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Vergiftet, erschossen, erschlagen

Spaziergängerin findet mehr als 20 Tierkadaver in Moorfleet. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Von Axel Gerdau

Stephanie Bertram entdeckte bei einem Spaziergang mehr als 20 Tierkadaver. Die Polizei hat die Fundstelle mit Flatterband markiert. Foto: OTT

Stephanie Bertram (Name geändert) ist fassungslos, angeekelt und traurig. Bei einem Spaziergang entlang dem Umschlagbahnhof Billwerder (Moorfleet) entdeckte sie am Sonnabend mehr als 20 Tierkadaver."Erst habe ich nur eine tote Katze gesehen. Aber im hohen Gras daneben lag ein Herz und daneben eine Taube", sagt die 39-Jährige. Ihr Husky-Welpe war ins Gebüsch gelaufen, auch der Schäferhund hatte Witterung aufgenommen. Dann der schreckliche Fund: Insgesamt fand Stephanie Bertram sechs Katzen, vier Tauben, einen Waschbären, zwei Enten, fünf Hasen, eine Elster, eine Fasanenhenne, einen Fuchs und drei Läufe eines Wildschweins. "Ich dachte, ich drehe durch", sagt die Tierfreundin. Sie alarmierte die Polizei.Der Fachdienst für Umweltdelikte kam sofort. Die Beamten arbeiteten bis in den Abend, zuletzt mithilfe der Feuerwehr, die ein Einsatzfahrzeug mit Scheinwerfern zur Verfügung stellte. Alle Tierkadaver kamen zur Untersuchung ins Institut für Hygiene und Umwelt. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor. Die Tiere wurden entweder vergiftet, erschossen oder erschlagen - nachdem sie in eine Falle gelaufen waren. Und damit nicht genug. Der Tierquäler hatte der Elster die Federn gestutzt, sodass sie nicht wegfliegen konnte. Einer Taube war Klebeband um die Flügel gewickelt worden, einer anderen fehlte der Kopf. Die drei Wildschwein-Unterbeine waren sorgsam vom Körper abgetrennt. Das vermeintliche Tierherz, das Stephanie Bertram entdeckt hatte, stellte sich als ein zusammengerollter Lungenflügel heraus.Wer macht so was Fürchterliches? Viele Fragen bleiben offen.Die Polizei weiß nicht, wer die Tat verübt hat und warum. Fest steht nur, die Tiere wurden im Zeitraum vom 5. bis 8. Dezember dort abgelegt. Polizeisprecher Andreas Schöpflin: "Die Tiere wurden professionell erlegt, die Kadaver waren weitestgehend unversehrt." Ein Jäger hätte die toten Hasen entsorgt oder gegessen, genau wie ein Wilderer. Satanisten hätten weitere Spuren hinterlassen. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung (Tel. 428 65 67 89).Stephanie Bertram hat Angst um ihre Tiere, will daher ihren echten Namen nicht preisgeben. Sie geht täglich mit ihren Hunden am Umschlagbahnhof spazieren. Entlang dem Feldweg wehen Plastikbänder der Polizei im Wind, die die Fundstellen der toten Tiere markieren. "Da wird mir jedes Mal schlecht", sagt sie.

http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/14/827256.html

14.12.2007

Vermisste Katze grausam gequält - Polizei sucht Zeugen

Münster - Mit einem Fall von grausamer Tierquälerei beschäftigt sich derzeit die Polizei in Münster nach eigenen Angaben. Eine 48-jährige Frau aus Sprakel hatte seit dem 30. November ihre dreieinhalb Jahre alte Katze vermisst. Das braun-weiße Tier mit dem Namen "Kitty" sei zwar öfter im dortigen Bereich streunend unterwegs gewesen, aber nie länger als zwei bis drei Stunden. Am 1. Dezember erhielt die Tochter der Tierhalterin dann einen Anruf des örtlichen Tierheimes. Es wurde mitgeteilt, dass eine Passantin die Katze übel zugerichtet am Löschteich am Bröderichweg aufgefunden habe. Die Katze war in der Tat äußerst schwer verletzt. Bislang unbekannte Täter hatten ihr Verletzungen am Rücken zugefügt. Zudem war dem Tier seitlich bis zum Schwanz ein Streifen abrasiert worden und es hatte deutlich sichtbare Blutergüsse. Ein Tierärztin, der das Tier vorgestellt wurde, entschied, dass eine Einschläferung unausweichlich sei. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die Angaben zu dem Täter oder den Tätern machen können.

