze nicht mehr retten. Die 57-jährige Katzenbesitzerin sei über die Tat schockiert und frage nach dem Sinn, heißt es in dem Bericht. Genauso ergeht es der Polizei. Hinweise werden deshalb erbeten an den Polizeiposten Neuried, Tel. 07807/957990.

http://www.badische-zeitung.de/lokales/ortenau/unbekannter-schiesst-in-altenheim-auf-eine-katze--print--23974226.html

25.12.2009

Yorkshireterrier gelten als Moderasse

Geislingen - Ein 55-jähriger Geislinger, der illegal mit Welpen aus Ungarn gehandelt hat und bereits verurteilt wurde, soll nun auch das über mehrere Jahre zu Unrecht bezogene Arbeitslosengeld zurückerstatten.

Die Empörung unter Tierschützern war groß, als die Fahnder des Göppinger Veterinäramts im vergangenen Jahr bei einer Hausdurchsuchung das schändliche Treiben des Mannes entdeckten. Zuvor hatten sich mehrere seiner Kunden beim Amt beschwert, weil die kleinen Hunde bereits nach kurzer Zeit verstorben waren. 

Tatsächlich hatte der Mann Welpen der sogenannten Moderassen wie Yorkshireterrier, West-Highland-Terrier oder Shih-Tzu aus der ungarischen Puszta unter teils entwürdigenden Bedingungen, etwa in seinem Kofferraum, illegal ins Filstal importiert. Die Jungtiere wurden übers Internet und in Fachzeitschriften angeboten.

Dass die Hunde dabei allenfalls die Hälfte des üblichen Preises kosteten, schien die neuen Besitzer angesichts der Aussicht auf ein "Schnäppchen" kaum zu stören. Allerdings störten sich etliche von ihnen daran, dass die Welpen nach kurzer Zeit qualvoll verendeten oder dass sie wegen der äußerst anfälligen Tiere hohe Tierarztkosten begleichen mussten.

Rund 60.000 Euro für 150 Welpen

In der Verhandlung vor dem Amtsgericht ging es neben Tierquälerei auch um gewerbsmäßigen Betrug. Die Anklage warf dem Tierhändler vor, insgesamt 150 Welpen im Ausland erworben und falsch transportiert sowie die teilweise ungeimpften und kranken Tiere verkauft zu haben. Am Ende habe er rund 60.000 Euro Umsatz erzielt, so der Staatsanwalt.

Das Gericht verurteilte ihn schließlich zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung. Das Urteil vom Frühsommer hat nun jedoch noch das Hauptzollamt Ulm auf den Plan gerufen. Denn der Geislinger habe sich, so ein Sprecher des Zollamts, in den Jahren von 2006 bis 2008 fast 17.000 Euro an Sozialleistungen erschlichen, obwohl er gleichzeitig der selbstständigen Tätigkeit als Tierhändler nachgegangen sei.

"Er hatte weder ein Gewerbe angemeldet, noch informierte er die Arbeitsagentur über sein Einkommen", so der Sprecher. Die Arbeitsagentur Göppingen will nun das zu Unrecht bezogene Arbeitslosengeld in Höhe von 17.000 Euro bei dem verurteilten Tierhändler eintreiben.

Dirk Herrmann

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2327754_0_2199_-sozialleistungen-tierquaeler-erschleicht-17-000-euro.html

23.12.2009 

Tierquäler erschleicht 17.000 Euro

Düsseldorf: Polizei beendet Tierquälerei auf offener Straße     

DÜSSELDORF - Nach einem drastischen Fall von Tierquälerei ermittelt die Polizei in Düsseldorf gegen einen 63-jährigen Hundehalter.

Der Mann hatte nach Polizeiangaben vom Dienstag am Düsseldorfer Hauptbahnhof auf offener Straße seinen auf dem Rücken liegenden Yorkshire-Terrier an der Leine durch den Schnee hinter sich her gezogen. Proteste von ungefähr einem Dutzend Passanten ignorierte der 63-Jährige. Erst das Einschreiten engagierter Reisender und einer Streife der Bundespolizei konnten dem Mann Einhalt gebieten. Der augenscheinlich verwahrloste und kranke Yorkshire-Terrier wies laut Polizei blutende Wunden am ganzen Körper auf. Der Hund musste später in einer Tierklinik eingeschläfert werden.

Gegen den Hundebesitzer leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

http://www.dnews.de/nachrichten/panorama/158123/dusseldorf-polizei-beendet-tierqualerei-offener-strasse.html

22.12.2009

Niedereschach

Unbekannter schießt auf Kater

Ein Unbekannter hat in Kappel auf eine Katze geschossen. Die Polizei hofft auf Hinweise.

