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DREIJÄHRIGE SHARI MIT KUGEL IM KOPF
Unbekannter schießt Katze an
Ein Unbekannter hat einer Katze in Gieboldehausen in den Kopf geschossen. Besitzerin Nicole Gerhardy brachte den Fall von Tierquälerei bei der Polizei zur Anzeige. Sie hofft nun, dass der Täter gefunden und bestraft wird.
Wunde entpuppt sich als Einschussloch: Die dreijährige Katze Shari wurde Anfang der Woche in Gieboldehausen angeschossen.
„Es muss ein gezielter Schuss gewesen sein. Das Einschussloch befindet sich genau zwischen den Augen von Shari“, berichtet Gerhardy. Sie hatte ihre Katze am vergangenen Montagabend wie gewohnt aus ihrem Haus am Lohberg gelassen, ehe sie sich früh schlafen legte. „Ich hatte am nächsten Morgen Frühschicht, deshalb hat zunächst meine Tochter die Wunde entdeckt.“ Als die Eichsfelderin am Nachmittag nach Hause kam und den Hinweiszettel ihres Kindes entdeckte, entschloss sie sich, Tierärztin Andrea Rudolph in Krebeck aufzusuchen. Die entdeckte auf einem Röntgenbild die Kugel im Kopf des dreijährigen Tieres. „Die Kugel muss nicht entfernt werden. Sie kann sich im Kopf nicht bewegen und richtet daher keinen Schaden an“, erläutert Rudolph. Dies sei keine Seltenheit, oft werde bei Katzen erst Jahre später zufällig festgestellt, dass sie schon einmal angeschossen worden seien. „Da weder ein Luftgewehr, noch ein Kleinkaliber benutzt wurde, wird es sehr schwierig, die Tat aufzuklären“, sagt Helmut Degener von der Polizei Gieboldehausen. Der letzte angezeigte Fall einer solchen Tierquälerei liege bereits ein halbes Jahr zurück. Die erste Vermutung Gerhardys, dass ein Jäger auf ihre Katze geschossen haben könnte, zerschlug sich. Doch immer wieder werden genau diese in Fällen von angeschossenen Katzen und Hunden mit Beschuldigungen konfrontiert. „Klar denkt jeder erst einmal, dass es ein Jäger war. Doch das ist die absolute Ausnahme“, stellt Stefan Rüttgeroth von der Jägerschaft Duderstadt klar. Der Jung-Ausbilder weist darauf hin, dass das Erlegen von wildernden Katzen und Hunden unter bestimmten Bedingungen zwar legitim ist. Doch da die meisten Jäger selbst Hunde- und Katzenbesitzer seien, sei keiner bestrebt, von diesem Recht Gebrauch zu machen. Im Normalfall weise der Jagdausübungsberechtigte die Eigentümer auf ihre wildernden Tiere hin, so dass diese reagieren könnten.
In diesem Zusammenhang deutet Rüttgeroth auf eine zunehmende Ignoranz bei Hundebesitzern hin, die den Leinenzwang zur Brut- und Setzzeit vernachlässigten: „Auch unter Berücksichtigung des harten Winters, in dem das Fluchtverhalten der Wildtiere eh sehr eingeschränkt ist, handeln viele Hundebesitzer verantwortungslos, indem sie ihre Tiere frei laufen lassen. Ihnen fehlt leider das nötige Verantwortungsbewusstsein.“
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Duderstadt/Uebersicht/Unbekannter-schiesst-Katze-an
26.02.2010
Hundehalter ließ sein Tier fast verdursten
Bei praller Sonne am Flughafen eine Stunde im Auto eingeschlossen
NÜRNBERG - Weil er seinen Hund bei brütender Hitze in seinem geschlossenen Wagen eine Stunde lang am Flughafen eingeschlossen hatte, wurde ein 26-Jähriger vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt. Apathisch lag der Mischling im Kofferraum eines Kombis. Er hechelte heftig, seine Zunge hing heraus. Das haben Zeugen mit Sorge beobachtet und die Polizei zum Parkplatz vor dem Flughafeneingang geholt. «Der Hund hat nicht mehr reagiert. Wir haben den Halter des Autos per Durchsage ausrufen lassen. Wäre der nicht in zehn Minuten gekommen, hätten wir die Scheibe eingeschlagen», berichtet eine Polizistin vor Gericht. Als der Angeklagte sich schließlich seinem Auto näherte, begann der aber die Polizisten anzubrüllen: «Was ich mit meinem Auto und meinem Hund mache, das ist alleine meine Sache.»
«Wie lieben doch unsere Eika»
Die Mutter des 26-Jährigen öffnete dann doch den Kofferraum, ein Mitarbeiter aus dem Parkhaus hatte bereits einen Napf mit Wasser hingestellt. «Der Hund quälte sich aus dem Wagen, torkelte zum Napf und hat sofort getrunken», erinnert sich eine Zeugin. Doch der uneinsichtige Hundehalter packte das Tier, schob es in den Kofferraum zurück und schloss die Heckklappe. Erst als die Polizistin wieder protestierte, ließ die Mutter des Angeklagten den Vierbeiner endgültig frei.
«Wie lieben doch unsere Eika, wir haben auch sieben Katzen und viele Vögel zu Hause», sagt die Mutter, bei ihr wohnt der angeklagte Sohn.
Bis zu 50 Grad
Doch Richterin Heike Klotzbücher kann vor dem Hintergrund des Vorfalls am Flughafen keine Tierliebe der Beteiligten erkennen. «In der prallen Sonne kann sich ein Wagen innen bis zu 50 Grad aufheizen», sagt sie. Es würden immer wieder Kleinkinder und Tiere sterben, weil sie zu lange in verschlossenen Autos liegen. «Das ist allgemein bekannt», sagt sie.
Pech hat der Angeklagte mit dem Ergebnis des Urteils: Denn er hat zunächst einen Strafbefehl mit 120 Tagessätzen à 15 Euro nicht akzeptieren wollen - jetzt sind es noch 30 Tagessätze mehr.
Alexander Brock
http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=1179067&kat=10&man=11
25.02.2010
Tragisch: Kater erstickt in Karton
Traunstein - Tragisches Missgeschick: Aus Unbedachtheit hat eine unbekannte Person einen Fundkater getötet. Eigentlich wollte sie ihn nur beim Tierheim in Trenkmoos abgeben...
Leider war diese Verpackung zu gut gemeint...
Der Finder hatte den Kater nämlich in einen Karton gezwängt, ein wenig Trockenfutter dazugegeben und dann den Karton vollständig mit Paketklebeband umschlossen. Den oberen Bereich verklebte der vermeintliche Tierschützer noch zusätzlich mit einem silbergrauen Gewebeband. Den so verpackten Kater platzierte der Mensch mitten in der Nacht auf den Parkplatz des Tierheims mit der Nachricht, dass es sich um eine Fundkatze handeln würde, für die man keinen Platz habe.
Als eine Tierpflegerin den Karton am Morgen fand, war die Katze aber schon in der Schachtel erstickt. Die Spuren des Todeskampfs waren im Innern der Schachtel noch zu sehen. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Tierquälerei.
Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein
Quelle: www.Chiemgau24.de
http://www.ovb-online.de/news/chiemgau/polizei/tragisch-kater-erstickt-karton-traunstein-polizei-chiemgau24-647170.html
25.02.2010
Duisburg
Tellereisen-Falle in Rahm
Duisburg (RP) Eine Tellereisen-Falle auf dem Rosen-Ruland-Feld am Grünen Weg in Rahm hat im Duisburger Süden für Unruhe gesorgt. Am Wochenende hatten dort die Besitzer eines Katers ihr Tier in einer solchen Falle entdeckt. Diese Fallen sind seit 1995 verboten. Die Besitzer äußerten sich besorgt, hätten doch auch Kinder die Falle auslösen und verletzt werden können. Zudem stellte sich beim Tierarzt heraus, dass auf den Kater geschossen wurde. Dies sei nicht der erste Übergriff gegenüber Katzen in der Umgebung gewesen. Der Täter konnte bisher nicht ermittelt werden, so die Polizei. Nun wird auf Grundlage des Naturschutzgesetzes ermittelt. Dem Täter drohen als Höchststrafe drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Tellereisen-Falle-in-Rahm_aid_823912.html
24.02.2010
In Karton gesperrt und ausgesetzt
Es ist stockdunkel. Nach rechts, links, vor und zurück sind nur wenige Zentimeter Bewegungsspielraum, mit viel Anstrengung reicht es für eine Rundumdrehung. Die klirrende Kälte dringt durch die Pappwand. Der Hunger plagt, verzweifelte Hilferufe verhallen ungehört.
Genau so muss sich ein junger Tigerkater gefühlt haben, bis eine hellhörige Tierfreundin ihn aus seinem Pappkarton nahe dem Markdorfer Penny-Markt befreite. Ein skrupelloser Zeitgenosse muss ihn in die Schachtel gezwängt und dort der Kälte überlassen haben. Völlig abgemagert und mit Schnupfnase wurde er sofort von seiner Retterin zur Tierarztpraxis von Christof Spielmann gebracht, wo der Kater momentan medizinisch versorgt wird.