http://www.mv-online.de/lokales/muenster/kurzmeldungen/Vermisste_Katze_grausam_gequaelt_Polizei_sucht_Zeugen.html

07.12.2007

Ärger über Lärm und Katzenfänger

Taufkirchen - Der Bau einer ,,Kracherlfabrik" und der Ärger um eine mutmaßliche Katzenfängerin waren die großen Themen bei der Bürgerversammlung am Mittwochabend in Kienraching. ...

..... Ziemlich erbost zeigte sich Gertraud Stadler aus Babing über das Verschwinden ihrer vier Katzen (wir berichteten). Diese sind ihrer Meinung nach von einer Frau in der Umgebung eingesammelt und nicht wieder herrausgegeben worden. Sie sei von vielen angesprochen worden, deren Tiere auch vermisst werden. ,,Kein Mensch will mir helfen, dass ich meine Katzen  wieder kriege", echauffierte sie sich. Vor allem von der Gemeinde und dem Landratsamt fühlte sie sich im Stich gelassen. Die Frau sei eine Katzennärrin und in ihren Augen ,,ein öffentliches Ärgernis". Der Sicherheitsbeaufragte der Gemeinde, Georg Schmittner, erklärte, die Kommune habe keine Rechtsgrundlage, um tätig zu werden. Aber die Polizeiinspektion Dorfen prüfe, ob eine Straftat, also Unterschlagung und Diebstahl, vorliege. Falls ja, müssten die Betroffenen eine Privatklage auf Herausgabe der Katzen anstreben. Auch die Staatsanwaltschaft wurde bereits eingeschaltet. Was die Haltung der Tiere anbelangt, so habe das Veterinäramt die Verhältnisse überprüft und für in Ordnung befunden. Die Betroffenen wurden aufgefordert alle Indizien der Polizei oder der Gemeinde mitzuteilen. Der Tierschutzverein Erding distanziert sich deutlich von der ,,Katzennärrin" und deren Praktiken. (mel)

http://www.merkur-online.de/regionen/dorfen/Taufkirchen-Kienraching-Buergerversammlung-Katzenfaenger;art8851,867242

