Haustierdiebstahl in Deutschland  ©

POL-HAM: Vergifteter Hund im Naherholungsgebiet Pilsholz

Hamm-Mitte (ots) - Am Montag, 09.12.2013, gegen 17:45 Uhr wurde die Hammer Polizei über eine Mitarbeiterin des Hammer Lokalradiosenders Lippewelle über eine Dame informiert, die Angaben zu einem vergifteten Hund machen könne. Die 55-jährige Zeugin aus dem Hammer Süden wurde durch die Polizei aufgesucht. Es konnte mit ihrer Hilfe ein Geschädigter ausfindig gemacht werden, dessen Hund vor kurzer Zeit nach Angaben eines Tierarztes an Rattengift verendet war. Das Gift soll an verschiedenen Örtlichkeiten im Pilsholz ausgelegt worden sein. Durch die Polizei wurde zunächst nichts aufgefunden. Es wurde ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Sollten weitere Geschädigte existieren, deren Tiere ebenfalls zu Schaden kamen, werden sie dringend gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 02381/9160 in Verbindung zu setzen. Das gleiche gilt für Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Pilsholz und Umgebung haben. Die Stadt Hamm wird durch die Polizei ebenfalls informiert.(str)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Hamm

Pressestelle Polizei Hamm

Telefon: 02381 / 916 1006

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09.12.2013

 

 

POL-HWI: Verdacht des Diebstahls von Altkleidern

Wismar (ots) - Am Donnerstag, 28.11.2013 gegen 09:30 Uhr, wurde auf der A 20 in Fahrtrichtung Rostock ein Kleintransporter festgestellt und an der Anschlussstelle Grevesmühlen einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurden im Fahrzeug 101 Säcke mit Altkleidern festgestellt, für welche kein Eigentumsnachweis erbracht werden konnte. Die Altkleidersäcke stammen laut Aussagen der Fahrzeuginsassen aus Dänemark und wurden angeblich von einem Freund übergeben. Der 31-jährige Beifahrer war der Polizei in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Bandendiebstahl und Hehlerei von Altkleidern aufgefallen. Die Altkleider wurden sichergestellt. Einen ersten Ermittlungsansatz fanden die Beamten in den Säcken. Hier wurde der Spielerpass eines dänischen Handballspielers aufgefunden. (weitere Auskünfte zur Person werden nicht erteilt) Die Polizei fertigte eine Strafanzeige.

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Polizeiinspektion Wismar

André Falke

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29.11.2013

 

POL-DA: Griesheim: Teure Altkleider

Kleiderdiebe festgenommen

Griesheim (ots) - Dass sich der Diebstahl von Altkleidern nicht lohnt, mussten zwei Männer und eine Frau am späten Sonntagabend (22.09.2013) feststellen. Einer Streife fiel das Trio mit vollgepackten Tüten und Taschen in der Ottostraße auf. Als die Personen die Streife erblickten, wollten sie flüchten. Das gelang jedoch nicht. Die Beamten konnten die Drei festnehmen und ihre mitgeführten Taschen sicherstellen. Wie sich im Zuge der weiteren Ermittlungen herausstellte, stammten die Kleidungsstücke aus dem Altkleidercontainer in unmittelbarer Nähe. Die 35-jährige Frau wurde hierzu in den Container befördert und gab ihren beiden Komplizen im Alter von 26 und 25 Jahren die Kleidungsstücke heraus. Der Wert der sichergestellten Kleidung wird auf circa 750,- Euro geschätzt. Gegen die drei Personen wird wegen besonderen schweren Falls des Diebstahls ermittelt. Zur Sicherung des Strafverfahrens mussten die drei Tatverdächtigen, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, eine Sicherheitsleistung von insgesamt 900,- Euro zahlen.

ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen

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Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen

Klappacher Straße 145

64285 Darmstadt

Andrea Löb

Telefon: 06151/969-2418 o. Mobil: 0173/659 7598

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23.09.2013

 

 

POL-BOR: Ahaus - Katzen im Altkleidercontainer

Ahauser gesteht die Tat

Ahaus (ots) - (pl) Am 30. August wurde die Polizei zur Stadtlohner Straße in Wüllen gerufen. Kinder hatten aus einem Altkleidercontainer die Schreie von Katzen gehört. Ein Tier konnte durch die Kinder selbst durch die Klappe gerettet werden. Mit Hilfe des Ordnungsamtes brachen die Beamten den Container auf und retteten die zweite Katze, die sich in einem Karton in dem Container befand (wir berichteten). In einem Fernsehbericht erkannte eine Zeugin ihre ehemaligen Katzen, die sie wenige Tage zuvor nach einer Annonce in der Zeitung an einen Mann aus Ahaus verschenkt hatte. Der 46-jährige Ahauser wurde inzwischen zu dem Vorfall durch die Kripo Ahaus vernommen. Nach anfänglichem Leugnen gestand der Mann, die Katzen in einen Karton gesteckt und in den Container geworfen zu haben. Die beiden Tiere wären zunächst ein Geschenk für sein Kind gewesen. Nachdem dieses jedoch unerwartet Angst vor den Tieren entwickelt habe, warf er die beiden Tiere in den Container. Nun wird sich der 46-Jährige wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz verantworten müssen.

Kreispolizeibehörde Borken

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19.09.2013

 

 

POL-HA: Altkleiderdiebe festgenommen

Hagen (ots) - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fiel einer Zivilstreife der Hagener Polizei ein verdächtiges Fahrzeug mit rumänischem Kennzeichen in Hagen-Haspe auf. Die Beamten beobachteten, wie der weiße Kastenwagen zunächst augenscheinlich ziellos aus Richtung Wehringhausen in Richtung Haspe fuhr. Plötzlich aber bog der Mercedes Vito in den Ernst-Meister-Platz ab und steuerte dort aufgestellte Altkleidercontainer an. Die drei Männer, 26 - 33 Jahre alt, verließen das Fahrzeug und machten sich mit einer speziell dafür gefertigten Vorrichtung an den Containern zu schaffen. Nachdem sie schließlich mehrere Altkleidersäcke aus den Containern in ihr Fahrzeug verladen hatten und wieder abfahren wollten, verstellte ihnen die Zivilstreife den Weg. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 33-Jährige bei der Polizei kein Unbekannter ist und schon wegen verschiedener Eigentumsdelikte aufgefallen war. Die Personalien seiner beiden Mittäter ließen sich zunächst nicht zweifelsfrei feststellen. Die Beamten nahmen alle drei vorläufig fest und ließen das Fahrzeug sicherstellen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Hagen

Pressestelle

Ewald Weinberger

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10.07.2013

 

 

POL-GF: Tierquälerei - Hund lebendig in den Maikampsee geworfen

Gifhorn (ots) - Am Freitag, 07.06.13, gegen 18:20 Uhr, machte ein Angler am Maikampsee ( See an der Kreisstraße K144 ) eine grausige Entdeckung. Im östlichen Uferbereich wurde durch den Angler ein toter Hund aufgefunden und aus dem Wasser gezogen. Bei dem Hund waren alle Pfoten mit silbernem "Panzerband" zusammen und Maul und Nase mit dem Band zugebunden worden. Anschließend wurde das Tier so derart verschnürt in den See geworfen, wo der Hund dann qualvoll ertrunken sein muss. Bei dem Tier handelt es sich dem Augenschein nach um eine etwa 1jährige Dobermannhündin, schwarz mit braunem Bauch und braunen Pfoten, die weder Halsband hatte noch gechippt war. Die Hündin wurde zur weiteren Untersuchung dem Kreisveterinäramt übergeben. Wann die Hündin dort in den See geworfen wurde, ist derzeit noch unklar. Jedoch dürfte die Hündin noch nicht lange im See gelegen haben, da noch keine Anzeichen von Verwesung o.ä. vorhanden waren. Personen, die in diesem Zusammenhang Hinweise auf Personen im Bereich des Maikampsee geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Gifhorn in Verbindung zu setzen. Ebenso möge sich melden, wer Hinweise auf das Tier geben kann. Wo wird seit kurzem eine solche Hündin vermisst?