„Für mich ist es völlig unverständlich, wie man einem Tier so etwas antun kann“, meint Spielmann kopfschüttelnd. „Zum Glück gibt es couragierte Leute wie die Dame, die ihn fand. Manch einer ist sicherlich einfach an der Kiste vorbeigegangen.“ Das robuste Kerlchen wird bald wieder gesund, sagt der Tierarzt. Zwar hat der Kater laut Diagnose ein paar kleinere Verletzungen und einen ordentlichen Katzenschnupfen, aber bereits jetzt schmust er sich schnurrend durch das Team der Tierarztpraxis. „Traurigerweise stehen auch bei uns ein bis zwei mal im Jahr Kisten vor der Tür, meist mit jungen Kätzchen. Manchmal sind sie bereits erfroren, weil die Leute sie im Winter nachts hinstellen und wir erst am nächsten Morgen vor die Tür schauen.“
Die Behandlungskosten für den Schmusekater übernimmt der Tierschutzverein Markdorf. „Der Tigerkater ist zwar ein Sonder-, aber leider kein Einzelfall“, berichtet die Vorsitzende Annemarie Hendricks. „Allein im Januar wurden sechs Tiere aufgefunden, im Februar zum Glück nur drei. Normalerweise laufen die Tiere eher Leuten zu und sitzen bei der Kälte bellend oder miauend vor der Haustüre und betteln um Einlass oder Essen.“
Bei den Tierfunden gibt es regelrechte Stoßzeiten, die dem Verein die Arbeit erschweren. So häufen sich neben der kalten Jahreszeit beispielsweise im Frühsommer die Katzenfunde. Der Grund dafür sind die Wurfzeiten. „Es ist wichtig, seine Katze rechtzeitig zu kastrieren. Gerade auf Bauernhöfen wird das oft nicht ernst gesehen und so wird schnell aus einem Katzenpärchen eine ganze Sippe“, sagt Hendricks. Hauskatzen können nämlich bis zu zwei Mal im Jahr werfen, wobei durchschnittlich sechs Jungtiere geboren werden. Diese sind nach sechs bis acht Monaten geschlechtsreif und vermehren sich auch untereinander – ein Teufelskreis. Die Kater müssen sich zur Geschlechtsreife dann oft eigene Reviere suchen, da die eingesessenen Kater sie nicht dulden. Die unbegabten Jäger unten ihnen enden meistens als Tierfund, die anderen streunen als Wildkatzen durch die Gassen, Wälder oder über Friedhöfe.
Der Kater
Noch etwas mitgenommen von seinem Schicksal muss der junge Kater derzeit noch seinen Schnupfen auskurieren. Geschätzt wurde der Tigerkater von Tierarzt Dr. Christof Spielmann auf ein bis drei Jahre. An Menschen ist er offensichtlich gewohnt, denn er ist neugierig, zutraulich und äußerst verschmust. Die umgeklappte linke Ohrenspitze hat er sich wohl in seinen Jugendjahren zugezogen, was ihm aber ein Charaktergesicht verleiht.
Wie man sich verhält
Wenn das Haustier nicht mehr gehalten werden kann, darf man es nicht einfach aussetzen. Neben Tierquälerei ist ein solches Verhalten nach dem Tierschutzgesetz auch ein Straftatbestand. Besser wendet man sich an Organisationen wie den Markdorfer Tierschutzverein, der einem bei der Vermittlung des Tieres hilft. So findet der eigene Stubentiger ein schönes neues Zuhause und man macht sich nicht strafbar.
Aufgaben des Vereins
Der Tierschutzverein Markdorf kümmert sich ehrenamtlich um Tiere in Markdorf, umliegenden Kommunen und auch in Deggenhausertal. Er übernimmt die Kosten für die medizinische Versorgung und Kastration von Fundtieren und Wildkatzen, wobei allein die Katzenkastration jährlich zwischen 4000 und 5000 Euro verschlingt. Finanziert werden die Unkosten über Mitgliedsbeiträge, Flohmärkte und vor allem Spenden.
Hilfe gesucht
Der Tierschutzverein kann jegliche Unterstützung dringend gebrauchen. Erst im Vorjahr drohte das finanzielle Aus, bis die Stadt und einige Spender in letzter Minute beherzt eingriffen. Da der Verein kein eigenes Tierheim besitzt, werden private Pflegeplätze gesucht, wo die Fundtiere bis zu ihrer Vermittlung unterkommen können.
Ansprechpartner
Mehr Informationen rund um den Tierschutzverein Markdorf e.V., die nächsten Veranstaltungen des Vereins und derzeitige Fundtiere gibt es bei der Vorsitzenden Annemarie Hendricks, Tel. (0 75 44) 13 49 oder (0 75 44) 91 29 41.
http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/markdorf/In-Karton-gesperrt-und-ausgesetzt;art372484,4173995
19.02.2010
Hund von Falle fast getötet
Imsum. Kuddel läuft im Schnee hinter dem Imsumer Deich beim Ochsenturm zum Pfosten und hebt sein Beinchen. Danach bleibt der Jack Russell Terrier stehen und schnüffelt auffällig lange an einer Stelle. Sein Besitzer Ralf Renner wird misstrauisch. Im Schnee liegt etwas verborgen. Renner nimmt einen Stock und stochert nach dem Gegenstand. Mit einem Mal gibt es einen Schlag und eine Falle schnappt zu. Von Ingrid Zöllner
„Ich habe mich richtig erschrocken“, sagt der 45-Jährige und ist noch ganz verstört. Es hätte nicht viel gefehlt und sein geliebter Hund hätte tot sein können. „Das Stück Fleisch aus der Falle ist in hohem Bogen weggeflogen“, berichtet er. „Kuddel hat sich darauf gestürzt und es verschlungen.“ So schnell habe er gar nicht reagieren können. „Ich hoffe, da war kein Gift drin“, sagt Renner besorgt. Ein Spaziergänger, der mit seinem Hund an der Stelle vorbei kam, ist erschüttert: „Hier rodeln Kinder, was hätte alles passieren können.“ Renner hat bei der Polizei Langen Anzeige erstattet, die nun ermittelt. „Diese Fallen sind Tierquälerei“, sagt Polizeihauptkommissar Heiko Dörnte. Die Polizisten haben das Tellereisen sichergestellt, um nach Spuren zu suchen. Kommissar Werner Tölg ergänzt: „So wie das aussieht, ist es eine Straftat gegen das Bundesjagdgesetz und Wilderei.“ Aus Jägersicht ergebe die Falle keinen Sinn. „Der ausgewählte Ort und die Art des Aufstellens lassen eher auf einen Tierquäler schließen“, meint Tölg. Zur Sicherheit ist Hundebesitzer Renner mit dem zwölf Jahre alten Hund zum Tierarzt gegangen. Der Hund hatte einige Male gekeucht und gewürgt. Dr. Klaus Hantschel hat Kuddel behandelt: „Ich habe dem Hund etwas gegen Rattengift gegeben, es geht ihm soweit gut.“ Ob Gift auf dem Stück Fleisch war, kann er nicht sagen. „Aber es kann nichts mehr passieren“, beruhigt der Tierarzt. Das Ordnungsamt Langen glaubt an einen Tierquäler. „Sogenannte Totschlag- oder Raubwildfallen dürfen nur von Jagdscheininhabern aufgestellt werden, die einen Nachweis über einen Lehrgang zum Fallenstellen besitzen“, erklärt Hendrik Wohlers. Wenn Fallen für Marder oder Füchse aufgestellt werden, müssen sie abgesichert werden. „Da kommt um die Falle ein Fangbunker aus Holz. Oft noch gesichert mit einem Schloss und einem Warnhinweis“, sagt Wohlers.
Seit EU-Verordnung verboten
Sein Kollege Wilfried Röse weist darauf hin, dass Tellereisen seit 1991 laut EU-Verordnung verboten sind. „In Deutschland wurde das spätestens 1995 umgesetzt“, sagt Röse. „Schon die Tatsache, dass das Eisen beködert wurde, ist ein Hinweis, dass es kein Jäger gewesen sein kann“, meint er. Mit dem Fleisch sollten vermutlich Hunde angelockt werden. „Wenn der Kopf eines kleinen Hundes drin gesteckt hätte, wäre er gestorben. Bei einem größeren wären vermutlich Schädel und Schnauze zertrümmert“, sagt Röse. Kreisjägermeister Ahrendt Müller vom Landkreis Cuxhaven sagt: „Wir haben zurzeit Notzeit. Da dürfen Fallen gar nicht gestellt werden.“ Würde ein Jäger mit so einem Eisen erwischt, drohen ihm ein Ordnungswidrigkeitsverfahren mit hohem Bußgeld sowie der Entzug des Jagdscheins. Der Imsumer Jagdpächter Dieter Osterndorff hat sich nach weiteren Fallen umgesehen. Er ist wütend und will jetzt im Gebiet stärker kontrollieren: „So ein Eisen ist unerhört.“ Dabei stellt der Jagdpächter indes klar, dass Hunde am Deich an die Leine müssen. Kuddels Besitzer setzt für den entscheidenden Hinweis auf den Täter eine Belohnung von 1500 Euro aus. Wer Hinweise oder etwas gesehen hat, kann sich bei der Polizei Langen ( 0 47 43/ 276-990) melden.
Beagle ertränkt
Im Oktober 2009 ist ein Beagle im Bederkesa-Geestekanal mit einer Gehwegplatte um den Hals ertränkt worden. Die Ermittlungen der Polizei in Bad Bederkesa sind mittlerweile abgeschlossen. Es gibt einen Beschuldigten. Der Fall liegt jetzt bei der Staatsanwaltschaft Stade.
http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Startseite/Hund-von-Falle-fast-getoetet-_arid,313905_puid,1_pageid,52.html
18.02.2010
Hund grausam erhängt
von Thomas Volgmann
PASEWALK - Einen grausigen Fund machte am Dienstagnachmittag ein Spaziergänger in Pasewalk, als er mit seinem Hund am Ufer der Uecker spazieren ging. An einem etwa 1,40 Meter hohen Holzpfahl hatte ein Tierquäler einen etwa zwei Jahre alten Mischlingsrüden mit einem Strick erhängt. Nach Angaben der Polzei trug der etwa 40 Kilogramm schwere Hund ein Metallhalsband mit Stacheln. Laut Amtstierärztin war der Rüde erst wenige Stunden vorher qualvoll erstickt.