06.12.2007

TIERE / In Regglisweiler werden bereits sieben Tiere vermisst

Katzenfänger am Werk?An einen Unfall glauben die wenigsten

Sind kriminelle Tierfänger am Werk? Gibt es Katzenhasser in Regglisweiler? Oder wurden die geliebten Vierbeiner Opfer eines Unfalles? Fest steht: Auf mysteriöse Weise verschwinden in dem Dietenheim Ortsteil Katzen. Mittlerweile werden sieben Tiere vermisst. 
DIETER GRÄTER 
REGGLISWEILER "Sie hat sich nie weit vom Haus entfernt", sagt Agnes Greck und meint ihr Kätzchen. Von dem Tier fehlt seit Wochen jede Spur. Zu Hause bei Tochter Christine sei das Kätzchen sehr zutraulich, gegenüber Fremden aber stets misstrauisch gewesen, erzählt Agnes Greck. Der schwarze Kater mit seinen vier weißen Pfoten und dem weißen Bäuchlein fehlt der ganzen Familie. Auch dem Familienoberhaupt Klaus Greck, dessen kriminalistischen Fähigkeiten als Polizeibeamter bei der Suche keinen Erfolg hatten. Eines Morgens verschwand der Kater und ward nicht mehr gesehen. Sowohl beim Polizeiposten Dietenheim als auch im Bürgerhaus in Regglisweiler, wo die Verwaltungsfachangestellte Christina Ruess inzwischen sieben vermisste Katzen notiert hat, gingen bisher keine Hinweise auf die im Umkreis der Brandenburger Straße verschwundenen Tiere ein. Die Katzen sind keinem Unfall zum Opfer gefallen: Davon ist Bärbel Reiter überzeugt, deren schwarz getigerter Kater mit weißem Bauch stets pünktlich jeden Morgen von seinen nächtlichen "Spaziergängen" zurückkam. "Wäre er überfahren worden, hätten wir ihn gefunden, denn wir haben das ganze Dorf abgesucht", sagt die Katzenliebhaberin. Im Ort ist das Verschwinden der Katzen ein heiß diskutiertes Thema. Dabei machen auch nicht ganz seriöse Vermutungen die Runde. "Ob die ein Jäger erschossen hat?" wird hinterfragt. Andere glauben, dass ein Fuchs auf die Katzen scharf gewesen sein könnte. "Beides ist Unsinn", stellt Hariolf Schneider klar, Forstmeister im Ruhestand. Er verweist zwar darauf, dass Katzen, die mehr als 300 Meter vom Ort entfernt, oder direkt im Wald angetroffen werden, erschossen werden dürfen. "Aus Jux und Dollerei macht aber kein Jäger von der Schusswaffe Gebrauch", ist Schneider überzeugt. Wie der Fachmann zu berichten weiß, jagen auch Füchse keine Katzen. "Da käme schon eher ein Habicht in Frage, die aber nur noch selten in unserer Gegend angetroffen werden", erläutert der Förster. Was im Dorf bei allen Diskussionen übrig bleibt, ist der Verdacht, dass kriminelle Tierfänger am Werk waren. Ein Blick auf die Fachseite im Internet
http://www.tierdiebstahl-in-deutschland.de ) lässt denn auch diesen Schluss zu. Besonders raffiniert und unauffällig sei die Methode, wonach Tiere unter dem Fänger-Fahrzeug mit Duftstoffen angelockt und dann durch eine Bodenklappe ins Innere des Fahrzeugs gefangen werden. 
Genau beobachten 
Die Fachleute geben auch nützliche Hinweise für besorgte Menschen, die ihren Hund oder ihre Katze vermissen. Obwohl es kriminelle Tierfänger in der Tat gebe, komme es häufig vor, dass Katzen aufgrund ihrer Neugierde durch offen stehende Türen und Fenster schlüpften. Nicht selten passiere es dann, dass die Tiere versehentlich eingesperrt werden. Grundsätzlich solle nach dem Verschwinden einer Katze im Tierheim nachgefragt- und: Drei Wochen nach dem Verschwinden raten die Experten dazu, Strafanzeige bei der Polizei zu stellen. "Sie ist verpflichtet, jede Anzeige entgegenzunehmen und zu bearbeiten", lautet der Hinweis. 
In Regglisweiler fordern die betroffenen Familien momentan nichts anderes als vorsichtige Beobachtungen durch die Bevölkerung. Sie raten auch dazu, Haustiere nachts nicht herum streunen lassen zu lassen und alle verdächtigen Fahrzeuge mit ortsfremden Kennzeichen zu beobachten und die Nummern zu notieren.  

http://www.suedwest-aktiv.de/region/illertalbote/illertalbote/3259634/artikel.php?SWAID=428fdc58d8c5a0769d17021dab8fba80

