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Alsheim: Schon vier Hauskatzen verschwunden

jk. ALSHEIM - Besorgt sind die Halter von Hauskatzen am westlichen Ortsrand von Alsheim. Im Bereich der Straßen "Am Monsbrunnen" und am Kellerpfad sind innerhalb von zwei Wochen vier Katzen spurlos verschwunden. Die Anwohner befürchten, dass ein Tierfänger die Katzen für Versuchslabore entwendet.Eine Anwohnerin machte in der vergangenen Woche eine Beobachtung, als sich ein sehr langsam fahrender Autolenker von einem Polo aus mit Alzeyer Kennzeichen verdächtig benahm. Allerdings steht nicht fest, ob dieses Fahrzeug in Zusammenhang mit den verschwundenen vier Katzen gebracht werden kann. 

Wormser Zeitung

09.11.1999      

Nachgefragt

Tiere schützen

mp. BAD SOBERNHEIM - Eine Arbeitsgruppe gegen Tierversuche soll in Kürze auch in der Felkestadt entstehen. Wir sprachen dazu mit der hier lebenden Initiatorin, der Tierärztin Dr. med. vet. Christiane Cronjaeger. Frau Dr. Cronjaeger, wie kam es zu Ihrer Initiative? CRONJAEGER: Ich bin seit 1983 aktiv im Bundesverband der Tierversuchsgegner, Menschen für Tierrechte e.V., und seit 1993 bin ich auch Vorstandsmitglied. Etwa hundert Vereine und Gruppen mit zusammen gut 80 000 Mitgliedern im Bundesgebiet gehören inzwischen dem Verband an. Was ist die Zielsetzung? Grundsätzlich sollen Tierversuche verboten und Tierrechte anerkannt werden. Dazu müsste der Tierschutz in das Grundgesetz aufgenommen werden. Bei Tierversuchen im Studium muss Gewissensfreiheit für die Studenten gegeben sein. Für Schlachttier- Transporte sind die Subventionen endlich zu streichen. Es gibt noch vieles mehr.Weiß man von Tierversuchen auch bei uns?  In unserer weiteren Umgebung, etwa in Ingelheim oder Worms, werden regelmäßig Tierversuche durchgeführt. Diese sind zu ersetzen durch tierversuchsfreie Methoden. Warum eine Arbeitsgruppe in Bad Sobernheim? grundsätzlich ist die Arbeit gegen Tierversuche überall möglich, und sie nicht an einen speziellen Ort gebunden. Ich habe oft festgestellt, dass es hier und in der näheren Umgebung doch sehr viele Tierliebhaber gibt. So leben in Sobernheim über dreihundert Hunde, in der Verbandsgemeinde fast tausend. Dazu unzählige Katzen und andere Haustiere. Gab es bereits Aktionen der Tierliebhaber? Ja, ich denke da an Familie Bruchmann, die fünf ausgesetzte Kätzchen fand und sie nun aufpäppelt. Oder an die Initiative von Anita Walsdorf, die für "Tiere in Not" eine Sammlung machte. Es kamen 350 Mark zusammen. Dieses Geld hat Anita Walsdorf unserem Verband zur Verfügung gestellt. Ich möchte mich an dieser stelle herzlich bei den Spendern bedanken. Sind Tierfänger auch bei uns unterwegs? Ja, es gibt immer wieder Meldungen, dass Hunde und Katzen spurlos verschwinden. Wer solches beobachtet, sollte unbedingt Automarke und das Kfz-Kennzeichen notieren.Wie steht es mit der geplanten Arbeitsgruppe? Ich hoffe, dass es noch in diesem Jahr zu einer örtlichen Arbeitsgruppe kommt. Regelmäßig wird die Gruppe sich treffen und auch ihre Aufgaben festlegen. Wer in der Gruppe kontinuierlich mitarbeiten möchte, sollte sich bitte bei mir melden bis zum 4. Oktober, dem Welttierschutztag, unter Telefon   0 67 51 / 95 03 91.

