Giftköder ausgelegt
Geschrieben von Redaktion
Dienstag, 16. Dezember 2008
Gammelsdorf. Am Nachmittag des 15.12.2008, wurde auf einer an einem Wald angrenzenden Wiese zwischen Priel und Rehbach, durch einen ausgelegten Giftköder ein Schäferhund vergiftet.
Auch zwei Raubvögel fielen dem vergifteten Fleisch zum Opfer. Sie lagen tot daneben. Das Auslegen von Giftködern ist nach dem Tierschutzgesetz unter Strafe gestellt und bedeutet für das Tier oft ein sehr schmerzhaftes und lange andauerndes Sterben. Hinweis auf den bisher unbekannten Täter oder Mitteilungen über verdächtige Beobachtungen erbittet die Polizeiinspektion Moosburg.
http://www.erding-online.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1268
16.12.2008
nachdem in Enzklösterle bei Bad Wildbad/Nordschwarzwald ein Hund letzte Woche wegen Vergiftungserscheinungen (Blutbrechen) beim Tierarzt behandelt werden musste, bitte ich um Veröffentlichung einer Giftköderwarnung. Genaueres lässt sich leider nicht (mehr) nachweisen.
Besten Dank
Brigitte
16.12.2008
Kater Pauli bestialisch getötet
Eine drei Jahre alte Katze ist in Konstanz bestialisch getötet worden. Ein Unbekannter hat ihr den Kopf und den Schwanz bei lebendigem Leib abgetrennt.
Kater Pauli ist bestialisch getötet worden: Ein Unbekannter trennte seinen Kopf und seinen Schwanz ab. Familie M. hofft, dass Zeugen etwas beobachtet oder etwas gehört haben.
Konstanz – Der schöne schwarze Kater Pauli muss unvorstellbare Schmerzen erlitten haben. Passanten haben den Körper des drei Jahre alten Tiers am Mittwochmorgen in der Jacob-Burckhardt-Straße gefunden und die Polizei alarmiert. Kopf und Schwanz waren nicht zu finden. Familie M., die Kater Pauli von klein an aufgezogen hat, ist völlig aufgelöst. Die Mutter und ihr elfjähriger Sohn kamen auf dem Schulweg zufällig am Fundort vorbei und mussten ihr geliebtes Tier so sehen. „Das war ein heftiger Anblick“, berichtet Vater Stefan M. erschüttert. Die Polizisten waren bereits vor Ort, um den Fall aufzunehmen, als Mutter und Sohn vorbeikamen. „Es sieht so aus, als wäre der Kopf mit einem Werkzeug abgetrennt worden“, berichtete ein Polizeisprecher auf SÜDKURIER-Anfrage. Seit Jahren habe es keinen vergleichbaren Fall gegeben.Die Familie kann nicht fassen, was da passiert ist. Der Kater und seine Schwester Goofy kamen schon im Alter von vier Wochen zur Familie. Stefan M.: „Pauli war sehr zutraulich, das war wahrscheinlich sein Verhängnis.“ Sie können sich nicht vorstellen, wer so eine grausame Tat begeht. Es sei eine sehr ruhige Wohngegend. Einen Racheakt schließen sie aus: „Wir haben das beste Verhältnis hier. Nachbarskinder kümmerten sich auch immer um die Katzen, wenn wir weg waren.“ Jetzt ist nur noch Goofy da.
Familie M. hofft nun auf Zeugen, die etwas gehört haben und es der Polizei (Telefon 07531/9950) melden. „Pauli muss furchtbar geschrieen haben.“
Die schlimmsten Fälle
Der jüngste größere Fall von Tierquälerei in Konstanz wurde im Januar gemeldet: Ein Berner Sennenhund fraß am Hörnle ausgelegtes Gift und starb. Eine Hündin war bereits im Oktober vergangenen Jahres durch einen Giftköder verendet, außerdem wurden mehrere tote Igel mit Vergiftungserscheinungen gefunden. Im Oktober 2006 töteten Unbekannte ein Zwergkaninchen in Dettingen. 2005 wurden acht Jugendliche verdächtigt, eine Katze erschlagen zu haben.