01.12.2007

Eine Theorie: Katzenfänger

Oßmaritz/Jena. (tlz/tb) "Sind bei uns Katzenfänger unterwegs?" Diese Sorge treibt TLZ-Leser Jochen Schuhmacher um. Kürzlich war das Bild von Familien-Katze "Mieke" in der Zeitung, die nach einem Freigang nicht wieder nach Hause kam. In seinem Wohnort Oßmaritz sind Anfang November mindestens fünf weitere Tiere verschwunden. Im Kollegenkreis hörte er aus Großschwabhausen von einem verschwundenen Kater, in Lichtenhain sollen ebenfalls mehrere Katzen vermisst werden. Nachfrage bei der Polizeidirektion Jena und beim Tierschutzverein Jena und Umgebung ergab: Aktuell gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass auf organisierte Art und Weise Katzen eingefangen werden. Es gebe viele Gründe, weshalb Hauskatzen verschwinden, so eine Polizeisprecherin. Sie riet betroffenen Haltern bei Verdachtsmomenten, in jedem Fall Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Zu Katzenfängern kursieren in Internetforen zahlreiche Geschichten. Immer wieder geht es dabei um Kleintransporter, aus denen Katzenfänger Duftstoffe versprühen sollen. Die Tiere würden so unters Fahrzeug gelockt und eingefangen. Zumeist sei das Ziel, das Fell der getöteten Tiere zu verkaufen, um daraus zum Beispiel Rheumadecken herzustellen. Manchmal sollen die Katzenfänger unter dem Deckmantel angeblicher Altkleider-Straßensammlungen agieren. "Mieke" ist mittlerweile seit zwei Wochen nicht wieder nach Hause gekommen. "Wir haben nichts gehört oder gesehen von ihr", berichtet Jochen Schuhmacher. Ihm bleibt die Hoffnung, über die Zeitung wenigstens andere Menschen zu warnen und die womöglich aktiven Katzenfänger aus der Region zu vertreiben. wird seit Anfang November in Oßmaritz/Bucha vermisst. Hinweise bitte an Telefon 03641/61 55 28.

http://www.tlz.de/tlz/tlz.jena.volltext.rahmen.php?kennung=on8tlzLOKStaJena39403&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Jena&auftritt=TLZ&dbserver=1

19.11.2007    

Kater verschwunden - NORDHAUSEN (rd).Immer wieder verschwinden Katzen im Südharz....

Kater verschwunden
NORDHAUSEN (rd).
Immer wieder verschwinden Katzen im Südharz. Wie die Nordhäuser Polizei am Wochenende bestätigte, nahmen die Beamten in den vergangenen Monaten schon mehrere Anzeigen auf. Der jüngste Fall ereignete sich am Samstag. Eine Frau vermisst ihren kastrierten Hauskater. Gegenüber der Polizei berichtete sie, dass sie zum Zeitpunkt des Verschwindens ihres Katers einen weißen Transporter mit abgedunkelten Scheiben und roten Kennzeichen in der Nähe ihres Hauses beobachtet hat. Eventuell steht dieses Fahrzeug mit dem Verschwinden der Katze im Zusammenhang, meinte gestern Polizeihauptkommissar Sommerfeld. Die Ordnungshüter suchen nun Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Fahrzeug machen oder hat beobachtet, dass Katzen eingefangen wurden? Wem ist eine Katze zugelaufen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion unter R (03631) 960 entgegen.

Thüringer Allgemeine

19.11.07

ALTKLEIDERSAMMLUNG

Das Geschäft mit der Spendenfreude

Von Christian Kreuzer

Neundorf/Mitwitz – Eine Altkleidersammlung im Raum Mitwitz beschäftigt derzeit das Kronacher Landratsamt. In weiten Teilen der Marktgemeinde fanden Anwohner am vorvergangenen Wochenende orangefarbene Sammeleimer vor ihren Türen.

Vier Tage lang standen in der vorvergangenen Woche orangefarbene Altkleider-Sammelbehälter im Raum Mitwitz. Wie hier an der Hauptstraße in Neundorf wurden die Anwohner so um die Abgabe von Kleidern und Schuhen gebeten. Weil jedoch der Verdacht besteht, dass die Aktion nicht als gewerbliche Sammlung deklariert war, ermittelt jetzt das Kronacher Landratsamt.

