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ADD informiert: Keine Altkleidersammlungen mehr zugunsten Quo Vadis - Verein für Jugend- und Altenhilfe e.V. in Rheinland-Pfalz

Trier/Rheinland-Pfalz – Der Verein Quo Vadis – Verein für Jugend- und Altenhilfe e.V. mit Sitz im baden-württembergischen Esslingen hat der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mitgeteilt, dass in Rheinland-Pfalz niemand beauftragt sei, im Namen des Vereins Kleidersammlungen zu veranlassen bzw. durchzuführen. Der Verein erhalte aus entsprechenden Sammlungen keine Zuwendungen und habe auch keine rheinland-pfälzischen (Förder-) Mitglieder.

Da jedoch Sammlungen im Namen des Vereins im Landkreis Kaiserslautern sowie in Pirmasens bekannt wurden, bittet die ADD als landesweite Spendenaufsicht die Bevölkerung um sofortige Mitteilung, wenn in Rheinland-Pfalz zu Kleidersammlungen bzw. zum Abschluss von Fördermitgliedschaften zugunsten von Quo Vadis – Verein für Jugend- und Altenhilfe e.V. aufgerufen wird bzw. Fördermitgliedsbeiträge abgebucht werden.

Um Verwechslungen mit Vereinen ähnlichen Namens zu verhindern, bittet die ADD um exakte Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inkl. Ortsbezeichnung. Danke.

http://www.add.rlp.de/icc/ADD/broker?uMen=84560f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93&uCon=a72e86cb-4fcc-116b-22a3-c60a2b720f9c&uTem=7a370f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93&_ic_overview=84560f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93

 

Keine Altkleidersammlungen mehr zugunsten Quo Vadis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Experten warnen vor unseriösen Altkleidersammlungen

Der miesen Masche einen Korb geben

 

von CHRISTOPH EBERLE

In der Weihnachtszeit steigt bei den Menschen die Bereitschaft, etwas Gutes zu tun. Kein Wunder also, dass viele Bürger in den vergangenen Wochen eine „Überraschung“ vor der Haustür entdeckten: Wäschekörbe mit einem Flugblatt, auf dem aufgerufen wird, alte Kleider und Schuhe zu spenden. Doch der angeblich gute Zweck ist oft schlechter, als man auf den ersten Eindruck meint. „Bitte helfen Sie notleidenden Menschen“ - solche und ähnliche Textpassagen sind in den Schreiben zu lesen. Wer aber glaubt, die Kleidung würde direkt bei Bedürftigen landen, der irrt. „Statt karitativer Organisationen verbergen sich dahinter vielfach gewerbliche Sammelunternehmen“, erklärt Andreas Voget, Geschäftsführer von „FairWertung“, einem von kirchennahen Institutionen gegründeten Dachverband seriöser Kleidersammler. Das Ganze ist inzwischen ein Millionenmarkt. Rund 750 000 Tonnen Kleidung werden nach Expertenschätzungen jedes Jahr in Deutschland ausrangiert. Laut Voget werden die abgegebenen Klamotten sortiert und je nach Qualität verwendet: Gut erhaltene Stücke werden als Second-Hand-Ware verkauft. Was sich anders nicht mehr verwerten lässt, findet etwa als Dämmmaterial für Autos oder Putzlappen für die Industrie neue Verwendung. „Im Grunde genommen ist es auch völlig legitim, damit Geld zu verdienen“, sagt Andreas Voget. Doch dann solle den Bürgern nicht vorgegaukelt werden, dass die gesammelte Kleidung für karitative Zwecke verwendet wird. Das sei eine gezielte Irreführung und damit unlautere Werbung. Und auch wenn konkrete Vereine in Deutschland angegeben werden, die angeblich unterstützt werden, ist Skepsis angebracht: Denn der Verein hat mit der Sammlung meist gar nichts zu tun, sondern erhält einen Fixbetrag für die Vermietung seines Namens“, so der Experte. Doch ihm seien auch Fälle bekannt, in denen Vereine erfunden oder reine „Tarnfirmen“ sind. Eine Sammlung in Passau-Neustift wurde laut Flugblatt beispielsweise zur Unterstützung der „Quo Vadis - Vereinte Jugend- und Altenhilfe“ durchgeführt. Auf dem Internetportal „charitywatch.de“ steht die Organisation allerdings wegen diverser Ungereimtheiten - etwa in der Satzung - auf der Warnliste. Was ebenfalls stutzig macht: Vereinssitz ist das von Passau rund 400 Kilometer entfernte Esslingen bei Stuttgart. Wählt man die auf dem Flyer im Wäschekorb angegebene Telefonnummer, meldet sich eine Dame mit „Altkleidersammlung“. Auf Nachfragen hin verrät sie, dass man bei der Firma Thaer in München gelandet sei, die in ganz Bayern Sammlungen durchführt. Eigentlich dürfe sie aber gar keine Auskunft geben. Bei einer Sammlung in Passau-Haidenhof vor gut einer Woche wurde auf beigelegtem Flugblatt die Firma Gaschko aus Pocking genannt. „Ja, ich verdiene Geld mit dem Export der Sammlung“, gibt Geschäftsführer Eduard Gaschko auf AS-Anfrage offen zu. „Allerdings muss ich auch meine Mitarbeiter, die Autos und Werbeaktionen bezahlen“, sagt er. Ein Teil des Erlöses komme zudem Einrichtungen in seiner ehemaligen Heimat Moldawien zugute. Wer miesen Machenschaften von vornherein sprichwörtlichen den Korb geben möchte, sollte ausrangierte Klamotten laut „FairWertung“ an eine Kleiderkammer vor Ort geben. In Passau werden solche beispielsweise vom Kinderschutzbund, der Caritas sowie dem Roten Kreuz betrieben.