Offensichtlich sollte das Tier in der eisfreien Uecker ertränkt werden. Denn Polizeibeamte fanden unter einer 200 Meter vom Tatort entfernten Brücke einen Leinensack, der mit einer Hundeleine verknotet und am unteren Ende aufgerissen war. Die Polizei hofft auf Zeugen, um den Tierquäler ausfindig zu machen. Nach dem Paragrafen 17 im Tierschutzgesetz drohen ihm eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine saftige Geldstrafe. Tierquälerei ist in Mecklenburg-Vorpommern keine Seltenheit. Im vergangenen Jahr ermittelte die Polizei nach Angaben des Landeskriminalamtes in 182 Fällen. Im Jahr zuvor waren es 172 Fälle. Ebenfalls wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg gegen einen Hundehalter aus Loitz (Kreis Demmin). Der Mann soll Ende 2009 veranlasst haben, dass einem jungen Hund trotz Verbots die Ohren beschnitten wurde. Die Schnitte waren zudem so unsachgemäß, dass die Dogge wochenlang unter Schmerzen litt. Das Beschneiden der Ohren bei Hunden ist in Deutschland seit 1987 verboten. Tierschützer sind empört. "Wir fordern seit Jahren von der Landespolitik ein Heimtierschutzgesetz", sagt Dietmar Bonny, Erster Vorsitzender des Tierschutzbundes in Mecklenburg-Vorpommern. Doch bislang seien die Vorschläge der Tierschützer abgelehnt worden. Wichtiger Bestandteil des Gesetzes wäre eine Chip-Pflicht insbesondere bei Hunden und Katzen. Ein Tierarzt verpflanzt Tieren einen Erkennungs-Chip in der Größe eines Reiskornes mit einer Registrierungsnummer unter das Fell. Über eine Datenbank können Tier und Halter identifiziert werden. "Im Fall der Pasewalker Tierquälerei hätte die Polizei den Besitzer des Hundes über den Chip sofort ermittelt", meint Bonny. In Berlin, wo 109 000 Hunde registriert sind, gilt die Chip-Pflicht seit 1. Januar dieses Jahres. Für Reisen innerhalb und außerhalb der EU ist für Hunde und Katzen der Mikrochip ohnehin Pflicht. Bonny fordert zudem mehr Zivilcourage bei der Bekämpfung von Tierquälerei. "Man sollte nicht wegschauen, wenn Tiere geschlagen oder nicht artgerecht gehalten werden. Denn auch Tiere sind Lebewesen", sagt der Landesvorsitzende des Tierschutzbundes.
http://www.svz.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/artikeldetail/article/1715/hund-grausam-erhaengt.html
18.02.2010
Wer hat "Butzel" so gequält?
Von: Katrin Geyer
Tierdrama Unbekannte haben am Dienstag im Bereich der Kulmbacher Sonnenleite einen Kater schwer verletzt. Es ist nicht der erste Fall von Tierquälerei in der Gegend. Die Besitzer erstatteten Anzeige.
Butzel, der Kater der Familie Schramm. Werner Schramm aus der Sonnenleite ist außer sich: „Wer tut einem Tier so etwa an?“ fragt er sich. Sein Kater „Butzel“ wird dank einer raschen Behandlung durch den Tierarzt wohl überleben. Der Tierquäler aber soll nicht ungeschoren davon kommen – die Familie Schramm hat Anzeige bei der Polizei erstattet. Im Gespräch mit unserem Portal schildert Werner Schramm, was am Nachmittag des Faschingsdienstags passiert ist. Gegen 15 Uhr sei der etwa zwölf Jahre alte schwarze Kater – ein „Findelkind“, das den Schramms vor acht Jahren zugelaufen ist – wie an jedem Nachmittag zu einem Streifzug um sein Zuhause aufgebrochen. „Er bleibt immer ungefähr eine Stunde weg“, berichtet sein Besitzer. Auch diesmal stellte sich „Butzel“ pünktlich wieder ein, benahm sich aber ungewöhnlich. „Er hat heftig geröchelt. Wir haben erst gedacht, er hat sich vielleicht erkältet.“ Erst bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass der Kater eine Verletzung im Gaumen hatte. Wie schwer die Verletzung war, stellte erst Tierarzt Dr. Bernd Volpert fest. „Ein stumpfes Trauma im Gaumenbereich“ hat er diagnostiziert. Vermutlich durch einen stumpfen Gegenstand ist eine etwa 3,5 Zentimeter lange Wunde entstanden; sogar Knochenabsplitterungen am harten Gaumen hat Dr. Volpert festgestellt. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kater gestürzt oder irgendwo dagegen gerannt ist“, sagt er. „Dann müsste es auch äußere Verletzungen geben.“ Auch eine Auseinandersetzung mit einer anderen Katze schließt er aus: „Da kann es schon mal zu Verletzungen durch Krallen auch im Mund kommen – aber es splittern keine Knochen.“ Der Tierarzt vermutet, dass „Butzel“ gewaltsam das Maul geöffnet und ihm irgendetwas hineingestoßen wurde. Seine Vermutung wird genährt durch einen Vorfall, der schon einige Zeit zurückliegt, sich aber ebenfalls in der Pörbitsch oberhalb der Lorenz-Sandler-Straße, in der Dr. Volperts Praxis liegt, zugetragen hat: Seine eigene Katze kam damals mit ausgerenktem Kiefer und Verätzungen im Gaumen nach Hause – mit größter Wahrscheinlichkeit verursacht von einem Tierquäler. Die Sorge um seinen „Butzel“ hat Werner Schramm die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Mittlerweile ist der Kater außer Lebensgefahr. „Aber er ist immer noch ganz verstört und apathisch.“
http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/wer-hat-butzel-so-gequaelt-48102.html 17.02.2010
Tierquälerei
Misshandelter Welpe erholt sich langsam
Unbekannte wollten Moritz mit Stein am Hals in der Elster ertränken - Hund wird im Heim aufgepäppelt
VON SVEN GÜCKEL UND FRANK GROMMISCH
Tierarzt Dr. Remo Radon und seine Praktikantin Josephine Powroznick untersuchen Moritz.
JESSEN/MZ. Ein älterer Hund, davon ist Tierarzt Reno Radon überzeugt, hätte die Tortur nicht überlebt. Doch die Kraft der Jugend habe bei Moritz, wie er nun von seinen Betreuern genannt wird, mit dafür gesorgt, dass er die Strapazen erstaunlich gut bewältigt. Moritz wird seit Sonntagabend im Tierheim Herzberg (Elbe-Elster-Kreis, Land Brandenburg) betreut. Christine Skowronneck, Mitarbeiterin der Einrichtung, hatte das durchnässte und verängstigte Tier mitten in der Nacht im Revierkommissariat der Polizei in Jessen (Landkreis Wittenberg) in Empfang genommen. Die Polizisten, so berichtete sie, hatten bereits versucht, den Mischlingsrüden trocken zu reiben. Ein Karton war als Lager für ihn hergerichtet worden.
Wundmale am Hals
Kurz zuvor hatten Beamte das Tier aus der eiskalten Schwarzen Elster gezogen, etwa zehn Minuten nach der telefonisch eingegangenen Meldung (die MZ berichtete). Zwei Unbekannte, so teilte es der anonyme Anrufer der Polizei mit, hätten Moritz an einer Brücke in Jessen ins Wasser geworfen. Dass dies sein Todesurteil sein sollte, schließt Tierheimleiterin Almut Meißner daraus, dass der Hund einen Strick trug, an dem sich nach Auskunft der Beamten ein Stein befunden haben soll. Der Hund habe Wundmale; wo der Strick um den kleinen Hundekörper gezurrt war, sei kein Fell mehr vorhanden. Solch einen schlimmen Fall von Tierquälerei habe sie noch nie erlebt, sagte Skowronneck erschüttert. Zumeist nehme das Tierheim Hunde auf, die zugelaufen sind.
Das Leben von Moritz, dessen Alter vom Tierarzt auf vier Monate geschätzt wird, wird wohl kein umsorgtes gewesen sein. Die Haltungsbedingungen bewertete Almut Meißner aus dem Zustand des Tieres als katastrophal. Das Tier sei völlig unterernährt. "Es war nur Haut und Knochen, als ich es in Empfang nahm", berichtete Christine Skowronneck. Auf der Fahrt nach Herzberg habe sie einen großen Schreck bekommen, weil Moritz im Auto plötzlich so ruhig war. Da habe sie angehalten und nachgeschaut, doch die schlimmsten Befürchtungen hatten sich nicht eingestellt, Moritz war am Leben. Von unterwegs rief sie Tierheimleiterin Almut Meißner an, die in der Zwischenzeit bei sich zu Hause Vorbereitungen zur Aufnahme von Moritz traf. Eine Wärmflasche wurde bereitgelegt, Decken und Handtücher ebenso und auch ein Fön kam zum Einsatz. Und natürlich stand ordentlich Futter bereit. Moritz habe sich nun so richtig sattgefressen.
Neugierig und zutraulich
Beim Tierarzt zeigte sich der Rüde schon neugierig und zutraulich. Etwa vier bis sechs Wochen, so schätzt Christine Skowronneck, wird es wohl dauern, bis sich Moritz von der Unterernährung und dem Todeskampf erholt hat.
Wer das Tier in den Fluss warf, ist weiter unklar. Der anonyme Anrufer hat keine weiteren Angaben zu den Tatverdächtigen gemacht. Die Polizei ermittelt und hofft, dass sie einen entscheidenden Hinweis bekommt, der sie zu den Peinigern von Moritz führt.