Neundorf/Mitwitz – Eine Altkleidersammlung im Raum Mitwitz beschäftigt derzeit das Kronacher Landratsamt. In weiten Teilen der Marktgemeinde fanden Anwohner am vorvergangenen Wochenende orangefarbene Sammeleimer vor ihren Türen. Eine Organisation namens „Humana Kinderhilfe“ bat damit um Kleider- und Schuhspenden, die – so suggerierte der Aufdruck – krebskranken Kindern zugute kommen sollten. Das Landratsamt Kronach geht jedoch davon aus, dass die Sammlung rein gewerblicher Natur war. „Wir finden es nicht in Ordnung, dass unter dem Deckmantel der Kinderhilfe Kleidungsstücke gesammelt werden, die dann zu kommerziellen Zwecken weiterverkauft werden“, sagt Herbert Eisentraudt, Sachgebietsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung im Gespräch mit der Neuen Presse. Die Sammelbehälter standen das komplette Wochenende über vor nahezu jedem Haus in Neundorf und Teilen von Mitwitz. Laut Aufdruck sollten nicht mehr gebrauchte Kleidung und Schuhe darin gesammelt und einen Tag später abgeholt werden. Tatsächlich standen die Eimer jedoch vier Tage lang herum. Viele Anwohner hatten in dieser Zeit die Eimer gut befüllt, die meisten in der Hoffnung, dass sie damit krebskranken Kindern helfen. Doch bei krebskranken Kindern kommt kein einziges dieser Kleidungsstücke an. Stattdessen steht hinter der Sammelaktion eine Firma, die mit dem Weiterverkauf der Kleidungsstücke viel Geld verdient. Die Firma, die nach NP-Recherchen in Waiblingen (Baden-Württemberg) sitzt, erkauft sich zu diesem Zweck die Namensrechte karitativer Organisationen. Im konkreten Fall hat die Firma einen Lizenzvertrag mit dem Verein „Humana Hilfe bei Kinderkrebs“ aus dem niedersächsischen Diekholzen geschlossen. Das bestätigt Michael Wedekin, Vorsitzender des Vereins, gegenüber der Neuen Presse. Demnach habe sein Verein, der beim Amtsgericht Hildesheim registriert ist, eine Vereinbarung mit einer Firma „Abdelaal“, die dem Unternehmen gestattet, unter dem Namen „Humana Kinderhilfe“ Kleiderspenden zu sammeln. Der Verein, der seine Namensrechte so zur Verfügung stellt, erhält im Gegenzug einen vertraglich fixierten Geldbetrag. Um wieviel Geld es sich handelt, will Wedekin nicht verraten. Stattdessen verweist er auf seinen Vertragspartner Abdelaal, der unter der angegebenen Telefonnummer nicht zu erreichen ist. Allerdings sei davon auszugehen, dass der Handel mit Altkleidern sehr viel Gewinn abwerfe, zumal die Firma Abdelaal laut Auskunft von Michael Wedekin in ganz Bayern und Baden-Württemberg tätig ist. Allerdings betont Wedekin, dass trotz des offensichtlichen Umsatzes, der mit dem Altkleiderhandel verbunden ist, karitative Organisationen wie sein Verein „Humana Hilfe bei Kinderkrebs“ von den Kooperationen profitieren, und zwar in Form der Zahlungen, die die Waiblinger Firma wegen des Lizenzvertrags an den Verein überweist: „Die Hilfe derer, die Kleidung in die Eimer legen, kommt bei uns an. Wir helfen hier vor Ort bei vielen Projekten. Das Geld, das da verdient wird, nutzt also auch etwas.“Herbert Eisentraudt sind diese geschäftlich-karitativen Verwicklungen dennoch suspekt. Zwar will er nicht behaupten, es seien dubiose Machenschaften im Spiel, „aber das muss einmal geprüft werden.“ Fest steht, dass gewerbliche Sammlungen als solche gekennzeichnet und genehmigt werden müssen. Karitative Altkleidersammlungen seien dagegen prinzipiell nicht genehmigungspflichtig. Da das Kronacher Landratsamt von der Sammelaktion in Mitwitz vorab nichts erfahren habe, werde sich Eisentraudt daher an das zuständige Landratsamt in Hildesheim wenden, um mehr über die Hintergründe der Aktion zu erfahren. Auch mit der Gemeindeverwaltung Mitwitz hat Eisentraudt deshalb bereits Kontakt aufgenommen. Dort weiß man jedoch nicht viel über die Sammelaktion, außer dass sie stattgefunden hat. Allerdings hegt der Mitwitzer Bürgermeister Hans-Peter Laschka den Verdacht, dass vor einigen Wochen schon einmal eine solche Aktion in Teilen seiner Marktgemeinde stattgefunden hat. „Damals ist die Sammlung kurz nach dem Aufstellen der Eimer verboten worden“, erinnert sich Laschka. Jedoch sei damals wohl eine andere Firma für das Aufstellen der Sammelbehälter zuständig gewesen.

http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/kronach/art2396,735471

15.11.2007

Kartzenfänger in Salchendorf?