Tierschutzverein im Internet:
www.tierschutzheim.de
http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/art372448,3508885
13.11.2008
Rheinbach: Cockerspaniel verendet an Giftköder
Stadt warnt Hundehalter per Handzettel - Erneut Mäusegift Endrin verwendet
Von Doris Pfaff
Rheinbach. Vor gut einem Jahr trieb mindestens ein unbekannter Hundehasser in Rheinbach sein Unwesen: Über 20 Hunde wurden durch ausgelegte Giftköder verletzt, mehrere verendeten. Dann kehrte Ruhe ein. Bis vergangene Woche. Am Freitag verendete ein Hund, nachdem er einen vergifteten Köder gefressen hatte, zwei weitere Hunde wurden verletzt.Kurt Richert, Veterinär in Rheinbach, erkannte die Symptome bei dem etwa zehnjährigen Cockerspaniel am Freitag von den Fällen aus dem vergangenen Jahr gleich wieder. "Das riecht ganz typisch, löst Reizungen in den Augen aus und wirkt innerhalb kürzester Zeit." Die Besitzer des Hundes waren am Weilerfeld spazieren gegangen, als die ersten Symptome wie Zittern auftraten, fuhren sie sofort in die Praxis.Doch dem Hund konnte Richert nicht mehr helfen, 20 Minuten später verendete er. "Die Besitzer haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Leider haben sie nicht mitbekommen, wo der Hund den Köder gefressen hat." Besonders tragisch ist, dass der Hund im vergangenen Jahr schon mal mit einem Giftköder in Berührung gekommen war, da aber gerettet werden konnte. Nach Meinung Richerts handelt es sich bei dem jetzt verwendeten Gift wie im vergangenen Jahr um das Mäusegift Endrin, das aber schon seit über zehn Jahren nicht mehr auf dem Markt ist. "Dieses Gift ist ganz besonders gefährlich, weil es sich um ein Kontaktgift handelt, das heißt, schon bei Berührungen kommt es zu Vergiftungen." Besonders häufig wurden die Köder dort entlang der Feldwege und in den Obstplantagen ausgelegt, einige konnten Ordnungsamt und Polizei sogar sicherstellen. Genau an dieser Stelle gingen auch Hundebesitzer am Samstag und Dienstag mit ihren Tieren spazieren.Beide Hunde zeigten Vergiftungserscheinungen und wurden deshalb vom Veterinär Georg Kovermann in Rheinbach behandelt. "Beide Hunde konnten gerettet werden, aber nur deshalb, weil es sich nicht um das gefährliche Kontaktgift handelte, sondern um Phosphorsäure, das ist gut behandelbar." Laut Rheinbachs Pressesprecher Peter Feuser werden Mitarbeiter des Ordnungsamtes in den nächsten Tagen Handzettel im Weilerfeld verteilen und Warnschilder aufstellen. "Ganz besonders warnen wir auch Eltern, die mit ihren Kleinkindern dort spazieren gehen, da die Kinder häufig Dinge aufheben und anschließend ihre Finger in den Mund stecken", so Feuser. Bei Verdacht auf Vergiftung muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Außerdem appelliert Feuser, bei Vergiftungsfällen in jedem Fall Anzeige bei der Polizei zu erstatten und auch das Rheinbacher Ordnungsamt unter (0 22 26) 91 70 zu informieren.
Die Bonner Polizei nimmt Hinweise unter der Nummer (02 28) 150 entgegen.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=521073
08.11.2008
Am Freitag, den 7.11.08 gegen 13.00 Uhr wurden am Tiergehege im Kurpark
in Bad Krozingen, in der Nähe des Spielplatze 1 x 1 cm große, grüne
Würfel , gefunden, die innen mit einer gelblich/weißen Substanz
präpariert sind. Es ist davon auszugehen, dass es sich um Giftköder
gegen Hunde handelt, da sich aber ein Kinderspielplatz in unmittelbarer
Nähe befindet, sind auch Klein-Kinder in Gefahr! Wir bitten um erhöhte
Aufmerksamtkeit. Ordnungsamt, Polizei, Kur- und Bäder Gmbh, sowie die
Presse sind informiert.
07.11.2008
Diese tödlichen Salami-Stücke legte ein irrer Hunde-Hasser aus (Bild großklicken!).