Im aktuellen Fall hat ein Bewohner im Bereich „Am Ammelbach“ festgestellt, dass bei einem seiner zwei Kater ein Luftgewehrgeschoß im Ohr steckte Die Kugel wurde rausgeholt und die Wunde desinfiziert und der Katze geht es wieder gut. Nun bittet die Polizei unter Telefon 07721/6010 um Hinweise.

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/niedereschach/Unbekannter-schiesst-auf-Kater;art372527,4077056

11.12.2009

Langenfeld/Monheim

Hinweise auf Tierquälerei an Behörden, nicht an AGT

zuletzt aktualisiert: 11.12.2009

Langenfeld/Monheim (RP) Aus - wie sie schreibt - "aktuellem Anlass" bittet die Aktionsgemeinschaft für Tiere (AGT) darum, Hinweise auf schlechte Tierhaltung oder -quälerei entweder dem städtischen Ordnungsamt oder dem Veterinäramt zu melden. Denn Tierschutzvereine wie die AGT hätten - im Gegensatz zu Behörden - keinerlei Befugnisse, einzugreifen beziehungsweise Privatgrundstücke und Wohnungen zu betreten.

Info Das Veterinäramt des Kreises ist erreichbar unter Tel. 02104 - 99-1951.

http://www.rp-online.de/duesseldorf/langenfeld/nachrichten/Hinweise-auf-Tierquaelerei-an-Behoerden-nicht-an-AGT_aid_794251.html

11.12.2009

Polizei sucht in Fall von Tierquälerei in Neuried-Altenheim Zeugen

Unbekannter hat auf Katze geschossen und das Tier schwer verletzt

Die Polizei sucht Zeugen in einem Fall von Tierquälerei im Bereich der Kirchstraße in Neuried-Altenheim. Der tragische Vorfall ereignete sich bereits am Montag, wurde aber erst jetzt der Polizei gemeldet. Ein unbekannter Schütze hat vermutlich mit einem Kleinkalibergewehr auf die Katze einer 57-jährigen Frau geschossen. Die Besitzerin fand ihr Tier blutüberströmt im Garten liegend. Eine sofort durchgeführte Notoperation verlief gut, jedoch konnte der Tierarzt das rechte Auge der Katze nicht mehr retten. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Neuried entgegen.

http://www.hitradio-ohr.de/news/10944/Polizei-sucht-in-Fall-von-Tierquaelerei-in-Neuried-Altenheim-Zeugen.html

 

10.12.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schock: Kater mit Luftgewehr angeschossen

Kater Leo leidet schwere Schmerzen. 

Bräunlingen (mik). Irgendetwas stimmte mit ihrem Kater nicht. Am 28. November bemerkte die Bräunlingern Inge Berthoud, dass ihr Kater Leo sich nicht mehr so viel bewegen wollte, sich heiß anfühlte und agressiv reagierte, wenn man ihn berührte. Der Tierarzt konnte zunächst nichts feststellen und verschrieb dem Tier Antibiotika. Erst als sich Kater Leos Zustand über Tage nicht besserte und ein anderer Arzt ein Röntgenbild machen ließ, war der Übeltäter gefunden: Im Bauch der Katze steckte ein Bleiprojektil. Jemand muss mit einem Luftgewehr auf ihn geschossen haben. Die Besitzerin macht das traurig und wütend: »Das ist eine bodenlose Sauerei«, sagt sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Kater Leo sei stets gern draußen gewesen – nun traue er sich seltener raus und bekomme Schmerzmittel. Ob Leo eine Operation übersteht ist fraglich. Im schlimmsten Fall muss er eingeschläfert werden.

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7833094&artId=14504094

10.12.2009

Mit Kleinkalibergewehr auf Katze geschossen - Hinweise erbeten

Neuried-Altenheim. Bereits am Montag ereignete sich der tragische Vorfall, wurde aber erst jetzt der Polizei mitgeteilt. Ein unbekannter Schütze schoss vermutlich mit einem Kleinkalibergewehr auf die Katze einer 57-jährigen Frau. Sie fand das Tier blutüberströmt im Garten. Eine sofort durchgeführte Notoperation verlief gut, jedoch konnte der Tierarzt das rechte Auge der Katze nicht mehr retten. Die 57-Jährige ist über die Tat schockiert und fragt nach dem Sinn einer solchen Tat. Genauso ergeht es der Polizei. Hinweise bitte an den Polizeiposten Neuried 07807/957990.