Gerüchte um Schuh- und Altkleidersammlung

Netphen, 07.11.2007, Klaus Mütherig

Salchendorf. (müthi) Sind Katzenfänger in Salchendorf unterwegs?

Salchendorf. (müthi) Vor wenigen Tagen standen kleine Wäschekörbe vor den Grundstücken in Salchendorf. Darin ist ein Zettel festgeklebt, wonach der Verein „Club für Behinderte in Brasilien e.V.” um Schuh- und Altkleider-Spenden bittet.

Vor wenigen Tagen standen kleine Wäschekörbe vor den Grundstücken in Salchendorf. Darin ist ein Zettel festgeklebt, wonach der Verein „Club für Behinderte in Brasilien e.V.” um Schuh- und Altkleider-Spenden bittet. Im Internet warnen zahlreiche Foren davor, dass sich dahinter in Wahrheit Katzenfänger verbergen. Sie bzw. die beauftragten Sammler kundschafteten die Grundstücke aus, um nach Katzen zu suchen. Für die Sammlung verantwortlich zeichnet das gewerblich tätige Sammelbüro Ercan Recycling mit Sitz in Dietzenbach. Der Verein selbst schildert sich als „mildtätiger, gemeinnütziger Verein”, der beim Amtsgericht Frankfurt/M. eingetragen ist. Der Vorsitzende des Vereins, Michael Erich Lickar aus Frankfurt, weist die Vorwürfe zurück. „Wir arbeiten seit fünf Jahren mit dem Sammelbüro zusammen, seitdem gibt es diese Vorwürfe. Wir kennen die Leute. Das sind keine Katzenfänger.” Der Verein will zum Jahresende die Sammlungen einstellen. „Wir haben die Nase gestrichen voll, immer wieder damit konfrontiert zu werden. In den Transportern gibt es keine Fallen und keine Lockstoffe. Davon kann sich jeder überzeugen.”  Ein Hund reagierte auffällig auf den Handzettel, schnupperte intensiv daran. Vielleicht nur ein Zufall.  Die Stadt Netphen wurde im vergangenen Jahr auf Sammlungen des selben Vereins in Deuz hingewiesen. Das Ordnungsamt ging der Sache nach, so Fachbereichsleiter Gerhard Krämer. „Wir haben uns auch bei den Kollegen in Frankfurt erkundigt, die konnten den Verdacht, es handele sich um Katzenfänger, nicht bestätigen. Es gab auch keine Meldung, dass eine Katze in Deuz gestohlen wurde. Für uns war die Sache damit erledigt”, so Krämer. Die Polizei hat keinerlei Hinweise auf angebliche Katzenfänger, sagte gestern Pressesprecher Georg Baum.

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/netphen/2007/11/7/news-3247574/detail.html

07.11.2007

Tierfänger in Aachen unterwegs?

Bei Sammlungen vorsichtig sein

Aachen. Ein Wäschekorb mit nur einem Henkel ( damit man ihn nicht als Wäschekorb benutzt), eine Telefonnummer unter der sich niemand meldet, eine dubiose Abkürzung, in diesen Fall S.K.C., plus so eine Art Nato-Stern als Loge. In Eilendorf sind solche Körbe aufgetaucht, in die man Altkleider entsorgen soll. Tierschützern stehen dabei allerdings die Haare zu Berge. Das Internet ist voll von solchen und ähnlichen Szenarios. Der Verdacht von Tierfreunden, wie der Familie L. aus Eilendorf, die uns auf die Wäschekörbe aufmerksam machte (und sie übrigens alle verschwinden ließ):Solche Sammlungen sind nur eine Art Tarnung für Tierfänger, die abseits der Hauptstraßen, so auszuspähen trachten, wo zum Beispiel Katzen ,,wohnen´´. Nächtens kommen sie dann, sprühen Lockstoffe und sacken die Tiere ein, vermuten Tierschützer. Nur: Wirklich beweisbar ist das Ganze bisher nicht. Bei, unserer Recherche sind wir jedenfalls auf nichts wirklich sinngebend Wohltätiges unter der Abkürzung S.K.C. gestoßen. Beim Anruf der angegebenen Handynummer lief am anderen Ende lediglich ein Anrufbeantworter. Wir baten um Rückruf – was binnen24-Stunden nicht geschah...        (olga)