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Gifhorn

Telefon: + 49 (0)5371 / 980-0

Fax: + 49 (0)5371 / 980-150

E-Mail: pressestelle@pi-gf.polizei.niedersachsen.de

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56517/2488917/pol-gf-tierquaelerei-hund-lebendig-in-den-maikampsee-geworfen

08.06.2013

 

 

POL-HOL: Gemarkung Eschershausen: Gefährliche Gift-Köder vermutlich gebeiztes Mischsaatgut - Polizei ermittelt gegen unbekannten Tierquäler -

Hameln (ots) - Nach den Feststellungen des Ausbringens bzw. Verteilens von vermeintlich gefährlichen "Gift-Ködern" vor einigen Tagen im Bereich Eschershausen, führt die Polizeistation Stadtoldendorf derzeit in sechs Fällen polizeiliche Ermittlungen gegen den unbekannten Verursacher. In den letzten Apriltagen wurden auf einigen Grundstücken in Eschershausen sowie einigen Feld-/Wanderwegen verstreute rote Körner entdeckt, die von Hunden gefressen wurden. Die Hunde mussten anschließend zum Teil tierärztlich versorgt werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen ist bisher aber kein Hund daran verendet. Erste Befürchtungen der Hundehalter, dass irgendein Hundehasser verbotenerweise vergiftete Köderstoffe bspw. zur Rattenbekämpfung ausgestreut habe, bestätigten sich nicht. Vielmehr geht die Polizei in Stadtoldendorf derzeit davon aus, dass es sich bei den verstreuten Körnern um so genanntes gebeiztes Mischsaatgut handelt. Nach vorliegenden Informationen spricht die rosarote Färbung der Körner für eine Behandlung mit Petiziden. Solches Saatgut soll in der Landwirtschaft - im Ackerboden eingearbeitet - eine Bekämpfung von Kulturschädlingen (Unkrautwuchs) ermöglichen. Eine beabsichtigte Schutzfunktion für Lebewesen soll sich dabei aus dem Versetzen von Bitterstoffen ergeben, um Tiere vom Verzehr abzuhalten. Offensichtlich haben diese Bitterstoffe aber nicht gänzlich verhindert, dass Hunde davon gefressen haben. Das Veterinäramt des Landkreises Holzminden ist über die Vorfälle informiert.

Rückfragen bitte an:

Polizeikommissariat Holzminden

August-Wilhelm Winsmann

Telefon: (0 55 31) 9 58-1 22

Fax: (0 55 31) 9 58-1 50

E-Mail: auwi.winsmann@polizei.niedersachsen.de

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57895/2464366/pol-hol-gemarkung-eschershausen-gefaehrliche-gift-koeder-vermutlich-gebeiztes-mischsaatgut-polizei  

03.05.2013

 

 

POL-FL: Schleswig - Zeugenaufruf : Altkleidercontainer entwendet

Schleswig, Kreisgebiet (ots) - In der Nacht von Donnerstag, 25.04.13, zu Freitag, 26.04.13, entwendeten Unbekannte mit erheblichem Aufwand vom Parkplatz des Baumarktes in der Sankt-Jürgener Straße in Schleswig zwei laubgrüne Altkleidercontainer.

Die geschädigte Textilrecyclingfirma erstattete Anzeige beim Polizeirevier Schleswig.

Die Container haben jeweils einen Wert von mehreren hundert Euro.

Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Wer hat verdächtige Personen und Fahrzeuge möglicherweise beim Abtransport beobachtet und kann sachdienliche Angaben machen ? Zeugen und Hinweisgeber melden sich bitte unter 04621/84-311 bei der Polizei.

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Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Flensburg

Pressestelle

Norderhofenden 1

24937 Flensburg

Matthias Glamann

Telefon: 0461/484-2010

Fax: 0431/9886442010

E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de   

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6313/2461764/pol-fl-schleswig-zeugenaufruf-altkleidercontainer-entwendet

30.04.2013

 

 

Kreispolizeibehörde Wesel

POL-WES: Hünxe - Festnahme nach Spendenbetrug

Geldspender gesucht

Hünxe (ots) - Gestern gegen 09.30 Uhr meldeten aufmerksame Hünxer der Polizei verdächtige Männer und Frauen, die auf dem dortigen Markplatz Spenden für angeblich behinderte Menschen sammelten. Alarmierten Polizeibeamten gelang es kurze Zeit später, vier Rumänen im Alter von 21 bis 23 Jahren vorläufig festzunehmen. Bei ihrer Durchsuchung stellten die Beamten einen Spendenzettel sowie einen kleinen Geldbetrag sicher, der zuvor von vier unbekannten Spendern an die Rumänen entrichtet wurden. Die Geldgeber werden gebeten, sich an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0, zu wenden.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Wesel