Kontakt zum Tierheim unter Telefonnummer 03535/493347
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1266323129720&openMenu=1121028317628&calledPageId=112102
8317628&listid=1121028317620
16.02.2010
21-Jähriger hatte mit Luftgewehr auf das Tier geschossen
Urteil: Geldstrafe im Prozess gegen Katzenquäler
Schwalm. Ein 21-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis ist schuldig gesprochen worden, im Oktober 2008 in Oberaula mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen zu haben. Das Amtsgericht Treysa sah es in dem Prozess am Dienstag als erwiesen an, dass der junge Mann im Oktober 2008 sieben Schüsse auf dem Kopf der Katze abgefeuert hatte. Das Tier überlebte schwer verletzt, musste aber aufgrund seiner schweren Verletzungen eingeschläfert werden. Da der Angeklagte wegen anderer Delikte bereits vorbelastet war, bezog das Gericht die Geldstrafen aus den vorherigen Prozessen mit ein. Der Angeklagte wurde am Dienstag zu 110 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. (sob)
http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/schwalmstadt/urteil-geldstrafe-prozess-gegen-katzenquaeler-bn-632666.html
16.02.2010
Donaueschingen
Katzenhasser macht Jagd
Donaueschingen (dan) Böse Entdeckung eines Anwohners der Siedlung: Ein Unbekannter hat im Bereich Schluchweg seine Katze mit einem Luftgewehr angeschossen. Der Tierarzt stellte ein entsprechendes Geschoss fest. Nach Angaben der Geschädigten häuften sich in letzter Zeit wieder Beobachtungen, wonach ein unbekannter Täter in dem besagten Bereich vermehrt wieder auf Katzen schießt. Das Polizeirevier Donaueschingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht sachdienliche Hinweise: Telefon 0771/837830.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/donaueschingen/Katzenhasser-macht-Jagd;art372512,4167017
15.02.2010
Welpen bei -10 Grad ausgesetzt
In der Nacht auf Samstag wurde ein etwa drei Monate alter Welpe in Kaufbeuren an ein Schild angebunden und zurückgelassen. Nach Angaben der Polizei fanden Passanten den frierenden Hund - es hatte minus zehn Grad - an einem Kinderspielplatz in den Wertachauen. Der schwarze Rüde wird auf drei bis vier Monate geschätzt, trägt ein grünes Nylon-Halsband und war mit einer blauen Leine angebunden. Eventuell handelt es sich um
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Welpen-bei-10-Grad-ausgesetzt-_arid,2070453_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
13.02.2010
POL-MI: Erschreckender Fall von Tierquälerei - Katze aus zugeklebten Pappkarton befreit
Minden (ots) - Ein erschreckender Fall von Tierquälerei beschäftigt derzeit die Polizei in Minden. Beamte fanden Nachts in einem Abfalleimer einen zugeklebten Pappkarton, indem sich eine erst wenige Wochen alte Katze befand. Bei einer Außentemperatur von minus 6 Grad wäre das Jungtier erfroren oder erstickt. Eine Streifenwagenbesatzung war in der Nacht zu Donnerstag zu Fuß im Marienglacis unterwegs, um nach weggeworfener Beute nach einem Diebstahl zu suchen. Dabei entdeckten sie zufällig auf einem Spielplatz in einem Abfalleimer einen mit Paketklebeband fest verschlossenen Pappkarton. Aus dem Inneren hörten sie plötzlich ein leises Miauen und Wimmern. Als die beiden Kommissare den Karton einen spaltbreit öffneten, verschlug es ihnen die Sprache. Eine kleine schwarz-weiße Katze steckte ihren Kopf hindurch und schaute die Polizisten mit einem verängstigten Blick an. Auf dem "Arm des Gesetzes" konnte sich die kleine Katze zunächst beruhigen. Äußerlich unverletzt kam sie anschließend in die Obhut des Tierheims. Wie lange die Katze in ihrem zirka 15 mal 30 cm kleinem Gefängnis ausharren musste, ist unklar. Klar ist jedoch, dass das Tier ohne die zufällige Rettung jämmerlich erfroren oder erstickt wäre. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Zwei Fotos stehen unter www.polizei-nrw.de/minden-luebbecke zum Download bereit.
Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke
Marienstraße 82
32425 Minden
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Tel. 0571/8866-1300 und -1301
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http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43553/1560773/polizei_minden_luebbecke
12.02.2010
Tierquäler schießt Katze mit Luftgewehr an
Stephanskirchen - Eine böse Überraschung erlebte eine 56-jährige Frau aus Stephanskirchnerin, als sie ihren Hauskater mit einer Schusswunde verletzt zu Hause auffand. Nur durch eine Notoperation überlebte am vergangen Dienstag der schwarze Kater, auf den im Bereich Angerweg mit einem Luftgewehr mehrmals geschossen wurde. Dem bisher unbekannten Täter erwartet eine Anzeige nach dem Tierschutz- und Waffengesetz. Zeugen, die Angaben zum Vorfall oder Täter machen können, werden geben, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim, Tel. 08031 / 200-2200 zu melden.
Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim
http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/luftgewehr-katze-angeschossen-stephanskirchen-rosenheim-626491.html
11.02.2010
Albstadt - Katze mit Hammer getötet: Verwarnung
Eine Katze wie auf diesem Bild wurde von einem Albstädter totgeschlagen.
Altstadt/Hechingen - Eine Katze mit dem Hammer totschlagen, hört sich entsetzlich an. Und als entsetzlich empfand es auch der Angeklagte, dem eben diese Tat am Dienstag vom Jugendschöffengericht Hechingen vorgeworfen wurde.
Doch bestritt er nicht, was man ihm anlastete. Wie hatte es so weit kommen können? Der 19-Jährige, der aus Albstadt stammt, wohnte mit seiner etwa gleichaltrigen Freundin, deren Bruder und fünf Katzen unter einem Dach. Es war kein Geld da, es kam immer öfter zu Spannungen. Im Verlauf eines Streits mit der Freundin sei er im vergangenen September so in Zorn geraten, dass er eines der Tiere gepackt und gewürgt habe. Er habe gar nicht gewusst, was er da tue, beteuerte er. Hinterher seien ihm »tausend Gedanken« durch den Kopf geschossen wie zum Beispiel den Tierarzt holen. Der 19-Jährige habe sich schließlich nicht anders zu helfen gewusst, als das schwer verletzte Tier von seinen Qualen zu erlösen, indem er es mit dem Hammer totschlug. Anschließend habe er sich sofort in die Nervenklinik begeben, danach in psychologische Behandlung. Inzwischen, berichtete er, befinde er sich in ambulanter Therapie. Die ganze Sache tue ihm leid, zumal die Katze anhänglich und immer nur um ihn herum gewesen sei: »Wenn ich am Computer saß oder im Bett lag, ist sie zu mir gekommen.« Bereits mehrere Eintragungen im Strafregister Der junge Mann, der in den Mariaberger Heimen eine Lehre absolviert, ist nicht das erste Mal vor dem Gesetz aufgefallen. Fünf Eintragungen finden sich im Register. Zwar nahm der Staatsanwalt dem 19-Jährigen die ehrliche Reue ab, aber aufgrund dieses Sündenkatalogs plädierte er dafür, eine ältere, ums Haar verjährte Strafe auf ein Jahr und vier Monate aufzustocken. Dieses Strafmaß könne dann noch einmal zur Bewährung ausgesetzt werden. Der Verteidiger zeigte sich mit diesem Strafmaß einverstanden. Es sei richtig, dem Jugendlichen noch einmal eine Chance zu geben. Umso überraschender das Urteil. Die Vorsitzende Richterin Renate Schilling beließ es bei einer Verwarnung und einer Arbeitsauflage von 80 Stunden. Begründung: Es sei schlimm, was der Angeklagte getan habe. Aber als Folge dieser Tat habe der Jugendliche Schritte eingeleitet, um sein Leben und seine Aggressivität in den Griff zu bekommen. In seine Lehre und sein Elternhaus eingebunden, außerdem mit der Freundin wieder versöhnt, bringe es nichts, ihm eine neue Bewährung aufzubürden. Damit endete die Sitzung. Beide Seiten bekundeten Rechtsmittelverzicht. Der Hammer, der dem Vater des Angeklagten gehörte, bleibt in Händen der Staatsanwaltschaft.
Von Matthias Badura
http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7833387&artId=14673417
10.02.2010
Schüsse auf Katzen: Täter sind oft schwer zu überführen
„So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.“ So schloss ein Brief der Familie Bachler aus Unterroth, der kürzlich unsere Zeitung erreichte. Denn vor einem Jahr schoss ein Unbekannter auf deren Katze Mauzi. Das Tier war so schwer verwundet, dass es eingeschläfert werden musste. Ein ähnlicher Fall - nur mit glücklichem Ausgang - ereignete sich vergangenen Juli in Klosterbeuren. Kätzchen Layla von Oliver Pöllath kam verwundet nach Hause und musste in der Tierklinik in Babenhausen operiert werden. Sie sei heute wieder wohl auf, berichten die Pöllaths.