So erkennt man schwarze SchafeDer Verbraucherzentrale und dem Dachverband „FairWertung“ zufolge deuten folgende Merkmale auf einen unseriösen Sammelbetrieb hin:

•  emotional klingender Vereinsname wie „Hilfe für Flutopfer“

•  lediglich Angabe einer Handy-Nummer

•  der Sammelbetrieb stammt aus einem weit entfernten Ort

•  auf dem Flyer werden Symbole verwendet, die an karitative Einrichtungen erinnern

http://www.am-sonntag.de/aktuelles/artikel.php?cid=29-30558095&RessLang=LOKALES&BNR=0  

19.12.2010

 

 

 

 

QUO VADIS

Altkleidersammlung mit Gotthilf Fischer?

Lohbrügge (stri). Anja Dietz kommt diese Werbung reichlich ominös vor: An ihrer Lohbrügger Hauswand klebte der Aufruf einer Altkleidersammlung, die den Anschein erweckt, für einen guten Zweck zu sammeln. Empfänger sei der gemeinnützige Verein "Quo Vadis Vereine Jugend- und Altenhilfe" aus Esslingen. "Auf deren Internetseite werden aber Dienstleistungen gegen Bezahlung angeboten", sagt Dietz verwundert. Tatsächlich: Sieben Euro pro Stunde sollen Kranke und Alte zahlen, wenn sie etwa ihren Keller entrümpeln oder den Hof kehren lassen wollen. Jedes geworbene Mitglied wird mit 50 Euro belohnt, heißt es. Damit wird sich Gotthilf Fischer nicht begnügt haben: Der berühmte Chorleiter wird als Schirmherr des Vereins genannt. Da trifft es sich wahrscheinlich gut, dass auch gut betuchte Senioren auf dem "Marktplatz" der Internetseite willkommen sind: Versteigerungen von Schmuck, Antiquitäten, Kunstgegenständen und Immobilien sind vorgesehen, eine "Provision" gehe an den Verein. Zurück zu den alten Kleidern: Die werden - laut Werbezettel, der auch gern mal in Waschkörben vor der Haustür liegt - von der "ChahrourTex GmbH" abgeholt, die in Buxtehude. "Die Firma ist etwas nebulös: Der Inhaber ist ein Hassan aus Berlin, und die Website ist eine polnische Seite", hat Anja Dietz herausgefunden. Ein Anruf bei der Hamburger Verbraucherzentrale bringt Klarheit: "Es handelt sich um einen eingetragenen Verein, der nicht gerade vertrauenerweckend ist. Aber das muss er auch nicht sein, wenn er mit Altkleidern Geld verdienen will", sagt Experte Dirk Petersen. Nur selten komme das Geld Hilfebedürftigen zu Gute: "Meist sind es kommerzielle Sammler, die die Kleidung - je nach Qualität - nach Afrika oder Russland verkaufen", sagt Petersen. Manches werde auch für die Herstellung von Dämmstoffen verwendet. Der Sammel-Aufruf sei insofern seriös, als dass die Firma telefonisch erreichbar ist und ihren Zweck nicht verheimlicht. Dennoch rät die Verbraucherzentrale: "Wer armen Menschen helfen will, sollte sich besser an seine örtliche Kirche wenden und fragen, ob von dort Obdachlose oder Menschen in der Dritten Welt unterstützt werden."