Allgemeine Zeitung

18.09.1999    

Tierfänger treiben ihr Unwesen

mo. UNTERTAUNUS - Der Tierschutzverein Bad Schwalbach und Umgebung warnt vor Tierfängern, die derzeit wieder verstärkt ihr Unwesen treiben würden. So seien in der Nähe von Rettert in einer einzigen Nacht mehr als ein Dutzend Katzen und Hunde spurlos verschwunden.Die Tierschützer machen vor allem auf Kasten- und Lieferwagen mit abgedunkelten Scheiben aufmerksam. Die Tiere würden mit chemischen Duftstoffen in die Fahrzeuge gelockt. "Katzen wird teilweise noch im Wagen das Fell über die Ohren gezogen", so Pressesprecherin Christiane Seitz. Verwendet würde es für die "medizinisch mehr als fragwürdigen" Rheumadecken. Lebende Tiere landeten oft in Versuchslabors. Der Tierschutzverein bittet die Bevölkerung, verdächtige Fahrzeuge der Polizei zu melden. Auch der Verlust von Tieren sollte sofort angezeigt werden.

zg_allgemein

19.08.1999    

Fünf Katzen vermißt

Tierschutzverein: Bürger sollen wachsam sein

nat. STROMBERG - Tierschützer in der VG Stromberg schlagen Alarm: In der vergangenen Woche verschwanden in Warmsroth und Daxweiler Katzen, jetzt auch im Neubaugebiet von Stromberg. Insgesamt fünf Tiere werden zur Zeit vermißt. Rose-Marie Meyer vom Tierschutzverein Stromberg schließt nicht aus, daß Tierfänger unterwegs sind. Sie bittet deshalb Katzenfreunde um erhöhte Aufmerksamkeit. Wer Ungewöhnliches beobachtet, kann sich an den Tierschutzverein, Telefon 0 67 24) / 477 wenden.

ZG

31.07.1999    

Kopf in der SchlingeKatze mit rasierten Ohren gefunden / Warnung

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Katzenbesitzer aufgepaßt: In der Umgebung von Bad Kreuznach treiben offensichtlich immer noch Tierfänger ihr Unwesen: Der Verdacht, daß eine Tierfängerbande am Werk ist, wurde jetzt erhärtet durch eine Katze, die nach offensichtlich langem Fußmarsch in erbärmlichem Zustand heimkehrte. Das Tier hatte deutliche Spuren von einer Fangschlinge am Hals, und die Ohren waren rasiert. Offensichtlich hatten hier die Tierfänger nach einer Tätowierung gesucht - und diese auch gefunden. Da sich tätowierte Tiere nicht an seriöse Versuchslabors verkaufen lassen, wurde die Katze wertlos für die Fänger und dann wohl einfach wieder ausgesetzt.

"Katzenbesitzer sollten deshalb ihre vierbeinigen Lieblinge tätowieren und die Nummer beim Deutschen Tierschutzverband registrieren lassen," appelliert Dora Prinz vom Bad Kreuznacher Tierheim und ergänzt: Durch die geringen Tierarztkosten für die Tätowierung erspare man dem Tier womöglich ungeahnte Schmerzen und Qualen in einem Versuchslabor. Die Markierung im Ohr sei außerdem die beste Garantie dafür, daß verschleppte Tiere auch wirklich wieder nach Hause finden, denn anhand der Nummer können Tierschutzvereine problemlos die Herkunft von Findelkatzen ermitteln.

Nach Möglichkeit sollten Katzenbesitzer zur Zeit ihre Stubentiger zumindest nachts nicht ins Freie lassen, damit sie in keine Falle geraten. Im übrigen sollten Bürger die Augen aufhalten, bitten die Tierschützer: Wer etwa in den Abendstunden einen Transporter mit fremden Nummernschild erblickt, sollte bei begründetem Verdacht umgehend die Polizei benachrichtigen.

