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Angst vor Katzenfänger versetzt Tierfreunde in der Region in Angst

Auffällig viele Katzen in der Region Riepe, Ihlow, Ihlowerfehn und Simonswolde sind verschwunden.

STEPHANIE SCHUURMAN

In Emden, Riepe, Ihlowerfehn und Simonswolde geht die Angst vor einem Katzenfänger um. Überall seien in den vergangenen Tagen auffällig viele Katzen verschwunden, teilte gestern Frieda Wiens aus Ihlowerfehn mit, die selbst eine Katze vermisst. Bei umfangreichen Suchaktionen und Befragungen in der Nachbarschaft stellte Wiens fest, dass nicht nur ihre Familie betroffen ist. Ein Anruf bei der Polizei in Ihlow bestärkte sie in der Vermutung, dass es sich nicht mehr nur um Zufälle handeln kann. Das bestätigte auch Ihlows Dorfsheriff Hans-Gerd Cramer: "Mir fehlen selbst zwei Katzen." Und auch ein Polizist bei der Emder Polizei ist betroffen; seine Katze ist nicht mehr aufzufinden. Unternehmen kann Dorfsheriff Cramer allerdings nicht viel, wie er einräumte. Grund sind fehlende Hinweise aus der Bevölkerung. Cramer bittet deshalb darum, das Fehlen der Tiere anzuzeigen, um das tatsächliche Ausmaß festzustellen. Auch unterstützt er Frieda Wiens in ihrem Aufruf, Beobachtungen über vermeintliche Katzenfänger zu melden. Die Familie Wiens hat inzwischen Anzeige erstattet und wünscht sich, dass die Bevölkerung die Augen offen hält. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.:  0 49 29 / 13 10 und die Polizei-Inspektion Aurich unter Tel.:  0 49 41 / 60 62 12 entgegen.

Emderzeitung

26.11.2005    

Warnung vor Katzenfängern

Noch keine Hinweise auf Täter

FULDA (vn) Die osthessische Polizei warnt weiter vor professionellen Katzenfängern, die auch in der Region unterwegs seien. Die Beamten gingen auch weiter jedem konkreten Hinweis auf Katzenfänger nach. Das erklärte Polizeisprecher Martin Schäfer. In Tierschützer-Kreisen wird die Zahl von 70 Katzen genannt, die in den vergangenen Monaten im Landkreis Fulda verschwunden sei. Berichtet wird, dass Katzen an Labors oder Deckenhersteller verkauft würden. Erna Gass (65) aus Pilgerzell vermisst ihren dreijährigen Norweger Waldkater und ist sich „zu 99 Prozent sicher, dass ein Katzenfänger das Tier mitgenommen hat“, wie sie unserer Zeitung erklärte. In der Nähe ihrer Wohnung sei zum Zeitpunkt des Verschwindens des Katers ein weißer Kastenwagen gesehen worden. Bekannte in Eichenzell, Dammersbach und Schmalnau vermissten ebenfalls Katzen. „Überall hört man von verschwundenen Katzen, aber niemand tut wirklich etwas dagegen“, klagt Erna Gass. „Wir gehen jedem Hinweis nach, aber bislang gab es nicht eine konkrete Spur auf die Täter wie etwa ein Autokennzeichen“, bedauert Polizeisprecher Schäfer. In den vergangenen Monaten seien im Landkreis Fulda insgesamt 40 Anzeigen wegen des Verschwindens von Katzen gestellt worden. Jeder Anzeige seien die Beamten nachgegangen. Schäfer hält es aber für unwahrscheinlich, dass alle die als vermisst gemeldeten Katzen in die Hände von Tierfängern gefallen seien. „Katzen werden auch von Autos angefahren. Die Tiere ziehen sich dann oft ins Gebüsch zurück, wo sie verenden. Andere Katzen werden von Raubvögeln getötet.“ Die Polizei bittet die Tierhalter dennoch, weiter nach möglichen Tierfängern Ausschau zu halten und die Beamten zu informieren, wenn sie konkrete Hinweise geben könnten.

Fuldaer Zeitung

17.02.2005

 

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