(Pressebericht des Polizeireviers Offenburg vom 10.12.09)

http://www.regiotrends.de/de/polizeiberichte/index.news.100529.html

11.12.2009 

Unbekannter Schütze

Auf Katze geschossen

Schmiden (l). Ein Unbekannter hat am Wochenende im Gewann "In den Jungen" zwischen Schmiden und Neugereut eine Katze angeschossen. Der Täter hat dafür ein Luftgewehr oder etwas ähnliches benutzt. Die Polizei hofft auf Augen- oder Ohrenzeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0711/ 5772-0. Sobald der Schütze ermittelt wird, bekommt er eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2311256_0_4120_-unbekannter-schuetze-auf-katze-geschossen.html

10.12.2009

Mit Luftgewehr auf Kater geschossen

RODENBACH

Besitzer und Nachbarn entsetzt über Tierquälerei in Rodenbach

(ten). "In dem Ausmaß ist mir das noch nicht vorgekommen in meiner 40-jährigen Laufbahn", beschreibt Polizeioberkommissar Wilhelm Landmann die Brutalität einer Tierquälerei, der vergangene Woche ein Kater in Rodenbach zum Opfer fiel.

Am Mittwoch ließen Ingrid und Edwin Berner ihren dreijährigen Kater Merlin wie gewöhnlich aus dem Haus. Seit ihre Kinder erwachsen sind, gilt dem anhänglichen Tier die besondere Liebe des Ehepaars. "Er frisst, holt seine Streicheleinheiten und dann geht er wieder raus", beschreibt Ingrid Berner das Verhalten des Katers. Seit er kastriert sei, beschränkten sich seine Ausflüge auf einen Radius von drei bis vier Häusern in der Nachbarschaft. Dementsprechend komme er nach wenigen Stunden wieder nach Hause. Am Mittwochabend kehrte Merlin jedoch nicht zurück. Berners starteten eine Suchaktion, unterstützt von ihrer Nachbarin Christine Koch. Jedoch erfolglos. Erst am Samstagmorgen kehrte Merlin gegen 8.30 Uhr völlig verschmutzt zum Ehepaar zurück. "Da haben wir erst gedacht, er hat sich mit einem anderen Kater gezofft", beschreibt Ingrid Berner den ersten Eindruck. Was zunächst wie Dreck aussah, war aber Blut. Im Laufe des Wochenendes erholte sich Merlin nicht. Stattdessen ging es ihm täglich schlechter. Als er am Montag sehr apathisch war, beschloss Edwin Berner, zum Tierarzt zu gehen. "Das muss ein Marder oder Fuchs gewesen sein" - so der erste Eindruck von Daniel Kilb bei der Untersuchung. Bei genauerem Nachsehen entdeckte der Tierarzt allerdings ein Luftgewehrprojektil, das im Kopf steckte. Deshalb entschloss er sich, Merlin zu röntgen. Auf den Aufnahmen waren dann weitere zwölf Geschosse zu erkennen. Zwar hat Kilb in seiner Praxis schon häufiger Fälle erlebt, in denen Nachbarn eine Katze mit dem Luftgewehr verscheuchten. Einen solchen Fall habe er aber noch nie gehabt. Die Einschüsse konzentrierten sich an der Vorderseite des Katers, allein sechs Projektile habe er im Kopf gefunden. Ein Geschoss sei zwischen Halsschlagader und Speiseröhre in den Körper eingedrungen. "Am Kopf war Loch an Loch", beschreibt Ingrid Berner entsetzt. Von den 13 Projektilen konnte Kilb bisher nur neun entfernen. Wegen der Lage der Geschosse im Körper war es teils zu riskant, sie zu entfernen. So sitzt ein Geschoss hinter dem Auge unmittelbar am Sehnerv. Auch seien die Projektile ungewöhnlich tief eingedrungen. "Es war Glück, dass nichts Lebenswichtiges verletzt war", meint der Tierarzt. Bis zu drei Zentimetern tief steckten sie in dem Kater. "Ich kann es schwer einschätzen, ob das ein handelsübliches Luftgewehr war oder ein Sportluftgewehr", wundert sich Kilb. "Es ist ungewöhnlich, dass ein Luftgewehr so eine hohe kinetische Energie hat." Weil sich die Einschüsse nur an der Vorderseite des Katers befinden und er außerdem Quetschungen und Blutergüsse im Brustbereich hat, vermuten Kilb und die Eigentümer, dass der Täter Merlin eingeklemmt habe, um sein Opfer an der Flucht zu hindern. "Da hat man einfach eine Hinrichtung machen wollen", vermutet Ingrid Berner. Offenbar glaubte der Täter, als der Kater sich nicht mehr bewegte, das Tier sei tot, so dass Merlin nach Hause zurückkehren konnte. Die Berners möchten, dass der Täter für seine brutale Tat zur Verantwortung gezogen wird. Hoffnung machen ihm dabei auch die langen Qualen des Katers. "Wenn der schreit, einer muss das doch gehört haben", vermutet es. "Manche wussten vielleicht nicht, was das war." Ingrid Berner hofft, dass Menschen ihre Beobachtungen jetzt anders einordnen und sich erinnern. Zusätzlicher Anreiz soll eine Belohnung von 100 Euro sein, die sie und ihr Mann für Hinweise auf den Täter zahlen wollen. Diese könnten auch anonym an die Polizeistation Büdingen (06042/96480) gehen.