ALFA
Im vergangenen Dezember dann erwischte es die Streunerkatze Tipsy im Kettershauser Ortsteil Bebenhausen. An der Schulter wurde das Kätzchen schwer verwundet. „Mittlerweile ist Tipsy aber wieder quietschfidel“, berichtet Rosemarie Sutter vom Verein „Zuflucht für Tier im Allgäu“. Die Tierschützerin organisiert Futter für streunende Katzen und sorgt dafür, dass die Streuner sterilisiert beziehungsweise kastriert werden. Dass auf Katzen geschossen werde, sei leider keine Seltenheit, sagt sie. „Erst kürzlich hat mir ein Tierarzt erzählt, er habe eine weitere angeschossene Katze in Behandlung gehabt.“ Das Tier aus Kettershausen sei schließlich an einer Lungenblutung verendet. Ursache war wohl ein Schuss. „Allerdings wollten die Besitzer den Fall nicht anzeigen“, so Sutter. Projektil wichtig für die Ermittlung
Keine auffällige Häufung solcher Vorfälle kann Arthur Hänle von der Polizeidienststelle in Babenhausen erkennen. „Eher kommt so etwas im Sommer vor“, sagt er. Werner Bräuer von der Polizeiinspektion Illertissen meint, solche Fälle würden nur selten zur Anzeige gebracht. „Schließlich ist es meist sehr schwierig, den Täter zu finden“, weiß er. Da Katzen oft durch große Gebiete streunen, könne man selten fest machen, an welchem Ort das Tier angeschossen wurde. „Wichtig wäre es auch, dass der Besitzer uns das Projektil zur Untersuchung bringt“, sagt der Polizeisprecher. So könne man zumindest einordnen, ob mit einem Luftgewehr oder etwa mit einem Kleinkaliber geschossen wurde. „Luftgewehre sind weit verbreitet, doch bei anderen Waffen verkleinert sich der Verdächtigenkreis.“ Werde jedoch der Täter gefunden, so werde nicht nur der Verstoß gegen das Tierschutzgesetz geahndet, sondern auch wegen Sachbeschädigung ermittelt, da Tiere im BGB als „Sache“ gelten. In Mauzis und auch in Laylas Fall wurde die Tätersuche jedoch eingestellt. Die Bachlers wollen sich damit nicht zufriedengeben: „Die Ermittlungen können jederzeit wieder aufgenommen werden, sollte irgendetwas ans Licht kommen. Wir werden auf jeden Fall weiter nach dem Täter suchen, egal wie lange es dauert.“ (evb)
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Region/Artikel,-Schuesse-auf-Katzen-Taeter-sind-oft-schwer-zu-ueberfuehren-_arid,2066849_regid,2_puid,2_pageid,4634.html
09.02.2010
Angeschossen: Kater „Ronni“ hatte Glück
ppBramsche.
Ein Unbekannter hat in der Gartenstadt am Sonntag auf einen jungen Kater – vermutlich mit einem Luftgewehr – geschossen. Das Tier hatte Glück und wurde nur leicht verletzt. Gegen den Schützen ist inzwischen bei der Bramscher Polizei Anzeige erstattet worden. Geklammert ist die Wunde am Schulterblatt von „Ronni“: Pamela Dietrich zeigt die Stelle im Fell. Foto: Bernhard Tripp Pamela Dietrich traute ihren Augen nicht, als sie und ihr 13 Monate alter Sohn Liron am Sonntagabend mit dem wenige Monate alten Kater, der auf den Namen „Ronni“ hört und zu ihr aufs Sofa gesprungen war, spielen wollten. Ehemann Karsten war schon aufgefallen, dass das junge Tier irgendwie verstört wirkte. Beim Streicheln stieß die junge Mutter, deren Sohn zu gerne mit „Ronni“ spielt, auf eine harte Stelle im Fell. Beim näheren Hinsehen stellte sich heraus, dass sich auf Höhe des Schulterblattes ein kleines Geschoss steckte. „Wer macht so etwas?“, rang die engagierte Tierschützerin auch gestern noch um Fassung, als sie bei der Strafanzeige den Vorfall schilderte. Irgendjemand habe auf den jungen Kater geschossen, als er wie sonst auch tagsüber draußen in der früheren NATO-Siedlung, die dicht besiedelt ist, in der Gartenstadt herumgestreunt sei. Der Notdienst habende Tierarzt entfernte das Projektil, das gestern bei der Polizei als Beweisstück hinterlegt worden ist, und klammerte die Wunde. „Der Kater hatte Glück, dass das Geschoss auf den Knochen traf“, zitierte Pamela Dietrich aus der Diagnose des Tiermediziners, der demnächst den Kater noch einmal im Bereich der Schussverletzung röntgen soll, um zu sehen, ob Splitter im Gewebe gewandert seien. Bei dem Geschoss handelt es sich nach Angaben der Besitzerin wohl um handelsübliche Munition, die mit einer Luftpistole oder mit einem Luftgewehr verschossen werden kann. Deshalb lasse das Beweisstück auch kaum weitere Schlüsse zu. Die Tierschützerin ist im Übrigen zum zweiten Mal Zielscheibe eines unbekannten Katzenhassers. Vor etwa einem halben Jahr ist ebenfalls in der Nachbarschaft eine von ihren Katzen vergiftet worden, ohne dass der Übeltäter je gefasst werden konnte.
http://www.bn-net.de/preexport_startseite/24636772.html
09.02.2010
Tierhasser schießt Katze in Bauch
Neufahrn - "Bubu“ ist ein mutiger kleiner Kerl. Der dreijährige Kater hat bei einem seiner Spaziergänge Schreckliches erlebt – und ist trotzdem schon wieder draußen unterwegs.
Rainer Lehmann
Iris Markl mit ihrer Katze Bubu
„Bubu“ wurde am Donnerstagmorgen angeschossen. Als der schwarze Kater durch die Katzentür schlüpfte, fiel der Neufahrnerin Jutta Markl (62) noch nichts ungewöhnliches auf. Doch kurze Zeit spät kam Schwiegertochter Iris mit „Bubu“ auf dem Arm zu ihr. „Sie meinte, da stimmt was nicht“, erzählt die 62-Jährige. „Man konnte etwas hartes unter der Haut fühlen.“ Blut war allerdings nicht zu sehen. Beim Tierarzt kam die entsetzliche Wahrheit ans Licht: Unter der Haut des Katers steckte das Projektil eines Luftgewehrs. „Bubu ist ein sehr tapferer Kater“, sagt Jutta Markl. Nur so kann sie es sich erklären, dass er keinen Mucks machte, als er nach Hause kam. Das Projektil konnte glücklicherrweise schnell entfernt werden. „Unserem Kater geht es wieder gut“, freut sich die 62-Jährige. Aber sie ist wütend auf „diesen Tierquäler“ und möchte, dass er erwischt wird. Sie hat inzwischen Anzeige erstattet und will Handzettel in Neufahrn aufhängen. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer (0 81 65) 9 51 00 um Hinweise, damit „Bubu“ und alle anderen Neufahrner Katzen in Zukunft unversehrt nach Hause kommen.
Yvonne Henninger
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tierhasser-schiesst-katze-tz-618949.html
05.02.2010
Obrigheim- Versuchte Tierquälerei
Obrigheim/Metropolregion Rheinneckar -Hinweise im Zusammenhang einer versuchten Tierquälerei erhoffen sich eine Hundebesitzerin und die Polizei. Wie die Anzeigererstatterin feststellte, wurden in der Nacht zum Donnerstag (04.02), in der Zeit von 18.00 Uhr bis 10.00 Uhr, auf der Rückseite ihres in der Hauptstraße gelegenen Grundstücks mehrere getrocknete Würste über den Zaun geworfen, die mit Nadeln gespickt waren. Offenbar wurde keiner der gefährlichen Köder von den im Garten gehaltenen Tieren verzehrt. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Sachbeschädigung gegen den oder die Täter wurde eingeleitet. Ein Tatverdacht gegen Nachbarn oder andere Personen äußerte die besorgte Hundehalterin nicht. Deshalb werden sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall von der Polizei Grünstadt unter Tel. 9312-0 erbeten.
http://www.luaktiv.de/scripts/cms_rnnews/news.php?id=20650
05.01.2010
Worms – Tierquälerei - Ohr abgeschnitten
Polizeimeldungen
Worms / Metropolregion Rheinneckar - Einem auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes, Gaustraße, untergebrachten Schaf wurde das rechte Ohr abgeschnitten. Die Tat muss sich zwischen Samstag, dem 30.01.2010, 16.00 Uhr und Sonntag, dem 31.01.2010, 11.00 Uhr, ereignet haben. In dem Schafstall mit Außengehege werden zwei Schafe gehalten, die über die Wochenenden die Möglichkeit haben, sich außerhalb des Stalles im Freien aufzuhalten. Nachdem am Sonntagmorgen die Verletzung des Schafes Kerstin entdeckt worden war, wurde es tierärztlich behandelt. Es ist noch nicht sicher, ob das Schaf überleben wird. Das Ohr wurde nicht aufgefunden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Tel.-Nr. 06241/8520.
http://www.luaktiv.de/scripts/cms_rnnews/news.php?id=20497
02.02.2010
Kätzchen Lilly wurde angeschossen
Unbekannter schoss mit Luftgewehr auf das Tier - Nicht der erste Fall in Lehen - Polizei ermittelt Lindberg. Als Lilly vor 14 Tagen von einem ihrer Streifzüge durch Lindberg-Lehen nach Hause kam, da bemerkte Familie Schmid schnell, das mit ihrem Kätzchen etwas nicht stimmte. Beim Streicheln entdeckten sie schließlich eine blutende Wunde. Der Tierarzt bestätigte nach dem Röntgen den Verdacht der Familie: Lilly wurde angeschossen. Die Kugel steckte noch in ihrem Körper. Lilly musste operiert werden, um das Projektil zu entfernen. Mit elf Stichen wurde die Wunde genährt. Die Familie entschloss sich, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Bei Polizei-Pressesprecher Josef Stadler weckte der Fall unangenehme Erinnerungen. „Wie sich herausstellte, war Lilly bereits im November 2009 wegen einer Vergiftung behandelt worden. Außerdem ist in Lehen bereits im Juni 2009 in unmittelbarer Nachbarschaft auf eine andere Katze geschossen worden“, so Stadler. Ein Tierarzt habe bei diesem Tier zwei Luftgewehrkugeln entdeckt, ein Projektil konnte nicht entfernt werden, da es sich zu nah an der Wirbelsäule befand. „Es steht zweifelsfrei fest, dass der oder die Täter in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen müssen, da sich beide Katzen nur im engeren Umkreis bewegen. Außerdem steht aufgrund der Eindringtiefe der Luftgewehrkugeln auch fest, dass aus sehr kurzer Entfernung geschossen wurde“, so Stadler weiter. Lilly ist mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung. Aber der Schock bei Familie Schmid sitzt immer noch tief: „Lilly hat doch niemanden etwas getan. Was ist das für ein Mensch, der auf ein Tier schießt?“, fragt Ingrid Schmid. Die Familie hat Angst, dass ihr geliebtes Haustier erneut angegriffen wird. Sie hoffen jetzt, dass der Tierquäler so schnell wie möglich gefunden wird. Die Polizeiinspektion Zwiesel hat Ermittlungen gegen den bisher unbekannten Schützen eingleitet und bittet eventuelle Zeugen, sich unter Tel. 09922/84060 zu melden. – chr
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-26925940&Ressort=bbz&Ausgabe=bb&BNR=0
01.02.2010
Hund verendet in Fangeisen
Grünenpolitikerin stellt Strafanzeige: Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt
OSTERWEDDINGEN/DDP. Die tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Undine Kurth, geht nach dem Tod eines Hundes in einem Fangeisen bei Osterweddingen (Landkreis Börde) von einem Fall illegaler Jagdwilderei aus. «Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt und muss konsequent verfolgt und geahndet werden», sagte die Politikerin am Freitag. Nach eigenen Angaben hat sie deshalb bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Bei einem Spaziergang in einem Waldstück nahe Osterweddingen war am Mittwoch ein Hund in ein Fangeisen geraten und verendet. Versuche der Besitzerin des Bordercollie-Labrador-Mischlings, das Tier zu befreien, scheiterten. Die Tötung des Hundes stelle einen eklatanten Verstoß gegen geltendes Tierschutz- und Jagdrecht dar, sagte Kurth. Bereits 1995 sei die Verwendung von Fangeisen in Deutschland verboten. Der Einsatz von Fangeisen führe nicht nur zwangsläufig dazu, dass ein gefangenes Tier erhebliche und lang anhaltende Schmerzen zu erleiden habe, es sei auch eine Fangmethode, die unkontrolliert «zuschlägt». In eine Falle, in die ein Hund gerate, könne zudem auch ein spielendes Kind treten.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1264761792567
29.01.2010
Gefährliches Fangeisen am Gartenzaun
Gefährliche Fangeisen wie diese empören Tierschützer in Mecklenburg-Vorpommern.