Pressestelle

Telefon: 0281 / 107-1050

Fax: 0281 / 107-1055

E-Mail: pressestelle.wesel@polizei.nrw.de

http://www.polizei.nrw.de/

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65858/2457502/pol-wes-huenxe-festnahme-nach-spendenbetrug-geldspender-gesucht

24.04.2013

 

 

POL-HA: Versuchter Spendenbetrug

Hagen (ots) - Am Freitag, den 15.03.2013, um 14.05 Uhr, meldete eine Zeugin, dass sich im Hausflur des Mehrfamilienhauses in Altenhagen, Fraunhofer Str. zwei bulgarische Spendensammler aufhalten würden. Beim Eintreffen der Polizeibeamten befanden sich die Beschuldigten nicht mehr vor Ort, konnten jedoch in der Frauenhoferstraße 8 bei einem 49-jährigen Geschädigten angetroffen werden. Hier versuchten die Beschuldigten, 48 und 42 Jahre alt, Spenden für eine Moschee in Bulgarien einzusammeln. Die beiden Beschuldigten wurden zum Zwecke der Durchsuchung und zur Überprüfung der Ausweispapiere der Polizeiwache Innenstadt zugeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit dem zuständigen Fachkommissariat wurden die Beschuldigten entlassen. Eine Anzeige wurde gefertigt.

Rückfragen bitte an:

Polizei Hagen

Telefon: 02331 986-0

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2434802/pol-ha-versuchter-spendenbetrug/gn  

17.03.2013

 

 

POL-WHV: Polizei warnt vor betrügerischen Sammlern, die angeblich für einen guten Zweck unterwegs sind

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Wilhelmshaven – Am Montagnachmittag, 11.02.2013 führte eine 25-jährige in der Nordseepassage eine Sammlung für angeblich körperlich behinderte Kinder durch.

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hielten die Frau in der Passage bis zum Eintreffen der Polizei fest, um das Sammeln für den guten Zweck zu überprüfen.

Eine Nachfrage bei der Süddeutschen Organisation ergab, dass diese selber ausdrücklich vor Haustür- und Straßensammlungen dieser Art warnt. Im hiesigen Fall war das von der Frau vorgezeigte Schreiben mit vielen Rechtschreibfehlern, insbesondere in der Groß- und Kleinschreibung versehen.

Die aus Rumänien stammende Frau wurde nach ihrer Identitätsfeststellung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Sollte jemand mit Schreiben dieser Art konfrontiert werden oder den Verdacht einer betrügerischen Sammlung haben, wird gebeten, die Polizei zu rufen.

Die Polizei weist außerdem darauf hin, dass Spendensammler immer eine Genehmigung durch die örtlich zuständige Behörde bei sich führen müssen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland

Pressestelle Wilhelmshaven

Telefon: 04421/942-104

und am Wochenende über 04421 / 942-215

www.polizei-wilhelmshaven.de    

http://www.02elf.net/pol-whv-polizei-warnt-vor-betruegerischen-sammlern-die-angeblich-fuer-einen-guten-zweck-unterwegs-sind/   

14.03.2013

 

PP Karlsruhe – Stadt- und Landkreis Karlsruhe: aktuelle Giftköder-Warnungen in sozialen Netzwerken verunsichern Katzen- und Hundehalter – verbreitete Meldungen entsprechen nicht den Erkenntnissen der Behörden – Polizei will mit eigenem facebook-Auftritt zur Versachlichung beitragen

In den sozialen Netzwerken, insbesondere bei facebook, kursieren derzeit Warnungen vor angeblich im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ausgelegten Giftködern. 

Diese Meldungen, die bei Katzen- und Hundehaltern zu einer großen Verunsicherung geführt haben, decken sich allerdings nur zu einem sehr kleinen Teil mit den Erkenntnissen der Behörden. Beispielsweise werden Fundorte und Köderformen in einer Dimension beschrieben, die mit den bekannt gewordenen Vorfällen nicht im Einklang stehen.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe stellt hierzu fest, dass über die im vergangenen Dezember im Karlsruher Stadtteil Rintheim zu beklagenden Fälle hinaus bislang keine Vergiftungen nachgewiesen wurden. Wie berichtet, hatten nach dem Gassigehen im Bereich des Hinterwiesenweges vier Hunde Vergiftungserscheinungen gezeigt, woraufhin zwei der Tiere gestorben waren.