Trotz der dreistündigen Operation gehe es Merlin den Umständen entsprechend relativ gut. Ob die restlichen Projektile entfernt werden könnten, müsse man beobachten, meint Kilb. In Anspielung auf die sprichwörtlichen sieben Leben einer Katze sagt er: "Davon hat er mindestens neun verbraucht."

http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/altenstadt/7981121.htm

04.12.2009 

Unbekannter schießt auf Katzen

Von Eva Büchele

ALFA

Kettershausen Plötzlich benahm sich Katze Tipsy komisch: Sie fauchte, wenn man ihr zu nahe kam - obwohl die Streunerin mittlerweile eigentlich recht zahm geworden ist. Die Ursache für das eigenartige Verhalten: Tipsy hatte eine Wunde an der Schulter - vermutlich wurde sie angeschossen. Einige Tage später, so berichtet Rosemarie Sutter vom Verein „Zuflucht für Tier im Allgäu“, wurde noch eine zweite Katze im Kettershauser Ortsteil Bebenhausen angeschossen. Sutter kennt Katze Tipsy schon lange: „Eine Familie hat sich um die Streunerin gekümmert, sie gefüttert und gezähmt.“ So wurde es für Sutter leichter, die Katze einzufangen und sterilisieren zu lassen. Tipsy hatte Glück: Die Schusswunde, die laut Sutter wohl von einem Projektil aus einem Luftgewehr stammt, ist von selbst abgeheilt. Was mit der anderen angeschossenen Katze passiert ist, kann Sutter nicht sagen: „Sie ist sehr scheu und lässt niemanden an sich heran.“ Rund um Kettershausen gibt es - wie anderenorts auch - viele streunende Katzen, die von manchen Menschen auch als störend empfunden werden. Sutter weiß um das Elend dieser Tiere und sie appelliert an Katzenbesitzer, die Tiere kastrieren beziehungsweise sterilisieren zu lassen. „Katzen können zweimal im Jahr Junge gebären. Sie vermehren sich sehr schnell.“ Doch Sutter betont auch, nur weil ein Tier ohne Besitzer ist, rechtfertige das nicht, auf das Tier zu schießen. Deshalb wollte die Tierschützerin die beiden Fälle aus Bebenhausen anzeigen.

Tatbestand der Tierquälerei

Radim Tatka von der Polizei-Außenstelle Babenhausen erklärt: „Weil die Katzen herrenlose Streuner sind, können wir nicht wegen Sachbeschädigung ermitteln - schließlich gibt es keinen Geschädigten.“ Er hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Denn: „Der Tatbestand der Tierquälerei bleibt natürlich bestehen.“ Niemand dürfe einfach so auf wilde Tiere schließen: „Dazu braucht man eine Schießerlaubnis.“ Zudem tue sich noch die Frage auf, mit welcher Waffe die Katzen angeschossen wurden. „Es könnte auch sein, dass gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde“, so Tatka.

Hinweise nimmt die Polizei-Außenstelle Babenhausen, Telefon (08333) 2280, entgegen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Unbekannter-schiesst-auf-Katzen-_arid,2014635_regid,2_puid,2_pageid,4288.html

04.12.2009 

POL-LDK: Tägliche Pressemeldung Lahn-Dill

Unbekannter schießt auf Katze

Eschenburg-Hirzenhain: Wie der Polizei erst jetzt mitgeteilt wurde, haben Unbekannte offenbar zwischen dem 21.11.09 und dem 23.11.09 auf eine Katze geschossen. Die auch im Freien umherlaufende Katze fiel zunächst durch ihr passives Verhalten auf. Sie wollte nichts mehr fressen und versteckte sich im Haus. Ein Besuch beim Tierarzt lieferte die Erklärung. Im Ohr des Tiers steckte das Projektil einer Luftdruckwaffe. Nachdem dieses operativ entfernt wurde, ging es der 15 Jahre alten Hauskatze wieder gut. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Tierschutz- und Waffengesetz. Hinweise erbittet die Polizei in Dillenburg unter Tel.: 02771/907-0.