www.supersonntag.de

31.10.2007

Katzenbesitzer fischen im Trüben

Noch immer weiß man nicht, wer hinter dem »Stubentiger-Klau« in Rheinbischofsheim steckt Im Rheinbischofsheimer Wohngebiet »Ringelplatz« sind in den letzten Monaten überdurchschnittlich viele Hauskatzen verschwunden – und noch immer weiß man nicht, wer dahinter steckt.

autor: josef budai

30.10.2007 - Rheinau-Rheinbischofsheim. Wer kennt sie nicht, die Plakate und Aufrufe, wo nach verschwundenen Katzen gesucht wird. Eigentlich nichts Außergewöhnliches, denn es verschwinden immer wieder mal Katzen – sei es, dass sie sich einfach verlaufen und verirren oder Opfer von Unfällen werden. Im Gebiet Weiherstraße/ Ringelplatz in Rheinbischofsheim häufen sich diese Fälle allerdings in bemerkenswertem Umfang (wir berichteten mehrfach). Die betroffenen Besitzer glauben daher auch nicht mehr an einen Zufall. Insgesamt zehn verschwundene Katzen in den vergangenen zwei Jahren lassen erheblichen Spielraum für Vermutungen – zumal alle Fälle etwas gemeinsam haben. So waren alle Katzen Freigänger. Egal ob diese Katzen jung oder älter waren, sie kehrten alle aus unbekannten Gründen nicht mehr von ihren Streifzügen nach Hause zurück. Nur zwei Tiere, die bereits vor einigen Monaten verschwanden, wurden inzwischen wieder aufgefunden: eine im Industriegebiet Freistett, eine andere in Gambsheim. Nicht freiwillig Es mag zwar unwahrscheinlich aber möglich sein, dass eine Katze sich bis nach Freistett verläuft, aber einen Ausflug über den Rhein nach Frankreich macht sicher keine Katze freiwillig, so die Einschätzung der Katzenbesitzer. Was oder wer dahinter steckt, gibt aufgrund der seltsamen Umstände reichlich Anlass für Vermutungen, so dass die Betroffenen im Trüben fischen. Wer könnte ein Interesse daran haben, diese Katzen mitzunehmen oder gar wegzubringen? Stecken kommerzielle Interessen dahinter, oder ist hier schlichtweg ein Tierfeind am Werk? Oft war Vollmond Auffallend ist, dass beim Verschwinden der Katzen auch wiederholt ein Bezug zum gerade vorherrschenden Vollmond festgestellt werden konnte, was weiteren Spielraum für Vermutungen lässt. Einige Familien haben so bereits mehrfach ihre Haustiere verloren. Ihr Unmut ist verständlich, denn »Stubentiger-Klau« ist nicht nur Tierquälerei, soindern in jeden Fall auch Diebstahl. Daher wurde auch bereits vor etlichen Wochen Anzeige bei der Polizei erstattet und der Vorgang an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Die Ermittlungen laufen – allerdings gibt's laut Auskunft des Polizeipostens Rheinau noch keine konkreten Erkenntnisse. Einig sind sich die Betroffenen aber auf jeden Fall, dass sie auch künftig das Recht in Anspruch nehmen möchten, sich Haustiere zu halten. Neben den Tieren selbst sind dann meist die Kinder die Leidtragenden, denn sie hat das Verschwinden ihrer Lieblinge schon so manche Träne gekostet. Daher hoffen die Betroffenen auf möglichst baldige Aufklärung, wobei man auch auf Hinweise aus der Bevölkerung dankbar ist.

http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=71&db=news_lokales&table=artikel_arz&id=11573