In Neubrandenburg ist ein Hund in eine offen aufgestellte Schlagfalle getappt. Tierquälerei, sagen Jagdexperten und fordern ein Verbot.
Rostock (OZ) - Der illegale Einsatz einer Fuchsfalle sorgt in MV für Empörung. Ein Hund ist durch eine sogenannte Totfangfalle in einer Neubrandenburger Gartenanlage schwer verletzt worden. Das Tier war mit dem Hinterlauf beim Spielen in das offen aufgestellte Fangeisen geraten. Bei ähnlichen Vorfällen in Mönchengladbach und Düsseldorf hatten auch die Halter bei Versuchen, ihre Hunde zu befreien, schwere Wunden davongetragen. „Das kann eigentlich kein Jäger gewesen sein, der diese Fuchsfalle aufgestellt hat“, erklärt Henning Voigt vom Landesjagdverband MV. Totfangfallen dürfe man nicht in der Nähe von Siedlungen sowie keinesfalls offen einsetzen. Falk Jagszent, Geschäftsführer des Ökologischen Jagdvereins, geht noch weiter: „Wir lehnen den Einsatz von Totschlagfallen bei der Jagd auf Füchse, Marderhunde oder Waschbären aus Tierschutzgründen und als nicht mehr zeitgemäß klar ab.“ In solchen Fallen komme es sehr häufig zu Fehlfängen. Auch geschützte Tiere wie etwa Fischotter würden zu Opfern. „Und niemand kann garantieren, dass die Tiere sofort getötet werden“, kritisiert Jagszent. Füchse oder Marder lösen die Fallen durch das Anheben eines Köders mit ihrem Maul aus. Die Metallbügel schlagen hinter dem Kopf des Tieres zusammen und töten es. Waschbären jedoch ergreifen Köder mit ihren Vorderpfoten. Diese werden durch die Falle zerquetscht, die Tiere sterben qualvoll. Im Jahr 2009 sind in Mecklenburg-Vorpommern bis zu 36 000 Füchse sowie tausende Marderhunde, Iltisse, Marder und Waschbären von Jägern erlegt worden. „Ich schätze, 95 Prozent davon mit der Schusswaffe“, sagt Henning Voigt, der Leiter des Jägerlehrhofs in Damm (Landkreis Parchim) ist. Wer Totfangfallen einsetze, müsse eigentlich umfangreich geschult werden. Leider könne jedermann die Geräte frei kaufen. Viele Nutzer in Haus und Garten würden die davon ausgehenden Gefahren jedoch stark unterschätzen, erklärt Voigt. Die Falle an der Gartenanlage von Neubrandenburg stand offen hinter einer Tankstelle – in der Nähe eines Bolzplatzes. Das tödliche Gerät war mit einem Köder versehen und gespannt aufgestellt worden, erklärt eine Sprecherin der Neubrandenburger Polizei. Der in die Falle getappte Hund konnte erst von einem Tierarzt befreit werden. Laut Bundesjagdgesetz ist es verboten, Fanggeräte aufzustellen, die Tiere verletzen und sie nicht sofort töten. Jagdlehrer Voigt empfiehlt den Einsatz von Lebendfallen, mit denen Tiere unverletzt gefangen werden. Darin stimmt er mit seinem Kollegen vom Ökologischen Jagdverein überein.
Von BERNHARD SCHMIDTBAUER
http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/brennpunkt/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2679284
29.01.2010
Tierhasser in Lindberg hat es auf Katzen abgesehen
Im Lindberger Ortsteil Lehen geht offenbar ein Katzenhasser um.
Zum wiederholten Male ist dort eine Katze angeschossen worden. Im Körper des Tieres fand ein Tierarzt beim Röntgen eine Luftgewehrkugel. Bereits im November war die Katze Opfer vermutlich desselben Tierhassers geworden und musste aufgrund einer Vergiftung behandelt werden. Außerdem sei in unmittelbarer Nähe ebenfalls auf eine Katze geschossen worden und das bereits im Juni, so die Polizei. Ein Sprecher sagte gegenüber unserRadio: „Zweifelsfrei muss der oder die Täter in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen, da sich die Tiere nur im engeren Umkreis bewegen. Außerdem steht aufgrund der Eindringtiefe der Luftgewehrkugeln auch fest, dass aus sehr kurzer Entfernung geschossen wurde.“
http://www.unserradio.de/default.aspx?ID=6241&showNews=633874
28.01.2010
Tierquäler lassen ausgesetzten Welpen erfrieren
Passanten fanden den kleinen Labrador bei minus 17 Grad in Friedrichshain in einer Telefonzelle. Doch die Retter kamen zu spät: Auf dem Weg ins Tierheim starb der Hund. Angesichts dieses traurigen Schicksals appelliert der Tierschutzverein an die Hilfsbereitschaft der Berliner und bittet um erhöhte Wachsamkeit, um Tieren in Not zu helfen. Ein acht Wochen alter Labrador-Welpe ist während der Nacht zu Dienstag bei minus 17 Grad in Friedrichshain ausgesetzt worden. Der kleine Hund erfror. Angesichts dieses traurigen Schicksals appelliert der Tierschutzverein Berlin am Dienstag an die Hilfsbereitschaft der Menschen und bittet um erhöhte Wachsamkeit, um Tieren in Not zu helfen. Bei diesen Temperaturen hätten ausgesetzte Tiere keine Überlebenschance. Der kleine Hund wurde laut einer Mitteilung der Tierschützer in einem Karton in einer Telefonzelle gefunden. Der Karton war voller Blut. Nachdem der Welpe zunächst noch lebte, als er gefunden wurde, starb er jedoch während des Transports ins Tierheim. Auf menschliche Hilfe sind nach Angaben von Tierschützern bei diesen Temperaturen auch die vielen frei lebenden Katzen auf Berlins Straßen angewiesen. Wichtig sei es, einen warmen Schlafplatz anzubieten, etwa in Form eines isolierten Schlafhäuschens, das mit Stroh ausgekleidet ist. Der Futterbedarf der Tiere sei jetzt sehr groß.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1245822/Tierquaeler-lassen-ausgesetzten-Welpen-erfrieren.html
26.01.2010
Junge Hunde mit Elektroschocker gequält
HENNDORF
Ein 39-jähriger Henndorfer wird wegen des Verdachtes der Tierquäler angezeigt. Er wurde beim Spazierengehen beobachtet, wie er seinen kurz entlaufenen Hunde mit einem Stromimpulsgerät einen Schlag versetzte. (SN). Am Montagnachmittag hatte der 39-jähriger Henndorfer seinen beiden acht und zehn Monate alten jungen Hunden ein Stromimpulsgerät am Hals angelegt. Als ihm die Hunde kurz entlaufen waren, betätigte er laut Zeugen das Impulsgerät mehrmals, sodass die Hunde aus Schmerz aufwinselten. Als Rechtfertigung gab der Hundebesitzer an, dass ihm die Verwendung dieser Halsbänder in Deutschland bei einem Hundführerseminar vermittelt wurde. Das mittlerweile wieder zurückgebrachte Gerät sei ihm vom Vortragenden geborgt worden. Der 39-jährige Hundebesitzer wird wegen Verdachtes der Tierquälerei angezeigt.
http://www.salzburg.com/online/ticker/aktuell/Junge-Hunde-mit-Elektroschocker-gequaelt.html?article=eGMmOI8Vf1wbVrCMXJcnjff9Mum21vwhFEYyPKw&img=&text=&mode=
27.01.2010
Ermittlungen wegen brutaler Tierquälerei
LNI
VERDEN/TWISTRINGEN - Nach der Veröffentlichung von Video-Aufnahmen brutaler Tierquälerei in einem Stall des Geflügelproduzenten Wiesenhof ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Ex-Pächterin. Es gebe einen Anfangsverdacht auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, teilte die Staatsanwaltschaft Verden am Dienstag mit. Die Tierschutzorganisation „Peta“ und Wiesenhof streiten sich – wie berichtet – darüber, wer für die Misshandlungen verantwortlich ist. „Peta“ wirft dem Unternehmen vor, Tiere systematisch zu quälen und hatte Wiesenhof angezeigt. Wiesenhof sieht die frühere Pächterin einer Elterntierfarm in Twistringen (Kreis Diepholz) als die Schuldige an und reichte seinerseits Strafanzeige gegen sie ein.