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56920/1523163/polizei_lahn_dill

02.12.2009

Braunschweig: Tierquäler zu Geldstrafe verurteilt

20 Arbeitsstunden im Tierheim muss eine 20 Jahre alte Braunschweigerin leisten: Die Heranwachsende soll als Lebensgefährtin des Hundehalters mitverantwortlich für die Vereinsamung und Verwahrlosung des Tieres gewesen sein. Die Polizei hatte den offenbar stundenlang bellenden Hund in der Wohnung des Paares zwischen Kothaufen und einer Tüte Trockenfutter entdeckt. Wasser stand für das Tier nicht bereit. Während das Strafverfahren gegen die Heranwachsende gegen Arbeitsstunden eingestellt wurde, muss der Hundehalter wegen Tierquälerei eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zahlen.

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10195179/artid/11330737/compact/title/Ticker

26.11.2009

Bonefeld: Auf Katze geschossen!

Verfasst von Ulrike Suppes

Die Katze eines Katzenliebhabers in der Brunnenstraße in Bonefeld verließ am 19.11.2009 gegen 16:00 das Haus und kam gegen 21:00 h mit einer blutenden Wunde an der Stirn zurück. Wie der Tierarzt feststellte... handelte es sich um eine Schussverletzung vermutlich durch ein Luftgewehr.

Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02634/9520

http://www.rhein-wied-news.de/?q=node/2082

23.11.2009 

Belohnung für Ergreifung von Katzenquäler

Eine privat ausgewiesene Belohnung von 200 Euro sind nun auf die Erfassung eines Tierquälers in Füssen ausgesetzt worden.

Der Apotheker, Manfred Wagner, stiftet die Summe für Hinweise zur Ergreifung des Tierquälers, der, wie berichtet, einem Kätzchen den Schwanz ausgerissen hatte. Die Tat ereigenete sich bereits am Dienstag vergangener Woche in der Geigenbauerstraße. Die Katze konnte durch eine Notoperation gerettet werden. Bislang gibt es laut der Polizei in Füssen noch keinerlei Hinweise.

http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/ticker/rsaradio/RSA-Radio;art9573,674205

18.11.2009 

Husener Katzen sind in Gefahr

Ist froh, die Katze »Hexe« wieder im Arm halten zu können: Vergangenen Donnerstag entdeckte Michél Schoers das Tier mit einer Schussverletzung am Oberschenkel. Zwei weitere Katzen aus der Husener Sackstraße sind bislang spurlos verschwunden.

Von Marius Thöne

Husen (WV). »Hexe« geht es schon wieder besser. Langsam streicht die Katze Michél Schoers' (44) Bein entlang. Vergangenen Donnerstag kam sie morgens verletzt durchs Schlafzimmerfenster. Ein Luftgewehrprojektil steckte in einem hinteren Oberschenkel. »Zuerst ist mir gar nichts aufgefallen«, sagt Michél Schoers, der gemeinsam mit Ehefrau Daniela (40) und der schwer behinderten Tochter India (12) seit zehn Jahren in der Husener Sackstraße lebt. Von außen habe das acht Monate alte, schwarz-weiße Tier einen unversehrten Eindruck gemacht. Erst als sie abends bei einem Sprung vom Sofa auf den Wohnzimmertisch abstürzte, wurde die Familie hellhörig. Sofort packte Schoers »Hexe« ins Auto und brachte sie in die Tierarztpraxis von Peter Söhl nach Lichtenau. Dort entdeckten die Tierärzte nach einer Röntgenaufnahme ein Diaboloprojektil, das im Muskelgewebe steckte, abgefeuert aus einem Luftgewehr. Weil die Katze keine Schmerzen hatte, ließen die Veterinäre das Geschoss stecken und gaben »Hexe« ein Antibiotikum. »Jährlich haben wir etwa 20 Katzen mit Schussverletzungen in unserer Praxis«, macht Peter Söhl deutlich, dass es sich bei »Hexe« nicht um einen Einzelfall handelt. Auch in der Husener Sackstraße ist das junge Tier offensichtlich nicht das einzige Opfer gewesen. Markus Dürkes (41) ist ein Nachbar der Schoers. Der Geschäftsführer der Geseker Schonlau-Werke hat vor acht Monaten die Geschwisterkatze von »Hexe« in seine Obhut genommen und sie auf den Namen »Kalle« getauft. »Kalle« ist bereits seit Anfang vergangener Woche spurlos verschwunden. Ebenso »Mimose«, eine weitere Katze aus der Nachbarschaft. »Ich war mit meinen Hunden schon in der näheren Umgebung unterwegs und habe gesucht«, sagt Michél Schoers. Bislang allerdings ohne Erfolg. »Die Tiere sind alle noch sehr jung, normalerweise laufen sie nicht auf viel befahrene Straßen«, erzählt Schoers. Die Nachbarn vermuten, dass »Mimose« und »Kalle« von einem Katzenhasser erschossen wurden. »Solange wir hier leben, sind bei uns und den Nachbarn acht Katzen ohne jede Spur verschwunden«, berichtet Michél Schoers. Sowohl Tierarzt Söhl als auch der Paderborner Polizeisprecher Michael Biermann weisen darauf hin, dass Schüsse auf Katzen kein Kavaliersdelikt sind, sondern einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellen. »Verendet das Tier oder wird es schwer verletzt, kann das mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden«, sagt Biermann. Er rät betroffenen Katzenbesitzern, Zeugen zu finden, die Verdächtiges beobachtet haben. Genauso machen es die Nachbarn aus der Sackstraße. Sie haben in den Husener Gaststätten Plakate aufgehängt, und bitten mögliche Beobachter um Hinweise. In Kürze werden die Familien Schoers und Dürkes auch Anzeige bei der Polizei erstatten. »Wir wollen, dass der Tierquäler ausfindig gemacht und ihm das Handwerk gelegt wird«, sagt Markus Dürkes.