Euskirchen - Mit Schrauben gespickt
Hundehasser legt tödliche Salami aus
Hundehasser-Alarm in Euskirchen! Nicht auszudenken, was passiert, wenn ein Hund diese "Leckerchen" gefunden hätte. Denn in den Salami-Stücken eingewickelt waren 5 Zentimeter lange tödliche Eisenschrauben! Auf der Verlängerung Theodor-Nießen-Straße(Kessenicher Feld) hat eine 63-jährige Hundebesitzerin nun bei ihrem morgendlichen Spaziergang die präparierten Salamistücke gefunden. Sie brachte die Köder direkt zur Polizei. Die Beamten mahnen nun zur Vorsicht! Hundehalter sollen beim Gassi-Gehen besonders aufpassen.
http://www.express.de/nachrichten/region/bonn/hundehasser-legt-toedliche-salami-aus_artikel_1224763052857.html
29.10.2008
Vergiftete Hunde in Ossendorf
Drei Hunde sind in den vergangenen Tagen in Ossendorf vergiftet worden, ein Tier starb an den Folgen des Rattengifts. Hundebesitzer in Ossendorf sind dieser Tage in Alarmstimmung und trauen sich kaum mehr, ihre Begleiter aus den Augen zu lassen. Der letzte Fall einer Hundevergiftung ist noch nicht lange her: Erst vor drei Wochen war eine Hündin in Deutz vergiftet worden.
http://www.wdr.de/studio/koeln/lokalzeit/archiv/dienstag/dienstag.jhtml
21.10.2008
Giftköder: Hund musste eingeschläfert werden
Von Sigmar Syffus
Senden. Der Verdacht, dass in der Gemeinde Senden vergiftete Hundeköder ausgelegt worden sind (WN berichteten), hat sich am Wochenende auf traurige Weise erhärtet: In Ottmarsbocholt musste ein Hund mit Vergiftungserscheinungen eingeschläfert werden. „Wir haben die Polizei und den Kreis Coesfeld eingeschaltet und fahren jetzt das ,Komplettpaket’“, berichtete Fachbereichsleiter Norbert Pelzer. Eine Probe, des beim Tierarzt abgegebenen „Köders“ sei zum Chemischen Landes- und Staatlichen Veterinär-Untersuchungsamtes nach Münster gebracht worden. Das Ergebnis soll am Dienstag (21. Oktober), spätestens aber am Mittwoch vorliegen, sagte Pelzer. Der Fachbereichsleiter empfiehlt allen Hundehaltern, ihre Tiere an der Leine zu halten und besondere Vorsicht walten zu lassen. Wer verdächtige „Hundeköder“ am Wegesrand entdeckt, wird gebeten, diese vorsichtig einzusammeln und sich mit der Gemeinde Senden, 0 25 97/ 69 91 09, in Verbindung zu setzen. Gemeinsam mit dem Veterinäramt – und gegebenenfalls mit der Polizei - sollen nun weitere Maßnahmen abgestimmt werden, berichtete Norbert Pelzer.
http://www.mv-online.de/lokales/kreis_coesfeld/senden/737895_Giftkoeder_Hund_musste_eingeschlaefert_werden.html
20.10.2008
Mehrere Hunde in Augustdorf sollen nach Recherchen der LZ an Rattengift gestorben sein.Eine Hundehalterin, hat sich bereits bei der Kreispolizei gemeldet. Die Halterin eines Terriers verlor diesen am Dienstag. Die Frau vermutet das Rattengift in kleinen Äpfeln und in Spritzgebäck das im Wald herum lag. Andere Halter hatten auch Schokoladenstückchen gesehen. Die Frau läuft nach eigenen Angaben die Waldstrasse entlang, dann in die Hermann-Löns-Siedlung bis zur Sandkuhle.Sie gibt zu bedenken, dass in dem Waldstück viele Kinder spielen. Die Augustdorferin will noch von zwei weitern Hunden gehört haben,die nach den selben Symptomen wie bei ihrem Hund gestorben sind. Ähnliche Wege geht auch eine Halterin, die ihren Wolfspitz vor zwei Wochen verlor.Obwohl die Frau ihr Tier immer an der Leine hält, hat sie keine verdächtigen Teile bemerkt. Polizei-Sprecher Uwe Bauer empfiehlt Betroffenen Anzeige zu erstatten. Potenzielle Giftstücke sollten in Tüten zur Polizei gebracht und Kinder entsprechend vorgewarnt werden.