http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_ticker_artikel.php?id=2217047
27.01.2010
Bärenfalle in Freienseen entdeckt – Katze leicht verletzt
FREIENSEEN
(rsl). Entsetzen bei den Laubacher Tierfreunden: In Freienseen hat jemand eine Bärenfalle aufgestellt. Und eine Katze ist hineingeraten. Am Sonntagabend, 10. Januar, wurde in der Nähe des Alten Bahnhofes in Freienseen eine Katze in der 50 x 50 Zentimeter großen Falle gefunden. Das Tier ist leicht verletzt und erhole sich gut, so der Tierschutzverein. Bei der Polizei Grünberg wurde Anzeige wegen Tierquälerei und Aufstellen von unerlaubten Fallen gestellt. Die Tierschützer fragen: Wer kennt den Besitzer dieser Falle? Informationen würden vertraulich entgegengenommen im Katzenhaus (Tel. 06405/505601), in der Tierarztpraxis Marion Kolsch (06405/7887), bei Ulrich Möll vom Tierschutzverein (06405/6466), bei Ortsvorsteher Hermann Hermannski (06405/7544) oder bei der Polizei Grünberg (06401/91430).
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/laubach/8287037.htm
26.01.2010
Tierquälerei in Mühlenbeck
Züchterin Silvia Tesch nach Angriff auf ihre Schäferhunde verzweifelt
MÜHLENBECKER LAND (pw) Seit Jahren werden die Schäferhunde von Silvia Tesch aus Mühlenbeck von Unbekannten gequält. Eine Hündin musste diese Tierquälerei sogar mit dem Leben bezahlen. Zwar hat die Mühlenbeckerin Anzeige erstattet, doch bisher erfolglos. Silvia Tesch wirkt zwar gefasst, doch Verzweiflung und Ohnmacht stehen ihr noch immer ins Gesicht geschrieben. Als sie am 13. Januar zum Grundstück ihres Bruders in Schildow kam, wo ihre beiden Hündinnen zu Hause sind, lag dort ein Wurststück, von dem Hündin Gina gefressen hatte. Bei genauem Hinsehen fand sie darin die zerkleinerte Klinge eines Cuttermessers. Silvia Tesch fuhr mit der zwölfjährigen Hündin zum Tierarzt, der zunächst mit einem Endoskop versuchte, die Messerstückchen zu entfernen. "Doch das Risiko, dabei die Speiseröhre zu verletzen, war zu groß", schildert Tierarzt Uwe Balmer den Eingriff. So musste der Magen der Hündin geöffnet werden, um die Klingen zu entfernen. Inzwischen ist die Hündin wieder wohlauf, doch auf Silvia Tesch wartet nun eine Rechnung von mehreren hundert Euro. Das ist nicht wenig Geld für die Frührentnerin. Und sie fürchtet weitere Anschläge auf ihre Tiere, denn die bewusste Verletzung der Hündin war kein Einzelfall. Bereits 1994 wurde einer ihrer Hunde vergiftet. Auch er konnte gerettet werden. Im Jahr 2000 allerdings endete die Vergiftung einer Zuchthündin tragisch. Immer wieder hat Silvia Tesch Anzeige gegen Unbekannt erstattet, im jüngsten Fall auch wegen Tierquälerei. Ein Täter konnte bisher nicht ermittelt werden. Gern würde sie wieder Schäferhunde züchten, doch unter diesen Umständen fehlt ihr einfach der Mut.
http://www.die-mark-online.de/tickeroberhavel/00_20100125173325_Tierquaelerei_in_Muehlenbeck.html
25.01.2010
Tierquäler fesselt Hund mit Kette
Ein Tierquäler hat seinen Schäferhund in Gifhorn (Niedersachsen) mit einer Leine und einer Kette gefesselt zum Gassi-Gehen auf die Straße gelassen. Der Hund habe sich nur sehr schwer fortbewegen können, weil die um die Vorderbeine gezogene Kette zusätzlich mit zwei Vorhängeschlössern gesichert war, teilte die Polizei mit. Selbst nachdem alarmierte Beamte den 55 Jahre alten Halter dazu gebracht hatten, dem Hund die Fesseln abzunehmen, konnte sich das Tier nur unter Qualen fortbewegen. Er habe den Hund gefesselt, weil dieser ständig „abhaue“, sagte der uneinsichtige Mann. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Tierquälerei, der Schäferhund kam ins Heim.
http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/01/25/13-tierquaeler-hund.html
25.01.2010 Frankenthal - Polizeimeldungen
Polizeimeldungen
Frankenthal – Verletzte Katze zum Tierarzt gebracht
Ein Frankenthaler Tierfreund bemerkte am Donnerstag, 21.10.2010, gegen 19.45 Uhr, eine verletzte Katze an der Kreuzung Westring/Flomersheimer Straße. Er lud die am Kopf blutende Katze in seinen Wagen und fuhr sie zu einem Tierarzt. Der Tierarzt stellte bei der Untersuchung fest, dass die Katze einen Kieferbruch und weitere Kopfverletzungen erlitten hatte, die möglicherweise auf einen Unfall zurückzuführen sein könnten. Der Tierarzt erklärte sich dazu bereit, die Katze zur weiteren Behandlung in seiner Praxis zu behalten. Bei der Katze handelt es sich um eine schwarz-weiß gefleckte Hauskatze. Da sie vermutlich vom Eigentümer vermisst wird, wird dieser gebeten, sich mit der Polizeiinspektion in Verbindung zu setzen.
http://www.luaktiv.de/scripts/cms_rnnews/news.php?id=20144
22.01.2010
Kater mit Luftgewehr angeschossen
Übergewicht hat ihn vor Schlimmerem bewahrt, glaubt Frauchen Kathrin Dammers. Weil ihr Kater zu viel auf den Rippen hat, traf ihn das Projektil eines Luftgewehrs nicht mit voller Kraft. Dammers ist trotzdem schockiert: „Struppi kam am Samstag blutüberströmt nach Hause“, erinnert sich die Frau aus Langerringen. Eine Kugel habe im Fell des Tieres gesteckt, knapp neben der Luftröhre. Kathrin Dammers fuhr zum Tierarzt, der das Projektil entfernte. Nach Angaben des Tierarztes haben Struppis dickes Fell und sein Speck verhindert, dass die Kugel weiter in den Körper drang. Inzwischen geht es Struppi wieder ganz gut. Die Halterin ist dennoch entsetzt: „Wie krank muss man sein, auf eine Katze zu schießen?“ Sie hat Anzeige bei der Polizei Schwabmünchen erstattet. Die Beamten ermitteln wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der Chef der Polizeiinspektion Schwabmünchen, Diethard Pascher, erklärt: „Tierquälerei wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet.“ Lt
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Schwabmuenchen/Lokalnews/Artikel,-Kater-mit-Luftgewehr-angeschossen-_arid,2051128_regid,2_puid,2_pageid,4505.html
21.01.2010
Tierquäler verstümmelt Katzen
Radolfzell/Singen (wak) Ein Tierquäler hat mehrere Katzen im Kreis Konstanz gequält und verstümmelt. Katzenbesitzer sind schockiert. Die Serie begann in der vergangenen Woche im Raum Radolfzell und Singen. Der Tierquäler hat die Tiere auf brutale Weise verletzt und sie anschließend wieder ausgesetzt. Die Polizei bittet Katzenbesitzer, deren Tiere möglicherweise ebenfalls gequält wurden, sich unter Telefon 07732/982760 bei der Polizei Radolfzell zu melden.
Zwei Katzen grausam gequält Die meisten Vorfälle ereigneten sich wahrscheinlich schon am Donnerstag und Freitag vergangener Woche. In einem Fall schlug der Katzenquäler in Radolfzell zu. Der Vorfall passierte Donnerstag vergangener Woche am frühen Morgen, als ein Tierquäler in der Freiherr-vom-Stein-Straße einer zweieinhalb Jahre alten grau-schwarz getigerten Katze den Schwanz abtrennte. Am Freitag fing vermutlich derselbe am Vormittag in der Bodmaner Straße eine Katze ein und trennte ihr einen Unterschenkel ab. Tierarzt musste Tigerle einschläfern Ebenfalls in der vergangenen Woche, am Donnerstagmittag, wurde vor dem Friedrich-Wöhler-Gymnasium in Singen eine schwerverletzte braun-getigerte Katze aufgefunden. Dem Tier waren beide Hinterläufe abgetrennt worden. Die schwerverletzte Katze musste von einem Tierarzt eingeschläfert werden. Im Raum Radolfzell-Stahringen sollen nach Mitteilung der Polizei mehrere Katzen ein ähnliches Schicksal erlitten haben. Fall von systematischer Tierquälerei Die Polizei geht davon aus, dass der grausame Täter den Katzen die Gliedmaßen mit einem scharfen Gegenstand oder durch eine Tierfalle abgetrennt hat. Der Katzenquäler soll die Tiere zuerst eingefangen und sich dann an ihnen vergangenen haben. Unfälle schließt die Polizei aus. „Es liegt der Verdacht nahe, dass ein Tierquäler wohl gezielt Katzen einfing, quälte und verstümmelte“, berichtet die Polizei. Ob die Serie beendet ist, vermag derzeit noch niemand zu sagen.
Foto: Rainer Sturm
http://www.see-online.info/2010/01/21/tierqualer-verstummelt-katzen/
21.01.2010
Muss Polizei Katzenhasser laufen lassen?