30.10.2007

Weiße Eimer bleiben besser leer

am 26.10.2007 18:22 Uhr

SPRAKEL Die „Genesis Internationale Entwicklungshilfe“ hat am Freitag ganz Sprakel mit leeren weißen Eimern und einer aufgedruckten Spendenbitte um Schuhe, Altkleider und Spielzeug überrollt. Für einige Sprakeler ein echtes Ärgernis, da die Eimer auf Privatgrundstücken abgestellt wurden. Heute ab 8.30 Uhr erfolgt die Abholung der Eimer – doch die sollten besser leer bleiben, wie Burkhard Wilke vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) auf MZ-Anfrage empfiehlt. Er rät zur Zurückhaltung bei der Spendenbereitschaft. Die Vorgehensweise sei „unseriös“, auch die aufgedruckte Handynummer, die nach Duisburg führt, entspricht nicht den Vorgaben. Zudem sei das Unternehmen mit angeblichem Hauptsitz in Düsseldorf unbekannt, es handele sich hier wohl um einen gewerblichen Sammler. Infos über seriöse Spendensammler gibt es im Internet. www.dzi.de http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/ms_no/art2597,111397

26.10.2007

Vermisste Katzen -
immer mehr getigerte Katzen werden in Görlitz vermisst. Von ihnen fehlt jede Spur. Katzenfreunde vermuten, dass Katzenfänger unterwegs sind. Sie haben es möglicherweise auf das Fell der Tiger abgesehen.
Katzenfelle als Nierenschutz verkauft unter anderem das Bettengeschäft Rieger. Die Felle stammen aus Tschechien. Obwohl die EU einen Beschluss zu einem Handelsverbot gefasst hat, ist das Geschäft noch nicht illegal. Erst ab 2009 tritt das Gesetz in Kraft.
Hintergrund:
Katzen-Killer unterwegs ?

http://www.faktuell.de/content/view/1705/1/

18.10.2007

Katzenfänger unterwegs?

Unheimliche Häufung von verschwundenen Miezen in Berlin.
Die Besitzer haben einen bösen Verdacht

Karolina Pajdak

Jowita (27) aus Kreuzberg sucht ihren Kater. Seit vielen Wochen schon ist der süße Willi Billi verschwunden. Einfach vom Balkon gesprungen und nicht zurückgekommen.

Mehr als 450 Plakate hat die hübsche Studentin in ganz Berlin aufgehängt. „Ich würde alles tun, damit Willi Billi wiederkommt“, sagt sie. „Ich habe große Angst, dass ein Katzenhasser ihm etwas angetan hat.“Der kleine Stubentiger ist eine von mehr als 12000 vermissten Berliner Katzen, die in diesem Jahr beim Tiernotruf „Tasso“ registriert wurden. 3,5 Millionen entlaufene Tiere aus ganz Deutschland hat der Verein insgesamt notiert. Unter Berliner Tierfreunden wächst die Angst vorm Katzenfänger. Werden die Tiere verschleppt und womöglich für Versuche missbraucht? „Tasso“-Leiter Philip McCreight: „Man muss sich fragen, was Katzenfänger mit den Tieren anfangen wollen. Labore sind meist auf der Suche nach genetisch gleichwertigen Tieren. Für ihre Versuche brauchen sie Katzen aus einem Wurf“, erklärt er. Und Ursula Bauer vom Verein „Aktion Tier“: „Ich kenne kein Labor, dass Tiere nehmen würde, deren Herkunft nicht geklärt ist.“ Sie sagt: „Wenn das Tier einen Chip trägt, stehen die Chancen gut, dass es zurück kommt.“ ► 500 Euro für Willi Billi

Aber obwohl Willi Billi einen Chip zur Identifizierung trägt, hat Jowita die Hoffnung schon fast aufgegeben. 500 Euro Belohnung stellte sie dem Finder schon in Aussicht. Fehlanzeige! „Es haben sich viele Leute gemeldet, aber keine Katze war mein Willi Billi.“

http://www.bz-berlin.de/BZ/berlin/2007/10/17/katzenfaenger-unterwegs/katzenfaenger-unterwegs,geo=2684334.html

18.10.2007

 

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