Allgemeine Zeitung

06.07.1999    

Warnung vorKatzenfängern

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ski. KREIS - Der Tierschutzverein Bad Schwalbach und Umgebung warnt wieder vor Katzenfängern. In letzter Zeit seien auch im Kreisgebiet wieder vermehrt Katzen abhanden gekommen, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Grund dafür sei die enorm gestiegene Nachfrage nach Katzenfellen. Und um die Felle nicht zu beschädigen, werden die Tiere an Drahtschlingen aufgehängt, bis sie tot sind.

Nach Ansicht des Vereins sollten Katzenbesitzer überlegen, ob sie das Fell von freilaufenden Tieren nicht mit einer unschädlichen Farbe markieren. Denn solche Tiere seien für die Fänger unbrauchbar. Der Verein bittet außerdem um Hinweise auf Tierfänger ( Telefon 06124/8246 oder 2751).

Wormser Zeitung, Idsteiner Zeitung, Aar-Bote,

05.02.1999    

Tierfreunde in Aufregung/ Besonders im Macherner Raum viele Katzen verschwunden

Vermutung: Tiere werden weggefangen

Ingrid Leps

Wurzen/Muldental. Tierfreunde sind in Panik: Beim Tierschutzverein häufen sich seit November Anrufe besorgter Katzenhalter, die ihr Haustier vermissen. Ihre Hoffnungen, daß Mauz oder Mohrle im Wurzener Tierheim abgegeben wurden, erfüllen sich nicht. "Fast täglich melden verstörte Tierhalter - besonders aus dem Macherner Raum - , daß ihre Katze nicht wieder aufgetaucht ist", berichtetet Vereinsvorsitzender Wolfgang Kramer. Seine Vermutung: Die Tiere werden regelrecht weggefangen. Darüber, ob sie in der Pfanne landen, im Versuchslabor enden, oder ob ihr Fell - auf Fuchs getrimmt - im Ausland Absatz findet, kann er nur spekulieren. Gerüchte kursieren, daß die Tierfänger vorgeben, die Katzen füttern zu wollen.Manche Macherner würden ihre mauzenden Vierbeiner schon an der Leine ausführen. "Das muß man sich mal vorstellen, die Leute hängen doch an ihren Tieren", bekräftigt Rosemarie Schunk aus dem Vereinsvorstand. Es sei mit Katzen ohnehin kompliziert, gerade im Frühjahr - wenn sie rollig sind - verschwinden sie schon mal für ein paar Tage. Oft würden auch unbekannte Hauskatzen überfahren und ihre Besitzer haben keine Ahnung, daß ihr Liebling tot sei. Das machten sich Unbekannte offenbar zunutze.In Zusammenhang mit dem Verschwinden der Tiere wird ein roter Kleintransporter mit weißem Aufbau gebracht, auf den Hundeköpfe gespritzt sind. Das Auto wurde am vergangenen Donnerstag in der Macherner Goethestraße und vor der Sparkasse am Schloßplatz gesehen. Wolfgang Kramer wurde auch darüber informiert, daß bereits im Dezember im Wurzener Rosental Kinder mit Netzen und Kartons auf der Suche nach Katzen beobachtet wurden."Leider melden sich die Leute immer zu spät bei uns. Wer vermutet, daß seine Katze verschwunden ist, soll sofort beim Tierschutzverein anrufen", empfiehlt Kramer, der das auffällig häufige Verschwinden der Tiere nicht mehr für Zufall hält. Er will die Meldungen jetzt sammeln."Uns liegt daran, daß die Bevölkerung hellhörig wird, vielleicht gelingt es dann, dubiosen Geschäftemachern das Handwerk zu legen," faßt Rosemarie Schunk das Anliegen der Tierschützer zusammen.Der Verein hat jetzt in der Liststraße 7 sein Büro und ist hier über die Rufnummer 81 00 16 zu erreichen. Informationen werden auch im Tierheim im Trauschkenweg unter 92 95 80 entgegengenommen. I.L.

Leipziger Volkszeitung

LVZ/Leipziger-Volkszeitung

03.02.1999

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