Muss die Polizei den Katzenhasser von Zwickau wieder laufen lassen? Nach den fürchterlichen Attacken auf die Kätzchen Micki und Mauki im Juni 2009 im Stadtteil Niederplanitz hatten die Beamten einen Verdächtigen ermittelt. Doch trotz aller Bemühungen kann ihm die Polizei die Tierquälerei nicht nachweisen. Staatsanwalt Bernd Sämann (39): „Vermutlich wird es nicht zu einer Anklage kommen.“ Zwickau - Im Juni hatte ein Katzenhasser an der Gartenanlage „Heimattreue“ mit einem Bolzenschussgerät auf die Kätzchen gefeuert. Der grausame Tierquäler jagte Micki und Mauki zwei zehn Zentimeter lange Schrauben in die Köpfe. Nach Not-OPs überlebten die Tiere, jedoch verlor Mauki ein Auge. Katzenmutti Brigitte Burmeister (59) ist entsetzt: „Es wäre traurig, wenn ein Tierquäler frei rumlaufen dürfte. Micki hat seit dem Schuss Angst. Sie traut sich nicht mehr aus unserem Garten.“ Nachbarschaftsstreit schließt sie als Grund für die Schüsse aus: „Streit gibt es überall. Aber ein Nachbar war das nicht.“ Nach den brutalen Attacken auf Micki und Mauki hatte der Tierschutzverein PETA 500 Euro Belohnung für Hinweise auf den Katzenhasser ausgesetzt. PETA-Sprecherin Nadja Kutscher (23) ist empört, dass ein möglicher Täter freigelassen wird: „Wer auf Tiere schießt, ist auch eine Gefahr für Menschen." (bri)
http://www.sz-online.de/Nachrichten/Chemnitz/Muss_Polizei_Katzenhasser_laufen_lassen/articleid-2366493
20.01.2010
Mit Luftgewehr auf Katze geschossen
(ELLHOFEN/lz)
Ein Fall von Tierquälerei beschäftigt die Polizei im Westallgäu. Wie erst jetzt mitgeteilt wurde, hat ein Unbekannter in Ellhofen bereits im Dezember mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen. Das Tier wurde dabei erheblich verletzt, zumal der Tierarzt berichtet, die verletzte Katze sei auch noch getreten worden. Die Polizei vermutet nach ersten Ermittlungen, dass der Schuss aus dem Bereich „Tobeläcker“ abgegeben wurde. Nun sucht die Polizei Zeugen. Auch wenn der Vorfall schon eine Weile zurückliegt: Wer hat am Donnerstag, 10. Dezember, gegen 9.10 Uhr etwas bemerkt? Wer einen Hinweis geben kann, soll sich mit der Polizei in Lindenberg unter der Rufnummer (08381) 9201-0 in Verbindung setzen.
(Erschienen: 20.01.2010 09:00)
http://www.schwaebische.de/lokales/lindau/lindau-stadt_artikel,-Mit-Luftgewehr-auf-Katze-geschossen-_arid,4041655.html
20.01.2010
Hündin gequält, weil sie in den PC pinkelte - Halter hat Hundevebot
Von Jörn Hartwich
MÜNSTER Wegen grausamer Tierquälerei ist ein 26-jähriger Mann aus Roxel am Dienstag vom Amtsgericht zu 800 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Außerdem darf der Angeklagte in den nächsten zwei Jahren keine Hunde halten. Der 26-Jährige hatte einen Jack-Russel-Terrier misshandelt, weil das Tier zuvor angeblich in seinen Computer uriniert hatte. Es muss ein schrecklicher Anblick gewesen sein. Der Angeklagte hatte die vierjährige Hündin „Ronja“ praktisch aufgehängt. Das Tier war in der Duschwanne so stramm angeleint, dass es die ganze Zeit auf den Hinterbeinen stehen musste. Außerdem war die Schnauze mit Klebeband verbunden – nicht einmal Hecheln war so möglich. „Der Hund hat erheblich gelitten“, sagte ein Tierarzt, den das Gericht als Gutachter beauftragt hatte. „Das Tier war in einer Zwangssituation, aus der es nicht entkommen konnte.“ Lebensgefährtin rannte aus dem Gerichtssaal und kam nicht zurück Nachbarn hatten den Vorfall mitbekommen und die Polizei alarmiert. Heute befindet sich „Ronja“ im Tierheim. Die ebenfalls angeklagte Lebensgefährtin des 26-Jährigen hat das Ende des Prozesses nicht mehr mitbekommen. Sie war während des Verfahrens zitternd und heulend aus dem Gerichtssaal gerannt und ward nicht mehr gesehen. Wie es aussieht, wollte die 29-Jährige keinesfalls auf die Rückgabe des Terriers verzichten. Dass sie den Hund allerdings noch einmal wiederbekommt, ist ausgeschlossen. Ihr Verfahren muss nun ein anderes Mal fortgesetzt werden.
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster-Huendin-gequaelt-weil-sie-in-den-PC-pinkelte-Halter-hat-Hundevebot;art993,791959
19.01.2010
Mit einem Luftgewehr: Unbekannte schießen auf Katze
Waren da Tierhasser am Werk? Im oberfränkischen Regnitzlosau schossen Unbekannte mit einem Luftgewehr auf eine Katze. Dem Tier musste ein Auge entfernt werden.
REGNITZLOSAU/REHAU - Eine Katze ist im oberfränkischen Regnitzlosau (Landkreis Hof) mit einem Luftgewehr beschossen und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben vom Sonntag musste das Tier notoperiert und ein Auge entfernt werden. Dabei entdeckte die Tierärztin das Luftgewehrgeschoss. Wer auf die Katze geschossen hat und wann genau dies geschah, war zunächst noch unklar. Die Polizei fahndete nach den Tätern.
http://www.abendzeitung.de/bayern/159552
17.01.2010
Region Euskirchen
Auf Katze geschossen
Kall.
Donnerstagnachmittag bemerkte der Eigentümer einer 13-jährigen Katze, dass sein Tier humpelte. Zuerst achtete er nicht weiter auf diesen Umstand. Als jedoch die Beschwerden des Tieres stärker wurden, suchte der 38-jährige Halter der Katze einen Tierarzt auf. Dieser stellte nach einer Röntgenaufnahme fest, dass sich am Hüftbereich in Nähe der Rückgrades Geschosssplitter befanden. Es konnte durch eine Operation ein Luftgewehrgeschoss entfernt werden. Wer auf das Tier geschossen hat, ist zurzeit noch unklar.
http://wochenspiegellive.de/Redaktion/Euskirchen.html?doc=23362
15.01.2010
Tierquälerei: Fast verhungerte Hunde bei Züchterin entdeckt
In Niedersachsen entdeckte die Polizei einen Fall von Tierquälerei. Nach dem Anruf eines Vaters, fanden die Polizisten in der Wohnung der Tochter einen verhungerten Hund und zwei Hunde, die bis auf Haut und Knochen abgemagert waren. Die Züchterin muss den Tieren wochenlang nichts mehr zu Fressen gegeben haben. Eines der beiden geretteten Tiere war in einem solch schlechten Zustand, dass es in der Tierklinik eingeschläfert werden musste.
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=809334
14.01.2010
Der gequälte Kater „Wurschtl“ ist in schlechtem Gesundheitszustand
Die Vorsitzende der Tierhilfe Kelheim/Abensberg, Monika Pledl, sagt, dass es immer wieder zu solchen Misshandlungen kommt. Die MZ fragte nach, wie Katzenbesitzer ihre Vierbeiner schützen können. Wenn man Katzen nur im Haus lasse, dann seien diese auch nicht glücklich, so Tierhilfe-Chefin Pledl. Grundsätzlich sollten Katzen lieber tagsüber als nachts rausgelassen werden. Denn die Gefahr, dass diesen etwas zustoße sei nachts wesentlich größer, beispielsweise von Autos überfahren zu werden. Und wenn Tierfänger unterwegs seien, dann nachts. Katzen würden sehr oft schwer verletzt von Mardern. Aus früheren Vorfällen sei ihr bekannt, dass Tierquäler meist aus der näheren Umgebung stammten, denn zu 99 Prozent seien Katzen für fremde Menschen nicht zugänglich. Also, so Monika Pledl, kenne ein Tierquäler in der Regel das Tier. Kater „Wurschtl“ geht es nach Auskunft der Mutter der Katzenbesitzerin, schlecht. Die Polizeiinspektion Kelheim hat nach wie vor keine heiße Spur auf den Täter.
http://www.mittelbayerische.de
08.01.2010
Auf Katze geschossen
Zusmarshausen (kar) - Vermutlich mit einer Luftdruckwaffe ist in Zusmarshausen eine Katze verletzt worden. Der Täter des Angriffs auf das
Am vergangenen Samstag gegen 13 Uhr erschien der Halter einer Hauskatze bei der Polizeiinspektion Zusmarshausen, um Anzeige zu erstatten. Der Mann hatte bei seinem Tier zwei blutende Wunden entdeckt. Die Tierärztin stellte bei der Behandlung fest, dass es sich bei den Verletzungen offensichtlich um Schusswunden handelt. Diese wurden vermutlich durch eine Luftdruckwaffe verursacht. Laut Ärztin war bei dem Schuss das Projektil im Bauchbereich ein- und im Rückenbereich wieder ausgetreten. Die Attacke auf das Tier muss am Neujahrstag zwischen 21 und 22 Uhr erfolgt sein. Der Tatort dürfte im Bereich Holderweg und Umgebung in Zusmarshausen liegen. Zeugen Wer Hinweise auf den unbekannten Täter abgeben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Zusmarshausen, Telefon 08291/ 18 90 - 0, in Verbindung zu setzen.
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Wertingen/Lokalnachrichten/Artikel,-Auf-Katze-geschossen-_arid,2037369_regid,16_puid,2_pageid,4506.html
04.01.2010
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