Wer in den vergangenen Wochen etwas gesehen hat, kann sich bei Familie Dürkes, Telefon 0 52 92 /93 25 15 melden.

http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/paderborn.php?id=32991&artikel=1

17.11.2009 

Mit Schrot auf Kater geschossen

Von Adrian Hoffmann

Weinsberg - Zuerst dachte Kristina Stadtmüller aus Weinsberg-Wimmental noch, ihr Kater sei angefahren worden – doch der Tierarzt hatte eine andere Erklärung, warum der zweijährige Anton nun schwer verletzt auf dem OP-Tisch in der Tierklinik liegt: Jemand muss auf ihn mit Schrot geschossen haben. Kristina Stadtmüller, 30-jährige Rechtsanwältin in Heilbronn, ist erschüttert. „Ich habe noch nie daran gedacht, dass so etwas überhaupt passieren kann“, sagt sie.

Es geschah am vergangenen Samstagmorgen, wahrscheinlich gegen 8.30 Uhr. Ein Anwohner in ihrer Straße, die am Hang liegt und direkt an Weinberge grenzt, will um diese Zeit einen Schuss gehört haben. René Stadtmüller, 43, arbeitete gerade im Garten, als sich Kater Anton von seinem Streifzug zurückschleppte. Als er den Kater in blutüberströmtem Zustand sah, rief er sofort seine Frau – dann sind sie zusammen zum Tierarzt gefahren.

Drei verletzte Pfoten

Mittlerweile befindet sich der Kater in der Kleintierklinik im Neckargarten in Heilbronn. „Die Beine sind sehr schwer verletzt“, sagt Dr. Hartmut Müller. „Der Kater hat Trümmerfrakturen, Knochen sind zersplittert.“ Dazu steckten Projektiltrümmer als Fremdkörper im Gewebe, wodurch das Infektionsrisiko groß sei. Prinzipiell sei der Kater trotz drei verletzter Pfoten überlebensfähig, sagt Müller. „Die Situation ist aber wirklich schwierig.“ Es gebe Chancen und Risiken. Letztlich werde es Monate dauern, bis absehbar sei, ob der Kater wieder normal leben kann. Die ersten Wochen nach der Operation muss er im Käfig gehalten werden.

Anzeigen erstattet

Kristina Stadtmüller erstattete Anzeige gegen Unbekannt: wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Die Polizei ermittelt. Die Anwältin sieht zusätzlich auch einen Verstoß gegen das Waffengesetz: In unmittelbarer Nähe zum Ort dürfen Tiere grundsätzlich nicht geschossen werden.

„Es gibt noch keine Hinweise“; sagt Polizeisprecher Rainer Köller. „Wir hatten in der letzten Zeit keine vergleichbaren Taten.“ „Ich verstehe einfach nicht, wie man das einem Tier – und das auch noch absichtlich – antun kann“, sagt Kristina Stadtmüller. „Dabei dachten wir wirklich, dass Wimmental für Katzen ideal ist, weil es so ruhig und idyllisch wirkt.“ Der weiß-graue Kater Anton trug ein rotes Halsband mit Glöckchen, deshalb kann sich Stadtmüller nicht vorstellen, dass er mit einem Hasen verwechselt wurde. Sie spricht von einem Tierhasser. Das Schrot müsse aus unmittelbarer Nähe abgefeuert worden sein, sonst wäre die Streuung größer gewesen. Dass Haustiere mit Schrot angeschossen werden, kommt nach Einschätzung von Tierarzt Müller selten vor – Schrot wird eigentlich nur bei der Jagd auf Kleinwild verwendet. Einen solchen Fall wie diesen habe er noch nie erlebt. „Das ist eine Riesensauerei“, sagt er.