Quelle: Lippische Zeitung vom 18 Okt 2008
Giftköder für Hunde in Wörsdorf?
us. IDSTEIN-WÖRSDORF Treibt im Idsteiner Stadtteil Wörsdorf ein Hundehasser sein Unwesen? Einige Besitzer von Vierbeinern haben diesen Verdacht und deshalb auch die Polizei beeits informiert. Eine Wörsdorferin, die am Samstag ihren Hund - eine Tiroler Bracke - ausführte, hatte zwischen Hollerstraße und Aussiedlerhöfen etliche Fleisch- oder Wurststückchen am Wegesrand liegen sehen. Ihr Hund schnappte einige der Stücke. Kurze Zeit später erkrankte das Tier, der Tierarzt stellte eine Vergiftung fest. Auch im Umfeld des Sportplatzes seien Köder ausgelegt worden, heißt es aus Wörsdorf, wo die Hundebesitzer jetzt besonders Acht geben.
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3465035
08.10.2008
Köln- Schon zwei tote Vierbeiner
Hundehasser legt Giftköder aus
Ein Unbekannter verstreut Giftköder in der Stegerwaldsiedlung. Eltern fürchten auch um ihre spielenden Kinder.
VON FELIX REHSCHUH
Nathalie Oehmen sorgt sich um ihren kleinen Jack-Russel.
Was muss das für ein gemeiner Tierquäler sein? Ein Unbekannter verstreut Giftköder in der Stegerwaldsiedlung. Zwei Hunde hat es bereits erwischt – und nun fürchten auch Eltern um ihre dort spielenden Kinder. Wenn Miriam Henn (59) über ihren Hund Joe spricht, kommen ihr die Tränen. „Gerade mal fünf Monate war er alt.“ Vergangenen Sonntag starb der Jack-Russel an den Auswirkungen eines Giftes, geschluckt beim Gassigehen im Park an der Ulitzkastraße. Der Tierarzt Dr. Gero Wunderlich konnte Joe nicht mehr helfen. Er vermutlich Rattengift: „Das Tier ist an inneren Blutungen gestorben, ein langsamer, grausamer Tod.“ Schon oft litten Tiere in der Stegerwaldsiedlung an Vergiftungen: Miriam Henn berichtet von tot aufgefundenen Hasen. Einige Hunde aus der Gegend konnten erst in letzter Minute vom Tierarzt gerettet werden. Vor wenigen Tagen starb schließlich noch ein Rottweiler. Ursache auch hier: Rattengift. In der Gegend zittern neben den besorgten Hundebesitzern auch viele Familien mit kleinen Kindern. Ihre Befürchtung: Die Pänz könnten beim Spielen mit dem Gift in Kontakt geraten. Sonja Oehmen (29), dreifache Mutter: „Eine Sauerei, absolut unverantwortlich“, sagt sie. Ihre Kinder müssen sich zu Hause immer sofort die Hände waschen. Die Polizei riet den Bewohnern, die Augen offen zu halten, um einen Täter möglichst in flagranti zu erwischen. Beobachtet wurde ein schlanker, etwa 40 Jahre alter Mann, circa 1,75 Meter groß. Er schlich durch den Park, verteilte irgendetwas in den Büschen. Als eine wachsame Anwohnerin, die unerkannt bleiben möchte, Hilfe rufen wollte und das Handy zückte, rannte er davon.