http://www.bergedorfer-zeitung.de/printarchiv/bergedorf/article100422/Altkleidersammlung_mit_Gotthilf_Fischer.html

02.03.2011

 

 

Salzweg/Büchlberg

Verbraucherschutz warnt vor Altkleidersammlung

Mit Wurfzetteln wird in der Gemeinde Salzweg und Büchlberg auf eine Altkleidersammlung am morgigen Donnerstag ab 8 Uhr hingewiesen. Angeblich geht sie vom Verein Quo Vadis in Esslingen aus, der sich um Jugend- und Altenhilfe bemüht. Unter der angegebenen Handynummer ist jedoch niemand zu erreichen. Und auch das Logo des Vereins ist auf den Wurfzetteln abgeändert worden. „Generell sollte man solchen Sammlungen gegenüber skeptisch sein, da sie meist nicht karitative Zwecke verfolgen, sondern wirtschaftliche Ziele haben“, sagt Marianne Wolf vom Verbraucherservice in Passau. Ihr Tipp: Altkleider lieber den örtlichen Kleiderkammern spenden oder den Vereinen, die unter dem Dachverband „Fair Wertung e.V.“ zusammengeschlossen sind. Das ist die eine Sache.Eine andere kommt noch hinzu: Im Internet finden sich Hinweise, dass sich hinter Sammlungen unter dem Decknamen dieses Esslinger Vereins Tierfänger verbergen. 

http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/?em_cnt=113847

03.05.2011

 

 

Verstoß gegen Sammlungsverbot durch Altkleidersammlungen im Namen von Quo Vadis - Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. in Rheinland-Pfalz


Trier/Rheinland-Pfalz – Wegen erheblicher Zweifel an ordnungsgemäßen Altkleidersammlungen sowie an der Verwendung der Sammlungserträge hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) – landesweite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz – dem Verein Quo Vadis – Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. mit Sitz in Esslingen/Baden-Württemberg Altkleidersammlungen in Rheinland-Pfalz mit sofortiger Wirkung untersagt. Da die sofortige Vollziehung des Sammlungsverbots angeordnet wurde, ist dieses trotz der zwischenzeitlich erhobenen Klage des Vereins zu beachten. 

Aufgrund aktueller rechtswidriger Kleidersammlungen im Namen von Quo Vadis - Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. (unter anderem in Pirmasens sowie in den Landkreisen Südwestpfalz, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz, Rhein-Hunsrück, Bad Dürkheim) weist die ADD nochmals ausdrücklich auf das bestehende Sammlungsverbot für Rheinland-Pfalz hin und bittet um sofortige Mitteilung, wenn weitere Aufrufe zugunsten des oben angegebenen Vereins in Rheinland-Pfalz erfolgen sollten. 

Da die Verwendung der Altkleider sowie deren Erlöse aus der Verwertung für karitative Zwecke nicht sichergestellt ist, rät die ADD derzeit von Kleiderspenden im Namen "Quo Vadis Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V." in Rheinland-Pfalz ab.  Die ADD informiert regelmäßig auf ihren Internetseiten über eingeleitete Maßnahmen im Spendenwesen. 