Klare Gesetze

Für Jäger gelten klare Regeln. Im Landesjagdgesetz heißt es unter Paragraf 29: „Sie dürfen streunende Katzen in einem Jagdbezirk töten, soweit diese in einer Entfernung von mehr als 500 Meter zum nächsten bewohnten Gebäude angetroffen werden.“ Kristina Stadtmüller ist sich sicher: Ihr Kater hätte mit diesen Verletzungen eine solche Strecke nicht zurücklegen können. Interesse an Ärger mit Haustierbesitzern haben Jäger in der Regel keines – auch der Polizei ist kein Fall in den vergangenen Monaten bekannt. Kreisjägermeister Paul Röckel: „Normalerweise lässt man Katzen laufen.“ Wenn man eine Katze immer wieder streunen sehe, sollte man als Jäger den Besitzer ansprechen und darum bitten, das zu kontrollieren. Haustierbesitzer in Wimmental sind verunsichert. Manche trauen sich nicht mehr, ihre Katze aus dem Haus oder ihren Hund von der Leine zu lassen. Stadtmüllers haben noch eine zweite Katze – auch sie muss vorerst im Haus bleiben. Kater Anton wird in den nächsten Tagen wieder nach Wimmental kommen. Die Kosten für Operationen und Behandlungen bewegen sich schon jetzt im vierstelligen Bereich.

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/art16305,1688410

10.11.2009 

Kyritz: Hund qualvoll ertränkt

Unbekannter klebte Tier die Schnauze zu und warf es in die Jäglitz

10.11.2009 · KYRITZ (RA) Ein schlimmer Fall von Tierquälerei ist am Sonntag bei der Polizei in Kyritz angezeigt worden. Wie die Polizei am Dienstag informierte, hatte ein Bürger an einem Wehr am Seitenarm der Jäglitz in Koppenbrück einen toten Hund gefunden. Diesem hatte jemand zuvor die Schnauze mit Klebeband zugebunden und ihn anschließend ertränkt. Bei dem toten Tier handelt es sich um einen etwa 60 Zentimeter langen schwarzen Mischlingshund, der ein rotes Flohhalsband trug. Der Bürger hatte bereits Tage zuvor in der Nähe des Tatortes das Jaulen eines Tieres gehört. Dies könnte mit der Tat in Zusammenhang stehen, so die Polizei. Die Kripo in Kyritz bittet nun um Mithilfe: "Wer kann Hinweise zum ehemaligen Halter des Hundes geben? Hat jemand die Tat oder Tatvorbereitungen beobachtet?" Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizeiwache Kyritz unter (03 39 71) 630 und die Internetwache der Polizei unter www.internetwache.brandenburg.de  entgegen.

http://www.die-mark-online.de/kyritzsolo/00_20091110162018_Kyritz_Hund_qualvoll_ertraenkt.html

10.11.2009  

Anklage gegen Tierquäler erhoben

23-jähriger Bünder ließ Hündin ersticken

VON PETER JOHNSEN

Bünde/Bielefeld. Nach einem qualvollen Todeskampf, der sich nach Meinung von Experten über Stunden hingezogen haben muss, verendete am 27. August die dreijährige schwarz-braune Schäferhündin Jana. Der Täter hatte das Tier, wie berichtet, im Naturschutzgebiet Doberg an einen Baum gebunden und ihm die Schnauze mit einer speziellen Klebefolie umwickelt. Der Hund konnte daher nicht durch Hecheln die Körpertemperatur regulieren und starb an Überhitzung und Atemnot.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld erhob jetzt Anklage wegen Tierquälerei gegen den 24-jährigen Bünder Manfred K. (Name geändert). Der ermittelnde Oberstaatsanwalt Franz-Josef Weber geht von folgendem Sachverhalt aus: Etwa sechs Wochen vor der Tat hatte der Angeklagte die bereits zu diesem Zeitpunkt an den Hinterläufen verletzte Schäferhündin bei sich aufgenommen. Entgegen den Vorschriften hatte er sie nicht bei der zuständigen Behörde angemeldet. Am Tattag gegen 15 Uhr machte sich Manfred K. mit dem Fahrrad auf den Weg ins Naturschutzgebiet, Jana lief nebenher.

Bis zu drei Jahre Haft

Vermutlich aus Ärger über die Verletzung des Tieres und weil er wegen eines Streits mit seinem Vermieter schlechter Laune war, beschloss K. spontan, die Hündin zu töten, was er in der eingangs beschriebenen Weise tat. Zwei Wochen später gelang es der Polizei, den mutmaßlichen Täter zu ermitteln.