Die Polizei fährt in der Gegend verstärkt Streife, bittet um Hinweise unter 0221/2290.
http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/hundehasser-legt-giftkoeder-aus_artikel_1222361852353.html
28.09.2008
Hunde-Hasser legt Giftköder aus
In Senden hat offenbar erneut ein Hunde-Hasser zugeschlagen. Hundebesitzer fanden gestern früh einen Köder hinter dem großen Fußballplatz in Wullenstetten. Es handelte sich um mehrere Scheiben Salami, die mit einem blau-lila Pulver versetzt waren. Die Hundestaffel der Weißenhorner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Offenbar handelt es sich um das verbotene Pflanzenschutzmittel "E 605 forte", das in Deutschland seit 2002 verboten ist. Die Polizei ght daher davon aus, dass es sich um Restbestände handelt. In den letzten Jahren waren immer wieder solche Giftköder im Raum Senden aufgetaucht. Hundebesitzer sollen daher mit stärkerer Vorsicht ihren Vierbeiner Gassiführen.
http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=3982&showNews=276319
12.09.2008
Oberschwaben
Vergiftete Wurst ausgelegt
In Weißenhorn versucht Unbekannter Hunde zu vergiften
Ein Unbekannter versucht in Weißenhorn bei Neu-Ulm offensichtlich Hunde zu vergiften. Im jüngsten Fall brachte einHundebesitzer am Donnerstag eine Salami zur Polizei, die sein Vierbeiner beinahe gefressen hätte. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass von einem Unbekannten ein Giftköder in die Wurst getan wurde, der durchaus geeignet gewesen wäre, einen Hund zu vergiften oder gar zu töten. In der Vergangenheit kam es im angegebenen Gebiet bereits zu fünf ähnlich gelagerten Fällen, wobei die betroffenen Hunde jeweils tierärztlich versorgt werden mussten.
http://www.suedkurier.de/region/teaser/ravensburg/art329218,3414679,0?_FRAME=3...
12.09.2008
Giftköder am Wegesrand Hundebesitzer sorgen sich um ihre Tiere
Pulheim (gp). Die Hundebesitzer, die entlang des Fuchspfads regelmäßig ihre Tiere ausführen, sind verunsichert und besorgt. In den vergangenen zwei Wochen sind in den Grünstreifen rechts und links entlang des Weges mindestens vier gefährliche Hundeköder gefunden worden. "Die Hundeköder bestanden entweder aus Muffins oder Frikadellen, die mit Rasierklingen oder Rattengift versetzt waren", berichtet Patrick Reintgen. Regelmäßig führt er seinen einjährigen Mischling Diego hier am Fuchsweg aus. Dabei tauscht er sich auch mit anderen Hundebesitzern aus. So sind ihm auch zwei Fälle zu Ohren gekommen, in denen Hunden nach dem Verzehr der vergifteten Köder schlecht geworden ist. Dass sich eventuell jemand wegen einer möglichen Verschmutzung der Straße durch die Hunde rächen will, glaubt Reintgen nicht: "Wir benutzen hier immer Tüten für die Hinterlassenschaften von unseren Hunden."
Außerdem steht mitten auf dem Fuchspfad auch eine von der Stadt Pulheim aufgestellte Box mit Abfalleimer und Tüten für die Hundehäufchen. Reintgen ist es nun wichtig, weitere Hundehalter auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Außerdem grenzt direkt an den Fuchspfad ein Kinderspielplatz. "Nicht auszudenken, was passiert, wenn ein Kind einen solchen Köder findet oder in einen mit Rasierklingen bestückten Köder hineintritt", sorgt sich Reintgen.
Auch die Hundehalter Andreas Maßfeller, der mit Emma unterwegs ist, und Werner Wirtz mit Lyon sind beunruhigt. "Von diesen Hundeködern wusste ich noch gar nichts", sagt Maßfeller. Reintgen empfiehlt nun allen Hundebesitzern und auch Eltern, wachsam zu sein und die Augen offen zu halten. "Weitere Funde sollte man sofort der Polizei melden", empfiehlt Reintgen.
http://www.sonntags-post.de/rag-spo/docs/123035/lokales
30.08.2008
Wachtendonk
Wieder Hund in Wachtendonk vergiftet
VON MICHAEL KLATT
Erneut ist in Wachtendonk ein Hund vergiftet worden. Wie die Gemeindeverwaltung erst gestern mitteilte, hat das Tier in der vergangenen Woche auf dem Schoelkensdyck Gift gefressen und ist verendet. Anders als bei den vorherigen Vergiftungsfällen ereignete sich dieser Vorfall nicht im Außenbereich, sondern im Ortskern. „Es bestehen keine Parallelen“, sagte Ruth Nieskens.