Um Verwechselungen mit „unverdächtigen“ Vereinen ähnlichen Namens zu verhindern, bittet die ADD um exakte Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inklusive Ortsbezeichnung.

 

http://www.add.rlp.de/icc/ADD/nav/845/84560f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93&sel_uCon=f0730063-04dd-3131-d33b-8236072e13d6&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042.htm

20.07.2011

 

 

 

 

 

Coburg: Betrügerische Altkleidersammler unterwegs

Ein Regensburger Unternehmen versucht im Raum Coburg mit gefälschten Aufrufen eines gemeinnützigen Vereins die Spendenbereitschaft der Coburger Bürger zu erhöhen.

Coburg

http://www.np-coburg.de/lokal/coburg/coburg/Coburg-Betruegerische-Altkleidersammler-unterwegs;art83423,2031722

19.06.2012

 

 

Betrüger bitten um Altkleider-Spenden

Coburg 

Warnung Polizei und Staatsanwaltschaft sind Betrügern auf die Schliche gekommen, die unter einem vermeintlich gemeinnützigen Vorwand versuchen, Geld zu verdienen.

http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/coburg/Betrueger-bitten-um-Altkleider-Spenden;art214,295155  

19.06.2012 

 

 

Wenn der Altkleiderkorb vor der Haustür steht…

Bückeburg. Alarmstimmung für viele heimische Katzenbesitzer: In zahlreichen Straßen Bückeburgs sind in den vergangenen Tagen wieder blaue und rote Wäschekörbe aufgetaucht 

http://www.landes-zeitung.de/portal/lokales/lz-heute_Wenn-der-Altkleiderkorb-vor-der-Haustuer-steht%26hellip%3B-_arid,450916.html

08.08.2012

  

 

 

Verstoß gegen Sammlungsverbot durch Altkleidersammlungen im Namen von Quo Vadis - Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. in Rheinland-Pfalz

Pressemitteilung Nr. 137 vom 12.11.2012

Trier/Rheinland-Pfalz – Aufgrund aktueller rechtswidriger Aufrufe zu Kleidersammlungen im Namen von Quo Vadis – Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. in Ingelheim am Rhein weist die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) - landesweite Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz – nochmals ausdrücklich auf das bestehende Sammlungsverbot für Rheinland-Pfalz hin. Zugleich bittet die ADD um sofortige Mitteilung, wenn weitere Aufrufe zugunsten des oben genannten Vereins in Rheinland-Pfalz erfolgen sollten, damit die tatsächlichen Sammler ermittelt werden können.

Nach Mitteilung des Vereins wurden die aktuellen Sammlungen im Namen des Vereins in Rheinland-Pfalz (zum Beispiel am 04.09.2012 in Ingelheim am Rhein) durch unberechtigte Dritte durchgeführt. Gegen Sammler, die sich nicht an die vertraglichen Sammelgebiete gehalten haben, wird nach Auskunft des Vereins gerichtlich vorgegangen.

Wegen erheblicher Zweifel an ordnungsgemäßen Altkleidersammlungen und mangelnder Gewähr an einer einwandfreien Verwendung der Sammlungserträge hatte die ADD dem Verein Quo Vadis – Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V. mit Sitz in Esslingen/Baden-Württemberg Altkleidersammlungen in Rheinland-Pfalz mit sofortiger Wirkung untersagt. Die Rechtmäßigkeit des Sammlungsverbotes der ADD wurde zwischenzeitlich auch obergerichtlich bestätigt. Das Sammlungsverbot ist bestandskräftig.

Die ADD bittet die Redaktionen um eine genaue Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inklusive der Ortsbezeichnung. Die Darstellung des Vereinslogos dient der unmittelbaren Zuordnung zu dem Verein, um eine Verwechselung mit anderen Organisationen zu vermeiden.

http://www.add.rlp.de/icc/ADD/nav/845/84560f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93&sel_uCon=76f10380-bff6-0b31-7c88-fd6881a6199f&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042.htm

12.11.2012

http://www.input-aktuell.de/mainframe.asp?n=2&newsid=19861

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