Bei ihren umgehend eingeleiteten Ermittlungen war die Polizei auf einen offensichtlich ausgelegten Köder gestoßen, der - wie sich bei den Untersuchungen herausstellte -  mit dem Pflanzengift E 605 versetzt war. Von der Aufmachung her war dieser Köder möglicherweise dazu bestimmt, Krähen zu vergiften.

In der Folge kam es bis Jahresende insbesondere in der Stadt, aber auch im Landkreis Karlsruhe zu Anzeigen, weil Vierbeiner nach dem Ausgang Ausfallerscheinungen wie Erbrechen zeigten. In keinem dieser insgesamt sechs Fälle war bislang eine Vergiftung nachzuweisen. Zwar dauern hier chemische Untersuchungen zum Teil noch an, doch waren entsprechende Vortests bislang allesamt unauffällig.

Gleiches gilt für verdächtige Funde, die als mögliche Fraßköder gesichert und einer Untersuchung zugeführt wurden.

Im neuen Jahr wurde der Polizei bislang ein Fall angezeigt, bei dem sich ein in Rüppurr ausgeführter Hund erbrochen und weitere Ausfallerscheinungen gezeigt hatte. Ein Nachweis für die Ursache dieser Erscheinungen war hier nicht zu führen.

Die Behörden haben für die Sorgen und Nöte von Tierhaltern vollstes Verständnis. Die in den beispielsweise bei facebook rasend schnell und ohne Prüfung auf den Wahrheitsgehalt verbreiteten Warnmeldungen führen aber zu einer unnötigen Verunsicherung.

Die Polizei bittet um Beachtung folgender Hinweise:

Hundehalter sollten beim Gassigehen immer darauf achten, dass der Vierbeiner nichts Unbekanntes frisst.

Zeigt ein Tier Vergiftungserscheinungen, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Erbrochenes sollte nach Möglichkeit, zum Beispiel in einer Plastiktüte gesichert und umgehend gekühlt werden.

Die Polizei kann nur Fälle verfolgen und eventuell vorliegende Straftaten klären, von denen sie erfährt. Deshalb sollte bei entsprechendem Verdacht bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige erstattet werden.

Um zur Versachlichung der Diskussion beizutragen und den im Internet kursierenden Meldungen auf den Grund zu gehen, hat die Karlsruher Polizei ab heute einen vorübergehenden facebook-Auftritt geschaltet. Dieser ist in facebook mit dem Suchbegriff „Polizeipräsidium Karlsruhe“ erreichbar.

Fritz Bachholz

Polizeipräsidium Karlsruhe

Pressestelle

Beiertheimer Allee 16

76137 Karlsruhe

Tel. (0721) 939-4010

mail: karlsruhe.pp.oe@polizei.bwl.de

http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b%2D2ee1%2D4630%2D8ac3%2D37b4deea650e&Id=51931

18.01.2013

 

POL-HI: Unbekannte legen Giftköder aus (Fre.)

Hildesheim (ots) - Sarstedt. Am 12.01.13, 15:50 Uhr, fraßen 3 Hunde einer 47-Jährigen aus Sarstedt offensichtlich mit Rattengift versetzte Köder. Diese waren im Bereich des Feldweges Verlängerung Brickelweg in Sarstedt von Unbekannten ausgelegt worden. Bei den Ködern handelt es sich um gerollte Substanzen. Nur durch eine sofortige tierärztliche Behandlung konnte das Verenden der Tiere verhindert werden. Ein Strafverfahren wegen des Verstosses gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet. Die Ermittlngen dauern an. Die Polizei bittet Hundehalter ihre Tiere unter besonderer Sorgfalt spazieren zu führen. Hinweise bitte an die Polizei Sarstedt unter der Tel.Nr.: 05066-9850.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Hildesheim

Schützenwiese 24

31137 Hildesheim

Polizeikommissariat Sarstedt

Telefon: 05066 / 985-0

http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdgoe/hildesheim/ 

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57621/2396986/pol-hi-unbekannte-legen-giftkoeder-aus-fre  

13.01.2013

 

 

 

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