Im Dezember 2005 waren mit Gift präparierte Brotscheiben nördlich der L 140 zwischen Niers und Nette ausgelegt worden. Zwei Hunde entgingen dem Tod nur knapp. Im Februar 2006 ging ein Hund an einem Giftköder ein, den er auf dem Nierswanderweg an der L 140 gefressen hatte. Eine weitere Giftattacke in Wachtendonk ereignete sich Ende Juli 2007. Ein Golden-Retriever-Mischling wurde gerettet, nachdem er an einem vergifteten Fisch geleckt hatte. Die Katze der gleichen Familie, die offenbar Teile des Fisches gefressen hatte, starb. Auch dieser Giftköder lag nördlich der L 140. Obwohl zum Teil Belohnungen ausgesetzt waren, wurden der oder die Täter nicht ermittelt. Angst geht um Jetzt geht wieder die Angst um unter Hundebesitzern und anderen Tierliebhabern in Wachtendonk. Die Gemeindeverwaltung hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. „Wo genau der Hund mit dem Gift in Kontakt kam, ist nicht bekannt. Deshalb gibt es bisher auch keine Hinweise darauf, wer das Gift ausgelegt haben könnte“, heißt es aus dem Rathaus. Unabhängig davon ruft die Gemeindeverwaltung die Hundehalter zu besonderer Wachsamkeit auf. Sie rät dazu, die Hunde beim Spaziergang anzuleinen. Werde die für den Ortsbereich geltende Anleinpflicht beachtet, seien nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere besser geschützt.
http://www.rp-online.de/public/article/geldern/600814/Wieder-Hund-in-Wachtendonk-vergiftet.html
12.08.2008
Kevelaer
„Schwiegermutter-Gift“ gegen Tiere
VON CHRISTIAN HERRENDORF UND ANJA SETTNIK
Möglicherweise ist der Labradormischling „Julchen“ aus Kevelaer dem selben Gift-Täter zum Opfer gefallen wie seine Leidensgenossen aus dem Geldernerraum.
Wie die Polizei jetzt mitteilte, steht inzwischen fest, dass die Fälle vergifteter Hunde und Vögel Anfang Juli mit Absicht verübte Taten waren. Die Beamten hatten an der Stadtgrenze zwischen Geldern und Straelen Eier sichergestellt, die sie im Labor untersuchen ließen. Die Eier enthielten das Pflanzengift E 605 (Parathion), das im Volksmund „Schwiegermutter-Gift“ heißt, weil es früher oftmals im Zusammenhang mit Morden in der Familie und Selbstmorden auftauchte.
E 605 ist heute nicht mehr frei erhältlich. Die Polizei bittet Spaziergänger und Tierbesitzer daher um Vorsicht, weil der Kontakt mit E 605 gesundheitsgefährdend ist. „Es passiert ganz sicher nicht, dass aus Versehen Pflanzengift in Eier gelangt“, erklärte Polizeisprecher Ingo Schankweiler. „Das war kein Dumme-Jungen-Streich.“ Über das Motiv spekulieren die Beamten noch. Schankweiler: „Wir gehen nicht davon aus, dass jemand ein persönliches Motiv hatte, weil die Köder auf einem bekannten Spazierweg ausgelegt waren. Ob es sich aber um einen Tierhasser oder jemanden handelt, der ,Trophäen’ sammeln will, ist offen.“ Das Pflanzengift E 605 ist in reinem Zustand farblos und nahezu geruchslos. Es zählt zu den Kontaktgiften und darf daher nicht mit der Haut in Berührung kommen. Zu den gesundheitlichen Folgen zählen Erbrechen, Durchfall, Schweißausbrüche, Muskelzuckungen, Kopfschmerzen, Atemlähmungen und Krämpfe. In Kevelaer war Stephanie Bauer-Treutler Anfang Juli mit dem Hund einer Verwandten unterwegs gewesen, als das Tier in einen Graben sprang, mit Schaum vor dem Maul wieder hervor kam und Stunden später einging, obwohl sich ein Tierarzt sofort seiner angenommen hatteWer für die Giftköder verantwortlich ist, blieb bisher unbekannt.
http://www.rp-online.de/public/article/kevelaer/594477/Schwiegermutter-Gift-gegen-Tiere.html
26.07.2008
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