Angeklagt ist Manfred K. wegen Verstoßes gegen Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes. Nach dieser Vorschrift kann mit Geldstrafe oder Haft bis zu drei Jahren bestraft werden wer, "ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen (...) zufügt". Er soll die Tat mit den Worten "ich dachte mir, dass ich dem Hund die Schnauze zuschnüren kann, dass er erstickt" gestanden haben. Der Termin für die Verhandlung vor dem Bünder Amtsgericht steht noch nicht fest.

Das Herforder Kreisveterinäramt hat dem Angeklagten inzwischen die Haltung von Hunden untersagt. Die Behörde beabsichtigt, ein generelles Tierhaltungsverbot gegen K. zu verhängen.

http://www.nw-news.de/owl/3218837_Anklage_gegen_Tierquaeler_erhoben.html

03.11.2009 

Familie Ewert ratlos: Wer quält unsere Katzen?

Zum vierten Mal wurde in Thaldorf das Haustier einer Familie von Fremden misshandelt

VON ELKE JÄGER

Das letzte Bild von Kätzchen Ronja: Mit großen flehenden Augen schaut es seine Menschen an, scheint zu fragen: «Was ist mit mir?»

QUERFURT/MZ. Familie Ewert aus Querfurt-Thaldorf kann es immer noch nicht richtig fassen: Die quirlige Ronja, das grau-weiß getigerte Kätzchen von Tochter Julia, tollt nicht mehr durchs Haus. Die erst fünf Monate alte zutrauliche Mieze erlag ihren schweren Verletzungen, die ihr ein Unbekannter zugefügt hatte. "Das passiert uns jetzt zum vierten Mal", erzählt Simona Ewert in einem Gespräch mit der MZ. Es sei ein tiefer Schock gewesen, als am Morgen des 24. Oktober die kleine Katze verletzt in der Nähe des Wohnhauses lag. Die achtjährige Julia hatte sie gefunden. "Es muss in der Nacht zum Samstag passiert sein", ist sich Frau Ewert sicher. Da müsse jemand das Tier so stark auf den Rücken getreten haben, dass die Wirbelsäule zertrümmert wurde. Dazu wurde Ronja aus unmittelbarer Nähe in den Rücken geschossen. Trotz heftiger Schmerzen hatte sich das Kätzchen noch nach Hause geschleppt. Ewerts brachten es sofort zu einer befreundeten Tierärztin, die alles versuchte, es zu retten - vergeblich. Am vergangenen Donnerstag starb die kleine Katze. In die Trauer mischen sich Wut und Unverständnis. Zum vierten Mal wurden Haustiere der Familie Ewert grausam misshandelt, der erste Fall war vor vier Jahren. Von wem, wissen sie nicht, trauen es keinem aus der Nachbarschaft zu. "Wer kann denn so herzlos sein?", fragen sie ratlos und wenden sich an die Öffentlichkeit, weil sie keinen anderen Weg sehen. Das selbe Schicksal wie Ronja, schildern sie, erlitten bereits die beiden vorhergehenden Katzen. Die allererste Katze wurde sogar zwei Mal angeschossen und kam eines Tages gar nicht mehr nach Hause. Aus einem Wurf von ihr stammt Aline. Dieser Katze, so Frau Ewert, wurde der Oberschenkel zertrümmert, das Auge durch einen Stein zerstört und auch sie wurde angeschossen. Aline lebt nun auf einem Auge erblindet und höchst berührungsempfindlich als alte Katzendame im Haus. "Wir haben Anzeige bei der Polizei erstattet", sagt Simona Ewert. "Beim Ordnungsamt der Stadt Querfurt wurde mir gesagt, man sei nicht zuständig. Aber die Männer von der Kripo waren schon bei uns, haben sich alles angesehen und später auch das Projektil mitgenommen." Ob sie sich noch einmal eine Katze ins Haus holen, wissen Ewerts noch nicht. "Wir haben es jedem unserer vier Kinder ermöglicht, für ein eigenes Haustier zu sorgen, weil wir ihnen auch auf diesem Wege Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl für Andere, Schwächere beibringen wollten. Dass ihnen dadurch aber auch derart Kummer und Schmerz zugefügt werden könnte hätten wir uns nie träumen lassen", meint die Mutter bekümmert. Alle hoffen, dass der Täter eines Tages gefunden wird. "Wer einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt, kann nach Paragraph 17 Tierschutzgesetz mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden", erfuhren wir auf Anfrage vom Veterinäramt der Kreisverwaltung. Es handele sich um eine Straftat, die Anzeige bei der Polizei sei der richtige Weg.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046612876

02.11.2009

 

 

 

 

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